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Teil 1 - Gossen Metrawatt

Unsere Prüfgeräte sind entsprechend dem Stand der Technik hergestellt und entsprechen den Anforderungen der Betriebssicher-.

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MERKBUCH F�R DEN ELEKTROFACHMANN

GOSSEN METRAWATT
Teil 1

Erst- und wiederkehrende Pr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V AC, 1500 V DC
ProfiScan

BetrSichV und TRBS1201
Unsere Pr�fger�te sind entsprechend dem Stand der Technik hergestellt und entsprechen den Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung an die Bereitstellung sicherer Arbeitsmittel. Sie sollten jedoch auch regelm��ig auf den sicheren Zustand entsprechend BetrSichV und TRBS1201 �berpr�ft werden. Auch sollten regelm��ig die Messfunktionen �berpr�ft werden, da vom Pr�fer die Reproduzierbarkeit der Messergebnisse gefordert ist. Unser Unternehmen ist daf�r akkreditiert. Unser Servicecenter unterbreitet Ihnen dazu gerne Angebote f�r Ihre Pr�fger�te.

GMC-I Messtechnik GmbH

S�dwestpark 15

� D�90449 N�rnberg

Telefon: +49 911 8602�111 � Telefax: +49 911 8602�777

info@gossenmetrawatt.com � www.gossenmetrawatt.com

Gedruckt in Deutschland � �nderungen vorbehalten � 23/3.19 � Bestell-Nr. 3-337-038-01
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Merkbuch f�r den Elektrofachmann Teil 1

Fehlerstromschutzschalter (RCD)

Symbol Mischfrequenz (RCD) Typ F

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen (1000 V AC/1500 V DC)
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

Sicherheit im Zeichen der EN 61010

Pr�fger�t
PROFITEST INTRO / MASTER/ PRIME METRISO INTRO METRISO BASE / TECH, METRISO XTRA, METRISO PRIME+ METRISO PRIME

Arbeitsspannung bei �berspannungskategorie/Pr�fzeichen
600 V @ CAT III 300 V @ CAT IV 600 V @ CAT III 300 V @ CAT IV
600 V @ CAT III 300 V @ CAT IV

MetraPhase 1 PhaseCop2 METRAVOLT 12D+L ProfiSafe 690 B 690 L

600 V @ CAT IV 600 V @ CAT III 600 V @ CAT IV VDE/GS (EN 61243-3) 600 V @ CAT IV VDE/GS (EN 61243-3)

ProfiScan - die APP f�r den Profitest MXTRA / MTECH+
 Auswahl und Verbindung mit einem PROFITEST MXTRA / MTECH+
 Auslesen der Anlagenstruktur mit Messwerten und deren Versendung per E-Mail
 Einspielen der Anlagenstruktur und deren Empfang per E-Mail
 Keyboardmodus � wenn sich der PROFITEST im Modus On-Screen-Tastatur befindet
 Erstellen einer kompletten Anlagenstruktur  Verwaltung und Umbenennung von ETC-Dateien  Erzeugen von SreenShots und versenden per E-Mail
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

Inhalt
Sicherheit im Zeichen der EN 61010 Inhalt �ffentliche Rechtsvorschriften f�r Niederspannungsanlagen (NS) bis 1000 V AC, 1500 V DC Der E - CHECK Pr�fanforderung nach ArbSt�ttV und BetrSichV Wichtige �ffentliche Vorschriften f�r NiederspaWnnungsanlagen Normreihe DIN VDE 0100 im �berblick VdS Richtlinien als Empfehlung f�r die ElektrofachkraftW Neue Normative ab 01.06.2017, DIN VDE 0100-600 DIN VDE 0105-100/A1 Pr�ffristen Grunds�tzliche Pr�fabl�ufe und Pr�fberichte Messsung bei der Erstpr�fung, Wiederholungspr�fungen Die Pr�fger�te der Gossen Metrawatt, DIN EN 61557 Pr�fablauf Wiederholungspr�fung elektrischer Anlagen Ger�ten mit festem Netzanschluss Isolationswiderstand der elektrischen Anlage Praxistipp: Isolationsmessungen Widerst�nde von isolierenden Fu�b�den und W�nden Automatische Abschaltung im Fehlerfalle Adapter zur normgerechten Pr�fung von PRCDs Typ S und K, S+ RCD - Pr�fung (FI) Messung des Erdungswiderstandes Absch�tzung des Spannungsfalls Wichtige Hinweise DIN VDE 0105-100/A1, Wiederholungspr�fungen Tabellen mit Werten zur Beurteilung von �berstromschutzeinrichtungen, Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCDs), Erdungswiderst�nden, Leiterquerschnitten Messung der Netzimpedanz ZL-N und des Spannungsfalls PROFITEST SERIE Profitest INTRO


4 5 - 6
7 - 9
10 11 12 - 13 14 - 16 17 - 18
19 - 21
22 - 23 24 - 28 29 - 30 31 - 32
33 - 36
37 - 38 39 - 43
44 45 - 50
51 52 - 53 54 - 55 56 - 57 56 - 57
58 - 63
64 65 - 68
69

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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

Inhalt
GEOHM C, Erdungsmessger�t, batteriebetrieben GEOHM PRO / EXTRA, Erdungsmessger�t (XTRA mit GPS) f�r alle bekannten Messmethoden, Impulsmessverfahren Metriso Serie Metriso PRIME 10, Profitest Prime, Prime AC Software f�r Pr�fger�te Software ETC, PS|3, Elektromanager, PC.doc-WORD/EXCEL und PC.doc-ACCESS Software EASYtransfer, Planungssoftware von DDS-CAD Software EP INSTROM, Planungssoftware von EP Unsere Empfehlung unserer Werkstattausr�stung Pr�fen der Wirksamkeit von Schutzma�nahmen der Ladeinfrastruktur f�r Elektrostra�enfahrzeuge Messungen Erprobungen Ladevorgang, Weitere Erprobungen Pr�fung von Ladekabel Mode 2 und 3 nach DIN VDE 0701-0702 Das Ladekabel Mode 2 ist mittels PROFITEST MXTRA bzw. SECUTEST PRO und entsprechenden Pr�fadapter zu pr�fen Pr�fadapter und Pr�fger�te Messungen nach VDE 0113-1/EN 60204-1 Sicherheit von Maschinen, elektrische Ausr�stung von Maschinen G�ltig f�r Erst- und Wiederholugspr�fungen Messungen nach VDE 0660-600-1 / DIN EN 61439-1 Netzqualit�t Die wichtigsten Normen Energie und Leistungsanalyse von Gossen Metrawatt Photovoltaik Pr�fger�t von Gossen Metrawatt Kennzeichnung von Geb�uden mit PV-Anlagen Einige wichtige Begriffe Pr�fanforderungen Nach DIN VDE 0126-23-1 / IEC 62446-1 E-CHECK-PV f�r PV-Anlagen


70
71
72 73 - 74 75 - 83
77 - 81
82 83 84
85
86 - 87 88 89
90 - 91
92 - 93
96
97 - 113 114 - 116 116 - 127 128 - 130
131 131 132 133 134

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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
�ffentliche Rechtsvorschriften f�r Niederspannungsanlagen (NS)
Um gef�hrliche Zust�nde zu vermeiden, die von Anlagen und Betriebsmitteln ausgehen, m�ssen Hersteller grunds�tzlich technische Schutzma�nahmen vorsehen, deren Wirksamkeit bei Fertigstellung und beim Betrieb w�hrend der gesamten Lebensdauer durch angemessene Instandhaltung zu gew�hrleisten ist. Zur Instandhaltung geh�ren auch Inspektionen (Pr�fungen) als Unterbegriff (s.a. DIN 31051). Zur Pr�fungsvorbereitung sind die Kenntnisse der zutreffenden �ffentlichen Rechtsvorschriften und ihrer Sicherheitsanforderungen erforderlich. F�r die Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen sind die zutreffenden technischen Regeln wichtig Erkenntnisquellen; durch Verweise in Rechtsvorschriften k�nnen sie z.T. verbindlich werden oder die Vermutung ausl�sen, richtig gehandelt zu haben. Rechtsvorschriften und staatliche technische Regeln sind kostenlos aus dem Internet herunterladbar u.a. aus der Vorschriftensammlung der Gewerbeaufsicht Baden-W�rttemberg unter www.gaa.baden-wuerttemberg.de
Rechtsvorschriften f�r die Hersteller technischer Produkte sind das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) mit seinen nachgeordneten ,,CE"- Verordnungen, das Bauproduktegesetz (BauProdG), das EMV-Gesetz (EMVG) und das Medizinproduktegesetz (MPG). Hier kann die Anwendung harmonisierte Produktnormen die Vermutungswirkung entfalten. F�r Energienetze sind die Anforderungen f�r die sichere Energieversorgung und den zuverl�ssigen Betrieb durch das (EnWG) geregelt; hier sind f�r Errichtung und Betrieb die Anwendung der u.a. Regeln der Technik gefordert; f�r elektrische Energieverteilungsanlagen besteht bei Anwendung der VDE-Bestimmungen die Vermutungswirkung. Das EnWG wird konkretisiert u.a. durch die Netzanschlussverordnung (NAV) und die Technischen Anschlussbedingungen der Netzbetreiber (TAB).
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
F�r Niederspannungsanlage ist das die Umsetzung der Normenreihe DIN VDE 0100; f�r Pr�fungen gilt Teil 600 DIN VDE 0105-100/A1 Anforderungen an Sicherheitspr�fungen bestehen damit auch f�r Wohngeb�ude, f�r die nach DIN VDE 0105-100/A1 Wiederholungspr�fungen nach max. 10 Jahren bzw. bei Mieterwechsel empfohlen wird. Elektrische Anlagen unterliegen auch den baurechtlichen Vorschriften. Die Musterbauordnung (MBO) fordert f�r Bauprodukte und Bauarten neben der Gebrauchstauglichkeit eine ordnungsgem��e Instandhaltung (�1); das gilt auch f�r Leitungsanlagen als Bauprodukte. Wichtige Anforderungen betreffen den baulichen Brandschutz, insbesondere notwendige Flure und Treppenh�user, die m�glichst frei von Brandlasten zu halten sind. Von den Baubeh�rden bekannt gemachte Technische Regeln haben Vermutungswirkung, wie z. B. MLAR. F�r Arbeitsst�tten gelten zus�tzlich die Sicherheitsanforderungen der Arbeitsst�ttenverordnung (ArbSt�ttV), in der ebenfalls die Instandhaltung gefordert ist. Beachtet werden auch die Anforderungen aus Vertr�gen z. B. mit den Sachversicherern. Hier werden �ber Versicherungsklauseln h�ufig die Anwendung der VDE Bestimmungen und regelm��ige Pr�fungen gefordert. Einige Versicherer gew�hren bei Vorlage von E-Check-Protokollen Rabatte. In VdS-Richtlinien des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) finden Praktiker gut strukturierte Hilfen zum Brand- und Sachschutz, die h�ufig inhaltliche Vorl�ufer oder Zusammenstellungen zu VDE-Bestimmungen darstellen.
Im Wirkungsbereich des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) haben EURichtlinien seit 1996 das deutsche Arbeitsschutzrecht wesentlich ver�ndert. Das Pr�fen der Schutzma�nahmen auf ihre Wirksamkeit geh�rt zu den Grundpflichten des Arbeitgebers (�3). Der Beurteilungsma�stab ist der Stand der Technik und sicherheitstechnische Ma�nahmen, und dazu geh�ren auch Pr�fanforderungen, sind grunds�tzlich �ber Gef�hrdungsbeurteilungen zu ermitteln und festzuschreiben. Konkretisiert werden diese Anforderungen in der nachgeordneten Arbeitsst�ttenverordnung (ArbSt�ttV)
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V und der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Stand der Technik wird in den amtlich anerkannten Technischen Regeln (TRBSn, ASRn, TRGS) aufgezeigt. Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften- und Regelwerke basieren rechtlich auf dem SGB VII (�15) und wurden schon zum gro�en Teil durch das ArbSchG, nachfolgende Verordnungen sowie staatliche technische Regelwerke verdr�ngt, die den Vorrang haben. Staatliche technische Regeln besitzen im Gegensatz zu DGUV-Regeln die rechtliche Vermutungswirkung bei Anwendung. Dieses kleine Merkbuch soll Sie unterst�tzen bei der Durchf�hrung der erforderlicher Messungen mit den Mess- und Pr�fger�ten aus dem Hause GOSSEN METRAWATT.
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Der E-CHECK
ist das anerkannte Pr�fsiegel f�r elektrische Installationen und Ger�te in privaten wie auch in gewerblich und �ffentlich genutzten Geb�uden. F�nf gute Gr�nde warum Sie regelm��ig Ihre Elektroinstallation pr�fen lassen sollten. Grund 1 � Schutz Der E-CHECK gibt Ihnen die Gewissheit, dass die gepr�fte Elektroinstallation und die gepr�ften Elektroger�te allen Sicherheitsaspekten gen�gen. Damit sch�tzen Sie Ihre Familie und Ihren Betrieb. Grund 2 - Schadenersatzanspr�che Der E-CHECK sch�tzt im Regelfall vor eventuellen Schadensersatzanspr�chen. Sie haben alle Pr�f- und Messergebnisse schwarz auf wei� vorliegen und ersparen sich somit unangenehme �berraschungen. Grund 3 � Energiesparen Der E-CHECK bietet echte Mehrleistung mit der vom Elektromeister angebotenen Energiesparberatung. So sparen Sie Kosten, sparen Sie Geld und schonen Sie die Umwelt. Grund 4 � Schadensvorbeugung Der E-CHECK beugt vor, bevor ein Schaden entsteht. Als Unternehmer liegt Ihnen ein reibungsloser Betriebsablauf am Herzen. Mit dem E-CHECK sind Sie vor unn�tigen Ausfallzeiten und teurem Datenverlust gesch�tzt. Grund 5 - Verpflichtungen Der E-CHECK weist gegen�ber Gewerbeaufsichts�mtern, Berufsgenossenschaften und Versicherungen den einwandfreien Zustand Ihrer Elektroanlage nach. So kommen Sie allen gesetzlichen Verpflichtungen nach. Und nicht nur das: Viele Versicherungen erkennen den E-CHECK an und erm��igen Ihre Pr�mien.
Quelle: E-CHECK
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Pr�fanforderung nach ArbSt�ttV und BetrSichV
Mit der Betriebssicherheitsverordnung wurde 2002 ein einheitliches betriebliches Anlagenrecht geschaffen. Mit Inkrafttreten der neuen BetrSichV vom 01.06.2015 sind in Abschnitt 3 zus�tzliche Vorschriften f�r �berwachungsbed�rftige Anlagen zusammengefasst. Bei der Gef�hrdungsbeurteilung nach �3 werden die besonderen Pflichten des Arbeitgebers zur Pr�fungsvorbereitung hervorgehoben. Pr�fanl�sse sind in �14 geregelt f�r Arbeitsmittel ,,deren Sicherheit von den Montagebedingungen abh�ngt" oder die ,,Sch�den verursachenden Einfl�ssen, die zu gef�hrlichen Situationen f�hren k�nnen" unterliegen oder nach Instandsetzungsarbeiten. Diese Pr�fungen d�rfen von beauftragten bef�higten Personen durchgef�hrt werden, die die Anforderungen nach �2(6) und TRBS 1203 erf�llen.
Der Pr�fumfang ergibt sich aus der Gef�hrdungsbeurteilung nach �3; es sind alle ermittelten Gefahren zu betrachten. F�r die Pr�fungen nach �14-17 besteht Dokumentationspflicht. Wer vors�tzlich oder fahrl�ssig nicht oder nicht rechtzeitig pr�fen l�sst, begeht nach �22 eine Ordnungswidrigkeit. Die anzuwendende technische Regel ist TRBS 1201. in die auch die bisherigen Anforderungen aus �5 der DGUV Vorschrift 3 �berf�hrt wurden.
Nach der Arbeitsst�ttenverordnung hat der Arbeitgeber entsprechend �4 ,,Besondere Anforderungen an das Betreiben von Arbeitsst�tten" die Pflicht zur Instandhaltung und zur M�ngelbeseitigung. Bei M�ngeln mit unmittelbarer erheblicher Gefahr sind ggf. die Arbeiten in der Arbeitsst�tte einzustellen. Besonders hervorgehoben sind die regelm��ige sachgerechte Wartung von Sicherheitseinrichtungen zur Verh�tung oder Beseitigung von Gefahren sowie Funktionspr�fungen von Sicherheitsbeleuchtungen, Notstromversorgung und Notschaltern. Vors�tzlicher oder fahrl�ssiger Versto� gegen diese Vorgaben k�nnen als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden. Strafbarkeit ist bei Vorsatz und Lebens- oder Gesundheitsgef�hrdung m�glich (�9).
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V Wichtige �ffentliche Vorschriften f�r Niederspannungsanlagen Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) mit nachgeordneten ,,CE"- Verordnungen, z. B.  sog. Niederspannungsrichtlinie (1. Verordnung zum ProdSG -1. ProdSV)  Maschinenrichtlinie (9. Verordnung zum ProdSG (1. ProdSV) Gesetz �ber die elektromagnetische Vertr�glichkeit von Ger�ten (EMVG) (Anforderungen an feste Installation s. ��4,12, Dokumentationspflicht Bauproduktegesetz � BauPG (zuk�nftig EU- Bauprodukte- Verordnung) regelt u.a. auch Produktanforderungen an Leitungsanlagen Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) mit nachgeordneten Verordnungen, z. B.  Netzanschlussverordnung (NAV) mit Erm�chtigung f�r TAB  Stromgrundversorgungsordnung � (StromGGV)  Messtellenzugangsverordnung � (MessZV) Bauordnungsrecht � Landesbauordnungen, Sonderbauverordnungen Von den Baubeh�rden ver�ffentlichte staatlichen Technische Regeln mit Vermutungswirkung wie der umgesetzten MLAR Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) mit nachgeordneten Verordnungen, z. B.  ArbSt�ttV - Konkretisierung zu Arbeitsst�tten und Arbeitspl�tzen  BetrSichV - Konkretisierung zu Arbeitsmitteln  Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) � Konkretisierung zu Stoffen
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) mit staatlichen Technischen Regeln mit Vermutungswirkung, Beispiele: TRBS 1111 Gef�hrdungsbeurteilungen TRBS 1112 Instandhaltung TRBS 1201 Pr�fung von Arbeitsmitteln und �berwachungsbed�rftigen
Anlagen TRBS 1203 Bef�higte Personen
Arbeitst�ttenverordnung (ArbSt�ttV) mit staatlichen Technischen Regeln mit Vermutungswirkung, Beispiele: ASR A3.4 Beleuchtung ASR A3.4/3 Sicherheitsbeleuchtung, optische Sicherheitsleitsysteme
Wichtige allgemeine anerkannte Regeln der Technik
DIN VDE 0100-600 Pr�fen, in Verbindung mit DIN VDE 0105-100/A1
DIN 18012 Hausanschlusseinrichtungen � Allgemeine Planungsgrundlage DIN 18014 Fundamenterder DIN 18015 Elektrisch Anlagen in Wohngeb�uden (Normenreihe)  Teil1 Planungsgrundlage (hier werden mehrere RCDs/ Wohnung
gefordert)  Teil 2 Mindestaustattung  Teil 3 Leitungsf�hrung und Anordnung der Betriebsmittel  Teil 3 Geb�udemanagementsysteme
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

Normenreihe DIN VDE 0100 im �berblick (Beispiele)

Beachte: die Abschnitte bis DIN VDE 0100-600 bilden den Basisteil der in jeder Anlage zu beachten ist, die besonderen Anforderungen der Abschnitte 7XX sind erg�nzende Anforderungen. Weitere Anforderungen sind z. B. in der DIN VDE 0100-410 (RCD in einem Ausl�sestrom bis 30 mA) definiert.

DIN VDE 0100-100
0100-200 0100-100
0100-410
0100-420
0100-430 0100-443
0100-444
0100-460 0100-5XX 0100-510 0100-520 0100-53X 0100-530 0100-534 0100-537

Niederspannungsanlagen Anwendungsbereich, allgemeine Grunds�tze (Teile 11 bis 13) Begriff (s. a. www.electropedia.org) Anforderungen an die technische Planung (Teile 30 bis 36) Errichten von Niederspannungsanlagen � Schutz gegen elektrischen Schlag (IEC 60364-4-41) Schutzma�nahmen � Schutz gegen Thermische Auswirkungen Schutzma�nahmen - Schutz bei �berstr�men Schutzma�nahmen (EMV) Schutz bei �berspannungen (s. a. -534) Schutz bei elektromagnetischen St�rgr��en (Anforderungen des EMVG beachten, Dokumentationspflicht der EMV-Ma�nahmen f�r feste Installation nach �4 und �12) Trennen, Schalten Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel Allgemeine Bestimmungen Kabel und Leitungsanlagen Trennen. Schalten Steuern Schalt-und Steuerger�te �berspannungsschutz Ger�te zum Trennen und Schalten

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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

0100-540
0100-55X 0100-551
0100-557
0100-559
0100-560 0100-600
0100-7XX
0100-701 0100-702
0100-703 0100-704
0100-705
0100-706
0100-708 0100-709 0100-710 0100-711 0100-712

Erdungsanlagen, Schutzleiter Beachte: Fundamenterder ist nach aktueller DIN 18014 auszuf�hren besondere Ma�nahmen bei Schutzleiterstr�me ab 10 mA Andere elektronische Betriebsmittel Niederspannungsstromerzeugungseinrichtungen (gilt auch f�r Photovoltaik, erg�nzt mit -712) Hilfsstromkreise (f�r Anlagenteile, die nicht unter VDE 0113-1 fallen) Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel � Leuchten und Beleuchtungsanlagen Auswahl und Errichtung �Einrichtungen f�r Sicherheitszwecke Errichten von Niederspannungsanlagen-Erstpr�fung elektrischer Anlagen durch Besichtigen, Erproben und Messen Anforderung f�r R�ume und Betriebsst�tten, R�ume und Anlagen besonderer Art R�ume mit Badewanne oder Dusche Becken von Schwimmb�dern, begehbare Wasserbecken und Springbrunnen R�ume und Kabinen mit Saunaheizungen Errichten von Niederspannungsanlagen (R�ume und Anlagen besonderer Art - Baustellen) Elektrische Anlagen von landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betriebsst�tten Errichten von Niederspannungsanlagen Anforderung f�r Betriebsst�tten - Leitf�hige Bereiche mit begrenzter Bewegungsfreiheit Caravan-,Campingpl�tze und �hnliche Bereiche Marinas und sonstige Bereiche Medizinisch genutzte Bereiche Ausstellungen, Shows, St�nde Photovoltaik

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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V 0100-713 Elektrische Anlagen in M�beln und �hnlichen
Einrichtungsgegenst�nden (zuk�nftig -724) 0100-714 Beleuchtungsanlagen im Freien 0100-715 Kleinspannungsbeleuchtungsanlagen 0100-717 Ortsver�nderliche oder transportable Baueinheiten 0100-718 �ffentliche Einrichtungen und Arbeitsst�tten 0100-721 Anlagen von Caravans und Motorcaravans 0100-722 Stromversorgung von Elektrofahrzeugen 0100-723 Unterrichtsr�ume mit Experimentiereinrichtungen 0100-729 Bedienungsg�nge und Wartungsg�nge 0100-740 Vor�bergehend errichtete elektrische Anlagen f�r Aufbauten,
Vergn�gungseinrichtungen und Buden auf Kirmespl�tzen, Vergn�gungsparks und f�r Zirkusse 0105-100 Betrieb von Elektrischen Anlagen-Teil 100: Allgemeine Festlegung 0105-100 A1 �nderung A1: Wiederkehrende Pr�fungen; Deutsche �bernahme von Abschnitt 6.5 des HD 60364-6:2016
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
VdS - Richtlinien als Empfehlungen f�r die Elektrofachkraft
VdS � Verband der Schadenverh�tung im GDV �. Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.
Empfehlenswerte Richtlinien f�r den Fachmann:
VdS 2005 Leuchten VdS 2006 Blitzschutz durch Blitzableiter VdS 2010 Risikoorientierter Blitz- und �berspannungsschutz VdS 2014 Ursachenermittlung bei Sch�den durch Blitz- und �berspannungen VdS 2015 Elektrische Ger�te und Einrichtungen VdS 2017 Blitz- und �berspannungsschutz f�r landwirtschaftliche Betriebe VdS 2019 �berspannungsschutz in Wohngeb�uden VdS 2023 Elektrische Anlagen in baulichen Anlagen mit vorwiegend brenn-
baren Baustoffen VdS 2024 Elektrische Betriebsmittel in Einrichtungsgegenst�nden VdS 2025 Kabel- und Leitungsanlagen VdS 2028 Fundamenterder VdS 2031 Blitz- und �berspannungsschutz in elektrischen Anlagen VdS 2033 Feuergef�hrdete Betriebsst�tten und diesen gleichzustellende
Risiken VdS 2046 Elektrische Anlagen bis 1000 V, Sicherheitsvorschriften VdS 2057 Elektrische Anlagen in landwirtschaftlichen Betrieben und Inten-
siv-Tierhaltung, Sicherheitsvorschriften VdS 2067 Elektrische Anlagen in der Landwirtschaft VdS 2192 �berspannungsschutz, Merkblatt VdS 2258 Schutz gegen �berspannungen, Merkblatt VdS 2259 Batterieladeanlagen f�r Elektrofahrzeuge VdS 2279 Elektrow�rmeger�te und Elektroheizungsanlagen VdS 2302 Niedervoltbeleuchtung, Merkblatt
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V VdS 2324 Niedervoltbeleuchtungsanlagen und - systeme VdS 2460 Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (FI), Merkblatt VdS 2569 �berspannungsschutz f�r EDV-Anlagen VdS 2871 Pr�frichtlinien nach Klausel SK 3602, Hinweise f�r den VdS-
anerkannten Elektrosachverst�ndigen VdS 3501 Isolationsfehlerschutz in elektrischen Anlagen mit
elektronischen Betriebsmitteln, RCD und FU
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Neue Normative ab 01.06.2017 DIN VDE 0100-600 DIN VDE 0105-100/A1
DIN VDE 0100 � 600 Anwendungsbeginn ist 2017 � 06 � 01 �bergangsfrist bis 2020 � 03 � 17
�nderungen gegen�ber DIN VDE 0100�600: 2008-06  Vollst�ndige �berarbeitung der Abschnittsnummerierung  Notwendige �berpr�fungen bei Besichtigungen erg�nzt  Erproben und Messen � Aktualisierung der einzelnen Pr�fschritte  Aufnahme der Pr�fung der Durchg�ngigkeit bei Verbindungen zu K�rpern  Anforderungen zum Messen des Isolationswiderstandes zwischen aktiven
Leitern  Verbesserungen zur Pr�fung der Spannungspolarit�t  Berechnung des Erdungswiderstandes als alternative Methode zur
Messung zugelassen  Hinweis zum zus�tzlichen Schutz durch Schutzpotentialausgleich
aufgenommen  Bedingungen f�r Messverfahren zur Messung des Isolationswiderstandes
von Fu�b�den und W�nden angepasst  Messverfahren f�r die Messung des Erdungswiderstandes einschlie�lich
der Anschlussbilder �berarbeitet  Aufnahme von Hinweisen zu erg�nzenden Messungen im nationalen
Anhang NC.
NATIONALER ANHANG NC Auswahl von erg�nzenden Pr�fungen Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs)  Wenn die Pr�fung der Einhaltung der Abschaltzeiten f�r den Schutz
durch automatische Abschaltung im Fehlerfall aus DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410) gefordert wird, sollte dies in Stromkreisen mit Fehler-
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
strom-Schutzeinrichtung (RCD), wenn technisch m�glich, mit einem Pr�fstrom, der dem 5-fachen Bemessungsdifferenzstrom der jeweiligen Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) entspricht, erfolgen.  Das Ausl�sen der Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) sollte f�r jeden Stromkreis einmal nachgewiesen werden.  Einzelne Messwerte m�ssen nicht dokumentiert werden; die Einhaltung der Abschaltbedingung ist zu dokumentieren. Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtung (AFDDs)
 Bei Erst- und Wiederholungspr�fungen sind die Angaben der Hersteller zu beachten.
 F�r AFDDs ist in der Produktnorm (DIN EN 62606) eine Selbst�berwachung vorgesehen.
 Eine Pr�fung nach dieser Norm (DIN EN 62606) ist nicht gefordert.  Bei Isolationsmessung beeinflusst die Polarit�t der Messspannung den
Messwert, was zu einer Unterschreitung des Grenzwertes f�hren kann.  Isolationsmessung daher in diesen Stromkreisen nur zwischen aktiven
Leitern und Schutzleiter. Frequenzumrichter und USV-Anlagen
 Der Hersteller des Frequenzumrichters, bzw. der USV-Anlage beschreibt die Ma�nahmen zur Sicherstellung der Schutzma�nahmen gegen elektrischen Schlag f�r die Last bzw. Verbrauchsseite.
 Der Pr�fer kontrolliert die �bereinstimmung der getroffenen Vorkehrungen mit der Dokumentation des Herstellers.
 Der Pr�fer pr�ft die Durchg�ngigkeit des Schutzleiters nach DIN VDE 0100-600: 2017-06 nach Abschnitt 6.4.3.2.
Stromversorgung von Elektrofahrzeugen
 Nach DIN VDE 0100-722 sind zus�tzliche Anforderungen zur Pr�fung der Anschlusspunkte von Elektrofahrzeugen zu beachten (DIN EN 61851-1 / VDE 0122-1).
 Falls erforderlich sind Adapter zur Fahrzeugsimulation PRO TYP I/II von Gossen Metrawatt zu verwenden.
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Photovoltaik (PV) Systeme (DC � Seite)  Nach DIN VDE 0100-712 sind zus�tzliche Anforderungen zu  Systemdokumentation,  Inbetriebnahme,  Pr�fung und die  Besichtigung in DIN EN 62446-1 / VDE 0126-23-1 enthalten. Fundamenterder  Die Dokumentation und Pr�fung zum Fundamenterder sind in
DIN 18014 enthalten. Niederspannungs-Schaltger�tekombinationen  Bei Niederspannungs-Schaltger�tekombinationen (DIN 61439-1) ist
nachzuweisen, dass der St�cknachweis der Hersteller der Schaltger�tekombination vorhanden ist. Elektrische Ausr�stung von Maschinen
 Der Umfang und die Pr�fung f�r die elektrische Ausr�stung von Maschinen sind in DIN 60204-1 enthalten.
DIN VDE 0105 �100/A1 �nderung A1: Wiederkehrende Pr�fungen Deutsche �bernahme von Abschnitt 6.5 des HD 60364-6:2016
Anwendungsbeginn ist 2017 � 06 � 01 �bergangsfrist bis 2019 � 06 � 01
Mit der �nderung A1 wird der Abschnitt 5.3.3.101 ,,Wiederkehrende Pr�fungen" der DIN VDE 0105-100:2015-10 ersetzt. �bernommen wurde damit Abschnitt 6.5 aus HD 60364-6:2016 erg�nzt durch nationale Festlegungen. Zus�tzlich wurde der nationale Anhang NC aus DIN VDE 0100-600:2017 �bernommen.
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Pr�ffristen
Pr�ffristen werden vom Arbeitgeber �ber die Gef�hrdungsbeurteilung festgelegt. Entsprechend TRBS 1201 sind Pr�ffristen sind so festzulegen, dass der Pr�fgegenstand nach den allgemein zug�nglichen Erkenntnisquellen und betrieblichen Erfahrungen im Zeitraum zwischen zwei Pr�fungen sicher benutzt werden kann (2.4). F�r Pr�fungen nach �14 BetrSichV sind in der TRBS im Abschnitt 3.5.2 Entscheidungskriterien genannt (Beispiele):
 Einsatzbedingungen (spezielle Belastungen, Benutzungszeit je Tag usw.)
 Herstellerhinweise, (Betriebsanleitung)  Sch�digung des Arbeitsmittels, Qualifikation der Besch�ftigten  Erfahrungen mit dem ,,Ausfallverhalten"  Unfallgeschehen oder H�ufung von M�ngeln an vergleichbaren
Arbeitsmitteln  Pr�fungsergebnisse
In der TRBS 1201 wurden in einer beispielhaften L�sung f�r ortsver�nderliche und station�re elektrische Arbeitsmittel die bew�hrten (empfohlenen) Pr�ffristen der DGUV Vorschrift 3 praktisch �bernommen.
Die erforderlichen Pr�fungen werden auch weiterhin entsprechend den g�ltigen DIN VDE-Bestimmungen und den darin vorgeschriebenen Pr�fabl�ufen durch gef�hrt. Die Mess- und Pr�fger�te von GOSSEN METRAWATT entsprechen dem zum Auslieferungsdatum g�ltigen Stand der Normen und Bestimmungen. Unser METRA-Check-Servicepaket bietet eine j�hrliche Wartung, �berholung (Update) und Kalibrierung mit Kalibrierzeugnis f�r Ihr Ger�t von GOSSEN METRAWATT, die zus�tzliche Mobilit�tsgarantie schlie�t ein Mietger�t f�r die Dauer des Servicefalles ein.
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Pr�ffristen (Empfehlungen) Empfehlung von Pr�ffristen nach DIN VDE 0100-600/ DIN VDE 0105-100/A1 Die Norm fordert, die H�ufigkeit der Pr�fung einer Anlage unter Ber�cksichtigung der Art der Anlage und Betriebsmittel, Verwendung und Betrieb der Anlage, H�ufigkeit und Qualit�t der Anlagenwartung zu bestimmen und verweist auf nationale Vorschriften. In Anmerkungen geben die Normensetzer die praktikable Empfehlungen. Pr�fungen nach DIN VDE 0100-600/DIN VDE 0105-100/A1 im �berblick DIN VDE 0100-600 vom Juni 2017 in Verbindung mit DIN VDE 0105-100/A1 Erstpr�fungen Abschnitt 6.4 enth�lt Anforderungen an die Erstpr�fung elektrischer Anlagen durch Besichtigen, Erproben und Messen mit denen festgestellt werden (soweit sinnvoll durchf�hrbar):  Ob die Anforderungen aller Teile der Reihe DIN VDE 0100 erf�llt
sind und  Anforderungen an den Pr�fbericht Beachte:  Erstpr�fungen sind auch bei Erweiterungen oder �nderungen
bestehender Anlagen durchzuf�hren.  die Erstpr�fung der eingesetzten Betriebsmittel, wie z. B. von
Schaltger�te-Kombinationen oder Maschinen geh�ren nicht zum Regelungsumfang der Normenreihe VDE 0100 Wiederkehrende Pr�fungen F�r wiederkehrende Pr�fungen gilt bei CENELEC der Teil 6, der in DIN VDE 0105-100/A1 unter dem Abschnitt 6.5 enthalten ist Bei wiederkehrende Pr�fung soll festgestellt werden (soweit sinnvoll durchf�hrbar):  ob die Anlage und alle dazugeh�renden elektrischen Betriebsmittel sich in einem ordnungsgem��en Zustand f�r den Anlagenbetrieb befinden
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V  Anforderungen an die Erstellung eines Pr�fberichtes

Entsprechend der Norm darf der Pr�fumfang je nach Bedarf und nach den Betriebsverh�ltnissen auf Stichproben sowohl in Bezug auf den �rtlichen Bereich (Anlagenteile) als auch auf die durchzuf�hrenden Ma�nahmen beschr�nkt werden, soweit dadurch eine Beurteilung des ordnungsgem��en Zustandes m�glich ist. Es wird gefordert, dass fr�here Pr�fberichte ber�cksichtigt werden und wenn nicht vorhanden weitergehende Untersuchungen erforderlich sind.

Bew�hrte Pr�ffristen f�r wiederkehrende Pr�fungen nach TRBS 1201, Auszug Tabelle 2

Arbeitsmittel

Pr�ffrist Pr�fumfang

Elektrische Arbeitsmittel (ortsfest)

alle 4 Jahre Pr�fung nach den geltenden elektrotechnischen Regeln

Elektrische Arbeitsmittel (ortsfest in Betriebsst�tten, R�umen und Anlagen besonderer Art, z. B. DIN VDE 0100 Gruppe 700)
Elektrische Arbeitsmittel (ortsver�nderlich - soweit benutzt) auch: Verl�ngerungs- und Ger�teanschlussleitung

1 mal pro Jahr

Pr�fung nach den geltenden elektrotechnischen Regeln

alle 6 Monate Pr�fung nach den geltenden elektrotechnischen Regeln
bei Fehlerquote < 2 %: Wird bei den Pr�fungen eine in allen Be- Fehlerquote < 2 % erreicht, triebsst�tten kann die Pr�ffrist auf die in der au�erhalb Spalte ,,Pr�ffrist" angegebenen von B�ros: Fristen verl�ngert werden. Bei 1 mal pro der Berechnung der FehlerJahr in B�ros: quote ist darauf zu achten, dass alle 2 Jahre nur Arbeitsmittel aus gleichen
bzw. vergleichbaren Bereichen herangezogen werden, z. B. nur Werkstatt, nur Fertigung, nur B�robereich

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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

Elektrische Arbeitsmittel auf Baustellen (ortsver�nderlich soweit benutzt) auch: Verl�ngerungs- und Ger�teanschlussleitung

Alle 3 Monate Pr�fung nach den geltenden

elektrotechnischen Regeln

bei Fehler- Wird bei den Pr�fungen eine

quote < 2%: Fehlerquote < 2% erreicht,

mindestens kann die Pr�ffrist auf die in der

1 mal pro Spalte ,,Pr�ffrist" angegebenen

Jahr

Frist verl�ngert werden. Bei der

Berechnung der Fehlerquote

ist darauf zu achten, dass nur

Arbeitsmittel aus gleichen

bzw. vergleichbaren Bereichen

herangezogen werden.

Erd- und Stra�enbaumaschinen, 1 mal pro

Spezialtiefbaumaschinen

Jahr

Zustand der Bauteile und Einrichtungen, Vollst�ndigkeit und Wirksamkeit der Befehlsund Sicherheitseinrichtungen

Flurf�rderzeuge

1 mal pro Jahr

Zustand der Bauteile und Einrichtungen, Vollst�ndigkeit und Wirksamkeit der Befehlsund Sicherheitseinrichtungen

Grabenverbauger�te

1 mal pro Jahr

Zustand der Bauteile und Einrichtungen

Hebeb�hnen

1 mal pro Jahr

Zustand der Bauteile und Einrichtungen, Vollst�ndigkeit und Wirksamkeit der Befehlsund Sicherheitseinrichtungen

Hubarbeitsb�hnen und Teles- 1 mal pro koplader/-stapler (Telehandler) Jahr

Zustand der Bauteile und Einrichtungen, Vollst�ndigkeit und Wirksamkeit der Befehlsund Sicherheitseinrichtungen

Elektrische Einrichtungen

im Werkstatt- Pr�fung der elektrischen

betrieb:

Schutzma�nahmen entspre-

alle 6 Monate chend

im Baustelen- normativer Vorgaben in Ver-

betrieb:

bindung mit innerer

Alle 3 Monate Reinigung soweit erforderlich

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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

Bisher bew�hrte Pr�ffrist f�r ortsfeste elektrische Arbeitsmittel: soweit erforderlich, jedoch mindestens alle 4 Jahre. Vergleich mit der eigenen betrieblichen Situation (Beurteilung der konkreten Gef�hrdung):

Betriebliche Situation
In dem Betrieb sind Elektorfachkr�fte besch�ftigt, deren Aufgabenbereich auch die Instandhaltung und �berwachung der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel umfasst.
Stark beanspruchte elektrische Arbeitsmittel

M�gliche Auswirkung der Pr�ffrist Verl�ngerung der Pr�ffrist
Verk�rzung der Pr�ffrist

Station�re Anlagen sind mit ihrer Umgebung fest verbunden, z. B. Installationen in Geb�uden, Baustellenwagen, Containern und auf Fahrzeugen.
Nichtstation�re Anlagen werden entsprechend ihrem bestimmungsgem��en Gebrauch nach dem Einsatz wieder abgebaut (zerlegt) und am neuen Einsatzort wieder aufgebaut (zusammengeschaltet), z. B. Anlagen auf Bauund Montagestellen, Baustromverteiler, fliegende Bauten und Anlagen nach Schaustellerart.
Pr�fanforderungen f�r g�ngige Arbeitsmittel. In der TRBS 1201, Anlage Tabelle 1-3 sind beispielhafte Empfehlungen f�r Arbeitsmittel genannt.
Tabelle 1 � Pr�fung vor Inbetriebnahme Tabelle 2 � Bew�hrte Pr�ffristen f�r wiederkehrende Pr�fungen /
�berpr�fungen Tabelle 3 � Bew�hrte Fristen zur Inaugenscheinnahme vor der
Verwendung und der Funktionspr�fung

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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Grunds�tzliche Pr�fabl�ufe Die Pr�fabl�ufe bestehen immer aus der sinnvollen Abfolge Besichtigen, Erproben, Messen und Erstellen des Pr�fberichtes
Bei der Besichtigung sind f�r die Erstpr�fung Mindestumfang in Abschnitt 6.4.2 der DIN VDE 0100-600 sowie bei der Wiederholungspr�fung in der DIN VDE 0105-100/A1 aufgef�hrt. Danach muss z. B. festgestellt werden ob:
 die elektrischen Betriebsmittel der ortsfesten Anlage den Sicherheitsforderungen der Betriebsmittelvorschriften und ihre Auswahl und Errichtung den Herstellervorgeben entsprechen, sowie entsprechend den �u�eren Anforderungen ausgew�hlt sind,
 die Schutzma�nahmen gegen elektrischen Schlag und der Brandschutz (einschl. erforderlicher Brandschottungen) gew�hrleistet sind,
 Kabel, Leitungen und Stromschienen entsprechend der Strom belastbarkeit und dem Spannungsfall richtig ausgew�hlt sind,
 Schutz, �berwachungs, Schalt- und Trennger�te vorhanden, richtig ausgew�hlt und angeordnet sowie richtig eingestellt sind,
 die Qualit�t der Dokumentation und andere Informationen den Mindestanforderungen f�r Wartungsarbeiten entspricht, ob die Pl�ne mit der Anlage �bereinstimmen und ob erforderliche Warnhinweise vorhanden sind,
 ordnungsgem��e Leiterverbindungen und Kennzeichnung der Betriebsmittel, Schutz- und Schutzpotentialausgleichsleiter vorhanden, richtig verwendet und mit der Haupterdungsschiene verbunden sind,
 die leichte Zug�nglichkeit der Betriebsmittel zur Bedienung und Instandhaltung gew�hrleistet ist.
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Besichtigung umfasst: u.a.  Richtige Auswahl der Betriebsmittel,  Sch�den an Betriebsmitteln,  Schutz gegen direktes Ber�hren,  Sicherheitseinrichtungen, Brandabschottung,  W�rmeerzeugende Betriebsmittel,  Zielbezeichnung der Leitungen im Verteiler, Leitungsverlegung,  Kleinspannung mit sicherer Trennung, Schutztrennung,  Schutzisolierung,  Hauptpotentialausgleich,  zus�tzlicher (�rtlicher) Potentialausgleich,  Anordnung der Busger�te im Stromkreisverteiler,  Busleitungen/Aktoren. Erprobung umfasst: u.a.  Rechtsdrehfeld der Drehstromsteckdosen,  Drehrichtung der Motoren,  RCD-Test (Taste) durch Anwender,  NOT AUS. Funktionspr�fung umfasst: u.a.  Funktion der Schutz- und �berwachungseinrichtungen,  Funktion der Starkstromanlage,  Funktion der Installationsbus-Anlage EIB.
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Messung bei der Erstpr�fung: Messungen sollen bei der Erstpr�fung in folgender Reihenfolge durchgef�hrt werden: Durchg�ngigkeit der Leiter  des Schutzleiter und deren Verbindung mit der Haupterdungsschiene
und K�rper,  bei ringf�rmigen Leitern die aktiven Leiter (Durchgang des Ringes).
Isolationswiderstandsmessungen  Jeder aktive Leiter untereinander und gegen geerdete Schutzleiter,  bei Nachweisen Schutz durch Kleinspannung SELV, PELV,  bei Nachweisen Schutz durch Schutztrennung,  Widerst�nde von isolierenden Fu�b�den und isolierenden W�nden  Schutz durch automatische Abschaltung der Stromversorgung und zu-
s�tzlicher Schutz,
Weitere Messungen und Pr�fungen nach Abschnitt 6.4.3  Pr�fung der Spannungspolarit�t  Pr�fung der Phasenfolge  Funktionspr�fungen  Pr�fung des Spannungsfalls
Messungen bei wiederkehrenden Pr�fung In Niederspannungsanlagen sind die Werte zu ermitteln, die eine Beurteilung des Schutzes unter Fehlerbedingungen erm�glichen z. B. Schleifenwiderstand und Schutzleiterwiderstand. Zur Pr�fung von RCDs wird empfohlen die Ausl�se-Fehlerstr�me und Einhaltung der Abschaltzeit zu messen. Bei Messungen der Isolationswiderst�nde sind die Grenzwerte auch nach DIN VDE 0100-600 einzuhalten Hinweis zu weiteren Messungen: Messtechnische Untersuchungen mittels Strommesszangen wie Unterschungen von Schutzleiterstr�men, der Str�me auf N-Leitern (�berlastung durch die 3 Oberschwingungen) auf vagabundierende Wechselstr�me. M�nteln von Datenleitungen geh�ren wie Untersuchungen auf �berh�hte Temperaturen durch ber�hrungslose Infrarot-Temperaturmessger�te zum
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V Stand der Technik bei Pr�fungen. Zum manuellen Eintragen der Messwerte empfiehlt sich das ZVEH-Formular, automatische Erstellung �hnlicher Protokolle k�nnen Sie mit unseren Pr�fger�ten der PROFITEST-Serie und METRISO-Serie erhalten. Die Pr�fungen m�ssen mit Ger�ten erfolgen, die der DIN EN 61557 / VDE 0413 � gen�gen, sonst sind die Pr�fungen anfechtbar. Dies gilt f�r Isolationswiderstand, Niederohmwiderstand, Schleifenwiderstand, FI-Messungen, Erdungswiderstand und Drehfeldrichtungsbestimmung. Die Pr�fger�te von Gossen Metrawatt entsprechen je nach Funktionalit�t der DIN EN 61557 (VDE 0413) und sind nach DAkkS kalibriert!
Dokumentation der Pr�fergebnisse Gegen�ber Vorg�ngerausgaben der Pr�fnormen sind die Anforderungen an die Dokumentation der Pr�fung wesentlich erh�ht. Es werden detaillierte Pr�fberichte gefordert mit Aufzeichnungen �ber das Besichtigen der einzelnen Stromkreise, �ber deren Messergebnisse. In einem Pr�fbericht ist das Ergebnis der Pr�fungen beschrieben. Dieser stellt f�r den Auftraggeber das eigentliche Pr�fergebnis dar und sollte in f�r Nichtelektrotechniker verst�ndlicher Form verfasst werden, als kein Fachchinesisch.
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
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DIN EN

DIN VDE

DIN EN 61557-1 DIN EN 61557-2 DIN EN 61557-3 DIN EN 61557-4

VDE 0413-1 VDE 0413-2 VDE 0413-3 VDE 0413-4

DIN EN 61557-5 VDE 0413-5 DIN EN 61557-6 VDE 0413-6

DIN EN 61557-7 VDE 0413-7 DIN EN 61557-8 VDE 0413-8 DIN EN 61557-9 VDE 0413-9 DIN EN 61557-10 VDE 0413-10

DIN EN 61557-11 VDE 0413-11

DIN EN 61557-12 VDE 0413-12

DIN EN 61557-13 VDE 0413-13

Die Pr�fger�te von Gossen Metrawatt entsprechen je nach Funktionalit�t der DIN EN 61557 Allgemeine Anforderungen Isolationswiderstand Schleifenwiderstand Widerstand von Erdungsleitern, Schutzleitern und Potentialausgleichsleitern Erdungswiderstand Wirksamkeit von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen RCD) in TT-, TN- und IT Systemen Drehfeld Isolations�berwachungsger�te f�r IT Systeme Einrichtungen zur Isolationsfehlersuche in IT Systeme Kombinierte Messger�te zum Pr�fen, Messen und �berwachen von Schutzma�nahmen Wirksamkeit von Differenzstrom-�berwachungsger�ten (RCMs) Typ A und Typ B in TT-, TN- und IT Systeme Kombinierte Ger�te zur Messung und �berwachung des Betriebsverhaltens Handgehaltene und Handbediente Strommesszangen und Stromsonden zur Messung von Ableitstr�men in elektrischen Anlagen

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
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DIN EN 61557-14 VDE 0413-14 DIN EN 61557-15 VDE 0413-15
DIN EN 61557-16 VDE 0413-16

Ger�te zum Pr�fen der Sicherheit der elektischen Ausr�stung von Maschinen Elektrische Sicherheit in Niederspannungsnetzen bis AC 1000 V und DC 1500 V - Ger�te zum Pr�fen, Messen oder �berwachen von Schutzma�nahmen. Anforderungen zur Funktionalen Sicherheit von Isolations�berwachungsger�ten in IT-Systemen und von Einrichtungen zur Isolationsfehlersuche in IT-Systemen Elektrische Sicherheit in Niederspannungsnetzen bis AC 1 000 V und DC 1 500 V - Ger�te zum Pr�fen, Messen oder �berwachen von Schutzma�nahmen - Teil 16: Ger�te zur Pr�fung der Wirksamkeit der Schutzma�nahmen von elektrischen Ger�ten und/oder medizinisch elektrischen Ger�ten.

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Praxistipp: Pr�fablauf Wiederholungspr�fungen elektrischer Anlagen (Checkliste)
 Zustand der Anlage alt � neu � bekannt � unbekannt
 Technische Unterlagen komplett � teilweise � nein Hinweis: Nachweis �ber letzte Pr�fung
 Umgebungsbedingungen normal � feucht � warm � chemische Belastung � Ex
 Pr�fanforderungen normal � Anlagen besonderer Art, z. B. Medizin � Menschenansammlungen � Photovoltaik - E-Mobility zus�tzlich nach DIN VDE und VdS-Vorgaben siehe Seiten 17 und 18
 Vorgespr�ch mit Verantwortlichen UVV � bekannte Probleme � Verdacht � Anlage abschaltbar Unterlagen und Pr�fprotokolle Ablauf der Pr�fung Besichtigen gem�� DIN VDE 0105-100/A1 Zwischengespr�ch mit Verantwortlichen � Fehleranalyse � Entscheidung �ber weiteres Vorgehen
 Abbruch der Pr�fung � schriftliche Festlegung  Fortf�hrung der Pr�fungen�Erproben und Messen  Beseitigung der festgestellten M�ngel!  Abschlie�ende Pr�fung�Erstellung des Pr�fprotokolles  Festlegung des n�chsten Pr�ftermines gem�� TRBS 1201
(DGUV Vorschrift 3)
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
MESSUNGEN
Messung der Durchg�ngigkeit der Schutzleiter, der Verbindungen des Hauptpotentialausgleichs und des zus�tzlichen Potentialausgleichs sowie zu K�rpern Ein Erproben/Messen der Durchg�ngigkeit der Schutzleiter, der Verbindungen des Hauptpotentialausgleichs und des zus�tzlichen Potentialausgleichs muss durchgef�hrt werden. Messspannung 4...24 V, Messstrom >200 mA, bei DC Polwender erforderlich � in der PROFITEST-Serie integriert. Grenzwerte Grenzwerte sind nicht vorgegeben, Orientierung nach Anhang A aus DIN VDE 0100-600, Seite 27.
 Wichtiger Hinweis
 Schutzleitersystem <1,0 W Erfahrungswert.  Potentialausgleichsleiter <0,1 W Erfahrungswert.  �bergangswiderst�nde an den Anschlussstellen beachten.  Fehlerhinweise bei unterschiedlichen Messwerten bei DC-Messung
(Polwechsel).  Bei PROFITEST werden einstellbare Werte 0,1...10 W signalisiert.
Zusatzleitungen k�nnen eingeeicht werden.  Eindeutiger Nachweis auf N�PE-Tausch in Schuko-Steckdosen.  �berschl�gige Leitungsl�ngebestimmung,Hilfefunktion Profitest.
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

RLO-Messung der niederohmigen Verbindung des Schutzleiters PE (schematische Darstellung)

Schutzleiter +
Heizung +
Abwasser

Antenne

Blitzschutz

Gas + Wasser +
Wasserz�hler

RLO-Messung der niederohmigen Verbindung des Schutzleiters PE (praktische Darstellung)

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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V Beispiel f�r das Messen des Schutzleiterwiderstandes bei Ger�ten mit festem Netzanschlu�
PROFITEST Master-Serie
METRISO-Serie
Beispiel f�r das Messen niederohmiger Widerst�nde (bis 10 W) Funktion R LO
METRISO-Serie
 Wichtiger Hinweis
 Niederohmige Widerst�nde k�nnen nur an spannungsfreien Objekten gemessen werden
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

Isolationswiderstand der elektrischen Anlage Der Isolationswiderstand muss zwischen allen Leitern und PE�immer an dem Einspeisepunkt�gemessen werden. Als Erde darf der geerdete Schutzleiter betrachtet werden. In TN-C Systemen darf die Messung zwischen aktiven Leitern und PEN-Leiter erfolgen. In TN-S- und TT-Systemen ist der N wie ein Au�enleiter zu pr�fen (der N z�hlt zu den aktiven Leitern). Um den Messaufwand zu reduzieren, d�rfen w�hrend der Messung Au�enund Neutralleiter verbunden sein. Die Messungen sind mit Gleichspannung durchzuf�hren. Das Pr�fger�t muss bei einem Messstrom von 1 mA den Isolationswiderstand bei einer Mindest-Messspannung nach folgender Tabelle anzeigen:

Grenzwerte nach DIN VDE 0100-600 � Erstpr�fungen Werte wesentlich h�her!

Nennspannung des Stromkreises Spannungen bei SELV/PELV bis 500 V, au�er SELV/PELV �ber 600 V

Messspannung 250 V 500 V 1000 V

Isolationswiderstand 0,5 MW 1,0 MW 1,0 MW

Grenzwerte nach DIN VDE 0105-100/A1 � Wiederholungspr�fungen

Mit angeschlossenen und eingeschalteten Verbrauchern
ohne angeschlossene Verbraucher mit geschlossenen Schalteinrichtungen
Im IT-System sind zul�ssig

> 300 W/V
>1000 W/V > 50 W/V

Bei gef�hrdeten Anlagen (z. B. Ex-Bereich) und feuergef�hrdeten Betriebsst�tten Isolationsmessungen zwischen allen Leitern.

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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
 Wichtiger Hinweis
 Isolationsmessung erfolgt im spannungslosen Zustand.  Isolationsmessung erfolgt nur in Bereichen, die an Messspannung
liegen, also alles einschalten oder vor und hinter Schaltern messen, bzw. alle offenen Kontakte vor der Messung br�cken und von der Einspeisung aus messen.  Enth�lt der Messkreis kapazitive Verbraucher, nach der Messung entladen.  Sie entscheiden vor Ort, welche Messmethode Sie w�hlen. Kurzschluss L+N ist oft aufwendiger als Einzelmessungen. Diese erlauben R�ckschl�sse auf die Isolation der einzelnen Leiter und lassen so Vergleiche zu! Au�erdem ist das getrennte Messen der Einzelleiter gegen PE oder untereinander eine effektive Methode des vorbeugenden Brandschutzes. RCD's k�nnen Fehler zwischen den aktiven Leitungen nicht erkennen.  Bei Wiederholungspr�fungen immerzwischen jeden aktiven Leiter und PE messen.  Bei Messungen: im TN-System N�PE-Br�cke �ffnen,
im TT-System Neutralleiter auftrennen.  Bei Messungen in Anlagen mit �berspannungsableitern
(Varistorbasis Anford.-Klasse B oder C) sind diese w�hrend der Isolationsmessung erdseitig zu trennen. Bei Ger�teschutz�z. B. Steckdosen (Anford.-Klasse D)�ist diese Ma�nahme in Anlagen nicht erforderlich.  Messspannung 250 V ist zul�ssig, wenn Trennung der �berspannungs schutzeinrichtung nicht m�glich.  �blichkeitswerte � bei Erstpr�fungen ohne angeschlossene Betriebs-
mittel >100 MW (siehe DIN VDE 0100-600) � bei Wiederholungspr�fungen mit angeschlossenen
und eingeschalteten Betriebsmitteln 300 W/V siehe DIN VDE 0105-100/A1 (06-2017)
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

Praxistipp: Isolationsmessungen

Vorbereitung Kl�rung Messmethode Probleme
Grenzwerte Trenntrafos
Messung

Anlage komplett abschaltbar � Stromkreise einzeln Messung von der Einspeisung aus vornehmen
Was kann evtl. Iso-Messung beeintr�chtigen ? �berspannungsschutzeinrichtungen Entst�rglieder Induktivit�ten
Komplettmessung aller Stromkreise parallel Einzelmessungen Stromkreise � abschnittsweise Aktivleiter gegeneinander � gegen PE (Brand � Ex � Gefahr)
Wie sind alle Leitungsz�ge mit der Messspannung erreichbar
TN-C-System, nur ohne Verbraucher messbar, wie Verbraucher weiter pr�fen
TN-S-System, einpolig geschaltete Verbraucher k�nnen mitgemessen werden ohne diese einzuschalten
TT-System prinzipiell wie TN-S
TN-S-System, Verbindung N�PE �ffnen
TT-System, Verbindung N �ffnen �ber FI oder
Erst- und Reparaturpr�fungen gem�� DIN VDE 0100-600 Wiederholungspr�fungen gem�� DIN VDE 0105-100/A1
�blichkeitswerte � Erfahrung Erstpr�fung �ber 100 MW � Wiederholung �ber 300 kW
Schutzkleinspannung oder Schutztrennung Prim�rkreis gegen Sekund�rkreis Sekund�rkreis gegen PE
Funktionskleinspannung mit sicherer Trennung Prim�rkreis gegen Sekund�rkreis Eventuell Sekund�rkreis gegen PE�PE abklemmen In beiden F�llen abschlie�end Leerlaufspannung messen!
Nichtleitende R�ume (DIN EN 61081) siehe Seite 31 oder Bedienungsanleitung PROFITEST MASTER.

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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V Messung des Isolationswiderstandes bei verschiedenen Netzformen
Isolationsmessung oder Differenzstrommessung Wie viele Verbraucher sind an Wie sind die Anteile RISO und oder lAbleit
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V Isolationsmessungen
Wichtige Hinweise

- �berstromschutzeinrichtung �ffnen - N-Leiter trennen - L - und N - Leiter br�cken - Iso - Messung zwischen L - Leitern + N gegen PE - Ger�teschalter kann OFFEN sein - wenn einpolig

IMD - Insulation Monitoring Device in einem IT Netz

Isolationsmessung im Drehstromnetz

Messung des Isolationswiderstandes bei Schutz durch sichere Trennung der Stromkreise

bei Stromkreisen mit elektronischen Einrichtungen

bei Schutzkleinspannung (SELV) durch Sicherheitstransformator nach DIN VDE 0551 erzeugt

bei Funktionskleinspannung (PELV), durch Sicherheitstransformator nach DIN VDE 0551 erzeugt

bei Schutztrennung durch Trenntransformator nach DIN VDE 0551
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V  Mit dem PROFITEST MASTER werden einstellbare Werte 0,1...10 MW
signalisiert.  Mit dem PROFITEST MASTER k�nnen in Verbindung mit einer Ableit-
stromzange WZ12C Differenz- (L�N) bzw.�Ableitstr�me (PE) ab 1 mA zur Grobbeurteilung des Differenzstromes im Betrieb gemessen werden, also ohne Abschaltung.  Zur Erfassung und �berwachung von Differenzstr�men werden zunehmend RCM eingesetzt � komplett f�r Verteilerbereich oder einzeln f�r Stromkreise.  Pr�fung entsprechend wie RCD � also mit ansteigendem Fehlerstrom!
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V Applikation mit dem Profitest MXTRA Pr�fen von Isolations�berwachungsger�ten � Funktion IMD Isolations�berwachungsger�te IMDs (Insulation Monitoring Device) oder Erdschlussanzeigeeinrichtungen (Earthfault Detection System) werden in IT-Netzen eingesetzt, um die Einhaltung eines minimalen Isolationswiderstandes zu �berwachen, wie in DIN VDE 0100-410 gefordert. Sie werden in Stromversorgungen eingesetzt, bei denen ein einpoliger Erdschluss nicht zum Ausfall der Stromversorgung f�hren darf z. B. bei Operationss�len, Photovoltaikanlagen oder Stromerzeugungsanlagen.
Pr�fen von Differenzstrom-�berwachungsger�ten � Funktion RCM Differenzstrom-�berwachungsgerate RCMs (Residual Current Monitor) �berwachen den Differenzstrom in elektrischen Anlagen und zeigen diesen kontinuierlich an. Wie bei Fehlerstromschutzeinrichtungen k�nnen externe Schalteinrichtungen angesteuert werden, um die Spannungsversorgung bei �berschreiten eines bestimmten Differenzstroms abzuschalten. Der Vorteil eines RCMs liegt jedoch darin, dass der Anwender rechtzeitig �ber Fehlerstr�me in der Anlage informiert wird, bevor es zur Abschaltung kommt. Nicht f�r den Personenschutz geeignet!
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

Widerst�nde von isolierenden Fu�b�den und W�nden Wenn die Einhaltung der Anforderungen nach DIN VDE 0100-410 und in nichtleitenden R�umen notwendig ist, m�ssen mindestens 3 Messungen je Ort bis 10 qm gemacht werden.
Bei ber�hrbaren leitf�higen Teilen im Raum muss eine dieser Messungen in ca. 1 m Abstand von diesen Teilen erfolgen. Messmethoden siehe DIN VDE 0100-600, Anhang A.
Bei Messung mit unserem PROFITEST MASTER kann die Messmethode durch integrierte Bedienerf�hrung im Display eingeblendet oder in der beigelegten Kurzbedienungsanleitung eingesehen werden (Schalterstellung RE).

Grenzwerte in Anlagen
 Wichtiger Hinweis

bis 500 V �ber 500 V

 50 kW 100 kW

 In allen F�llen ist eine Messsonde erforderlich.  Beachten Sie, dass in DIN EN 61081 � Bodenbel�ge, Bestimmung des
elektrischen Widerstandes, Ausgabe 4/1998 � �hnliche Messungen verlangt.
Hier wird allerdings die Ableitf�higkeit bei elektrostatischer Aufladung von Bodenbel�gen gepr�ft, z. B. R�ume mit EDV, bei Explosionsgefahr, medizinisch genutzte R�ume o.�. Messspannung 100 VDC oder 500 VDC. Auch diese Messung ist im PROFITEST MASTER enthalten (Schalterstellung Messart REISO).

44

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Automatische Abschaltung im Fehlerfalle Hier ist der Erdungswiderstand (Gesamterder) aller Betriebserder zu messen. Dies f�llt allerdings in den Verantwortungsbereich des VNB. Sie messen die G�te des Erdungswiderstandes indirekt mit folgenden Messungen in Abh�ngigkeit des gew�hlten Schutzorgans.
Kurzschlussausl�sung Es ist die Fehlerschleifenimpedanz zwischen Au�enleiter L und PE oder PEN mit Messger�ten, Berechnung oder Nachbildung des Netzes am Netzmodell zu ermitteln. Die Schutzeinrichtungen und Querschnitte der Leiter m�ssen so ausgelegt sein, dass bei Auftreten eines K�rperschlusses die Abschaltung innerhalb der festgelegten Zeit erfolgt. Dies ist der Fall, wenn folgende Bedingung erf�llt ist (DIN VDE 0100-410):
ZS  U0 Ia
Dabei ist Z S = die Impedanz der Fehlerschleife bestehend aus � der Stromquelle; � dem Au�enleiter bis zum Fehlerort; � dem Schutzleiter zwischen dem Fehlerort und der Stromquelle; I a = der Strom, der das automatische Abschalten der Abschalteinrichtung innerhalb der in 411.3.2.2 oder 411.3.2.3 angegebenen Zeit bewirkt. Wenn eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) verwendet wird, ist dieser Strom der Fehlerstrom, der die Abschaltung innerhalb der in 411.3.2.2 oder in 411.3.2.3 angegebenen Zeit vorsieht; U 0 = die Nennwechselspannung oder Nenngleichspannung Au�enleiter gegen Erde.
45

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

DIN VDE 0100-410 Tabelle 41.1 � die angegebene Abschaltzeit muss f�r Endstromkreis mit einem Nennstrom nicht gr��er als 32 A angegeben werden.

Tabelle 41.1 � maximale Abschaltzeiten

System TN TT

50 V < U0  120 V

AC

DC

120 V < U0  230 V

AC

DC

0,8 s

siehe Anmerkung 1

0,4 s

5 s

0,3 s

siehe Anmerkung 1

0,2 s

0,4 s

230 V < U0  400 V

AC

DC

0,2 s

0,4 s

0,07 s 0,2 s

U0 > 400 V

AC

DC

0,1 s 0,1 s

0,04 s 0,1 s

In TN-Systemen ist eine Abschaltzeit nicht l�nger als 5 s f�r Verteilerstromkreise und f�r nicht unter (siehe Tabelle 41.1) fallende Stromkreise erlaubt.

In TT-Systemen ist eine Abschaltzeit nicht l�nger als 1 s f�r Verteilerstromkreise und f�r nicht unter (siehe Tabelle 41.1) fallende Stromkreise erlaubt.

Grenzwerte
TN-Systeme nach Tabelle NB 1 in DIN VDE 0100-600 Seite 48 TT - Systeme nach Tabelle NB 2 Seite 49

46

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
 Die Messung der Schleifenimpedanz muss nur einmal pro Stromkreis an der elektrisch gesehen ung�nstigsten Stelle erfolgen, an allen anderen Anschl�ssen im Stromkreis muss niederohmiger Durchgang des Schutzleiters gepr�ft werden (RLO oder ZL-PE).
 DIN VDE empfiehlt, ggf. mehrere Messungen nacheinander zu machen, wenn Spannungsschwankungen das Messergebnis beeinflussen k�nnen oder die elektrisch ung�nstigste Stelle nicht bekannt ist.
 DIN VDE empfiehlt, den Messger�tefehler zu ber�cksichtigen. Au�erdem ist zu beachten, dass der Widerstand von Kupferleitungen mit steigender Temperatur zunimmt. Es sollte also bei dieser Messung mit einem entsprechenden Sicherheitszuschlag gemessen werden.
 �quivalent zur Schleifenimpedanzmessung ist die Netzimpedanzmessung ZL-N zwischen L und N. Sie dient u.a. auch der Brandschutzpr�vention und Bewertung des Spannungsfalles. Im Gegensatz zur Schleifenimpedanzmessung l�st bei der Netzimpedanzmessung ein vorhandener FI-Schalter nicht aus.
 Bei stark verzerrten Kurvenformen, z. B. nach Frequenzumformern, empfiehlt sich eine Berechnung und RLO-Messung
 Messung ZL-PE, z. B. bei Frequenzumformern mittels Berechnung: 2x Leitungsl�nge x mW/m + ~0,1...0,2 W Einspeisung + �bergangswiderst�nde=ZL-PE R LO-Messung des SL zus�tzlich zur Berechnung ist Pflicht!
 Tabellenwerte sind bei ZL-PE Maximum-Werte bei Ia Minimum-Werte
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

 Bei PROFITEST MASTER k�nnen abh�ngig vom gemessenen ZL-PE/Ik die zul�ssigen LS / Sicherungen abgelesen werden
 Tabelle NB 1 auf Seite 48.

 Bei Stromkreisen mit RCD sind die Anforderungen an den Schleifen-

widerstand immer erf�llt � also ZL-PE-Messung �berfl�ssig

 Gem�� DIN VDE 0100-600 ist auch im TT-System unter sch�rferen

Anforderungen an ZL-PE (also Erder) diese Schutzma�nahme erlaubt;

siehe auch DIN VDE 0100-410.

Bei anderen Werten verf�hrt man nach folgender Methode:

a) Schleifenwiderstand messen

U0

b) c)

Theoretischen Fehlerstrom errechnen = um 30% reduzieren

ZL-PE

(Messfehler, Cu-Erw�rmung, ...) � Messabweichung des PROFITEST aus Datenblatt entnehmen

d) �berstrom-Schutzorgan ausw�hlen

Im PROFITEST MASTER ist daf�r zu jedem Wert eine Tabelle aufrufbar!

Beispiel f�r die Hilfefunktion im PROFITEST MASTER: hier ZL-PE

48

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) Durch Erzeugen eines Fehlerstromes hinter der Fehlerstrom-Schutzeinrichtung ist nachzuweisen, dass die  Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) sp�testens bei
Erreichen ihres Bemessungsdifferenzstromes ausl�st und Dies wird erreicht durch:  Messung der Ber�hrungsspannung an jeder Steckdose 10 Messungen mit Vollwellen und Hochrechnung auf IN
49

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

 Keine vorzeitige Ausl�sung mit allen PROFITEST MASTER/INTRO, da mit 30% des Fehlerstromes gestartet wird (wenn kein Fehlerstrom in der Anlage flie�t).

Tabelle FI

Form des Differenzstromes

Korrekte Funktion des FI-Schalters
Typ AC Typ Typ F A,EV

Typ B,B+,MI

Wechselstrom

pl�tzlich auftretend
langsam ansteigend 4

44 4

Pulsierender pl�tzlich auftretend Gleichstrom
0,006 A
langsam ansteigend

444

Gleichstrom

(EV)
4

4

50



Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V Adapter zur normgerechten Pr�fung von PRCDs Typ S, K, S+
Wichtige Hinweise
Adapter zur normgerechten Pr�fung von PRCDs Typ S und K durch Simulation von Fehlerf�llen nach DIN VDE 0701-0702, VDE 0661, DGUV Information 203-006 sowie Herstellerangaben. Eigenschaften:  Pr�fen ortsver�nderlicher Schutzeinrichtungen der Typen:
� PRCD-S (1-phasig / 3-polig und 3-phasig / 5-polig) � PRCD-K (1-phasig / 3-polig) � PRCD 2-polig / 3-polig  Funktions- bzw. Ausl�sepr�fung durch Simulation folgender Fehlerf�lle: � Unterbrechung, � Leitertausch, � PE an Phase.  Messung des Schutzleiterstroms mit Zangenstromwandler  Messung von Schutzleiter- und Isolationswiderstand mit Pr�fger�t PROFITEST MXTRA / MTECH+ / PRIME  Ausl�sepr�fung mit Nennfehlerstrom und Messung der Ausl�sezeit mit Pr�fger�t PROFITEST MXTRA / MTECH+ / PRIME  Bewertung und Protokollierung der einzelnen Pr�fschritte mit Pr�fger�t PROFITEST MXTRA / MTECH+ / PRIME
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
RCD - Pr�fungen
 Wichtiger Hinweis
Durch Erzeugen eines Fehlerstromes hinter dem RCD ist an einer beliebigen Stelle nachzuweisen,dass
 der RCD sp�testens beim 5-fachen Bemessungsdifferenzstrom ausl�sen muss in TT Systemen (Erdungsmessung erforderlich),
 bei Widerholungspr�fungen zus�tzlich der tats�chliche Ausl�sestrom getestet wird,
 bei RCD Typ B die Pr�fung mit Gleichstrom erfolgen. Ist der RCD - Test erfolgreich, mu� an allen �ber diesen RCD gesch�tzten Anschl�ssen die Wirksamkeit des PE nachgewiesen werden und zwar mit - Niederohmmessung RLO Bei Wiederholungspr�fungen an alten RCD kann die Erkennung Typ A oder B nur �ber das Stromartsymbol erfolgen. Die Messung der Schleifenimpedanz ist im Allgemeinen nicht erforderlich!
Max. �blichkeitswerte f�r die zul�ssige Ber�hrungsspannung sind UB = IDn x Rpe 30 mV = 30 mA x 1 W 1,5 V = 300 mA x 5 W 1 V = 500 mA x 2 W (Maximalwert im TN-System)
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Wichtige Hinweise
 Der PROFITEST XTRA erlaubt einfache Messungen an allen RCDs. RCM k�nnen wie RCD (steigender Fehlerstrom) gepr�ft werden. W�hlen Sie Normal Typ A � Typ B � Selektiv � PRCD, SRCD o.�.
 Die Messung muss pro RCD (FI) nur an einer Stelle in den angeschlossenen Stromkreisen erfolgen, an allen anderen Anschl�ssen im Stromkreis muss niederohmiger Durchgang des Schutzleiters nachgewiesen werden (RLO oder UB).
 Im TN-System zeigen die Messger�te wegen des niedrigen Schutzleiterwiderstandes oft 0 V Ber�hrungsspannung an.
 Nach Ausl�sen des FI wird die Abschaltzeit und der Anlagen-Erdungswiderstand angezeigt.
 Bei Messung mit ansteigendem Fehlerstrom (WICHTIG � gefordert bei Wiederholungspr�fungen nach DIN VDE 0105-100/A1) wird der Abschaltstrom und die Ber�hrungsspannung bei Abschaltstrom angezeigt.
 Beachten Sie auch eventuell Vorstr�me in der Anlage. Diese k�nnen zum Ausl�sen des FI bereits bei UB-Messung f�hren oder bei Messungen mit steigendem Strom zu Fehlanzeigen f�hren: Anzeige = IF - IVorstrom
 N�PE-Tausch (= keine Umpolung) in Stellung ZL-N testen, bei Fehler l�st FI aus.
 Selektive Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) mit Kennzeichnung k�nnen als alleiniger Schutz f�r automatische Abschaltung
eingesetzt werden, wenn sie die Abschaltbedingungen wie nicht selektive Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen einhalten. Dies kann durch Messung der Abschaltzeit nachgewiesen werden.  RCDs Typ B d�rfen nicht in Reihe mit RCDs Typ A liegen  RCDs Typ MI d�rfen in Reihe mit RCDs Typ A liegen  RCM k�nnen wie RCD (steigender Fehlerstrom) gepr�ft werden.
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V Messung des Erdungswiderstandes Die Messung des Erdungswiderstandes wird nach dem Strom-Spannungsmessverfahren durchgef�hrt. In dicht bebauten Gebieten ist es zweckm��ig, den Erdungswiderstand durch Messen der Schleifenimpedanz �ber zwei Erder nach dem Strom-Spannungsverfahren zu ermitteln. Dabei wird der zu messende Erder vom PE oder PEN oder anderen PA-Anschl�ssen und der PA-Schiene abgetrennt. Zwischen diesem Erder und einer weiteren niederohmigen Erdungsanlage (z. B. PEN des VNB) wird der Widerstand gemessen, wobei Leitungs- und bekannter Erdungswiderstand zu ber�cksichtigen sind (Messung mit AC). Im PROFITEST MASTER ist diese Messmethode eingebaut, die Rechenformel im Display ersichtlich. Die Erdungsmessung mit Zangenstromwandlern ist gem�� DIN VDE 0100-600, Verfahren C3 erlaubt! (Siehe auch Seite 34). Grenzwerte  Die Erdungswiderst�nde in Abh�ngigkeit des Netzsystems bei �rtlichen
VNB erfragen  Nach Tabelle NB.3 in DIN VDE 0100-600 (Anhang�Seite 50)  Nach DIN VDE 0100-410 � Schutz gegen elektrischen Schlag  Nach DIN VDE 0185 � Blitzschutz  Nach DIN 18014 - Fundamenterder
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Wichtiger Hinweis zur Erdungsmessung
 Bei Verwendung konventioneller Erdungsmesser kann auch mit der Zweileitermethode gemessen werden, dazu jeweils Klemmen E�ES und H�S kurzschlie�en.
 Bei Verwendung konventioneller Erdungsmesser Abstand Erder� Hilfserder�Sonde jeweils Mindestabstand 20 m w�hlen, geometrische Anordnung der S�H�Erdbohrer beliebig. Anschluss an S�H wechseln, es sollen beide Messwerte in etwa gleich sein.
 Beachten Sie Hinweise am Erdungsmesser, ob �bergangswiderst�nde an S�H ausreichend, ggf. verbessern oder Erdspie�e versetzen.
 Bei Messung mit Stromzangen darf der zu messende Erder von PE nicht abgetrennt werden.
 Selektive Erdungsmessung mit Profitest MTECH, MTECH+, MXTRA und Zangenstromanleger
 Der Fundamenterder ist Bestandteil der Elektroanlage. Spannungspolarit�t Wenn Normen den Einbau von einpoligen Schaltern im Neutralleiter verbieten, muss durch eine Pr�fung der Spannungspolarit�t festgestellt werden, dass alle etwa vorhandenen einpoligen Schalter in den Au�enleitern eingebaut sind. Drehfeldrichtung An allen Drehstromsteckdosen generell Rechtsdrehfeld.  Der Messger�teanschluss bei CEE-Steckdosen ist meist problematisch,
es gibt Kontaktprobleme. Mit Hilfe des von uns angebotenen VARIO-STECKER-SETs Z500A sind schnelle und zuverl�ssige Messungen ohne Kontaktprobleme durchf�hrbar.  Anschluss bei 3-Leitermessung Stecker L1�L2�L3 im Uhrzeigersinn ab PE-Buchse. Funktionspr�fungen  �berpr�fung aller Betriebsmittel die der Sicherheit der elektrischen Anlage dienen�also auch Netzausschalter, Warnlampen usw.
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Absch�tzung des Spannungsfalls  �ber ZL-N-Messung, Beispiel:
Netznennspannung 230 V, IN 16 A, gemessener ZL-N = 0,5  U=R�I = 0,5�16 = 8 V  3,48% oder  siehe DIN VDE 0100-520.
Wichtige Hinweise zu DIN VDE 0105-100/A1 Wiederholungspr�fungen In dieser DIN VDE 0105-100/A1 sind generelle und allgemeine Hinweise gegeben, wie elektrische Anlagen zu betreiben und betriebsbereit zu halten sind.  Niederspannungsanlagen sind den Errichtungsnormen entsprechend in
ordnungsgem��em Zustand zu erhalten.  Anpassungen an neue Normen sind erforderlich, wenn dies ausdr�cklich
vorgegeben ist.  Festgestellte M�ngel sind schnellstens zu beseitigen, besonders wenn
Gefahr f�r Gut und Leben besteht.  Wiederkehrende Pr�fungen�Besichtigen�Erproben�Messen �
sollen diese M�ngel aufdecken.  Auch die DGUV Vorschrift 3 und diverse VdS-Richtlinien verweisen auf
die DIN VDE 0105�100/A1. Auf Wiederholungspr�fungen kann nur unter bestimmten Bedingungen verzichtet werden. Diese Ausnahme gilt nur f�r ortsfeste elektrische Anlagen und Betriebsmittel. Es muss gew�hrleistet sein, dass die laufenden Instandhaltungsarbeiten zusammen mit den im Rahmen des Betreibers erforderlichen Messungen �hnlich wie Wiederholungspr�fungen vorhandene M�ngel aufzeigen. Diese Bedingungen sind in der Regel in den Netzen der Energieversorgungsunternehmen erf�llt. Anders ist die Situation in Betrieben zu beurteilen, wenn zwar ein Betriebselektriker besch�ftigt wird, dieser aber nicht laufend Instandhaltungsarbeiten am innerbetrieblichen Versorgungsnetz durchf�hrt. Hinweis: TRBS: 1201-Pr�ffristen
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V Nun finden sich zwei sich teilweise wiedersprechende Abs�tze:  Der Umfang der Pr�fung darf je nach Bedarf und nach den Betriebs-
verh�ltnissen auf Stichproben sowohl in Bezug auf den �rtlichen Bereich (Anlagenteile) als auch auf die durchzuf�hrende Ma�nahme beschr�nkt werden, soweit dadurch eine Beurteilung des ordnungsgem��en Zustandes m�glich ist.  Durch Messen die Werte ermitteln, die eine Beurteilung der Schutzma�nahmen bei indirektem Ber�hren erm�glichen, also Erdung, Schutzleiterdurchgang, Schleifenimpedanz, Ber�hrungsspannung und Abschaltstrom bei FI, also alles, was auch bei der Erstpr�fung verlangt wird. Hier wird der Elektrofachmann wirklich allein gelassen mit der Entscheidung, also am besten alle Messungen wie bei DIN VDE 0100-600, zur eigenen Sicherheit durchf�hren. Die BetrSichV bietet hier eine Hilfe. Unsere modernen Messger�te erlauben eine wirklich schnelle und zuverl�ssige Messung aller Daten, keine Messung dauert l�nger als 10 s, die meisten nur 3...5 s, alles mit automatischer Abspeicherung der Werte in Zuordnung zu Geb�ude- und Stromkreis-Nummer. Im Anhang finden Sie einen �berblick �ber unser Angebot auf diesem Gebiet.
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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

ANHANG

Tabellen mit Werten zur Beurteilung von �berstrom-Schutzein-

richtungen, Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs), Erdungswider-

st�nden, Leiterquerschnitten
Die Tabelle NB.1 gilt bei der Nennwechselspannung gegen geerdeten
Leiter U0 von 230 V und 50 Hz f�r Abschaltstr�me Ia bei Abschaltzeiten 5 s und 0,4 s sowie maximal zul�ssigen Schleifenimpedanzen ZL-PE f�r die
Nennst�me In von  Niederspannungssicherungen nach Normen der Reihe DIN VDE 0636 der
Charakteristik gG,  Leitungsschutzschaltern nach DIN VDE 0641-11 und  Leistungsschaltern mit einstellbarem Abschaltstrom, eingestellt auf
z. B. 5 In, 10 In, 12 In.

Tabelle NB.1 - TN-Systeme, DIN VDE 0100-600

Nennstrom

Niederspannungssicherung

Leitungsschutzschalter und

der Betriebsklasse gG

Leistungsschalter a f�r die �berschl�gige Pr�fung

ta 5s; ta 0,4s (wird erreicht durch Schnellabschaltung t  0,1 s)

In I Ia ZL-PE Ia

ZL-PE Ia=5 I n ZL-PE Ia=10 In ZL-PE Ia=12 In ZL-PE

(5 s) (5 s) (0,4 s) (0,4 s) (Typ B)

(Typ C)

A A A 2 9,2 25,00 16 4 19 12,11 32 6 27 8,52 47 10 47 4,89 82 16 65 3,54 107 20 85 2,71 145 25 110 2,09 180 32 150 1,53 265 35 173 1,33 295 40 190 1,21 310 50 260 0,88 460 63 320 0,72 550 80 440 0,52 �
100 580 0,40 � 125 750 0,31 � 160 930 0,25 �

 14,38 7,19 4,89 2,80 2,15 1,59 1,28 0,87 0,78 0,74 0,50 0,42
�
�
�
�

A



----

----

30 7,67

50 4,60

80 2,88

100 2,30

125 1,84

160 1,44

175 1,31

200 1,15

250 0,92

315 0,73

�

�

�

�

�

�

�

�

A



A



20 11,50

24 9,58

40 5,75

48 4,79

60 3,83

72 3,19

100 2,30 120 1,92

160 1,44 192 1,20

200 1,15 240 0,96

250 0,92 300 0,77

320 0,72 384 0,60

350 0,66 420 0,55

400 0,58 480 0,48

500 0,46 600 0,38

630 0,36 756 0,30

�

�

960 0,24

�

�

1200 0,19

�

�

1440 0,16

�

�

1920 0,12

F�r Leistungsschalter nach DIN EN 60647-2 (VDE 0660-101) sind die Werte f�r Ia als Vielfaches von In den jeweiligen Normen oder Herstellerkennlinien zu entnehmen und die Schleifenimpedanz Zs zu ermitteln, wobei f�r die Ermittlung der Schleifenimpedanz die in der Norm enthaltene Fehlergrenze von + 20 % zu ber�cksichtigen ist. F�r die �berschl�gige Pr�fung d�rfen mit hinreichender Genauigkeit verwendet werden: Ia = 5 ln f�r LS-Schalter nach Normen der Reihe DIN EN 60898 (VDE 0641) mit Charakeristik B Ia = 10 ln f�r LS-Schalter nach Normen der Reihe DIN EN 60898 (VDE 0641) mit Charakeristik C und Leistungsschalter

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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
nach DIN EN 60947-2 (VDE 0660-101) bei entsprechender Einstellung Ia = 12 In f�r Leistunsschalter nach DIN EN 60947-2 (VDE 0660-101) bei entsprechender Einstellung und LS-Schalter mit Charakterristik K bis 63 A U0 = Nennspannung gegen geerdeten Leiter

BEISPIEL:
Ermittlung des Schleifenwiderstandes bei Leistungsschaltern: Erforderlicher Kurzschlussstrom f�r die unverz�gerte Ausl�sung: 100 A Erh�hung um die Grenzabweichung +20% (von 100 A), also auf: 120 A

Daraus folgt:

ZL-PE =

230 V 120 A

= 1,916 W

F�r die �berschl�gige Pr�fung d�rfen verwendet werden:
� Ia =  3 In f�r LS-Schalter nach Normen der Reihe DIN VDE 0641-11 mit Charakteristik H / Z
� Ia =  5 In f�r LS-Schalter nach Normen der Reihe DIN VDE 0641-11 mit Charakteristik B / L / E
� Ia = 10 In f�r LS-Schalter nach Normen der Reihe DIN VDE 0641-11 mit Charakteristik C / G / U und Leistungsschalter nach DIN EN 60947-2 (VDE 0660-101) bei entsprechender Einstellung
� Ia = 12 In f�r Leistungsschalter nach DIN EN 60947-2 (VDE 0660-101) bei entsprechender Einstellung und LS-Schalter mit Charakteristik D / K bis 63 A

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Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V Tabelle NB.2

 Niederspannungssicherungen nach DIN EN 60269-1 (VDE 0636-10) der Betriebsklasse gG;
 Leitungsschutzschaltern nach DIN EN 60898-1 (VDE 0641-11) und DIN EN 60898-2 (VDE 0641-12);
 Leistungsschalter nach DIN

Tabelle NB.2 - TT-Systeme, DIN VDE 0100-600

Nennstrom

Niederspannungssicherungen der Betriebsklasse gG

In I Ia ZL-PE Ia (1 s) (1 s) (0,2 s)
A A A 2 13 17,89 19 4 26 8,85 38 6 38 6,05 56 10 65 3,54 97 16 90 2,68 130 20 120 1,92 170 25 145 1,59 220 32 220 1,05 310 35 230 1,00 330 40 260 0,88 380
50 380 0,61 540 63 440 0,52 650

ZL-PE (0,2 s)
 12,11 6,05 4,11 2,37 1,77 1,35 1,05 0,74 0,70 0,61
0,43 0,35

Leitungsschutzschalter und Leistungsschalter f�r

die �berschl�gige Pr�fung

ta  0,4 s; ta  0,5 s (wird ereicht durch Schnellabschaltung t  0,1 s)

Ia=5 In ZL-PE Ia=10 In ZL-PE Ia=12 In ZL-PE

(Typ B)

(Typ C)

A



A



A



----

20 11,50

24 9,58

----

40 5,75

48 4,79

30 7,67

60 3,83

72 3,19

50 4,60 100 2,30 120 1,92

80 2,88 160 1,44 192 1,20

100 2,30 200 1,15 240 0,96

125 1,84 250 0,92 300 0,77

160 1,44 320 0,72 384 0,60

175 1,31 350 0,66 420 0,55

200 1,15 400 0,58 480 0,48

250 0,92 500 0,46 600 0,38

315 0,73 630 0,36 756 0,30

F�r Leistungsschalter nach DIN EN 60947-2 (VDE 0660-101) sind die Werte f�r Ia als Vielfaches von In den jeweiligen Normen oder Herstellerkennlinien zu entnehmen und die Scleifenimpedanz Zs zu ermitteln, wobei f�r die Ermittlung der Schleifenimpedanz die in der Norm enthaltene Fehlergrenze von + 20 % zu ber�cksichtigen ist. F�r die �berschl�gige Pr�fung d�rfen mit hinreichender Genauigkeit verwendet werden: Ia = 5 In f�r LS-Schalter nach Normen der Reihe DIN EN 60898 (VDE 0641) mit Charakteristik B Ia = 10 In f�r LS-Schalter nach Normen der Reihe DIN EN 60898 (VDE 0641) mit Charakteristik C und Leistungsschalter nach DIN EN 60947-2 (VDE 0660-101) bei entsprechender Einstellung Ia =12 Inf�r Leistungsschalter nach DIN EN 60947-2 (VDE 0660-101) bei entsprechender Einstellung und LS-Schalter mit Charakteristik K bis 63 A U0 = Nennspannung gegen geerdeten Leiter

60

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

Tabelle NB.3, DIN VDE 0100-600
Wichtig bei TT-Systeme! Tabelle NB.3 � maximaler Erdungswiderstand RA f�r unterschiedliche Bemessungsdifferenzstr�me IN von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) nach DIN EN 61008-1 (VDE 0664-10) und DIN EN 61009-1 (VDE 0664-20)

Maximal zul�ssiger Erdungswiderstand RA

Bemessungs-

10mA 30mA 100mA 300mA 500mA 1 A

differenzstrom IDN

RA bei

5000W 1666W 500W 166W 100W 50W

Diese Tabelle enth�lt theoretische Werte. Aufgrund der m�glichen

Schwankungen beim Erdungswiderstand sollten deutlich niedrigere

Widerstandswerte gemessen werden als in dieser Tabelle angegeben.

Die Schwankungen zwischen trockenem und feuchten Erdreich kann den

f�nffachen Wert ausmachen

61

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

Tabelle A.1, DIN VDE 0100-600-Anhang A

Spezifscher Leiterwiderstand R f�r Kupferleitungen bei 30�C in

Abh�ngigkeit vom Bemessungsquerschnitt S zur �berschl�gigen Be-

rechnung von Leiterwiderst�nden

l R =
A

R [] Widerstand,  [ mm2/m] Spezifischer Widerstand, l [m] Leitungsl�nge, A [mm2] Leitungsquerschnitt

Bemessungsquerschnitt S
mm2 1,5 2,5 4 6 10 16 25 35 50 70 95
120 150 185

Spez. Leiterwiderstand R bei 30�C
mW/m 12,5755 7,5661 4,7392 3,1491 1,8811 1,1858 0,7525 0,5467 0,4043 0,2817 0,2047 0,1632 0,1341 0,1091

Die spezifischen Leiterwiderstandswerte beziehen sich auf eine Leitertemperatur von 30 �C.
F�r andere Temperaturen  k�nnen die Leiterwiderstandswerte R mit der folgenden Gleichung berechnet werden:

RQ= R30�C [1+a (Q � 30�C)]

a = Temperaturkoeffizient (bei Kupfer  = 0,00393 K-1)

62

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Beispiel eines Diagramms zur Absch�tzung des Spannungsfalls
Maximale Kabel-/Leitungsl�nge bei 4% Spannungsfall, 400 V Nennwechselspannung und 55�C Leitertemperatur; 3-Phasen-Wechselspannungssystem, PVC-Isolierung, Leitermaterial Kupfer. Hinweis f�r 1-Phasen-Wechselspannungssystem (AC 230 V): Kabel-/Leitungsl�nge durch 2 teilen Hinweis f�r Aluminiumleiter: Kabel-/Leitungsl�nge durch 1,6 teilen

Leiternennquerschnitt [mm2]

1,5

2,5 4 6

400

350

10 16 25 35 60 70 95 120

300 270 240 220 200
180
160

140

120

100 90 80 70
60

50

40

30 25

20

1

2

3 4 5 6 7 8 910 16 20 25 35 40 50 63 80 100 125 160 200 250 315 400

Laststrom [A]

ANMERKUNG Das Diagramm ist nicht f�r die Strombelastbarkeit von Leitern vorgesehen

Maximale Kabel-/Leitungsl�nge [m]

63

Messungen zur Bestimmung des Spannungsfalls DU Messung der Netzimpedanz Z L-N Messung des Spannungsfalles
64

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

PROFITESTSerie
Pr�fger�te f�r DIN VDE 0100-600 /IEC 60364-6 Eine Weitbereichsmesseinrichtung erm�glicht den Einsatz des Pr�fger�ts f�r alle Wechselstrom- und Drehstromnetze mit Spannungen von 65 bis 500 V und Frequenzen von 15,4 bis 420 Hz.
 Schleifen- und Netzimpedanzmessung
 Messung des Isolationswiderstandes mit Nennspannung, mit variabler oder ansteigender Pr�fspannung
 Niederohmmessung  Erdwiderstandsmessung  Standortisolationsmessung  Universelles Anschlusssystem
Besonderheiten  Anzeige von zul�ssigen Sicherungs-
typen f�r elektrische Anlagen  Pr�fung des Anlaufs von Energie-
verbrauchsz�hlern  Berechnung von Leitungsl�ngen
f�r g�ngige Querschnitte von Kupferleitungen  Messung von Vor-, Ableit- und Ausgleichsstr�men bis 1 A sowie Arbeitsstr�me bis 150 A �ber Zangenstromsensor Clip WZ 12C als Zubeh�r  Messen der Drehfeldrichtung
(Phasenfolge, h�chste verkettete Spannung)
Pr�fen von Fehlerstromschutzeinrichtungen (RCD-Schutzschaltern)  Messen der Ber�hrungsspannung
ohne Ausl�sung des Schalters. Hierbei wird die auf Nennfehlerstrom bezogene Ber�hrungsspannung mit 1/3 des Nennfehlerstromes gemessen  Ausl�sepr�fung mit Nennfehlerstrom, Messung der Ausl�sezeit

Spezielle Pr�fungen von Anlagen bzw. RCD-Schutzschaltern  Pr�fen von Anlagen bzw. RCD-Schutz-
schaltern mit steigendem Fehlerstrom mit Anzeige des Ausl�sestroms sowie der Ber�hrungsspannung im Augenblick des Ausl�sens.  Pr�fen von RCD-Schutzschaltern mit: ��IN, 1�IN, 2�IN, 5�IN  Pr�fen von RCD-Schutzschaltern, die f�r pulsierende Gleichfehlerstr�me geeignet sind; die Pr�fung erfolgt mit positiven oder negativen Halbwellen Pr�fen spezieller RCD-Schutzschalter (mit PROFITEST Master-Serie)  selektive S, SRCDs, PRCDs (Schukomat, Sidos o. a.), Typ G/R, Typ AC, Typ A; Typ B Typ F Typ B+, Typ EV, (MTECH, MTECH+ und MXTRA),MI (INTRO, PRIME) Pr�fen von Fehlerstrom (RCD)Schutzschaltungen in IT-Netzen
65

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V PROFITESTSerie
66

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V PROFITESTSerie

PROFITEST RCD-Messungen UB-Messung ohne FI-Ausl�sung Messung der Ausl�sezeit Messung des Ausl�sestroms selektive, SRCDs, PRCDs, Typ G/R, F allstromsensitive RCDs Typ B, B+, EV Schleifenimpedanz ZL-PE / ZL-N Sicherungstabelle f�r Netze ohne RCD ohne RCD-Ausl�sung, Sicherungstabelle mit 15 mA Pr�fstrom und f�r kleine Nennstr�me Erdwiderstand RE
I/U-Messverfahren, netzbetrieben Selektiver Erdwiderstand mit Sonde, Erder und Stromzange Erdschleifenwiderstand RESCHL Messung Potentialausgleich RLO automatische Umpolung Isolationswiderstand RISO Pr�fspannung variabel oder ansteigend Spannungsmessung
UL-N / UL-PE / UN-PE / f Sondermessungen
Leckstrom (Zangenmessung) Z�hleranlauf Drehfeldrichtung Standortisolation ZST Erdableitwiderstand RE (ISO)

INTRO
4 4 4 4 4
4 4 4
4 --
--
4
4
4
-- -- 4 -- 4

MPRO
4 4 4 4 --
4 -- 4
4 4
4
4
4
4
4 4 4 4 4

MTECH+ MXTRA

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

--

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

67

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

PROFITEST Ausstattung Sprache der Bedienerf�hrung w�hlbar Speicher (Datenbank max. 50000 Objekte) Schnittstelle f�r Scanner RS232 Schnittstelle f�r Daten�bertragung USB PC-Anwendersoftware ETC Messkategorie CATIII 600 V / CATIV 300 V DKD-Kalibrierung E-Mobility Bluetooth Schnittstelle Editierbare Pr�fsequenzen Pr�fablauf PRCD-Adapter M512R

INTRO
4 4 4 4 4 4 -- -- -- -- --

MPRO
4 4 4 4 4 4 4 -- -- 4 --

MTECH+ MXTRA

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

4

68

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
PROFITEST INTRO Pr�fger�t DIN VDE 0100 - 600 / IEC 60364-6 Mit dem Profitest INTRO steht dem Elektrofachmann ein universelles, kompaktes und robustes Messwerkzeug auf h�chstem technischen Niveau zur Verf�gung. Der Tester kann alle Pr�fungen der Wirksamkeit von Schutzma�nahmen in elektrischen Anlagen durchf�hren, wie sie in der IEC 60364-6 (DIN VDE 0100-600) und anderen l�ndrspezifischen Normen gefordert sowie in den einzelnen Abschnitten der DIN EN 61557 (VDE 0413)definiert sind. Auf Grund seines intelligenten ergonomischen Designs, der intuitiven Bedienung und seines ausgereiften technischen Konzepts orientierter er sich konsequent an den allt�glichen Aufgabenstellungen und macht Ihn zum idealen Begleiter f�r jeden Elektrotechniker.
 Messung von RLO, ZL-PE, ZL-N, RISO, RE, U, Drehfeld und Spannung
 OFFSET-Management RL-PE, RN-PE, RL-N
 Messfunktionen direkt �ber Drehschalter anw�hlbar
 RCD Pr�fung Typ A, AC, F, B, B+, EV, MI, G/R, SRCDs, PRCDs
 Anzeige von zul�ssigen Sicherungs typen f�r elektrische Anlagen
 Messen der Drehfeldrichtung (Phasenfolge, h�chste verkettet Spannung)
 Messung der Ber�hrungsspannung �ber Fingerkontakt
 Anschluss von RFID- oder Barcodescanner
 Individueller Messwertspeicher und Erstellung einer Speicherstruktur
 Hilfefunktion mit Anschlussbilder  Bibirektionaler Datenaustausch per
USB, DDS-CAD, epINSTROM  Messkategorie CAT III 600V/
CAT IV 300 V  Internationale Bedienf�hrung
(12 Sprachen)  ETC-Software (Electrical Testing
Center u.a. zur Erstellung von Baumstrukturen und Dokumentation ZVEH
69

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

GEOHM C Erdungsmessger�t, batteriebetrieben � auch f�r spezifische Erdwiderstandsmessungen.
Kompaktes, handliches, menuegef�hr-
tes Erdungswiderstandsmessger�t f�r
3- und 4-Leitermessungen. St�ndige
�berwachung von St�rspannungen und
Hilfserder-/ und Sondenwiderstand mit
Signalisierung bei �berschreitung der
zul�ssigen Grenzwerte.Komplettanzeige
aller notwendigen Werte auf gro�em
Punktmatrixdisplay oder Warnung �ber
4 LED�s. Verst�ndliche und einfache
Bedienung mittels 4 Tasten.  Erdungswiderstandsmessung in
5 Bereichen bis 50 kW  Spannungsmessung 10... 250 V  Frequenzmessung 45...200 Hz  Batterie-/Akkukontrolle und
Selbsttest  Erdungsmessger�t nach
DIN VDE 0413-5  Robustes Geh�use in 2K-Technik

Messung des Erdungswiderstandes in elektrischen Anlagen nach:  DIN VDE 0100 Errichten von Stark-
stromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V  DIN VDE 0141 Erdung in Wechselstromanlagen f�r Nennspannungen �ber 1 kV  DIN VDE 0800 Errichtung und Betrieb von Fernmeldeanlagen einschlie�lich Informationsverarbeitungsanlagen  DIN VDE 0185 Blitzschutzanlagen  DIN VDE 0413 (=EN 61557)Teil1&5: Ger�te zum Pr�fen, Messen oder �berwachen von Schutzma�nahmen, Erdungswiderstand

70

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V

GEOHMPRO, GEOHMXTRA Erdungsmessger�t  3- und 4-Leiter Erdungswidermessung
 3-Leiter Erdungswiderstandmessung mit einer Stromzange
 Schleifenwiderstandsmessung mit 2 Stromzangen ohne Auftrennung (f�r den Fall, dass die Anwendung von Hilfselektroden nicht m�glich ist)
 Spezifischer Erdwiderstand (Methode Wenner)
 Strommessung mit Einsatz der Zangen (z. B. Leckstrommessung)sowie Einsatz von flexiblen Zangen
 Niederohmwiderstand des PE-Leiters
mit 200 mA (nach IEC 60364-6-61)
GEOHM XTRA:  Eingebautes GPS-Modul
 Messwerte werden zusammen mit
GPS-Koordinaten gespeichert
Weitere Merkmale  Widerstandsmessung �ber Hilfs
elektroden RS und RH
 Messung von St�rspannungen
 Messung von St�rfrequenzen
 Messung auch bei vorhandenen St�rspannungen in Netzen
 mit 16 2/3 Hz, 50 Hz und 60 Hz sowie 400 Hz Frequenzen
 (mit automatischer Auswahl der richtigen Frequenz des Messsignals sowie manueller Auswahl)
 Auswahl der Messspannung (25 V oder 50 V)
 Eingabe der Abst�nde zwischen den

 Elektroden bei der Messung  des spezifischen Erdwiderstands in
Meter (m) und Fu� (ft)  Speicher f�r 990 Messwerte, 10
Banken je 99 Einheiten  Kalibrierung der Zangen  RTC Echtzeituhr  Daten�bertragung zum PC (USB)  symbolische Anzeige der Batterie-
spannung

71

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
METRISO - Serie, INTRO, BASE, TECH, XTRA, PRO
METRISO TECH Digitales Isolations- und Widerstandsmessger�t f�r elektrische Anlagen bis 1000 V gem�� EN 61557-2 -1, 2 und 4 (DIN VDE 0413-1 und 4) mit Messspannung 1000 V.  Digitale und analoge Anzeige  Warnung bei ber�hrungsgef�hrlicher
Spannung  Schnellpr�fung mittels Signallampe
in Pr�fspitze  Messspannung 1000 V  Isolatiosmessbereich bis 200 G W  Messen von Isolstionswiderst�nden  Funktion Riso/Rins  Messen von Gleich-, Wechsel-Misch-
spannungen  Messen von Widerst�nden  Messen niederohmiger Widerst�nde
METRISO PRO Analoges Isolationsmessger�t f�r elektrische Anlagen bis 1000 V gem�� EN 61 557-2 (DIN VDE 0413-4).  Pr�fspannungen: 50 V, 100 V, 250 V,
500 V, 1000 V  Spannungsmessung bis 1000 V  Signallisierung von Ber�hrungsge
f�hrlichen Spannung durch LED  Signallisierung von Grenzwert�ber-
schreitungen durch LED  Isolationsmessung gem�� DIN VDE
0413-4 / EN 61557-4
72

Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V METRISO PRIME 10 Hochpr�zises Isolations-, Niederohm- und Spannungsmessger�t  Isolationsmessung gem�� EN 61557-2/VDE 0413 Teil 2  Pr�fspannungen in festen Stufen:  50 V, 100 V, 250 V, 500 V, 1000 V, 2500 V, 5000 V, 10000 V  Messung mit schrittweise ansteigender Spannung  Messbereich bis 40 T nach IEC 61557-2  Messung von Polarisationsindex und Absorptionsverh�ltnis  Messung mit abgeschirmter Messleitung  Schutz gegen spannungsf�hrende Objekte  Variable Einstellung von Grenzwerten  Digitales Filter zur Stabilisierung der Messwerte  Erstellung von R/I oder R/U-Diagrammen Speicherung von Pr�fergebnissen  Niederohmmessung gem�� EN 61557-4/VDE 0413 Teil 4  Durchgangspr�fung von Schutzleitern und Potenzialausgleichsverbindungen  mit Pr�fstrom > 200 mA
73

PROFITEST PRIME, PRIME AC Pr�fger�te f�r DIN VDE 0100-600, DIN VDE 0105-100, VDE 0113-1, VDE 0660-600-1, VDE 0126-23-1 und VDE 0122-1  Messen in AC-/DC-Netzen  Messung der Netzinnen- und Fehlerschleifenimpedanz mit hohem Pr�f-
strom bis 690 V AC/800 V DC ohne Ausl�sung RCD Typ A und Typ B  Niederohmmessung f�r Schutz- und Potenzialausgleichsleiter mit
200 mA, automatischer Polarit�tsumkehr und 25 A  RCD-Pr�fung Typ A, AC, F, B, B+, EV, MI, G/R, SRCDs, PRCDs  Kombinierte RCD-Pr�fung mit kontinuierlich ansteigender Rampe, Aus-
l�sezeit, Ausl�sestrom  Isolationsmessung bis 1000 V mit ansteigender Rampe  Pr�fen von RCMs und IMDs  Messen von Ableit- und Differenzstr�men  Messen von Temperatur und Feuchte  Pr�fen auf Spannungsfestigkeit 2,5 kV AC, 500 VA mit PROFITEST
PRIME AC Standardverlauf, Rampenfunktion und Puls-Brennbetrieb  PROFITEST PRIME AC: Arbeitsschutzkonzept f�r Pr�fer nach DIN EN
50191 und EN 61557-14 mit Signallampe, Notausschalter & Schl�sselschalter  Netz- und Akkubetrieb (mit eingeschr�nkter Funktionalit�t)  Push-Print-Funktion  F�r jede Applikation das passende Zubeh�r  Bluetooth Tastatur
74

Software f�r Pr�fger�te
Software f�r Pr�fger�te Ausf�hrliche Beschreibung der Software-Module GOSSEN METRAWATT bietet einfach zu bedienende Software-L�sungen � angefangen vom einfachen WORD ZVEH-Protokoll bis hin zum kompletten Facility Management mit Datenbankfunktionen. Zur Anwendung der Software in Verbindung mit unseren Pr�fger�ten bieten wir ein umfangreiches Seminarangebot mit Workshops an. Hier ein Auszug aus unserem Software-Angebot:
ETC: ETC Protokolliersoftware f�r Pr�fger�te Profitest MASTER, Profitest 204, SecuLIFE SR, Secutest SI/PSI/SI+, Minitest PRO/MASTER/3P und Metriso G 1000+, Secutest S4. Die Software bietet eine Vielzahl unterst�tzender Optionen zur Datenerfassung- und Verwaltung, zur Protokollierung sowie zur Steuerung von Pr�fabl�ufen. Datenexport zu EXCEL m�glich. PC.doc-WORD/EXCEL: Protokollsoftware als Erg�nzung zu MICROSOFT WORD und EXCEL. PC.doc-ACCESS: zur Protokollerstellung und Pr�fdatenverwaltung als Erg�nzung zu MICROSOFT OFFICE ACCESS. PS3 AM: umfangreiche Terminplanung mit Kalenderdarstellung, Historie der Messwerte mit Kurvendarstellung. Listen und Selektionen k�nnen auch in EXCEL IM und EXPORT gespeichert werden. PS3 Zusatzmodule: Navigator (Viewer), Mandant, Gef�hrdungsanalyse ELEKTROmanager: zum Messen und Dokumentieren von Elektroger�ten und Elektroinstallationen und zur Durchf�hrung und Auswertung der Pr�fungen nach: DIN VDE 0100/0105, DIN VDE 0701-0702/0751, VDE 0113-1.
Unter www.gossenmetrawatt.com/deutsch/ugruppe/softwarefuerpruefgeraete.htm �bersicht-Pr�fger�te-Software finden Sie einen �bersichtlichen Leitfaden, der Ihnen bei der Auswahl der f�r Ihre Aufgaben geeigneten Software hilft.
75

Software f�r Pr�fger�te

�bersicht Protokollier- und Datenbanksoftware

Artikel Sprache der Bedienoberfl�che

ETC
Kostenloser Download
D, GB, multilingual

Autark



Aufbau Update von Firmware (Pr�fger�tesoftware) Erstellen von Pr�fprotokollen Erstellen von Listen

immer komplett




Listengenerator

--

Formulargenerator

--

Verwaltung von Objekten/ Pr�fungen

--

Dokumentenverwaltung/ Viewer (Bildbetrachter)

--

Datenbankverwaltung/ Navigator/ Suchfunktionen

--

Datenbankverwaltung/ Auto. Terminverfolgung

--

H�ufige Funktionen als Symbole

--

R�ckspeicherung der Daten in das Pr�fger�t, wenn im Pr�fger�t vorgesehen



Remote-Steuerung

SECULIFE SR

Gef�hrdungsanalyse

--

X M L / E XC EL /A SCII-Impor t /-E xpor t



Katalogfunktion

--

Kostenmanagement

--

Netzwerkf�hig Barcodeerzeugung Mandantenf�higkeit/ Outdoorfunktion

--
Listenerzeugung
--

Lagerverwaltung/St�rmeldemodul/ Instandhaltung/Brandschutz

--

Statistik

--

SECU-Up Kostenloser Download D, GB, F, I, E, NL, CZ

immer komplett
 -- --
--
-- -- --
--
--

PC.docWord/Excel
Z714A

PC.docAccess
Z714B

ELEKTRO manager

PS3

Z610A/Z610C Z530E/Z531N

D, GB, F, FIN, PL (ExcelAnteil D, GB)

D, GB

ben�tigt MS WORD/EXCEL

ben�tigt MS ACCESS oder ACCESS Runtime

immer komplett

immer komplett

--

--





D

modular -- 

D

modular -- 







mit ACCESS-

--

Abfrage-

--

funktionen

--

--



--





--

--

--

unter

--

ACCESS-Funkti-



onen




  (Modul)  (Modul)

--

--





--

--

--

--









--

--

--

SECUTEST/ PROFTEST204

SECUTEST

--

--

--

 (Modul)

 (Modul)

--

--

--

 (Modul)



--

--







--

--

--

--



--

--







--

--







--

--

--

--

 (Modul)

--

--

--

--

vFM (Modul)

--

Fehlerstatistik, Fehlerstatistik, Fehlerstatistik, vFM: Statistik-

M�ngelstatistik M�ngelstatistik M�ngelstatistik

modul

Besonderheiten

Andere Landes-

sprache der

Baumstruktur

Bedienerf�hrung in das Pr�fger�t

--

laden Freischal-

ten von Optionen

Pr�fger�testeu- Datenimport von

erung �ber PC, ETC, Win-Profi,

Ger�te anderer PC.doc-WORD/

--

Hersteller

EXCEL/ ACCESS

k�nnen

Karteikartenan-

eingebunden sicht Massen-

werden

�nderung

76

Software f�r Pr�fger�te

Software ETC
nProtokolliersoftware f�r Pr�fger�te PROFITESTMASTER-Serie, Minitest, SECULIFE SR, SECUTEST PSI, PROFITEST 204+, METRISO XTRA, METRISO PRIME+, SECUTEST BASE/10/PRO

ETC bietet eine Vielzahl unterst�tzender Optionen zur Datenerfassung und -verwaltung, zur Protokollierung sowie zur Steuerung von Pr�fabl�ufen.

 Die Software erfasst alle wichtigen Daten zur Protokollierung nach DIN VDE 0100 - 600, DIN VDF 0701 - 0702, DIN VDE 0751, IEC 62353 VDE 0113-1
 Pr�fger�te und PC - Software k�nnen Daten bidirektional �ber USB - Interface (nur Profitest Master) austauschen

 Verteilerstrukturen (Baumstruktur) sind individuell definierbar
 Datenexporte in EXCEL, ASCII und XML m�glich
 Sprachen der Bedienoberfl�che D, GB, multilingual

 Pr�fprotokolle (ZVEH) k�nnen automatisch erstellt werden

77

Software f�r Pr�fger�te

Software PS3  Universelle, modulare Software f�r Pr�fger�te �
Installations-/Betriebsmittel-/Service-Management + Protokollerstellung.

Automatische �bernahme und Auswer-
tung der Messwerte von Pr�fungen von
Installationen und Betriebsmitteln. Ver-
waltung der Installationen und Betriebs-
mittel mit den Pr�fergebnissen in einer
Datenbank. Automatische Generierung
von Pr�fprotokollen nach Empfehlung der
Handwerksverb�nde.  Die Software steuert die
Messung automatisch und erstellt einen kompletten Pr�fbericht  Alle Pr�fvorschriften sind frei editierbar  Alle Messger�t kann durch einen Ger�tetreiber (Addin) eingebunden werden  Mehrere Messger�te k�nnen gleichzeitig zur Messung eines Endger�tes oder Produktionsablaufes eingesetzt werden  Die gleichzeitige Inventarisierung erfolgt �ber die st�ndige Verbindung zum PC.  Pr�fberichte k�nnen individuell angepasst werden (Firmenlogo)  Einmal gemessene Ger�te werden wiedererkannt.  Transparenz des gesamten Inventarbestandes, exakte �bersicht �ber alle verwendeten Ger�te und Pr�fberichte, �ber deren Zustand, Wartungs- und Reparaturaufwand  Uneingeschr�nkt netzwerkf�hig PS3 AM:
Datenbanksoftware  Ger�tetreiber  Betriebsmittelmanagement  Remote

 Instandhaltungsmanagement  Barcodedruck  ACCESS oder SQL-Datenbaum
PS3 Zusatzmodule:  PS3 Navigator �
LHNavigator und LHViewer (Voraussetzung PS3 AM)  PS3 Mandant � Mandantenf�higkeit (Voraussetzung PS3 AM)  PS3 Gef�hrdungsanalyse (Voraussetzung PS3 AM)
PS3 upgrade:  Upgrade auf PS3 AM inklusive Ge-
f�hrdungsanalyse,  Ausgangssoftware:
SE-Q.base PC.base PS3 compact (jede Version) PS3 Grundmodul (jedeVersion)

78

Software f�r Pr�fger�te

ELEKTROmanager  Software zum Messen und Dokumentieren von Elektroger�ten und
-installationen bzw. zum Protokollieren der elektrischen Pr�fungen.

ELEKTROmanager: nach Betr. SV
DIN VDE 0100-600, DIN VDE 0105-100, DIN VDE 0701/0702, DIN VDE 0751 und VDE 0113-1. Der ELEKTROmanager ist zur Datenerfassung, Datenverwaltung und Steuerung von Pr�fabl�ufen f�r die auf juristische Sicherheit achtende Elektrofachkraft. Messger�te vieler Hersteller lassen sich mit dem ELEKTROmanager auslesen, teilweise auch ansteuern.

 Einmal gemessene Ger�te werden wiedererkannt.
 Transparenz des gesamten Inventarbestandes, exakte �bersicht �ber alle verwendeten Ger�te und Pr�fberichte, �ber deren Zustand, Wartungs- und Reparaturaufwand
 Uneingeschr�nkt netzwerkf�hig

 Die Software steuert die Messung automatisch und erstellt einen kompletten Pr�fbericht
 Alle Pr�fvorschriften sind frei editierbar
 Verschiedene Messger�te k�n nen gleichzeitig zur Messung eines Endger�tes oder Produktionsablaufes eingesetzt werden
 Die gleichzeitige Inventarisierung erfolgt �ber die st�ndige Verbindung zum PC.
 Alle Messger�te sind eingebunden  Pr�fberichte k�nnen individuell
angepasst werden (Firmenlogo)

79

Software f�r Pr�fger�te
80

Software f�r Pr�fger�te

Software PC.doc-WORD/EXCEL und PC.doc-ACCESS

 F�r die Pr�fger�te SECUTEST SII+/SIII+, METRATESTER 5+, MINITEST PROFITEST MASTER/0100S-II/C ,PROFITEST 204 ,METRISO C

PC.doc-WORD/EXCEL: Protokollsoftware als Erg�nzung zu den MICROSOFT OFFICE Produkten WORD und EXCEL
PC.doc-WORD/EXCEL f�gt die Pr�fergebnisse und die am Pr�fger�te-Eingabemodul eingegebenen Daten in Protokoll- oder Listenformulare ein. Diese k�nnen mit WORD/EXCEL erg�nzt und ausgedruckt werden.
Systembedingungen:  L�uft unter Windows XP,
Windows 7 und 8.  PC mit mindestens 500 MHz und
256 MB RAM  1 freie serielle oder USB-Schnittstelle
und USB-RS232-Adapter

PC.doc-ACCESS: PC.doc-ACCESS ist eine Software zur Protokollerstellung und Pr�fdatenverwaltung als Erg�nzung zu dem MICROSOFT OFFICE Produkt ACCESS
Systembedingungen:  L�uft unter Windows XP,
Windows 7 u. 8  ACCESS 2000, oder h�her  EXCEL 2000 oder h�her � wenn mit
EXCEL protokolliert wird  1 freie serielle oder USB-Schnittstelle

81

Software f�r Pr�fger�te
EASYtransfer und die Planungssoftware DDS-CAD EASYtranfer steht f�r die direkte Schnittstellen-Verbindung zwischen der Elektro-Planungssoftware DDS-CAD und Ihrem PROFITEST MTECH+,BASE+, MXTRA, MTECH, MPRO, BASE. Durch den Einsatz ergeben sich Zeit-, Komfort- und Sicherheitsvorteile.
So funktioniert es:

 Planen mit Mehrwert Sie f�hren die Planung des Elektrogewerkes bei ihrem Projekt sicher, schnell und intelligent mit DDS-CAD durch. Hierbei nutzen Sie viele hilfreiche Automismen der Software zur perfekten Planung des Projakts.
 Daten�bertragen per Mausklick Alle in der DDS-CAD-Planung erstell ten Verteiler- u. Stromkreisstrukturen �bergeben Sie fehlerfrei und schnell �ber EASYtransfer an Ihr Messger�t. Die f�r die Bewertung erforderlichen Angaben werden dabei ebenfalls an Ihren Profitest Master �bertragen. Eine sp�tere Nacharbeitung der Daten �ber das Messger�t ist somit nicht erforderlich.

 Messen und Daten speichern Nach Ihrer Messung speichern Sie die Messergebnisse unter einer frei definierbaren Baumstruktur ab. Diese Baumstruktur lassen sich bei Bedarf problemlos, schnell und einfach per Tasten am Pr�fger�t oder �ber Barcode vor Ort erweitern.
 Datenr�ckgabe und Protokollerstellung Die gemessenen bzw. aktualisierten Daten und Strukturen �bertragen Sie schlie�lich vom Profitest zur�ck an DDS-CAD. Die Planungssoftware integriert diese in die Planung. Zudem legt Sie Verteiler, RCD�s und Stromkreise in ein Pr�fprotokoll nach ZVEH mit allen dazugeh�rigen Messwerten ab-schnell, komfortabel und sicher.

Die langwierige, fehlerbehaftete manuelle Daten�bertragung wird auf diese Weise Geschichte. Der Wunsch vieler Handwerksbetriebe nach einer komfortablen EDV-L�sung zum Ersatz des handschriftlichen Pr�fprotokolls ist erf�llt.

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Software f�r Pr�fger�te DDS-CAD die Planungssoftware (EASY Transfer)
ep INSTROM Software zum Berechnen, Pr�fen und Dokumentieren von Niederspannungsanlagen ep INSTROM Software zum Berechnen, Pr�fen und Dokumentieren von Nieder spannungsanlagen epINSTROM erm�glicht einen bidirektionalen Datenaustausch mit der Profitest Master-Serie sowie der Planungssoftware DDS-CAD von Data Design System und der Dokumentationssoftware f�r Messergebnisse ELEKTROmanager von Mebedo.
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Empfehlung f�r die Werkstattausr�stung

Unsere Empfehlung f�r die Werkstattausr�stung von Elektroinstallationsbetrieben gem�� den Richtlinien des ZVEH und VDEW

Geforderte Mess- und Pr�fger�te
Pr�fplatz mit fest eingebauten Messger�ten
Einpoliger Spannungspr�fer Zweipoliger Spannungspr�fer Spannungsmesser mind. bis 600 V Strommesser mind. bis 15 A Durchgangspr�fger�t
Zangenstrommesser mind. bis 300 A
Isolationsmessger�t Widerstands-Messger�t Erdungs-Messger�t Schleifenwiderstands-Messger�t Pr�fger�t f�r FI-Schutzschalter Drehfeldrichtungsanzeiger Messger�te f�r elektrische Ger�te
Erdungs-Messger�t
Durchgangs-Pr�fger�t
Beleuchtungsst�rke-Messger�t

nach Norm DIN VDE 0104
EN 61243 - 3 0410 0410 0403
0413, Teil 2 0413, Teil 4 0413, Teil 6, 7 0413, Teil 3 0413, Teil 6 0413, Teil 9 0701/0702, Teil 1
0413, Teil 5
0403
5032

Einsteiger Standard Effiziente Arbeit METRATESTER 5+-3P SECUTEST 21F METRATESTER 5+-3P mit VL2E ProfiSafe 690B,690L METRAVOLT 12D+L, Duspole METRAHIT 2+ mit Zangenstromwandler WZ12A METRAHIT PRO mit Zangenstromwandler WZ12C METRAHIT X-TRA mit Zangenstromwandler Z3512 METRACLIP 410 METRACLIP 85 METRACLIP 86
PROFITEST MTECH+ PROFITEST MXTRA
METRATESTER 5+ SECUTEST S2 N+ mit SI-Modul Profitest MPRO GEOHM PRO/XTRA GEOHM C GEOHM 5 METRAOhm 413 ProfiSafe 690 B ProfiSafe 690 L
MAVOLUX 5032C  MAVOLUX 5032B 

 Vertrieb �ber: GOSSEN Foto- und Lichtmesstechnik GmbH Tel.: +49 911 8602-181 � Fax: +49 911 8602-142
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Pr�fen der Ladeinfrastruktur f�r Elektrostra�enfahrzeuge Pr�fen der Wirksamkeit von Schutzma�nahmen der Ladeinfrastruktur f�r Elektrostra�enfahrzeuge Damit die Grundforderung des Gesetzgebers aus dem Energiewirtschaftsgesetz � 49 erf�llt wird, m�ssen f�r die Ladeinfrastruktur von Elektrostra�enfahrzeuge Pr�fungen durchgef�hrt werden. Dadurch wird sichergestellt dass die technische Sicherheit bei Errichtung und im Betrieb gew�hrleistet ist. Die Erstpr�fung wird gem�� DIN VDE 0100-600 durchgef�hrt. Die wiederkehrenden Pr�fungen f�r Ladeinfrastrukturen f�r Elektrostra�enfahrzeuge mit Ladung mit Wechselspannung m�ssen nach DIN EN 50110-1 (VDE 0105-1) in geeigneten Abst�nden durchgef�hrt werden. Gem�� den Anforderungen von DIN VDE 0105 � 100 5.3.3. 101.02 sind dabei die �blichen Pr�fungen aufgelistet. Die Erstpr�fung sowie wiederkehrende Pr�fung muss von einer Elektrofachkraft mit nachweislichen Kenntnissen durchgef�hrt werden und besteht aus Besichtigen, Messen und /oder Erproben. Pr�fungen m�ssen unter Bezugnahme der technischen Dokumentation und den vom Hersteller erstellten Betriebsmittelnormen durchgef�hrt werden. Pr�fergebnisse m�ssen aufgezeichnet werden. Pr�fen der Wirksamkeit von Schutzma�nahmen von E-Ladestationen Messungen zur Erstpr�fung nach DIN VDE 0100-600 vor der Inbetriebnahme undMessungen nach DIN VDE 0105-100 � Wiederkehrende Pr�fungen im Betrieb.
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Pr�fen der Ladeinfrastruktur f�r Elektrostra�enfahrzeuge
Messungen
Die Pr�fung der Wirksamkeit von Schutzma�nahmen ist mittels PROFITEST MTECH+ bzw. PROFITEST MXTRA und Pr�fadapter PRO Typ I / II (Status C) durchzuf�hren.

Messaufgabe
Durchg�ngigkeit der Leiter
Isolationswiderstand des Schutzleiters zu Neutralund Au�enleiter
Nachweis der Wirksamkeit der Schutzma�nahme der Fehlerstrom-Schutzeinrichtung

Messverfahren
NiederohmWiderstandsmessung
Isolationswiderstandsmessung
RCD Typ A *1 Nachweis Ausl�sezeit und Fehlerstrom Allstromsensitiver RCD Typ B Nachweis Funktionalit�t, Ausl�sezeit und Fehlerstrom RCD Typ EV 6 mA Grenzwert beachten

Werte
PE < 1,0  PA < 0,1 
 1,0 M (Erstpr�fung)  500 /V (Wiederholungspr�fung)
IN  30 mA und Herstellerangaben beachten

Nachweis der Wirksamkeit des �berstromschutz durch Messung des Netzinnenwiderstandes Z L-N

Netzinnenwiderstandsmessung

ZS 

2 3

U0 Ia

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Pr�fen der Ladeinfrastruktur f�r Elektrostra�enfahrzeuge

Messaufgabe

Messverfahren Werte

Messung des Erdwiderstandes RE L-PE

Abh�ngig vom Aufstellungsort Erdungswiderstand netzbetrieben � 2-Pol-Messung / Erdungswiderstandsmessung netzbetrieben � 3-Pol-Messung mit Sonde / Erdungswiderstandsmessung netzbetrieben � Selektive Erdungswiderstandsmessung mit Zangenstromsensor

< 100  (RCD 30mA)

Bestimmung der Drehfeldrichtung

Drehfeldmessung

Rechtsdrehfeld

*1 Hinweise in DIN VDE 0100-722 (VDE 0100-722):2016-10 beachten
Funktionspr�fung nach Anhang A (Tabelle A.3 � Pilotfunktionen, der VDE 0122-1) mit dem Adapter PRO TYP I / II zur Fahrzeugsimulation (CP)

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Pr�fen der Ladeinfrastruktur f�r Elektrostra�enfahrzeuge Erprobungen Ladevorgang

Fahrzeugzustand Status A Status B Status C
Status D Status E

Funktionspr�fung

Ergebnis

kein Fahrzeug angeschlossen

Ja / Nein

Fahrzeug angeschlossen, aber nicht bereit zum Laden

Ja / Nein

Fahrzeug angeschlossen und bereit zum Laden, Bel�ftung des Ladebereichs nicht gefordert

Ja / Nein

Fahrzeug angeschlossen und bereit zum Laden

Ja / Nein

Fehler - Kurzschluss CP � PE �ber interne Diode

Ja / Nein

Weitere Erprobungen

Funktion Ausl�sung Fehlerstromschutzschalter Manuelle und elektrische Pr�fung Funktion Gangbarkeit, Dichtigkeit
Durchl�ssigkeit, Funktion

Erprobungsobjekt Pr�ftaste Verriegelung Stecker mit Dose Anzeige und Meldeeinrichtungen Schlie�einrichtungen Steckverbindungen L�fter und Filter

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Pr�fen der Ladeinfrastruktur f�r Elektrostra�enfahrzeuge
Pr�fung von Ladekabel Mode 2 und 3 nach DIN VDE 0701-0702 Das Ladekabel Mode 3 ist mittels PROFITEST MXTRA bzw. SECUTEST PRO und entsprechenden Pr�fadapter zu pr�fen

Fahrzeugzustand

Funktionspr�fung

Ergebnis

Schutzleiterwiderstand

Niederohmige Widerstandsmessung

 0,3  (mit Anschlussleitungen bis 5 m L�nge) zzgl. 0,1  je weitere 7,5 m bis max. 1,0 

Isolationswiderstand des Isolationswiderstands-

Schutzleiters

messung

zu Neutral- und Au�enleiter

 1,0 M

Schutzleiterstrom

Messung mit Stromzange

 3,5 mA

Pr�fen der Widerstandscodierung f�r Fahrzeugkupplung und Stecker nach IEC 61851; Tabelle B.3

Widerstandsmessung mit Multimeter oder Pr�fger�t

13 A Ladekabel 1,5 k 20 A Ladekabel 680  32 A Ladekabel 220  63 A Ladekabel 100 

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Pr�fen der Ladeinfrastruktur f�r Elektrostra�enfahrzeuge

Das Ladekabel Mode 2 ist mittels PROFITEST MXTRA bzw. SECUTEST PRO und entsprechenden Pr�fadapter PROFITEST E-Mobility zu pr�fen / Einstellung Status C
Messungen

Messaufgabe Schutzleiterwiderstand *1

Messverfahren
Niederohmige Widerstandsmessung

Isolationswiderstand des Isolationswiderstands-

Schutzleiters

messung

zu Neutral- und Au�enleiter

Schutzleiterstrom

Messung mit Stromzange Differenzstrom

Einhaltung Ausl�sestrom PRCD

Ausl�sepr�fung PRCD

Werte  0,3  (mit Anschlussleitungen bis 5 m L�nge) zzgl. 0,1  je weitere 7,5 m bis max. 1,0   1,0 M (Sekund�rseite)
 3,5 mA
INa < IN

Erprobungen

Erprobungsobjekt

Funktionen

Einstellung des Ladestroms am Ladekabel Mode 2

Funktionspr�fung 6 A am ICCB 8 A am ICCB 10 A am ICCB 13 A am ICCB 16 A am ICCB

Ergebnis
Ja / Nein Ja / Nein Ja / Nein Ja / Nein Ja / Nein

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Pr�fen der Ladeinfrastruktur f�r Elektrostra�enfahrzeuge

Erprobungsobjekt

Funktionen

Ergebnis

Funktionspr�fung mittels Adapter

Funktionspr�fung - Abschaltung Unterbrechung L Unterbrechung N Unterbrechung PE Vertauschung L-PE Fremdspannung U extern auf PE

Ja / Nein Ja / Nein Ja / Nein Ja / Nein Ja / Nein

Fahrzeugzustand

Funktionspr�fung

Ergebnis

Status B

Fahrzeug angeschlossen, aber nicht bereit zum Laden

Ja / Nein

Status C

Fahrzeug angeschlossen und bereit zum Laden, Bel�ftung des Ladebereichs nicht gefordert

Ja / Nein

Status E

Fehler - Kurzschluss CP � PE �ber interne Diode

*1 Herstellerangaben beachten

Ja / Nein

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Pr�fen der Ladeinfrastruktur f�r Elektrostra�enfahrzeuge

PRO-TYP II 1- und 3-phasiger Pr�fadapter mit Stecker Typ 2 zum Pr�fen von E-Ladestationen mit dem PROFITEST MTECH+ und MXTRA 1- und 3-phasiger Pr�fadapter mit Stecker Typ 2 zum Pr�fen der Wirksamkeit von Schutzma�nahmen an E-Ladestationen mit dem Profitest Master, Simulation von fiktiv angeschlossenen Elektrofahrzeugen sowie Simulation der Strombelastbarkeit von Ladegarnituren gem�� IEC 61851-1  Fahrzeugsimulation (CP)  Kabelsimulation (PP)  Fehlersimulation  Anzeige der Phasenspannungen
�ber LEDs  Pr�fen von E-Ladestationen mit
fest angeschlossenem Ladekabel durch verl�ngerten CP-Pr�fstift

PRO-TYP I 1-phasiger Pr�fadapter mit Stecker Typ 1 zum Pr�fen von E-Ladestationen mit dem PROFITEST MTECH+ und MXTRA 1-phasiger Pr�fadapter mit Stecker Typ 1 zum Pr�fen der Wirksamkeit von Schutzma�nahmen an E-Ladestationen mit dem Profitest Master, Simulation von fiktiv angeschlossenen Elektrofahrzeugen sowie Simulation der Strombelastbarkeit von Ladegarnituren gem�� IEC 61851-1  Fahrzeugsimulation (CP)  Kabelsimulation (PP)  Fehlersimulation  Anzeige der Phasenspannung
�ber LED

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Pr�fen der Ladeinfrastruktur f�r Elektrostra�enfahrzeuge PROFITEST H+E BASE Diagnosetester f�r E-Ladestationen Das Pr�fger�t ist f�r die �berpr�fung des Funktionsverhaltens von Lades�ulen f�r Elektrofahrzeuge mit Anschlussbuchse Typ 2 (Mode 3 Laden) bestimmt. Hierzu wird das Pr�fger�t an die Lades�ule angeschlossen, um die Kommunikation zwischen Lades�ule und Pr�fger�t zu protokollieren. F�r den Fall, dass der Ladevorgang nicht startet, kann die Fehlerquelle schnell geortet werden.  Vollst�ndige Diagnose einer E-Ladestation mit nur eine Pr�f-
ger�t: Fahrzeugzust�nde,Kabelzust�nde, Fehlerzust�nde, Auswertung PWM-Signal, Phasen und Drehfeld, Batteriezustand  Fehlersimulationen: Kurzschluss der Diode in der Beschaltung des Fahrzeugs, Kurzschluss zwischen CP und PE, Pr�fen des RCDs durch Ausl�sung und Messung der Abschaltzeit  Anschlussm�glichkeit f�r einen Testverbraucher �ber eine integrierte Schuko-Steckdose (230 V, max. 13 A)
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Pr�fen der Ladeinfrastruktur f�r Elektrostra�enfahrzeuge PROFITEST H+E TECH Kommunikationstester zwischen E-Ladestation und Fahrzeug Das Pr�fger�t ist f�r die �berpr�fung des Funktionsverhaltens von Lades�ulen f�r Elektrofahrzeuge mit Anschlussbuchse Typ 2 (Mode 3 Laden) bestimmt. Hierzu wird das Pr�fger�t zwischen Lades�ule und Elektrofahrzeug geschaltet, um die Kommunikation zwischen den beiden Teilnehmern zu protokollieren. F�r den Fall, dass der Ladevorgang nicht startet, kann die Fehlerquelle (Lades�ule oder Elektrofahrzeug) schnell geortet werden.  Anschlussm�glichkeit f�r Elektrofahrzeuge:
OEM-Stecker Typ II
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PROFITEST EMOBILITY Adapter zur normgerechten Pr�fung von 1- und 3-phasigen Ladekabeln Mode 2 und 3 durch Simulation von Fehlerf�llen  Pr�fung von Ladekabeln nach DIN VDE 0701-0702 sowie Hersteller-
angaben durch einen gef�hrten Pr�fablauf mit einem empfohlenen Pr�fger�t  Pr�fen von Ladekabeln der Typen Mode 2 und Mode 3  Pr�fen von Anschlusskabeln mit l�nderspezifischem Ladestecker (Steckertyp 1 etc.)  Funktions- bzw. Ausl�sepr�fung durch Simulation folgender Fehlerf�lle:Unterbrechung, Leitertausch und PE an Phase  Messung des Schutzleiterstroms mit Zangenstromwandler als Zubeh�r  Messung von Schutzleiter- und Isolationswiderstand nach DIN VDE 0701-0702 mit einem empfohlenen Pr�fger�t  Ausl�sepr�fung mit Nennfehlerstrom und Messung der Ausl�sezeit mit einem empfohlenen Pr�fger�t  Bewertung und Protokollierung der einzelnen Pr�fschritte mit einem empfohlenen Pr�fger�t  Simulation des Fahrzeugzustands nach EN 61851-1/VDE 0122-1  Pr�fen der Widerstandskodierung f�r Fahrzeugkupplung und -stecker nach EN 61851-1/VDE 0122-1
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Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen
MESSUNGEN nach VDE 0113-1/EN 60204-1
Sicherheit von Maschinen Elektrische Ausr�stung von Maschinen G�ltig f�r Erst- und Wiederholungspr�fungen

Europ�isches Recht  Niederspannungsrichtlinien
2014/35/EU
 Maschinenrichtlinien 2006/42/EG

Deutsches Recht
 Produktsicherheitsgesetz:
Umsetzung der NspRI innationales Recht ab den 20.April 2016
-1.ProdSV ,,Elektrische Betriebsmittel"
-9.ProdSV ,,Maschinenverordnung
Niederspannungsanschlussverordnung
 Arbeitsschutzgesetz
Arbeitsst�ttenverordnung Betriebssicherheitsverordnung

 Wichtiger Hinweis
Rechtliche Grundlagen

 Arbeitsschutzgesetz  Arbeitsst�ttenverordnung  Betriebssicherheitsverordnung

Weitere Normative u. a.
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 DIN VDE 0100-600  DIN VDE 0105-100/A1  DIN VDE 0100-410  DIN VDE 0100-520  DIN VDE 0100-540

Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen
Maschinenrichtlinien 2006/42/EG (2006-05-17)
Diese Richtlinien gilt unter anderen f�r die folgenden Erzeugnisse:
 Maschinen,  auswechselbare Ausr�stungen,  Sicherheitsbauteile,  Lastaufnahmemittel,  Ketten, Seile und Gurte,  abnehmbare Gelenkwellen,  unvollst�ndige Maschinen
Artikel 5 Inverkehrbringen und Inbetriebnahme Der Hersteller oder sein Bevollm�chtigter muss vor dem Inverkehrbringen und/oder der Inbetriebnahme einer Maschine  sicherstellen, dass die Maschine die in Anhang I aufgef�hrten,
f�r sie geltenden grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen erf�llt,  sicherstellen, dass die in Anhang VII Teil A genannten technischen Unterlagen verf�gbar sind;  insbesondere die erforderlichen Informationen, wie die Betriebsanleitung, zur Verf�gung stellen, die zutreffenden Konformit�tsbewertungsverfahren gem�� Artikel 12 durchf�hren,  die EG-Konformit�tserkl�rung gem�� Anhang II Teil 1 Abschnitt A ausstellen und sicherstellen, dass sie der Maschine beiliegt,  die CE-Kennzeichnung gem�� Artikel 16 anbringen.
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Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen
Erstpr�fung von Betriebsmitteln und Anlagen
Pr�fung von elektrischen Betriebsmitteln durch den Produkthersteller
Mit Netzspannung betrieben Betriebsmittel und Ger�te k�nnen grunds�tzlich auch elektrische Gef�hrdungen f�r ihre Umgebung ausgehen. Die getroffenen Schutzma�nahmen m�ssen dauerhaft wirksam sein. Die Sicherheit eines Produktes besteht daher immer aus Ma�nahmen des Herstellers sowie Ma�nahmen des Betreibers. Festlegungen zu Sicherheitspr�fungen des Herstellers sind Bestandteil der zutreffenden Produktgruppen- und Produktnormen, die sich meist an den Anwendergruppen orientieren (Haushalt, Handwerkzeuge, EDV, medizinische Ger�te, Produktionsmaschinen).
Diese Pr�fungen unterscheiden sich grunds�tzlich in:
Typpr�fungen
Bauartpr�fungen mit Nachweisen zu der konstruktiven und technisch umsetzbaren Produkteigenschaften, insbesondere f�r Serienfertigungen wie z.B.  mechanische Pr�fungen, Einhaltung der Luft- und Kriechstrecken,  Pr�fung der Durchschlagsfestigkeit von Isolierung nach z.B. Feuchtig-
keitsbelastungen Brand- und Temperaturbest�ndigkeit von Isolierungen,  Spannungs- und Kurzschlussfestigkeit. Diese Pr�fungen sind h�ufig zerst�rende Pr�fungen! Pr�fzeichen z.B. VDE, GS, ENEC
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Erstpr�fung von Betriebsmitteln und Anlagen
St�ckpr�fung Die Fertigungs- / Endpr�fung dient zur Erkennung von Fehlern, die bei der Fertigung auftreten, Pr�fung als Bestandteil der Fertigung auf Funktion und Sicherheit wie z.B.  Hochspannungspr�fung der Isolierung,  Messung von Schutzleitungssystemen, Isolationswiderst�nden, Ableit-
str�men. Die normativen �berg�nge Anwendung und Abgrenzung der EN 60204-1 Die EN 60204-1 ist ab Netzanschlussklemme und bei steckerfertigen Maschinen ab der Steckvorrichtung anzuwenden.
Elektrische Maschinen EN 60204/VDE 0113
Netzanschlussklemme
Energieversorgung IEC 60364/DIN VDE 0100 (Einspeisung von NSHV)
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Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen

Energieversorgung

Erstpr�fung
IEC 60364-6 / DIN VDE 0100-600

Wiederholungspr�fung
EN 50110-1 / DIN VDE 0105-100

Pr�fungsumfang Besichtigung Spannungspr�fung Messung Schutzleiterwiderstand RLO Messung Isolationswiderstand RSIO Nachweis der Abschaltbedingung

Maschinen und Schaltger�tekombinationen

Erst- / Wiederholungspr�fung
EN 60204-1 / VDE 0113-1

Erstpr�fung Schaltschrank
DIN EN 61439-1/2 / VDE 0660-600-1/2

Pr�fungsumfang - Pflicht Besichtigung
Funktionspr�fung Messung Schutzleiterwiderstand RLO Nachweis der Abschaltbedingungen
(Schutz bei indirektem Ber�hren) Nachweis der Abschaltbedingung

Pr�fungsumfang - Empfehlung Messung Isolationswiderstand RISO
Spannungspr�fung Restspannungspr�fung Hochspannungspr�fung

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Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen
Ziel der Pr�fung Ziel der Erst- / Wiederholungspr�fung Erstpr�fung Vollst�ndige �berpr�fung der elektrischen Anlage, der elektrischen Maschine und der Schaltger�tekombination.  Feststellung von M�ngeln w�hrend der Errichtung  Gew�hrleistung sicherer Zustand  Abnahme der normkonformen Errichtung Wiederholungspr�fung Von Art und Umfang reduzierte �berpr�fung der elektrischen Anlage, der elektrischen Maschine und der Schaltger�tekombination.  Beurteilung des sicheren Zustandes  Feststellung von �nderungen / Manipulationen Sicherheit von MaschinenPr�fen nach EN 60204-1 / VDE 0113-1
Wichtige Hinweise
Diese Norm ist eine Produkt- Gruppennorm f�r den Hersteller und nach Instandsetzungen und darf auch f�r wiederkehrende Pr�fungen benutzt werden!
Physikalische Umgebungs- und Betriebsbedingungen Umgebungstemperatur der Luft
Die elektrische Ausr�stung muss in der Lage sein, in der vorgesehenen Umgebungstemperatur der Luft einwandfrei zu arbeiten.
Die Mindestanforderung f�r die gesamte elektrische Ausr�stung ist ein einwandfreies Arbeiten bei Lufttemperaturen au�erhalb von Umh�llungen (Schaltschrank oder Geh�use) zwischen +5�C und +40�C.
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Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen
PROFITEST PRIME - Vorteile Messung / �berpr�fung der Temperatur und Luftfeuchte VOR � W�HREND - NACH der Pr�fung Die �berpr�fung der Wirksamkeit von Schutzma�nahmen der Maschine ist gekoppelt an die Physikalischen Umgebungs- und Betriebsbedingungen!
Sicherheit von MaschinenPr�fen nach EN 60204-1 / VDE 0113-1 Start der Pr�fung � Sichtpr�fung  Sicherheit gef�hrdet?  Manipulation sicherheitsrelevanter Einrichtungen?  Zustand der Maschine und ihrer Komponenten?  Personen- oder Brandgef�hrdung vorhanden?  Technische Anforderungen erf�llt?  Anpassungsforderungen nicht umgesetzt?  �nderung an der Maschine?  Benutzung nach Verwendungszweck?  Umgebungsbedingung ge�ndert?  Gef�hrdungsbeurteilung durchgef�hrt?  Dokumentation vorhanden?
Technische Dokumentation nach EN 60204-1
Technische Dokumentation / zu liefernde Unterlagen  Unterlagen f�r die Errichtung  �bersichtspl�ne und Funktionspl�ne  Stromlaufpl�ne  Betriebshandbuch  Handbuch f�r Instandhaltung  St�ckliste
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Erst- und Wiederholungspr�fungen von Maschinen und Schaltger�ten
Sicherheit von MaschinenPr�fen nach EN 60204-1 / VDE 0113-1
�berpr�fungen Der Umfang der �berpr�fungen f�r eine bestimmte Maschine wird in den zugeordneten Produktnormen angegeben! Wo keine der Maschine zugeordnete Produktnorm existiert, m�ssen die �berpr�fungen immer die Punkte a), b), c) und h) beinhalten und k�nnen einen oder mehrere der Punkte d) bis g) mit einschlie�en.  �berpr�fung, dass die elektrische Ausr�stung mit ihrer technischen
Dokumentation �bereinstimmt,  Durchgangs�berpr�fung des Schutzleitersystems,  Falls zum Schutz bei indirektem Ber�hren der Schutz durch automatische
Abschaltung angewendet wird, m�ssen die Bedingungen f�r den Schutz durch automatische Abschaltung nach Abschnitt 18.2 �berpr�ft werden,  Isolationswiderstandspr�fung,  Spannungspr�fung,  Schutz gegen Restspannung,  �berpr�fung, ob alle relevanten Anforderungen  entsprechend Abschnitt 8.2.8 erf�llt sind  Funktionspr�fungen. IEC 61557-13 enth�lt Anforderungen f�r Messinstrumente f�r die Messung von Ableitstr�men in einem Bereich von 40 Hz bis 1 kHz
Wichtige Hinweise
�berpr�fung der Bedingung zum Schutz durch automatische Abschaltung der Versorgung Der Nachweis erfolgt durch Pr�fungen
Pr�fung 1 �berpr�fung der Durchg�ngigkeit des Schutzleitersystems Pr�fung 2 �berpr�fung der Bedingungen f�r automatische Abschaltung
der Stromversorgung in TN-Systemen
103



Erst- und Wiederholungspr�fungen in Niederspannungsanlagen bis 1000 V
Schutzleitersysteme  Potentialausgleich Konstruktion  PE-Klemme externe Schutzleiter  Stromversorgung Steuerstromkreise  PE-Klemmen Schutz-Potentialausgleich  Funktions-Potentialausgleich  PE-Klemme externe Funktionserde  Elektrische Ausr�stung �berpr�fung der Durchg�ngigkeit des Schutzleitersystems ( Pr�fung 1)  Der gemessene Widerstand muss den Werten wie L�nge, Querschnitt
und Material des relevanten Schutzleiters entsprechen.  Eine geerdete PELV-Versorgung kann bei der Pr�fung irref�hrende Ergeb-
nisse liefern und darf deshalb nicht verwendet werden. �berpr�fung der Bedingung zum Schutz durch automatische Abschaltung der Versorgung  Was ist wenn Fehlerstromschutzeinrichtungen verwendet werden?  Wenn Fehlerstromschutzeinrichtungen (RCDs) verwendet werden, muss
deren Funktion entsprechend den Herstellerangeben gepr�ft werden.  Das Testverfahren und die H�ufigkeit muss in der Wartungs-anleitung
angegeben sein.
DIN EN 60204-1 �berpr�fung - Schutz durch automatische Abschaltung der Versorgung Messung der Fehlerschleifenimpedanz Wenn eine Messung der Fehlerschleifenimpedanz durchgef�hrt wird,sollte die Pr�fger�t der IEC 61557-3 entsprechen. Die Information in der Dokumentation der Messausr�stung �ber die Genauigkeit der Messergebnisse und des anzuwendenden Messverfahrens muss ber�cksichtigt werden.
F�r die Durchf�hrung der Messung muss die Maschine an eine Versorgung
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Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen
mit denselben Netzdaten wie die Nenndaten der Versorgung in der bestimmungsgem��en Installation angeschlossen werden. Maschinenpr�fung Messung einer Fehlerschleifenimpedanz in TN- Systemen

L1 L2 L3
PE

L1 L2 L3
Motor PE

Maschinenpr�fung Messung einer Fehlerschleifenimpedanz f�r Leistungsantriebs-systeme in TN-Systemen

L1 L2 L3
PE

L1

Leistungsantriebs-

systemBB

L2

L3

Motor

PE

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Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen

Sicherheit von MaschinenPr�fen nach EN 60204-1 / VDE 0113-1 Maximale Abschaltzeiten in TN-Systemen

System Tabelle A1
50 V < U0  120 V 120 V < U0  230 V 230 V < U0  400 V

U0 > 400 V

[ s ]

[ s ]

[ s ]

[ s ]

AC

DC

AC

DC

AC

DC

AC

DC

TN

0,8

Anm.1

0,4

5

0,2

0,4

0,1

0,1

U0 ist die Nennwechselspannung oder Nenngleichspannung gegen Erde. ANMERKUNG 1 - Eine Abschaltung kann aus anderen Gr�nden als dem Schutz gegen elektrischen Schlag verlangt sein.

Maximale Abschaltzeiten in TT-Systemen

System Tabelle A2
50 V < U0  120 V 120 V < U0  230 V 230 V < U0  400 V

U0 > 400 V

[ s ]

[ s ]

[ s ]

[ s ]

AC

DC

AC

TT

0,3

Anm.

0,2

DC

AC

DC

AC

DC

0,4

0,07

0,2

0,04

0,1

U0 ist die Nennwechselspannung oder Nenngleichspannung Au�enleiter gegen Erde

106

Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen Isolationswiderstandspr�fungen Wenn Isolationswiderstandspr�fungen durchgef�hrt werden, darf der Isolationswiderstand, gemessen mit 500 V Gleichspannung zwischen den Leitern der Hauptstromkreise und dem Schutzleitersystem, nicht kleiner als 1 M sein. Die Pr�fung darf an einzelnen Abschnitten der gesamten Anlage durchgef�hrt werden. Ausnahme F�r bestimmte Teile der elektrischen Ausr�stung, wie z. B. Sammelschienen, Schleifleitungssysteme oder Schleifring-k�rper, ist ein niedrigerer Wert erlaubt, jedoch darf dieser Wert nicht kleiner als 50 k sein. Spannungspr�fungen Wenn Spannungspr�fungen durchgef�hrt werden, sollte eine Pr�feinrichtung nach IEC 61180-2 benutzt werden. Die Nennfrequenz der Pr�fspannung muss 50 Hz oder 60 Hz sein. Die maximale Pr�fspannung muss entweder dem zweifachen Wert der Bemessungsspannung f�r die Energieversorgung der Ausr�stung entsprechen oder 1.000 V sein, je nachdem, welcher Wert der Gr��ere ist. Die maximale Pr�fspannung muss zwischen den Leitern der Hauptstromkreise und dem Schutzleitersystem f�r eine Zeit von ungef�hr 1 s angelegt werden. Die Anforderungen sind erf�llt, wenn kein Lichtbogendurchschlag erfolgt.
107

Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen
Schutz gegen Restspannungen Aktive Teile, die nach dem Ausschalten der Versorgung eine Restspannung von mehr als 60 V aufweisen, m�ssen innerhalb einer Zeit von 5 s auf 60V oder weniger entladen werden oder, vorausgesetzt, dass diese Entladerate nicht die ordnungsgem��e Funktion der Ausr�stung st�rt.
 Wichtiger Hinweis
Bauteile, die eine gespeicherte Ladung von 60 mC oder weniger haben, sind von dieser Anforderung ausgenommen. Funktionspr�fungen Die Funktionen der elektrischen Ausr�stung m�ssen gepr�ft werden.
Funktionspr�fung der sicherheitsrelevanten Einrichtungen:
 NOT-HALT / NOT-AUS  Reparaturschalter  Netztrenneinrichtung  weitere
Dokumentation Art und Umfang der Dokumentation der Pr�fung bestimmt der Betreiber. Forderung nach EN 60204-1 / VDE 0113-1 ,,Die Pr�fergebnisse m�ssen dokumentiert werden." Forderung nach DIN VDE 0113-1 Empfehlung  Aufnahme aller Messergebnisse
 Beurteilung der Pr�fergebnisse
 Umfassende Sichtpr�fung
 Beschreibung der Anlagenkenndaten
 Abgrenzung der Schnittstellen zur Energieversorgung und anderen Einrichtungen
 Empfehlungen zur Optimierung der Anlagensicherheit an den Betreiber
108

Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen
Das Pr�fprotokoll Nach Beendigung der Pr�fung muss ein Pr�fbericht erstellt werden! Der Pr�fbericht muss Details des Anlagen-/ Maschinenumfanges zusammen mit einer Aufzeichnung �ber das Besichtigen und des Erprobens und Messens umfassen.
Pr�fung von Schaltger�tekombinationen nach DIN EN 61439-1 / VDE 0660-600-1
DIN EN 61439-1 Anwendungsbereich  Grundnorm f�r Bemessungsspannungen bis 1.000V AC oder 1.500V DC
ohne direkten Bezug zu einer Produktgruppe.  Die Anforderungen gelten nur dann, wenn die zutreffende Produktgrup-
pennorm direkt auf IEC 61439-1 verwiesen wird  gilt f�r alle Schaltger�tekombinationen, unabh�ngig davon, ob als Einzel-
st�ck konstruiert, hergestellt und nachgewiesen oder als Serienprodukt hergestellt.
DIN EN 61439-1 St�cknachweis St�cknachweis Der St�cknachweis erfolgt im Sinn der Erstpr�fung durch Besichtigung und Erprobung z.B.  Sichtpr�fung der Geh�use-Schutzart,  Einhaltung der Montageanweisungen,  Drehmomentkontrolle an Schraubverbindungen,  Erprobung mechanischer Einrichtungen... Die Isolationseigenschaften sind messtechnisch nachzuweisen f�r Hauptstromkreise:  1.890 V AC / 2.670 V DC bei 300 V < Ui < 690 V oder  500 V DC bei Absicherung < 250 A
109

Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen
DIN EN 61439-1 Pr�fungen Schutz gegen elektrischen Schlag und Durchg�ngigkeit von Schutzleiterkreisen Wirksamkeit des Schutzleiterkreises Die Wirksamkeit des Schutzleiterkreises wird f�r folgende Funktionen nachgewiesen:  Schutz gegen die Folgen eines Fehlers in der Schaltger�tekombination
,,innere Fehler" und
 Schutz gegen die Folgen eines Fehlers in �u�eren Stromkreisen, die von der Schaltger�tekombination gespeist werden ,,�u�ere Fehler".
Durchg�ngigkeit der Verbindung zwischen K�rpern der Schaltger�tekombination und Schutzleiterkreis  Es muss nachgewiesen werden, dass die verschiedenen K�rper der
Schaltger�tekombination wirksam mit dem Anschluss des ankommenden �u�eren Schutzleiters verbunden sind und dass der
Widerstand des Stromkreises 0,1  nicht �berschreitet.  Zum Nachweis wird ein Widerstandsmessger�t verwendet, das einen
Strom von mindestens 10 A Wechselstrom oder Gleichstrom liefern kann.
 Der Strom flie�t von jedem K�rper zu dem Anschluss f�r den �u�eren Schutzleiter. Der Widerstand darf 0,1  nicht �berschreiten.
 Wichtiger Hinweis
Es wird empfohlen, die Dauer der Pr�fung zu begrenzen, wenn Betriebsmittel f�r kleine Str�me bei dieser Pr�fung nachteilig beeintr�chtigt w�rden.
Isolationseigenschaften F�r diese Pr�fung m�ssen alle elektrischen Betriebsmittel der Schaltger�tekombination angeschlossen sein, au�er denen, die entsprechend den f�r sie g�ltigen Bestimmungen f�r eine niedrigere Pr�fspannung konstruiert sind.
110

Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen

Strom verbrauchende Ger�te (z. B. Wicklungen, Messger�te, �berspannungsschutzger�te), in denen das Anlegen der Pr�fspannung einen Stromfluss ausl�sen w�rde, m�ssen abgeklemmt werden.
Zu Grenzabweichungen der Pr�fspannung und zur Auswahl der Pr�fger�te siehe IEC 61180.
Betriebsfrequente Spannungsfestigkeit Haupt-, Hilfs- und Steuerstromkreise Hauptstromkreise sowie Hilfs- und Steuerstromkreise, die an den Hauptstromkreis angeschlossen sind, m�ssen mit der Pr�fspannung nach Tabelle 8 gepr�ft werden.
Tabelle 8 Betriebsfrequente Spannungsfestigkeit f�r Hauptstromkreise

Bemessungsisolationsspannung Ui (Leiter gegen Leiter, Wechsel- oder Gleichspannung)
V Ui  60 60 < Ui  300 300 < Ui  690 690 < Ui  800 800 < Ui  1000 1000 < Ui  1500a

Isolationspr�fspannung
(Effektivwert der Wechselspan-
nung)
V
1000
1500
1890
2000
2200
2700

Isolationspr�fspannung
(Gleichspannung) V
V 1415 2120 2670 2830 3110 3820

111

Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen

Betriebsfrequente Spannungsfestigkeit Haupt-, Hilfs- und Steuerstromkreise Wechselspannungs- oder Gleichspannungs-Hilfs- und Steuerstromkreise, die nicht an den Hauptstromkreis angeschlossen sind, m�ssen mit der Pr�fspannung nach Tabelle 9 gepr�ft werden.
 Wichtiger Hinweis

Diese Pr�fung erfolgt nicht an Hilfsstromkreisen:  die nur isolierte Leiter mit einer entsprechenden Isolationsfestigkeit nach
den Angaben ihrer Hersteller enthalten und

 die durch Kurzschlussschutzeinrichtungen mit einer Bemessung bis h�chstens 16 A gesch�tzt sind und

 wenn vorher eine elektrische Funktionspr�fung mit der Bemessungsbetriebsspannung, f�r die die Hilfsstromkreise vorgesehen sind, durchgef�hrt wurde.

Tabelle 9 Betriebsfrequente Spannungsfestigkeit f�r Hilfs- und Steuerstromkreise

Bemessungsisolationsspannung Ui (Leiter gegen Leiter, Wechsel- oder Gleichspannung)

Isolationspr�fspannung
(Effektivwert der Wechselspan-
nung)

Isolationspr�fspannung
(Gleichspannung) V

V

V

V

60 Ui  12

250

355

12 Ui  60

500

710

60 < Ui

siehe Tabelle 8 siehe Tabelle 8

112



Pr�fen von Maschinen und Schaltger�tekombinationen

Wichtige Hinweise

F�r Baustromverteiler gelten folgende Normen bzw. Vorschriften: VDE 0660-600-4/DINEN 61439-4, 2013-09. Wir empfehlen dringend, zu diesem Problem sich an den BG-Regeln
� Regeln f�r Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Auswahl und Betrieb elektrischer Anlagen und Betriebsmittel auf Bau- und Montagestellen
� Fassung 4/2004, Bestell-No. BGI 608 der BG F+E zu orientieren.  Die Messungen/Pr�fungen k�nnen auch mit den in diesem Merkbuch
beschriebenen Messger�ten durchgef�hrt werden.  Wiederholungspr�fungen wie ortsfeste elektrische Betriebsmittel,
Fristen nach DGUV Vorschrift 3 � Pr�fungen nach DIN VDE 0105-100.  Niederspannungsanlagen-Schaltger�tekombinationen.

Achtung

F�r VDE 0660-600-4 gilt: EN 61439-4, 2013-4

St�ckpr�fung:

� Durchsicht der Verdrahtung � Funktionspr�fung � Isolationspr�fung � Pr�fung der Schutzma�nahmen und
Schutzleiterverbindungen

113

Netzqualit�t
Netzqualit�t
Netzqualit�t � mit sauberen Netzen immer auf der sicheren Seite. Industrie, Handel, Gesundheitswesen, Banken und andere Dienstleistungsbereiche sind extrem abh�nigig von elektrischen und elektronischen Systemen. Gerade diese Systeme beeinflussen die Netzqualit�t in vielf�ltiger Weise � reagieren aber selbst �userst empfindlich auf jede St�rung. Auf die zahlreichen Herausforderungen im Bereich der Stromversorgung gibt es eine �berzeugende Antwort: Die vielseitigen Netz-Analysatoren der Mavowatt-Serie zur �berpr�fung und Sicherung der Netzqualit�t. Mit den Innovativen Klasse A (2008) Produkten lassen sich alle relevanten Messgr�ssen erfassen, die f�r die Qulit�t der Energieversorgung ausschlagend sind die perfekte Grundlage f�r eine nachhaltige Optimierung.
114

Netzqualit�t
Netzqualit�t � mit sauberen Netzen immer auf der sicheren Seite In modernen Betrieben z�hlt es deshalb zur unternehmerischen Verantwortung, das eigene Stromnetz rund um die Uhr und in jeder Situation im Griff zu haben. Treten erste Anzeichen einer schlechten Netzqualit�t wie �berhitzte Motoren, Transformatoren und Leitungen, �berm��ige Str�me in Nullleitern, ohne nachvollziehbare Ursache ausl�sende Schutzeinrichtungen, flackernde Beleuchtung, Computerausf�lle und Datennetzwerkprobleme, Netzinterferenzen im Telefonnetz oder unerkl�rlich gestiegene Energiekosten auf, dann ist Handeln angesagt. Durch den Einsatz geeigneter Messmittel sind die Verursacher aufzusp�ren und Ma�nahmen zur Beseitigung der St�rung einzuleiten.

380 oder 220 kV

3 380 oder 220 kV

2

1

380 oder 220 kV

110 kV

380/110 kV
4 110 kV

6 20 kV
13 20/0,4 kV 230/400 V
7 0,4 kV

7 20/0,4 kV

20/0,4 kV 7 20 kV

12
20 kV 6

13
230/400 V 0,4 kV

5 110/20 kV

20/0,4 kV 11

20 kV 6

20 kV 8

230/400 V 13 0,4 kV

10
230/400 V 0,4 kV

230/400 V 0,4 kV
10

9
20/ 0,4 kV

115

Netzqualit�t
Die wichtigsten Normen zur Netzqualit�t Bei der Betrachtung der Netzqualit�t sind die ,,Netzqualit�ts"�Norm EN 50160 und die EMV Normenreihe EN 61000 zu ber�cksichtigen. Die EN50160 beschreibt dabei die wichtigsten Kenngr��en der Versorgungszuverl�ssigkeit, in der EMV Normenreihe EN 61000 hingegen werden Grenzwerte f�r St�raussendung und St�rfestigkeit sowie Pr�f- und Messverfahren definiert.
 Wichtiger Hinweis

Die relevanten Normen sind:

Versorgung

EN 50160

Merkmale der Spannung in �ffentlichen Versorgungsnetzen

Grenzwerte f�r Verbraucher EN 61000-3-2 Oberschwingungsstr�me (I <16 A je Leiter)

EN 61000-3-12 Oberschwingungsstr�me, (I >16 A und <75 A je Leiter)

EN 61000-3-3 Spannungs�nderungen, -schwankungen und Flicker (I <16 A)

EN 61000-3-11 Spannungs�nderungen, -schwankungen und Flicker (I >16 A und <75 A je Leiter)

Pr�f- und Messverfahren EN 61000-4-7 Messmethoden f�r Oberschwingungen

EN 61000-4-15 Flickermeter � Funktionsbeschreibung und Auslegungsspezifikationen

EN 61000-4-30 Pr�f- und Messverfahren f�r die Netzqualit�t

Die Messger�te MAVOWATT 30/40/70 und das MAVOSYS 10 entsprechen Klasse A nach EN 61000-4-30 und erf�llen die Vorschriften f�r jeweilige Pr�f- und Messverfahren. Im Folgenden werden die EN 50160 und deren Merkmale n�her betrachtet.

116

Netzqualit�t

Vereinbarung zwischen Versorger und Verbraucher � EN 50160

Die EN 50160 definiert das Produkt der �bergabestelle von Eigenerzeu-

"Elektroenergie" anhand ausgew�hl- gungsanlagen zum �ffentlichen

ter Qualit�tsmerkmale der Span- Netz. F�r Energieversorger und

nung. Jeder Kunde in Europa kann industrielle Netzbetreiber ist die

erwarten, dass die Spannungsquali- �berwachung dieser Merkmale am

t�t in den �ffentlichen Nieder- und Netz�bergabepunkt und innerhalb

Mittelspannungsnetzen innerhalb des Netzes ein wichtiger Bestandteil

der angegebenen Wertebereiche der Betriebsf�hrung.

liegt. Die EN 50160 gilt bei normalen Betriebsbedingungen sowohl an der �bergabestelle zwischen �ffentlichem Netz und Kunden als auch an

Eine �bersicht �ber die in der Norm beschriebenen Merkmale ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Merkmal

Werte bzw. Wertebereich

Mess- und Auswerteparameter

Niederspannung

Mittelspannung

Basisgr��e Integra- Beobach- Prozenttionsinter- tungsdauer satz vall

Netzfrequenz (Verbundnetz)

50 Hz�1% 50 Hz+4%/-6%

Mittelwert 10 s

1 Jahr 99,5% dauerhaft

Netzfrequenz (Inselbetrieb)

50 Hz�2% 50 Hz�15%

Mittelwert 10 s 1 Woche 95% dauerhaft

Langsame Spannungs�nderungen
Einzelne schnelle Spannungs�nderungen

Un�10% Un+10%/-15%
<5%/max.10%Un kurze Dauer

Uc�10% Mittelwert 10 min
<4%/max.6%Uc Effektivwert 10 ms kurze Dauer

1 Woche 95% dauerhaft
1 Tag mehrmals

Flickerst�rke

Plt<1 Langzeit-Flickerst�rke

Flickeralgorithmus

2 h* 1 Woche 95%

Spannungseinbr�che (5%UnU10ms90%Un)

Anzahl<einige 10...1000 davon >50% Effektivwert mit Dauer <1s und Restspannung>40% Un

Kurze Spannungsunterbrechungen (<3 min und U10ms<5%Un)

Anzahl<einige 10...mehrere 100 davon >70% mit Dauer <1s

Effektivwert

Lange Spannungsunterbrechungen (>3 min und U10ms<5%Un)

Anzahl<10...50

Effektivwert

Zeitweilige netzfrequente

meist <1,5 kV <1,7�Uc�geerderter Effektivwert

�berspannung (Au�enleiter Erde)

in der Regel

<2,0�Uc�isolierter

UL-N<1,1�NennwertUL-L

Sternpunkt

Transiente �berspannungen (Au�enleiter Erde)

<6 kV/�s...ms Entsprechend der Spitzenwert Isolationskoordination

10 ms 10 ms 10 ms 10 ms
�

1 Jahr
1 Jahr
1 Jahr
keine Angabe

Anhaltswert
Anhaltswert
Anhaltswert
dauerhaft

keine dauerhaft Angabe

Unsymmetrie

0%<U(Gegensystem)/U(Mitsystem)<2% Mittelwert 10 min 1 Woche 95% Grundschwingung (manchmal<3%)

Oberschwingungen UH2...UH40 Zwischenharmonische

Grenzwert lt. Norm-Tabelle und THD<8% Mittelwert 10 min** 1 Woche 95%

in Beratung

in Beratung

Signalspannungen

Norm-Kennlinie f(f)

Mittelwert

3 s

1 Tag 99%

* EN61000-4-15 ** EN61000-4-7

117

Netzqualit�t

Netzanalysatoren, wie die MAVOWATT-Serie von GOSSEN METRAWATT bieten eine �bersichtliche Anzeige, die alle EN50160 Merkmale und deren Einhaltung darstellen.

Netzst�rungen � Ursachen, Auswirkungen, Abhilfen

Mit Netzanalysatoren werden die St�rungen im Netz nachgewiesen. Sinnvolle Hinweise auf die Art der St�rung erh�lt man entweder direkt �ber die Messergebnisse oder indirekt �ber die auftretenden Auswirkungen. Ist die Ursache erst einmal lokalisiert, dann findet der Fachmann im nachfolgenden Beitrag n�tzliche Tipps f�r wirkungsvolle Abhilfema�nahmen.
Transienten Transiente �berspannungen entstehen haupts�chlich durch betriebsbedingte Schaltereignisse im Netz. Zus�tzlich erzeugen Blitzeinschl�ge

und durch Kurzschluss ausgel�ste Sicherungen und Leistungsschaltern Spannungsspitzen bis zu einigen kV. Auswirkungen von Transienten sind Fehlfunktionen von Steuerungen, Rechnerabst�rze, Zerst�rung von Netzteilen sowie Motor- und Transformatorwicklungen, �berschl�ge in Ger�ten und St�rungen in Signalbzw. Datenleitungen. Wirkungsvolle Abhilfe schafft der Einbau von Varistoren oder �berspannungsschutzkondensatoren.

Bild 1: EN 50160 Konformit�tsstatistik MAVOWATT 30/40/70
118

Bild 2: Transientendarstellung

Netzqualit�t

Oberschwingungen Oberschwingungen sind sinusf�rmige, der Spannungs- oder Stromgrundschwingung �berlagerte Anteile. Das Verh�ltnis von Oberschwingungsfrequenz zur Netzfrequenz wird als Ordnungszahl h bezeichnet. Ganzzahlige Vielfache der Netzfrequenz nennt man Harmonische. Ergibt sich ein nicht ganzzahliges Vielfaches, dann spricht man von Zwischenharmonischen. Der vermehrte Einsatz nichtlinearer elektrischer Verbraucher belastet die Netze zunehmend mit Oberschwingungen. Zu den Verursachern geh�ren s�mtliche Netzteile mit Gleichspannungsausgang, die weit verbreitet in Computern, Druckern, Kopier- und Faxger�ten, Niedervolthalogenlampen sowie elektronischen Steuerungen zum Einsatz kommen. Weitere Oberschwingungsanteile entstehen durch elektronische Vorschaltger�te f�r Leuchtstoffr�hren, Energiesparleuchten, Frequenzumrichter f�r drehzahlgeregelte Antriebe, Gleichstromantriebe und Lichtbogen�fen. Die Auswirkung von Oberschwingungen im Netz sind h�here Verluste, Fehlfunktionen sowie Ausf�llen bei elektrischen Betriebsmitteln und Anlagen. Auff�llig ist, dass gerade nichtlineare elektrische Verbraucher empfindlich auf Oberschwingungen

reagieren. Besondere Beachtung erfordert in diesem Zusammenhang der Neutralleiter, in dem alle Oberschwingungsstr�me mit durch 3 teilbarer Ordnungszahl abgeleitet werden. Die phasengleichen Anteile addieren sich im Neutralleiter und k�nnen zu �berlastung mit Brandgefahr oder Unterbrechung mit Spannungsverschiebung durch offenen Sternpunkt und Zerst�rung der angeschlossenen Ger�te f�hren. Vorsicht geboten ist auch bei gro�en Oberschwingungsanteilen mit hoher Ordnungszahl, sie k�nnen Kompensationsanlagen beeinflussen und deren Kondensatoren durch �berhitzung zerst�ren. Anstelle der aus heutiger Sicht technisch veralteten Verdrosselungen der Netze werden intelligente aktive Filter zur Kompensation der Oberschwingungen eingesetzt.
Bild 3: Oberschwingungsspektrum

119

Netzqualit�t

Zwischenharmonische Zwischenharmonische Spannungen entstehen als Netzr�ckwirkung von leistungsstarken Betriebsmitteln, deren Energieumsatz mit einer von der Netzfrequenz unterschiedlichen Frequenz erfolgt oder teilweise von 50 Hz unabh�ngig ist. Dazu z�hlen Asynchronmaschinen, Antriebe mit Frequenzumrichtern, Betriebsmittel mit Schwingungspaketsteuerungen und fremde Tonfrequenz-Rundsteueranlagen. Die Auswirkungen sind Flicker und St�rungen an Rundsteueranlagen. Abhilfe schafft das Verlegen des Anschlusses zu einem Verkn�pfungspunkt mit h�herer Kurzschlussleistung, die Verbesserung der Gl�ttung im Zwischenkreis von Umrichtern oder der Einsatz von Saug- und Sperrkreisen.

Spannungsschwankungen Als Spannungsschwankungen werden Ver�nderungen des Spannungs effektivwerts bezeichnet. Man unterscheidet zwischen langsamen Spannungs�nderungen w�hrend eines Tages, deren Dauer im Sekunden- oder Minutenbereich liegt und einzelnen schnellen Spannungs�nderungen, deren Dauer im Sekunden- bis hin zum Millisekundenbereich liegt. H�ufige schnelle Spannungs�nderungen werden als Flicker wahrgenommen und sind dort beschrieben. Die Verursacher von Spannungsschwankungen sind Maschinen und Anlagen mit starken Last�nderungen, die an Netzen mit kleiner Kurzschlussleistung betrieben werden. Funktionsst�rungen, reduzierte Maschinenleistung, Produktivit�tseinbu�en und schwankende Fertigungsqualit�t sind die Folgen. Diese k�nnen durch den Einsatz von Spannungsstabilisierungsanlagen vermieden werden.

120

Netzqualit�t

Spannungseinbr�che Bei Spannungseinbr�chen geht der Spannungseffektivwert auf Werte zwischen 1% bis 90% der Nennspannung zur�ck, hervorgerufen durch kurzzeitige, hohe Netzbelastung insbesondere in Netzen mit niedrigen Kurzschlussleistungen. Die Ursache daf�r sind hohe Anlaufstr�me gro�er Motoren, die ein Vielfaches des Nennstroms betragen. Gleiches gilt f�r Motoren, die unter hoher Last anlaufen m�ssen. Auswirkungen sind Netzabschaltung durch �berstrom, Ger�teabschaltung durch Unterspannung, Fehlfunktionen von Steuerungen und stillstehende Motoren. Wirkungsvolle Verbesserung liefert der Einsatz von Motoranlaufkompensationen, Strombegrenzung beim Motoranlauf mit Stern-/Dreieck- oder Sanftanlauf Schaltungen sowie die Erh�hung der Netzkurzschlussleistung.
Flicker

Schnelle und h�ufige Lastver�nderungen beeinflussen die Netzspannung und ergeben Lichtschwankungen, die vom Menschen als st�rend empfunden werden. Sie l�sen Erm�dung der Augen, Unbehagen und Schwindelgef�hl aus. Die Verursacher von Flicker sind h�ufig Schwei�maschinen, Lichtbogen�fen, R�ntgenger�te, Windkraftanlagen sowie Antriebe mit sto�artiger Belastung wie sie in Pressen, Stanzen, Schreddern, Krananlagen und Aufz�gen vorkommen. Um Flicker zu kompensieren, sind Kompensationsanlagen erforderlich, die innerhalb weniger Millisekunden die erforderliche Kompensationsleistung zu- bzw. abschalten und dynamische Regelungen mit speziellen Regeleinrichtungen. Abhilfe kann auch die Trennung des Lichtnetzes, Anschluss an eine andere Phase oder �ber einen eigenen Trafo schaffen.

121

Netzqualit�t

Unsymmetrie Durch ungleichm��ige Verteilung von einphasigen Verbrauchern und dem Betrieb von zweiphasigen Verbrauchern werden Transformatoren und Netze unsymmetrisch belastet. Die Wirklast der Verbraucher ist dabei verantwortlich f�r ungleiche Phasenspannungen und die Blindlast sorgt f�r Abweichungen der Phasenverschiebungen von den idealen 120 Grad.
Die Auswirkungen sind h�here Tra-
foverluste und Trafobrummen sowie
ungleichm��ig laufende Motoren,

was zu h�heren Verlusten und k�r-
zere Lebensdauer durch thermische
�berlast und Verschlei� an Lagern
f�hrt. Hohe Kosten f�r Blindstrom
entstehen ebenfalls durch undefi-
nierte Blindstromkompensation. Unsymmetrie kann durch gleichm��ige Phasenauslastung, erh�hen der Netzkurzschlussleistung oder dynamische Symmetrieregelanlagen kompensiert werden. Bei der Blindstromkompensation sind Anlagen mit Unsymmetrieanpassung einzusetzen.

Bild 4: Vektordiagramm

122

Netzqualit�t

Auswirkungen von Harmonischen und Zwischenharmonischen

Transformatoren: Die hochfrequenten Oberschwingungen vergr��ern aufgrund der entstehenden Wirbelstr�me Eisenverluste und Ummagnetisierungseffekte. Die Folge ist die Zunahme der W�rmeentwicklung gegen�ber dem Normalbetrieb bei 50 Hz. Die zus�tzliche thermische Beanspruchung von Bauelementen tr�gt zur Verschlechterung des Wirkungsgrades und evtl. zur Reduzierung der Lebensdauer der Transformatoren bei. Als Daumenregel gilt: 10% Temperaturanstieg kann bis zu 30% Lebensdauerverk�rzung von Transformatoren bedeuten.
�berbeanspruchung von Kondensatoren Nach dem Ohmschen Gesetz definiert der Widerstand den Strom,

der ihn durchflie�t. R=U/I
Der Widerstand einer Stromquelle ist induktiv. Die Netzimpedanz erh�ht sich mit steigender Frequenz, gleichzeitig reduziert sich der Widerstand eines Kondensators. Dies bewirkt einen Anstieg des Stroms durch die Kondensatoren und durch die Anlagen in denen Kondensatoren verbaut sind, es kommt zu so genanntem Saugeffekt". Unter bestimmten Umst�nden k�nnen die Oberschwingungsstr�me den Nennstrom (Betriebsstrom) des Kondensators bei 50 Hz �berschreiten. Dieser Effekt f�hrt zum Anstieg der Spannung am Kondensator und im schlimmsten Fall zu dessen Ausfall

Datenstau: Erdschlussstr�me verursachen l�ngs des Erdleiters kleine Spannungsf�lle. In einem TN-C-System f�hrt der kombinierte Erd- und Neutralleiter st�ndig erhebliche Str�me, vorwiegend Oberschwingungen dritter Ordnung. Aufgrund der zu-

nehmen- den Nutzung von Niederspannungsanlagen in IT-Systemen ist die Zahl der Bitfehler weitgehend gestiegen. Treten Bitfehler in k�rzeren abst�nden auf so kommt es zu Datenstau bis hin zu v�lligem Kollaps des Netzwerkes.

123

Netzqualit�t

Fehlausl�sung von Schutzorganen Ableitstr�me: sind Differenzstr�me kapazitiver Natur mit Frequenzen, von den Netzfrequenz (50Hz) abweichen. Ableitstr�me werden betriebsbedingt verursacht und flie�en z. B. aufgrund von Entst�rungsma�nahmen durch EMV-Kondesatoren oder Leitungskapazit�ten zur Erde. Eine

RCD kann Fehler- und Ableitstr�me nicht voneinander unterscheiden und bewertet sie deshalb gleicherma�en. So kann eine Ausl�sung bereits erfolgen, wenn die Summe aller flie�enden Ableitstr�me die Ausl�seschwelle der RCD �berschreitet. Und dies, obwohl kein Fehler (Fehlerstrom) in der elektrischen Anlage vorliegt.

M�gliche L�sung: Einschaltstr�me und Erdschlussstr�me zu reduzieren, indem die Betriebsmittel auf mehrere Stromkreise verteilt werden, die jeweils geringere Lasten speisen.

Drehfeldmotoren In direkt am Netz laufenden Drehfeldmotoren verursachen Spannungsoberschwingungen zus�tzliche Verluste. Die Oberschwingung f�nfter Ordnung erzeugt ein Drehfeld in Gegenrichtung, w�hrend die Oberschwingung siebter Ordnung ein Drehfeld �ber der synchronen Drehzahl des Motors erzeugt. Das daraus resultierende pulsierende Drehmoment verursacht starke Abnutzungserscheinungen an Kupplungen und Lagern. Da die Drehzahl von der Grundschwingung 50Hz vorgegeben wird, wird die in Oberschwingungen enthaltene Energie als zus�tzliche W�rme abgegeben. Dies f�hrt zu

vorzeitiger Alterung der Komponente bzw. zu Lebensdauerverk�rzung von Drehmotoren. Oberschwingungsstr�me werden auch im Rotor induziert und erzeugen zus�tzliche Abw�rme. Drehzahlvariable Ger�te verursachen ihre eigenen Probleme. Sie neigen dazu, empfindlich auf Spannungseinbr�che zu reagieren, die die Unterbrechung aufeinander abgestimmter Produktionslinien zur Folge haben. Sie sind oft in einiger Entfernung vom Motor installiert und verursachen durch die steilen Spannungsanstiegsflanken Spannungsspitzen.

124

Netzqualit�t

OrdnHuanrmgs.zahl Frequenz Vorzeichen

1

2

3

4

5

6

7

50 Hz +

100 Hz -

150 Hz 0

200 Hz +

250 Hz -

300 Hz 0

350 Hz +

Vorzeichen

Motor

Stromversorgungssystem

Pos.

Vorw�rtsdrehendes

Magnetfeld Erw�rmung

Neg.

R�ckw�rtsdrehendes

Magnetfeld Erw�rmung, Bremst

0

Keine

Erw�rmung, Addition im N

�berlasteter Neutralleiter In einem im Stern verschalteten Dreiphasen-System stellt der Neutralleiterstrom die Vektorsumme der drei Au�enleiterstr�me dar. Bei einem symmetrischen, sinusf�rmigen Drehstromsystem ist diese Summe und somit der Neutralleiterstrom zu jedem Zeitpunkt gleich null. Die Au�enleiter sind gegen �berspannung abgesichert, der Neutralleiter nicht, denn die Str�me heben sich in diesen nahezu 100% auf. Dies gilt allerdings nur f�r saubere Netze mit linearer Last. Durch den Anstieg von nicht linearen Verbrauchern hat sich der Oberschwingungsanteil im Versorgungsnetz massiv erh�ht. Vor allen Stromharmonischen der dritten Ordnung erwiesen sich als sehr problematisch. F�r die dritte Harmonische mit ihrer Frequenz von 150Hz sind 120� das Gleiche wie f�r die Grund-

schwingung 360�. 120� betr�gt aber auch der Versatz zwischen den Phasen, und so liegen die drei dritten Harmonischen, die in den drei Au�enleitern flie�en, exakt in Phase zueinander. Das hat zur Folge, dass die Str�me sich nicht ausl�schen sondern sich im Neutralleiter zum dreifachen Scheitelwert, zum dreifachen Mittelwert und auch zum dreifachen Effektivwert voll addieren. Gleiches gilt f�r neunte, f�nfzehnte, einundzwanzigste u.s.w Harmonische aber der gr��te Teil der Verzerrung steckt in der dritten Teilschwingung. Durch dieses Ph�nomen verdreifacht sich der Strom im Neutralleiter. Das hat zur Folge, dass der Strom-Mittelwert im N-Leiter die Gesamt-Effektivwerte der Au�enleiterstr�me �bersteigt und somit zur �berlastung des Neutralleiters und im schlimmsten Fall zu Brand-

125

sch�den f�hren kann.

Netzqualit�t

Mindestanforderung an Netzst�ranalyse Hohe Abtastrate (mind. 9,6kHz) Die Zwischenharmonischen werden ger�teintern mit hoher Abtastrate und entsprechend kleinem Zeitfester errechnet. Je gr��er die Abtastrate, desto feiner die Aufl�sung. Speichermedium Speicherplatzbedarf h�ngt von der Ger�teparametrierung und Ereignissen (Events) im Netz ab. Je mehr Gr��en �berwacht und aufgezeichnet werden, je k�rzer die Aufzeichnungsintervalle gew�hlt werden und je mehr Ereignisse im Netz detektiert werden, desto mehr Speicherkapazit�t wird ben�tigt. Netzst�ranalysatoren m�ssen nach EN50160 mind. eine Woche alle

netzrelevanten Gr��en �berwachen und aufzuzeichnen. In diesem Zeitraum (168H, 1008 Messintervalle � 10 Min.) werden bis zu 170.000 Messwerte aufgezeichnet, analysiert, bewertet und in den Speicher abgelegt. Wird ein Ereignis registriert kostet es zus�tzlichen Speicherplatz Das Speichermedium sollte aus diesem Grund mind. 1GB sein. Triggerm�glichkeiten Bei bestimmten Applikationen (meist kundenspezifische Applikationen) reicht es nicht aus nur den Strom und/oder Spannung zu �berwachen. Manchmal ist es von sinnvoll die Speicherung bzw. die Aufzeichnung bei �berschreitung von festgelegten z. B. Leitungs-, Frequenzwerten -,

126

Netzqualit�t Leistungsfaktor oder anderen Gr��en zu starten. Eingebaute USV Die unterbrechungsfreie Stromversorgung �bernimmt im Falle eines Netzausfalls die Stromversorgung ihres Netzanalysators. Das Ger�t zeichnet weiterhin auf d.h. kein Datenverlust. Normkonformit�t Die wichtigsten Normen f�r Netzanalyse sind:  EN50160 (Merkmale der Spannung in �ffentlichen
Versorgungsnetzen)  EN61000-4-7 (Messmethoden f�r Oberschwingungen
und Zwischenharmonischen)  EN61000-4-15 (Flickermeter - Funktionsbeschreibung
und Auslegungsspezifikationen)  EN61000-4-30 (Pr�f- und Messverfahren f�r die Netzqualit�t)
127

Netzqualit�t

Energie- und Leistungsanalyse von Gossen-Metrawatt � immer die richtige Wahl

Der dreiphasige Energie- und Leistungsanalysator MAVOWATT 20 ist das innovative und unentbehrliche Werkzeug f�r alle Messaufgaben im stark wachsenden Energiesektor. Wann immer Energiekosten �berpr�ft, Energieeffizienz gesteigert, Anlagen zur Energieeinsparung installiert, alternative Energieans�tze untersucht oder der CO� Fu�abdruck bestimmt werden sollen der MAVOWATT 20 ist immer die erste Wahl. Auch wenn es darum geht Energiemanagementsysteme nach EN 16001 im Unternehmen einzuf�hren liefert der Analysator wichtige Informationen f�r den Aufbau fest installierter Erfassungs- und Auswertesysteme wie dem SMARTCONTROL von Gossen Metrawatt. Der MAVOWATT 20 hat 4 Spannungs und 4 Strommesseing�nge f�r Gleich- und Wechselgr��en mit einer Genauig-

keit von 0,1%. Zur Messung der Spannung zwischen Neutralleiter und Schutzerder ist Kanal D als Differenzeingang ausgef�hrt. Der Analysator erfasst Leistung, Energie, Lastspitzen und berechnet sowohl Verbrauchskosten als auch den CO� Fu�abdruck. Besonders vorteihaft im Umfeld alternativer Energiekonzepte ist die Registrierung der ins Netz eingespeisten und vom Netz bezogene Energie. F�r die Beurteilung des Netzes k�nnen ebenfalls Oberschwingungen und RMS Spannungseinbr�che erfasst werden.Eine lange Aufzeichnungsdauer und ein schneller Datentransfer auf den Auswerterechner werden durch den bis zu 32 GB gro�en austauschbaren Datenspeicher gw�hrleistet.

128

Netzqualit�t

MAVOWATT l 230, l 240, l 270 - Sichere, intuitive und flexible

Analyse der Netzqualit�t sowie des Leistungs- und Energiebedarfs

 1000V CAT III / 600V CAT IV f�r  8 Differenzialeing�nge (4U/4I)

sicheres Arbeiten im �ffentli-

erm�glichen eine genaue und

chen Netz sowie f�r Messungen flexible Messwerterfassung in

in industrieller Umgebung bis

Stern- als auch in Dreiecksystem

1000VRMS AC/DC

und sogar hinter Frequenzumrich-

 Ethernet, WiFi, Bluetooth und USB tern oder die gleichzeitige, direkte

zur Daten�bertragung und Fernzu- Messung von AC und DC Signalen

griff �ber Smartphone, Tablet, PC und MAC

bis zu 1000VRMS. Transiente Spannungs- und Stromerfassung

 Drahtloser Fernzugriff erm�glicht mit bis zu 1MHz Abtastung und

gefahrloses Arbeiten & Konfigurieren in sicherheitskritischer

2000VPEAK  Unterschiedliche Frequenzb�n-

Umgebung

der f�r den weltweiten Einsatz

 Erf�llt die neuesten industriellen

in Systemen mit 16Hz, 50Hz

Standards und erm�glicht rechts- und 60Hz oder optional auch in

sichere Aufzeichnungen und

400Hz-Systemen

Dokumentationen nach:

�� EN 50160 Merkmale der Span-

nung in �ffentlichen Elektrizi-

t�tsversorgungsnetzen

�� IEC 61000-4-30 Klasse A

(Edition 2) Pr�f- und Messver-

fahren � Verfahren zur Mes-

sung der Spannungsqualit�t

�� IEC 61000-4-7 Messmethoden

f�r Oberschwingungen

�� IEC 61000-4-15 Flickermeter

� Funktionsbeschreibung und

Auslegungsspezifikation

129

Netzqualit�t

MAVOWATTl30, l40, l70 Die Klasse A Ger�te �berwachen simultan Effektivwerte, Harmonische, Flicker und Transienten bis in den Zeitbereich von ca. 80 �s.  Leistungs- und Energieanalyse in
Versorgungsnetzen  Oberschwingungsanalyse nach
EN 61000-4-7  Netzqualit�t nach EN50160 mit
statistischem Balkendiagramm  Flickeranalyse gem�� Norm
EN 61000-4-15  Erfassung von Einschaltvorg�ngen
und Fehleraufzeichnung

 Analysemodul f�r Richtung des Spannungseinbruchs, Schaltspitzen der Leistungsfaktorkorrekturund der Qualit�t von Motoren
 Erweiterte Funktionen bei der Netzanalyse
 Schnelle Transientenmessung mit 1 MHz Abtastrate
 8 Messeing�nge, 4x Spannung (differential), 4x Strom (Stromwandler), f�r die Messung bei 50/60 Hz und 162/3 Hz

130

Photovoltaik Photovoltaik Pr�fger�te von Gossen-Metrawatt Photovoltaik ist Photonenenergie der Sonne (Photon) und die Spannung die erzeugt wird (Volt).
Kennzeichnung von Geb�uden mit PV-Anlagen Im Bereich der Hausverteilung oder des Hausanschlusses muss zwingend ein Hinweisschild angebracht sein! (Mindestens A6) DIN VDE 0100-712 / 2016-10
 PV-Generator (mehrere PV-Module in Reihen- und Parallelschaltung mit Montagegestell
 Generatoranschlusskasten / GAK (mit Schutztechnik)  Gleichstromleitungen  Gleichstrom Freischalteinrichtung  Wechselrichter  Wechselstromverkabelung  Z�hlerschrank mit Stromkreisverteilung, Bezugs- und Einspeisez�hler,
Hausanschluss und Schutztechnik
131



Photovoltaik
Wichtige Hinweise
Einige wichtige Begriffe
Strom-Spannungs-Charakteristik (I-U Kennlinie) Die Strom-Spannungs-Charakteristik stellt das Verhalten des PV-Generators bei unterschiedlichen Belastungszust�nden in einem Diagramm dar. Die Charak-teristik ist abh�ngig von der aktuellen Bestrahlungsst�rke sowie der Zelltemperatur.
Leerlaufspannung Uoc Ausgangsspannung einer Solarzelle oder eines Solarmoduls im Leerlauf, d.h. im stromlosen Zustand.
Kurzschlussstrom Isc Strom einer kurzgeschlossenen Solarzelle oder eines kurzgeschlossenen Solarmoduls, d.h. bei Ausgangsspannung =0V.
Modulwirkungsgrad Gibt das Verh�ltnis von abgegebener Leistung zur eingestrahlten Leistung eines Solarmoduls bezogen auf die Modulfl�che an.
kWp Kilowatt peak (peak=engl. Spitze). Das ,,p" zeigt aber nicht die Spitzenleistung sondern die Nennleistung nach Standart-Test-Bedingungen (STC).
PMPP Maximale Ausgangsleistung einer Solarzelle oder eines Solarmoduls bei einer bestimmten Einstrahlung und einer bestimmten Solarzellentemperatur im Punkt maximaler Leistung MPP= Maximum Power Point.

132

PV-Analysator, Kennlinie

Photovoltaik

Pr�fanforerungen nach VDE 0126-23-1; 2016-12

Wechselstromsystem  Pr�fen der Anforderungen nach
DIN VDE 0100-600 / EN/IEC 60364-6 aller Wechselstromkreise Gleichstromsysteme  Schutz- (Funktionserder) und Potentialausgleichsleite (PV-Generatorrahmen) auf Durchg�nigkeit pr�fen, inklusi ve den Anschluss an der Haupterdungsklemme   Niederohmpr�fung  Polarit�tspr�fung aller Gleich strompr�fungen und deren An schluss sowie die korrekte Kennzeichnung  Pr�fung/Messung der Leer laufspannung jedes Stranges bei stabilen Bestrahlungs bedingungen (< 5%), Vergleich identischer Str�nge  Pr�fung/Messung des Kurzschlussstromes jeden Stranges
nungsableiter abklemmen!

bei stabilen Bestrahlungsst�rkebedingungen (< 5%), Vergleich identischer Str�nge
Sicherstellung, dass alle PV-Str�nge gegeneinander isoliert sind, Trennvorrichtungen und Schaltger�te m�ssen offen sein!  Funktionspr�fungen der ordnungs
gem��en Montage und deren korrekten Anschl�sse, Netzausfallpr�fung  Isolationswiderstand der Gleistrom kreise -2 Pr�fverfahren nach VDE:  Pr�fung 1 zwischen der negativen Elektrode des PV-Generators und Erde, gefolgt von einer Pr�fung zwischen der positiven Elektrode des PV-Generators und Erde.  Pr�fung 2 zwischen Erde und den mit einander kurzgeschlossenen negativen und positiven Elektroden des PV-Genera tors.
Vor den Messungen �berspan-

Pr�fverfahren Pr�fverfahren 1
Pr�fverfahren 2

Systemspannung (UOC stcx1,25) V
<120 120 bis 500
>500 <120 120 bis 500 >500

Mindestwerte des Isolationswiderstandes

Pr�fspannung V
250 500 1000 250 500 1000

Kleinster Isolatonswiderstand M 0,5 1 1 0,5 1 1
133

Photovoltaik

E-CHECK-PV f�r PV-Anlagen
Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) und deren zugeh�rigen Betriebsmittel dienen der Erzeugung, Verteilung und Anwendung elektrischer Energie. PV-Anlagen und deren zugeh�rigen elektrischen Betriebsmittel unterliegen einer Alterung und Abnutzung. Beeinflussende Faktoren hierf�r sind Umwelteinfl�sse und besondere Betriebsbedingungen. Aus diesen Gr�nden muss im Laufe der Zeit mit M�ngel gerechnet werden, die entscheidend f�r die Sicherheit im Haushalt oder Gewerbe sind. Deshalb sollten, wie im gewerblichen Bereich verpflichtend, in allen anderen Bereichen wiederkehrende Pr�fungen in Form des E-CHECK f�r PV-Anlagen durchgef�hrt werden. Durch den E-CHECK sollen M�ngel an PV-Anlagen und deren zugeh�rigen Betriebsmitteln, die Gefahren f�r Personen, Tiere und Sachen in sich bergen, erkannt werden. Gleichzeitig sollte der Elektrotechniker auch der Berater des Betreibers sein, indem er n�tzliche Hinweise zur rationellen Energieanwendung

aufzeigt. F�r den ordnungsgem��en Zustand der PV-Anlage oder deren zugeh�rigen elektrischen Betriebsmittel ist der Betreiber verantwortlich. Auf Grundlage dieser Richtlinien f�r den E-CHECK ist der Zustand der PV-Anlage oder deren zugeh�rigen elektrischen bez�glich  ihre Gebrauchs- und Funktions-
f�higkeit,  ihres ordnungsgem��en, sicher-
heitstechnischen Zustand,  ihres Schutzes gegen elektrischen
Schlag,  ihres Schutzes gegen elektrisch-
gez�ndeten Brand,  der Ma�nahmen gegen Blitzein-
wirkung und �berspannung,  der Energieeinsparung,  des Ertragszustandes der PV-An-
lage zu pr�fen.

134

Notizen

Notizen

135

Notizen

Notizen

136

Notizen

Notizen

137

Notizen
138

MERKBUCH F�R DEN ELEKTROFACHMANN

GOSSEN METRAWATT
Teil 2

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Maschinen

BetrSichV und TRBS1201
Unsere Pr�fger�te sind entsprechend dem Stand der Technik hergestellt und entsprechen den Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung an die Bereitstellung sicherer Arbeitsmittel. Sie sollten jedoch auch regelm��ig auf den sicheren Zustand entsprechend BetrSichV und TRBS1201 �berpr�ft werden. Auch sollten regelm��ig die Messfunktionen �berpr�ft werden, da vom Pr�fer die Reproduzierbarkeit der Messergebnisse gefordert ist. Unser Unternehmen ist daf�r akkreditiert. Unser Servicecenter unterbreitet Ihnen dazu gerne Angebote f�r Ihre Pr�fger�te.

GMC-I Messtechnik GmbH

S�dwestpark 15

� D�90449 N�rnberg

Telefon: +49 911 8602�111 � Telefax: +49 911 8602�777

info@gossenmetrawatt.com � www.gossenmetrawatt.com

Gedruckt in Deutschland � �nderungen vorbehalten � 23/3.19 � Bestell-Nr. 3-337-038-01
2

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te
Merkbuch f�r den Elektrofachmann Teil 2
Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Lichtbogenschwei�einrichtungen
3

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te

Sicherheit im Zeichen der EN 61010

Pr�fger�t
SECUTEST ... MINITEST ... METRATESTER ... SECUSTAR ... SECULIFE ...

Arbeitsspannung bei �berspannungskategorie
250 V@CAT II 250 V@CAT II 250 V@CAT II 250 V@CAT II 250 V@CAT II

 Wichtiger Hinweis

BGV A3 ist seit

01.05.2014 DGUV Vorschrift 3

4

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te

Inhalt
Sicherheit im Zeichen der EN 61010 Inhalt Unfallverh�tungsvorschriften, � 5 Pr�fungen-DGUV Vorschrift 3, Betriebssicherheitsverordnung TRBS 1201 Medizinprodukte-Betreiberverordnung � MPBetreibV � 6 Sicherheitstechnische Kontrollen Empfehlenswerte VdS-Richtlinien f�r den Fachmann DIN VDE-Bestimmungen Pr�ffristen (Richtwerte) Geltungsbereich Pr�fablaufschema Messung bei DIN VDE 0701-702 Isolationswiderstand Grenzwerte Schutzleiterstrom, Ber�hrungsstrom und Schutzkleinspannung Pr�fung des Schutzleiter- und Ber�hrungsstromes Messungen bei DIN EN 62353 (DIN VDE 0751), Schutzleiter Isolationswiderstand Ger�teableitstrom, Ableitstrom von Anwendungsteilen Zul�ssige Werte f�r Ableitstr�me Pr�fen von Lichtbogenschweisseinrichtungen Anhang 1 Schaltungsbeispiele DIN VDE 0701-0702 Software-�bersicht: Pr�fger�te Pr�fger�te f�r DGUV Vorschrift 3 METRATESTER 5+| 3P, SECUTEST| PRO Bedeutung eines Digital-Multimeters Messkategorie 61010-1 IP-Schutzklassen und deren Bedeutung Digital-Multimeter Software METRAHit


4 5-6
7
8-10
11 12 13 14 15 19 20 21
22 24 25 26 27-28 29-30 38 39
<?>-<?>
42 43 44 45-52 53

5

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te

Der Elektrofachmann muss immer h�ufiger Mess- und Pr�fger�te und die dazu erforderlichen DIN VDE-Bestimmungen benutzen, vor allem wenn sich der E-Check als pr�ventive Sicherheitsma�nahme unter den Kunden herumspricht. Ganz abgesehen davon, dass der Elektrofachmann auch bisher schon verpflichtet war, Pr�fungen an elektrischen Betriebsmitteln und Maschinen durchzuf�hren. Die Grundlagen hierf�r sind in der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG 2.Durchf�hrungsverordnung), im Produktsicherheitsgesetz (Gesetz �ber die Bereitstellung von Produkten auf dem Markt), im Medizinproduktegesetz (MPG), in der Unfallverh�tungsvorschrift der Berufsgenossenschaften DGUV Vorschrift 3 und in der Gemeindeunfallversicherung GUV�V A3 gegeben. Hinweis auf BG-Informationen:

BGI 594 BGI 600 BGI 608 BGI 867 BGI 5090

Einsatz elektrischer Betriebsmittel bei erh�hter elektrischer Gef�hrdung
Auswahl und Betrieb ortsver�nderlicher elektrischer Betriebsmittel nach Einsatzbereichen
Betrieb elektrischer Anlagen und Betriebsmittel auf Bau- und Montagestellen
Baustellen mit Ersatzstromversorgung
Handlungshilfe zur Wiederholungspr�fung ortsver�nderlicher elektrischer Betriebsmittel

Diese und weitere Verordnungen, wie �24 der Gewerbeordnung, Bauordnungen der L�nder, Zusatzbedingungen der Sachversicherer (VdS), geben Hinweise f�r Wiederholungspr�fungen an elektrischen Betriebsmitteln und Maschinen. Auch die Gesetzliche Unfallversicherung�Gemeindeunfallversicherung gibt �hnliche Pr�fungen und Pr�ffristen vor ( GUV�V A3). Jeder verantwortungsbewusste Betreiber (Unternehmer) wird erkennen, dass den Gefahren des elektrischen Stromes nur durch geeignete Wartung seiner elektrischen Ger�te und Maschinen zu begegnen ist. Nun befinden sich nicht in jeder Werkzeugtasche die betreffenden DIN VDE-Bestimmungen, die erforderlichen Messungen und Grenzwerte sind zu zahlreich. Hier soll Ihnen unser MERKBUCH in Verbindung mit unseren Mess- und Pr�fger�ten helfen.

6

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te
Unfallverh�tungsvorschriften
Elektrische Anlagen und Betriebsmittel.
� 5 Pr�fungen � DGUV Vorschrift 3 (ehemals BGV A3, VBG 4)
(1) Der Unternehmer hat daf�r zu sorgen, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel auf ihren ordnungsgem��en Zustand gepr�ft werden 1. vor der ersten Inbetriebnahme und nach einer �nderung oder Instandsetzung vor der Wiederinbetriebnahme durch eine Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft. 2. In bestimmten Zeitabschnitten. Die Fristen sind so zu bemessen, dass entstehende M�ngel, mit denen gerechnet werden muss, rechtzeitig festgestellt werden.
(2) Bei der Pr�fung sind die sich hierauf beziehenden elektrotechnischen Regeln zu beachten.
(3) Auf Verlangen der Berufsgenossenschaft ist ein Pr�fbuch mit bestimmten Eintragungen zu f�hren.
(4) Die Pr�fung vor der ersten Inbetriebnahme nach Absatz 1 ist nicht erforderlich, wenn dem Unternehmer vom Hersteller oder Errichter best�tigt wird, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel den Bestimmungen dieser Unfallverh�tungsvorschrift entsprechend beschaffen sind.
�10 Betriebssicherheitsverordnung, TRBS 1201
(3) Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass Arbeitsmittel nach Instandsetzungsarbeiten, welche die Sicherheit der Arbeitsmittel beeintr�chtigen k�nnen, durch bef�higte Personen auf ihren sicheren Betrieb gepr�ft werden.
Hinweis: Bei Wiederholungspr�fung ortsver�nderlicher elektrischer Betriebsmittel wird das Geh�use nicht ge�ffnet. Es k�nnen daher auch elektrotechnisch unterwiesene Personen diese Betriebsmittel pr�fen, wenn Pr�fger�te verf�gbar sind, an denen das Ergebnis �berwacht, leicht abgelesen werden kann und ein automatischer Funktionsablauf gew�hrleistet ist.
7

Pr�fungen medizinischer Ger�te
Medizinprodukte-Betreiberverordnung � MPBetreibV � 6 Sicherheitstechnische Kontrollen (Messungen nach DIN EN 62353 / DIN VDE 0751 -1 siehe Seite 27) (1) Der Betreiber hat bei Medizinprodukten, f�r die der Hersteller sicher-
heitstechnische Kontrollen vorgeschrieben hat, diese nach den Angaben des Herstellers und den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie in den vom Hersteller angegebenen Fristen durchzuf�hren oder durchf�hren zulassen. Soweit der Hersteller f�r die in der Anlage 1 (siehe Seite 10) aufgef�hrten Medizinprodukte keine sicherheitstechnischen Kontrollen vorgeschrieben und diese auch nicht ausdr�ck lich ausgeschlossen hat, hat der Betreiber sicherheitstechnische Kontrollen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik und zwar in solchen Fristen durch zuf�hren oder durchf�hren zulassen, mit denen entsprechende M�ngel, mit denen auf Grund der Erfahrungen gerechnet werden muss, rechtzeitig festgestellt werden k�nnen. Die Kontrollen nach Satz 2 sind jedoch sp�testens alle zwei Jahre durch zuf�hren. Die sicherheitstechnischen Kontrollen schlie�en die Messfunktionen ein. F�r andere Medizinprodukte, Zubeh�r, Software und andere Gegenst�nde, die der Betreiber bei Medizinprodukten nach den S�tzen 1 und 2 verbunden verwendet, gelten die S�tze 1 bis 4 entsprechend.
(2) Die zust�ndige Beh�rde kann im Einzelfall die Fristen nach Absatz 1 Satz 1 und 3 auf Antrag des Betreibers in begr�ndeten F�llen verl�ngern, soweit die Sicherheit auf andere Weise gew�hrleistet ist.
(3) �ber die sicherheitstechnische Kontrolle ist ein Protokoll anzufertigen, das das Datum der Durchf�hrung und die Ergebnisse der sicherheitstechnischen Kontrolle unter Angabe der ermittelten Messwerte, der Messverfahren und sonstiger Beurteilungsergebnisse enth�lt. Das Protokoll hat der Betreiber zumindest bis zur n�chsten sicherheitstechnischen Kontrolle aufzubewahren.
8

Pr�fungen medizinischer Ger�te (4) Eine sicherheitstechnische Kontrolle darf nur durchf�hren, wer
1.auf Grund seiner Ausbildung, Kenntnisse und durch praktische T�tigkeit gewonnenen Erfahrungen die Gew�hr f�r eine ordnungsgem��e Durchf�hrung der sicherheitstechnischen Kontrollen bietet,
2.hinsichtlich der Kontrollt�tigkeit keiner Weisung unterliegt und
3.�ber geeignete Mess- und Pr�feinrichtungen verf�gt. Die Voraussetzungen nach Satz 1 sind durch die Person, die sicherheitstechnische Kontrollen durchf�hrt, auf Verlangen der zust�ndigen Beh�rde nachzuweisen.
(5) Der Betreiber darf nur Personen mit der Durchf�hrung sicherheitstechnischen Kontrollen beauftragen, die in Absatz 4 Satz 1 genannten Voraussetzungen erf�llen
9

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te
Anlage 1 zur Medizinprodukte-Betreiberverordnung � MPBetreibV (zu �5 Abs.1 und 2, �6 Abs.1 und �7 Abs.1)
1. Nichtimplantierbare aktive Medizinprodukte zur 1.1 Erzeugung und Anwendung elektrischer Energie zur unmittelbaren
Beeinflussung der Funktion von Nerven und/oder Muskeln bzw. der Herzt�tigkeit einschlie�lich Defibrillatoren, 1.2 intrakardialen Messung elektrischer Gr��en oder Messung anderer Gr��en unter Verwendung elektrisch betriebener Messsonden in Blutgef��en bzw. an freigelegten Blutgef��en, 1.3 Erzeugung und Anwendung jeglicher Energie zur unmittelbaren Koagulation, Gewebezerst�rung oder Zertr�mmerung von Ablagerungen in Organen, 1.4 unmittelbare Einbringung von Substanzen und Fl�ssigkeiten in den Blutkreislauf unter potentiellem Druckaufbau, wobei die Substanzen und Fl�ssigkeiten auch aufbereitete oder speziell behandelte k�rpereigene sein k�nnen, deren Einbringen mit einer Entnahmefunktion direkt gekoppelt ist, 1.5 maschinelle Beatmung mit oder ohne An�sthesie, 1.6 Diagnose mit bildgebenden Verfahren nach dem Prinzip der Kernspinresonanz, 1.7 Therapie mit Druckkammern, 1.8 Therapie mittels Hypothermie und 2. S�uglingsinkubatoren sowie
 3. externe aktive Komponenten aktiver Implanta
Achtung
Besondere Anforderungen an den Pr�fer Besondere Anforderungen an das Pr�fger�t
10

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te
Empfehlenswerte Richtlinien f�r den Fachmann:

VdS � Verband der Schadenverh�tung im GDV � Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

VdS 2005 VdS 2015 VdS 2024

Leuchten
Elektrische Ger�te und Einrichtungen
Errichtung elektrischer Anlagen in M�beln und �hnlichen Einrichtungsgegenst�nden

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Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te
DIN VDE - BESTIMMUNGEN

DIN VDE 0701-0702
DIN EN 62353 (DIN VDE 0751)
DIN EN 60974-4 DIN VDE 0544-4

Pr�fung nach Instandsetzung, �nderung elektrischer Ger�te � Wiederholungspr�fung elektrischer Ger�te � Allgemeine Anforderungen f�r die elektrische Sicherheit
Pr�fen der elektrischen Sicherheit elektromedizinischer Ger�te nach dem Medizinproduktegesetz MPG und der zugeh�rigen Betreiberverordnung
Lichtbogenschwei�einrichtung Inspektion und Pr�fung w�hrend des Betriebes

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Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te

Zum Nachweis der Wirksamkeit der Schutzma�nahmen werden elektrische Ger�te nach Reparatur und anl�slich einer Wiederholungspr�fung gepr�ft. Pr�ffristen (Richtwerte)
Auszug aus Elektrische Anlagen und Betriebsmittel � DGUV Vorschrift 3 und Medizinproduktegesetz MPG

Art der Anwendung Baustellen Industrie. Anwendungen einschlie�lich kommerzieller K�chen �ffentliche Einrichtungen Schulen Hotels B�ros und Einzelhandel Medizinger�te

Pr�fintervall 3 Monate 12 Monate
12 Monate 12 Monate 24 Monate 24 Monate 12-24 Monate

Betriebliche Situation

M�gliche Auswirkung auf die Pr�ffrist

handgef�hrte elektrische Arbeits- Verk�rzung der Pr�ffrist (auf die H�lfte) mittel und andere w�rend der Benutzung bewegte oder �hnliche stark beanspruchte elektrische Arbeitsmittel, Verl�ngerungs- und Ger�teanschlussleitungen mit Steckvorrichtungen,

wie oben, aber auf Baustellen

erheblich Verk�rzung der Pr�ffrist (auf ein Viertel)

bewegliche Leitungen mit Stecker Verl�ngerung der Pr�ffrist (Verdoppeund Festanschluss, Anschlusslei- lung) tungen mit Stecker in B�ros oder unter �hnlichen Bedingungen

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Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te

Geltungsbereich

DIN VDE 0701-0702

Laborger�te, Mess-, Steuer-, Regelger�te, Ger�te f�r Hausgebrauch und �hnliche Zwecke, Ger�te zur Spannungsumformung und -Erzeugung, Elektrowerkzeuge, Elektrow�rmeger�te, Elektromotorger�te, Leuchten, Ger�te der Unterhaltungs-, Informations- und Kommunikationselektronik, Leitungsroller, Verl�ngerungs- und Ger�teanschlussleitungen, ortsver�nderliche Schutzeinrichtungen, (Mobile Verteiler)

DIN EN 62353 (VDE 0751) Medizinische elektrische Ger�te und Systeme

IEC 60974-4 (VDE 0544-4) Pr�fen von Lichtbogenschweisseinrichtungen

 Wichtige Hinweise
Pr�fungen nach Instandsetzung oder �nderung oder Wiederholungspr�fungen beinhalten generell die Pr�fschritte  Besichtigung  Messungen  Funktionspr�fung (nach Instandsetzung oder �nderung)

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Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te Pr�fablaufschema

Ableitstrommessung als direkte Messung
Differenzstrommessung Ersatzableitstrommessung

Sichtpr�fung
Messung des Schutzleiterwiderstandes
Messung des Isolationswiderstandes
Messung des Schutzleiterstromes (SKI Ger�te)
Messung des Ber�hrstromes
(SKII Ger�te oder SKI)

ber�hrbare Teile die nicht mit SL verbunden sind

Nachweis der Wirksamkeit weiterer Schutzeinrichtungen

Abschlie�ende Pr�fung der Aufschriften

Funktions-pr�fung

Auswertung, Beurteilung, Dokumentation

Ende

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Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te
Besichtigung umfasst: Das Besichtigen des Ger�ts erfolgt, um �u�erlich erkennbare M�ngel und die Eignung f�r seinen Einsatzort festzustellen. Das Ger�t ist bei einer Wiederholungspr�fung nur dann zu �ffnen, wenn ein begr�ndeter Verdacht auf einen Sicherheitsmangel nur auf diese Weise gekl�rt werden kann. Ein Ger�t, bei dem ein Mangel zu einer Gef�hrdung f�hren kann, ist der weiteren Benutzung zu entziehen und entsprechend zu kennzeichnen. Sch�den an Anschlussleitungen und Isolierungen; bestimmungsgem��e Auswahl und Anwendung von Leitungen und Stecker; Zustand des Netzsteckers, der Anschlussklemmen und -adern; M�ngel an Biegeschutz und Zugentlastung der Anschlussleitung; Zustand der Befestigungen, Leitungshalterungen, der dem Benutzer zug�nglichen Sicherungshalter usw.; Sch�den am Geh�use und den Schutzabdeckungen; Anzeichen einer �berlastung oder einer unsachgem��en Anwendung/Bedienung, unzul�ssiger Eingriffe oder Ver�nderungen; die Sicherheit unzul�ssig beeintr�chtigende Verschmutzung, Korrosion oder Alterung; Verschmutzungen, Verstopfungen von der K�hlung dienenden �ffnungen; Zustand von Luftfiltern; Dichtigkeit von Beh�ltern f�r Wasser, Luft oder anderer Medien, Zustand von �berdruckventilen; Bedienbarkeit von Schaltern, Steuereinrichtungen, Einstellvorrichtungen usw.; Lesbarkeit der Sicherheit dienenden Aufschriften oder Symbole, der Bemessungsdaten und StelIungsanzeigen. Pr�fung umfasst:  Schutzleiterwiderst�nde  Isolationswiderst�nde  Ableitstr�me  Schutzkleinspannung  sonstige Schutzma�nahmen  Sicherheitsrelevante Funktionen Funktionspr�fung umfasst:  Sicherheitsrelevante Funktionen Bestimmungsgem��e Gebrauchsm�glichkeit feststellen.
16

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te Dokumentation Die Durchf�hrung dieser Pr�fschritte ist zu protokollieren. Nach BetrSichV und MPG muss jede Pr�fung dokumentiert werden. Zum manuellen Eintragen der Messwerte nehmen Sie das vom ZVEH oderden BG oder den Normen empfohlene Formular, automatische Erstellung �hnlicher Protokolle oder Datenspeicherung oder -protokollierung k�nnen Sie mit unseren Pr�fger�ten SECUTEST, MINITEST oder SECUSTAR FM+. Die Beschreibung der zugeh�rigen Software finden Sie im Merkbuch Teil 1 auf Seite 72-80. Barcode oder RFID-Ger�te erleichtern die Identifikation der Pr�fobjekte und erm�glichen mit unseren Pr�fger�ten die Messwerte und Pr�fergebnisse eindeutig einem zu pr�fenden Ger�t zuzuordnen.
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Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te
Dokumentation
Kl�rung vor Auftragsabschlu� entweder Pr�fprotokoll pro Pr�fling oder Allgemeiner Nachweis mit Pr�fplakette alternativ Listenf�hrung mit Ident-Nummer wahlweise mit  Pr�fplakette  Pr�ftermin  Messwerten  Einsatzort
Zur Erhaltung des ordnungsgem��en Zustandes werden elektrische Arbeitsmittel in bestimmten Zeitabst�nden gepr�ft.
Als Ma� f�r die ausreichende Bemessung von Pr�ffristen f�r elektrische Arbeitsmittel, kann die festgestellte Fehlerquote herangezogen werden. Aufgrund von Betriebserfahrungen und arbeitsmittelbezogenen Fehlerquoten haben sich die Richtwerte f�r Pr�ffristen von elektrischen Arbeitsmitteln (siehe Seite 13) bew�hrt.

Nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) m�ssen die Fristen nach der Gef�hrdungsanalyse festgelegt werden.

Ortsfeste Betriebsmittel sind festangebrachte Betriebsmittel oder Betriebsmittel, die keine Tragvorrichtung haben und deren Masse so gro� ist, dass sie nicht leicht bewegt werden k�nnen.

Ortsver�nderliche Betriebsmittel sind Betriebsmittel, die w�hrend des Betriebes bewegt werden oder die leicht von einem Platz zu einem anderen gebracht werden k�nnen, w�hrend sie an den Versorgungsstromkreis angeschlossen sind.

18

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te

Messung bei DIN VDE 0701-0702
Pr�fung umfasst:  Schutzleiterwiderst�nde  Isolationswiderst�nde  Ableitstr�me  Schutzkleinspannung  sonstige Schutzma�nahmen  Sicherheitsrelevante Funktionen
Funktionspr�fung umfasst:  Sicherheitsrelevante Funktionen Bestimmungsgem��e Gebrauchsm�glichkeit feststellen.

Schutzleiterwiderstand
Die Durchg�ngigkeit bzw. der Widerstand der Schutzleiterverbindungen sind zu messen. Messspannung 4...24 V, Messstrom >200 mA (Polwender bei DC).

Grenzwerte bis 1,5 mm�

<0,3  bis 5 m Leiterl�nge +0,1  pro weitere 7,5 m Leiterl�nge � max. 1 

Grenzwert > 1,5 mm�

R=�

l A

+0,1

Wichtige Hinweise

 Anschlussleitungen w�hrend der Messung bewegen  Sondenanschlusswiderstand geht in Messung ein, Sonde gut leitend anschlie�en  H�here Grenzwerte nach Herstellangaben erlaubt  Abweichende Grenzwerte in den Produkt u. Herstellernormen beachten



19

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te

Isolationswiderstand
Der Isolationswiderstand ist zu messen: zwischen L+N gegen PE zwischen L+N gegen ber�hrbare leitf�hige Teile die nicht mit PE verbunden sind zwischen isolierte Ein/Ausg�ngen und PE zwischen zwei isolierten ber�hrbare leitf�higer Teilen

Um sicherzustellen, dass alle durch Netzspannung beanspruchten Isolierungen bei dieser Messung erfasst werden ist darauf zu achten, dass Schalter, Temperaturregler usw. geschlossen sind. An SELV-Kreisen darf die Pr�fspannung auf 250 V reduziert werden.

Grenzwerte DIN VDE 0701-0702
>0,3 M Ger�te mit Heizelementen >1 M Ger�te ohne Heizelemente >2 M Ber�hrbare, leitf�hige Teile ohne SL-Anschluss
>250 kW

L/NPE
L/NSonde, Sonde 1 > Sonde 2 SELV

 Wichtige Hinweise
 Auch bei bestandener ISO-Pr�fung ist zus�tzlich der Schutzleiterstrom und der Ber�hrungsstrom zu messen.
 Wenn bei der ISO-Messung nicht alle sicherheitsrelevanten Teile erreicht werden, muss eine Schutzleiter- oder Ber�hrungsstrommessung mit der direkten Methode oder indirekt als DI erfolgen; bei der direkten Methode muss der Pr�fling isoliert aufgestellt werden.

20

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te

Schutzleiterstrom

Bei Ger�ten mit Schutzleiter muss die Messung des Schutzleiterstromes durchgef�hrt werden.

Grenzwert

DIN VDE 0701-0702

<3,5 mA oder 1 mA/kW

Ber�hrungsstrom

Bei Ger�ten mit ber�hrbaren leitf�higen Teilen, die nicht mit dem Schutzleiter verbunden sind (SKII) muss die Messung des Ber�hrungsstromes durchgef�hrt werden.

Grenzwert

DIN VDE 0701-0702

<0,5 mA

Schutzkleinspannung

Werte �ber den folgenden Angaben werden unter normalen Bedingungen als gef�hrlich aktiv angesehen.

Grenzwert

EN 61364-441 : 2001

50 V AC/120 V DC

Grenzwert

EN 61010-1 : 2010 33 V AC/70 V DC

Bei Ger�ten die SELV/PELV-Stromkreise besitzen, muss die Messung der Spannungsh�he erfolgen.

21

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te
Pr�fung des Schutzleiter- und Ber�hrungsstromes Die Pr�fung des Schutzleiter- und Ber�hrungsstromes kann mit dem Ersatzableitstromverfahren (passiv), direkten Verfahren oder Differenzstromverfahren (aktiv) durchgef�hrt werden.  Verwenden Sie das f�r den Pr�fling am besten geeignete Messverfahren
 � Direktmessung, Differenzstrommessung, Ersatzmessung Wichtige Hinweise
Aktive Pr�fung: Pr�fling wird bei Ableitstrommessung (Ber�hrungs strom, Schutzleiterstrom) mit Netzspannung versorgt.  Bei Messung des Schutzleiter- oder Ber�hrungsstromes mit dem
direkten Messverfahren muss der Pr�fling isoliert aufgestellt und von allen sonstigen Anschl�ssen abgetrennt sein, das ist bei Differenzstrom messung nicht erforderlich.  Die Messung muss in allen Positionen des Netzsteckers erfolgen.  Ger�te mit h�heren Ableitstr�men m�ssen gekennzeichnet sein.  Ber�hrungsstrommessung erfolgt vorzugsweise mit dem direkten Verfahren
  Wichtige Hinweise
Passive Pr�fung: Pr�fling wird nicht mit Netzspannung versorgt  Pr�fung erfolgt mit getrennter strombegrenzter Pr�fspannung, dadurch wird
w�hrend der Pr�fung eine Gef�hrdung des Pr�fers verhindert  Isolationsmessung und die Messung des Ersatzableitstromes IEA ist nur
g�ltig, wenn alle Stromkreise im Ger�t eingeschaltet sind.  Halbierung des Messwertes bei allpolig abschaltbarer symmetrischer
kapazitiver Beschaltung.  Bei der Anwendung der Ersatzmessung ist zu beachten, dass die
Messwerte ein vielfaches der Messwerte mit den anderen Verfahren betragen k�nnen.
22

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te
23

Pr�fungen elektromedizinischer Ger�te
MESSUNGEN bei DIN EN 62353 (DIN VDE 0751)
Die Pr�fungen sind in dieser Reihenfolge durchzuf�hren:  Sichtpr�fung  Schutzleiter  Isolationswiderstand  wenn von Hersteller nicht ausgeschlossen  Ger�teableitstrom  Ber�hrstrom  Ableitstrom vom Anwendungsteil  Funktionstest und Dokumentation Schutzleiter
Die Durchg�ngigkeit bzw. der Widerstand und der Schutzleiter sind zu messen. Messspannung 4...24 V, Messstrom bis max. 1 A empfohlen (Polwender bei DC).

Grenzwerte
 Wichtige Hinweise

<0,3  inklusive Netzleitung Netzleitung alleine 0,1 

 Anschlussleitungen w�hrend der Messung bewegen  Sondenanschlusswiderstand geht in Messung ein, Sonde gut leitend
anschlie�en.

24

Pr�fungen elektromedizinischer Ger�te

Isolationswiderstand
Der Isolationswiderstand ist zu messen, wenn von Hersteller nicht ausgeschlossen, bei:

Schutzklasse l

zwischen L+N gegen PE

Schutzklasse ll

zwischen L+N gegen leitf�hige Teile des Benutzerbereiches

Anwendungsteil Typ BF/CF zwischen Anwendungsteil und L+N+PE

Um sicherzustellen, dass alle durch Netzspannung beanspruchten Isolierungen bei dieser Messung erfasst werden ist darauf zu achten, dass Schalter, Temperaturregler usw. geschlossen sind. Messspannung 500 VDC.

Grenzwerte

Schutzklasse

DIN EN 62353 (VDE 0751)

SK l

> 2 M

SK ll

> 7 M

Anwendungsteil Typ CF

> 70 M

Anwendungsteil Typ BF

> 70 M

Wichtige Hinweise

 Isolationsmessung ist nur g�ltig, wenn alle Stromkreise im Ger�t eingeschaltet sind.
 Bei Schutzklasse ll-Pr�flingen ber�hrbare, leitf�hige Teile mit Messsonde abtasten.



25

Pr�fungen elektromedizinischer Ger�te
Ger�te-Ableitstrom = Strom in PE + Ber�hrungsstrom + Strom von Anwendungsteilen Bei Ger�ten, bei denen nicht sichergestellt werden kann, dass alle durch Netzspannung beanspruchten Teile mit der Messung des Ersatz-Ger�teableitstromes erfasst werden oder die Messung des Ersatz-Ger�teableitstromes aus anderen Gr�nden nicht durchgef�hrt werden kann, muss die Messung des Ger�te-Ableitstromes direkt oder als Differenzstrom durchgef�hrt werden. Ableitstrom vom Anwendungsteil  Die Messung des Ableitstromes vom Anwendungsteil muss an Ger�ten
vom Typ BF oder CF vorgenommen werden:  Bei Anwendungsteilen des Typs B wird der Ableitstrom vom Anwendungs-
teil bei der Messung des Ger�teableitstromes mit erfasst. ANMERKUNG Eine getrennte Messung des Ableitstroms von Anwendungsteilen des Typs B muss nur durchgef�hrt werden, wenn es vom Hersteller vorgeschrieben wird (siehe Begleitpapiere).  Bei einem Anwendungsteil des Typs F muss an allen Patientenan-
schl�ssen einer Einzelfunktion des Anwendungsteiles gemessen werden, wof�r die Anschl�sse zusammengeschaltet werden oder entsprechend den Beschreibungen des Herstellers vorgegangen wird;  Bei Pr�fung von MEGer�ten mit mehreren Anwendungsteilen, sind diese nacheinander anzuschlie�en und die nach Tabelle geltenden Grenzwerte einzuhalten; nicht in die Messung einbezogene Anwendungsteile sind potentialfrei zu lassen.
26

Pr�fungen elektromedizinischer Ger�te

Zul�ssige Werte f�r Ableitstr�me

Stromst�rke in �A

Ger�teableitstrom � Ersatzmessung passiv (Bild 3)

Ger�teableitstrom f�r ber�hrbare leitf�hige Teile von ME-Ger�ten der Schutzklasse I, die an den Schutz-lei- 1000 ter angeschlossen sind oder nicht

Ger�teableitstrom f�r ME-Ger�ten der Schutzklasse II 500

Ger�teableitstrom � Direktmessung oder Differenzstrommessung aktiv (Bild 4/5)

Ger�teableitstrom f�r ber�hrbare leitf�hige Teile von ME-Ger�ten der Schutzklasse I, die an den Schutz-lei- 500 ter angeschlossen sind oder nicht

Ger�teableitstrom f�r ME-Ger�ten der Schutzklasse II 100

Ber�hrstrom f�r ber�hrbare leitf�hige Teile

100

Ableitstrom vom Anwendungsteil � Ersatzmessung (Wechselstrom) passiv (Bild 6)

Stromst�rke in �A

Anwendungsteil

B

BF CF

Ableitstrom vom Anwendungsteil

�

5000

50

Ableitstrom vom Anwendungsteil � Direktmessung (Wechselstrom) aktiv (Bild 7/8)

Ableitstr�me von Anwendungsteilen (Netzspannung am Anwendungsteil)

�

5000

50

Bilder siehe Anhang 1, Seite 36/37

27

Pr�fungen elektromedizinischer Ger�te
 Wichtige Hinweise  Ger�teableitstrom-Ersatzmessung ist nur g�ltig, wenn alle Stromkreise im Ger�t eingeschaltet sind.  Typ des Anwendungsteils bestimmt den Grenzwert.   B = (Body) BF = (Body Float) CF =  (Cardiac Float)  DIN EN 62353 enth�lt keine Messverfahren und zul�ssigen Werte f�r Ger�te die Gleichstrom-Ableitstr�me erzeugen. In diesem Fall sollte der Hersteller Angaben in den Begleitpapieren machen.  Besondere Anforderungen k�nnen andere Werte f�r den Ableitstrom zulassen.
28

Pr�fungen von Lichtbogenschweisseinrichtungen
Pr�fen von Lichtbogenschweisseinrichtungen
IEC 60974-4/VDE 0544-4: Lichtbogenschweisseinrichtungen�Teil 4: Inspektion und Pr�fung w�hrend des Betriebes und nach einer Reparatur (IEC 60974-4:2010); Deutsche Fassung VDE 0544-4:2011 Dieser Teil von lEC 60974 legt Pr�fverfahren fest f�r die lnspektion w�hrend des Betriebes und nach der Reparatur zur Gew�hrleistung elektrischer Sicherheit. Die Pr�fverfahren gelten auch f�r die Instandhaltung
Durchzuf�hrende Pr�fungen:

Wiederholungspr�fung Sichtpr�fung Schutzleiterwiderstand Isolationswiderst�nde oder Ableitstr�me Pr�fen der Leerlaufspannung
Dokumentation

Reparatur Sichtpr�fung Schutzleiterwiderstand Isolationswiderst�nde oder Ableistr�me Pr�fen der Leerlaufspannung Funktionspr�fung Dokumentation

Durchg�ngigkeit des Schutzleiterwiderstandes  Der h�chste gemessene Schutzleiterwiderstand darf bei netzbetriebenen
Schwei�einrichtungen der Schutzklasse I samt Zusatzeinrichtungen (z. B. K�hlger�t) bei einer Netzanschlussleitung bis 5 m L�nge 0,3  nicht �berschreiten  Bei Leitungen, die l�nger als 5,0 m sind, erh�ht sich der zul�ssige Wert des Schutzleiterwiderstandes um 0,1  pro 7,5 m Leitung. Der h�chste zul�ssige Wert des Schutzleiterwiderstands betr�gt 1 .

Messungen

Isolationswiderst�nde Netzstromkreis gegen Schweissstromkreis Schweissstromkreis gegen Schutzleiterstromkreis Netzstromkreis gegen Schutzleiterstromkreis (Geh�use)

min. 5,0 M min. 2,5 M min. 2,5 M

29

Pr�fungen von Lichtbogenschweisseinrichtungen
Ableitstr�me � im prim�ren Netzkreis (im Schutzleiter).
5 mA bei mit Steckverbindung angeschlossenen Einrichtungen mit einem Bemessungswert von bis zu oder einschlie�lich 32 A
10 mA bei mit Steckverbindung angeschlossenen Einrichtungen mit einem Bemessungswert von mehr als 32 A
10 mA bei Einrichtungen mit dauerhafter Verbindung ohne besondere Ma�nahmen f�r den Schutzleiter
5 % des Eingangsstrom-Bemessungswertes pro Phase f�r Einrichtungen zum dauerhaften Anschluss mit einem verst�rkten Schutzleiter
Ableitstr�me 10 mA � vom Schweissstromkreis

Leerlaufspannung � die Liste der Leerlaufspannung vom Schweissstromkreises. Folgende Spannungen werden gemessen:
Spannungen, die auf dem Typenschild ausgegeben sind. oder der Spitzenwert der Leerlaufspannung an 5 K, und bei Spannungsminderungseinrichtungen unter Anwendung der Lastkurve (5 K ...200 K) maximal 113 V

U0 Leerlauf Spannung

Ur

Reduzierte Spannung

Us

Geschaltete Spannung

30

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te
Anhang 1 � DIN VDE 0701-0702 � Schaltungsbeispiele
Zur Darstellung der Messverfahren wurden Beispiele ausgew�hlt (Pr�flinge und Pr�f- bzw. Messger�te), die in der Praxis h�ufig vorkommen. Andere Anwendungsf�lle sind ebenso m�glich, wenn die grunds�tzlichen Merkmale des jeweiligen Verfahrens beachtet werden. ANMERKUNG: Die Darstellungen gelten analog auch f�r mehrphasige Ger�te.

Legende: 1 Messeinrichtung 2 Pr�fling 3 Sicherung oder Trennstelle 4 Steckdose 5 N (Neutralleiter) unterbrochen 6 Messpunkte: 6.1 Messpunkt(e) an ber�hrbaren
leitf�higen Teilen, die mit dem Schutzleiter verbunden slnd 6.2 Messpunkt(e) an ber�hrbaren leitf�higen Teilen, die nicht mit dem Schutzleiter verbunden sind

7 Erdpotential 8 isolierte Aufstellung des Pr�flings 9 Messleitungen: 9.1 Messleitung zum Schutzleiter sowie
ber�hrbaren leitf�higen Teilen mit Schutzleiterverbindung 9.2 Messleitung zu ber�hrbaren leitf�higen Teilen ohne Erdverbindungen 9.3 Messleitung zu aktiven Teilen 10 m�gliche Erdverbindung 11 doppelte oder verst�rkte Isolation

Schutzleiterwiderstandsmessung Ger�t mit Schutzleiter und Steckeranschluss

Schutzleiterwiderstandsmessung Ger�t mit Schutzleiter und Festanschluss sowie m�glicher Parallelverbindung Achtung! Besondere Messbedingungen beachten

31

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Maschinen

Isolationswiderstandsmessung Ger�t mit Schutzleiter und Steckeranschluss

Isolationswiderstandsmessung Ger�t mit Schutzleiter und Festanschluss sowie ber�hrbaren leitf�higen Teilen, die nicht am Schutzleiter angeschlossen sind

Isolationswiderstandsmessung Ger�t mit Schutzisolierung und Steckeranschluss
32

Isolationswiderstandsmessung Ger�t mit SELV/PELV (Schutzkleinspannung) und Steckeranschluss

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Maschinen

Isolationswiderstandsmessung Ger�t mit Schutzleiter und Steckeranschluss sowie ber�hrbaren leitf�higen Teilen, die nicht am Schutzleiter angeschlossen sind Messung auch an ber�hrbaren leitf�higen Buchsen f�r SELV/PELV (Schutzkleinspannung) (Schnittstelle, Anschluss f�r Temperaturf�hler, usw.)

Isolationswiderstandsmessung Ger�t mit Sicherheitstrafo, Feststellung der sicheren Trennung

Schutzleiterstrommessung Direktes Messverfahren Ger�t mit Schutzleiter, Steckeranschluss und m�glichen zus�tzlichen Ableitkapazit�ten

Schutzleiterstrommessung; Differenzstrommessverfahren Ger�t mit Schutzleiter, Steckeranschluss und m�glichen zus�tzlichen Ableitkapazit�ten sowie m�glicher Parallelerdverbindung
33

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Maschinen

Schutzleiterstrommessung Ersatz-Ableitstrommessverfahren Ger�t mit Schutzleiter und Steckeranschluss

Schutzleiterstrommessung Differenzstrommessverfahren mit Strommess-zange nach DIN VDE 0404-4 Ger�t mit Schutzleiter und Festanschluss

Ber�hrungsstrommessung Differenzstrommessverfahren Ger�t schutzisoliert mit Steckeranschluss sowie ber�hrbaren leitf�higen Teilen
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Ber�hrungsstrommessung Direktes Messverfahren Ger�t schutzisoliert mit Festanschluss sowie ber�hrbaren leitf�higen Teilen

Pr�fungen elektrischer Ger�te und medizinischer Ger�te

Ber�hrungsstrommessung Direktes Messverfahren Ger�t mit Schutzleiter und Steckeranschluss und ber�hrbaren leitf�higen Teilen Messung auch an ber�hrbaren leitf�higen Buchsen f�r SELV/PELV (Schutzkleinspannung) (Schnittstelle, Anschluss f�r Temperaturf�hler usw.)

Ber�hrungsstrommessung Direktes Messverfahren Ger�t mit Schutzleiter, Sicherheitstrafo und Steckeranschluss und ber�hrbaren leitf�higen Teilen Messung auch an ber�hrbaren leitf�higen Buchsen f�r SELV/PELV Schutzkleinspannung (Schnittstelle, Anschluss f�r Temperaturf�hler usw.)

35

Pr�fungen elektrischer Ger�te und medizinischer Ger�te Anhang 1 � EN 62353/DIN VDE 0751 � Schaltungsbeispiele

SCHUTZKLASSE I
Bild 3

SCHUTZKLASSE II

Bild 4

Messkreis f�r die Messung des GER�TEABLEITSTROMES � Ersatzmessung

Bild 5

Messkreis f�r die Messung des GER�TEABLEITSTROMES � Direktmessung Das untersuchte Ger�t muss von Schutzerde getrennt sein

Messkreis f�r die Messung des GER�TEABLEITSTROMES � Differenzmessung
ANMERKUNG 1: Bei ME GER�TEN der SCHUTZKLASSE I kann es erforderlich sein, die Ableitstr�me von den BER�HRBAREN LEITF�HIGEN TEILEN, die nicht an den Schutzleiter angeschlossen sind, getrennt zu messen. ANMERKUNG 2: ME GER�TE der SCHUTZKLASSE I erfordern w�hrend der Messung keine Trennung von Schutzerde. Schalter im NETZTEIL m�ssen bei der Messung wie im Betriebszustand geschlossen sein, um alle Isolierungen des NETZTEILS in die Messung einzubeziehen. Wenn der gemessene Wert der Ersatzmessung 5 mA �berschreitet, m�ssen andere Messverfahren durchgef�hrt werden.
36

Pr�fungen elektromedizinischer Ger�te

SCHUTZKLASSE I
Bild 6

SCHUTZKLASSE II

Messkreis f�r die Messung des ABLEITSTROMES VON ANWENDUNGSTEILEN DES TYPS F � Ersatzmessung Bild 7

Bild 8

Messkreis f�r die Messung des ABLEITSTROMES VOM ANWENDUNGSTEIL � NETZSPANNUNG am ANWENDUNGSTEIL DES TYPS F �Direktmessung

Messkreis f�r die Messung des ABLEITSTROMES VOM ANWENDUNGSTEIL bei Ger�ten mit einer GER�TEEIGENEN STROMVERSORGUNG �Direktmessung

37

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te Anhang 1 - VDE 0544-4 - Schaltungsbeispiele

Ableitstrom von Schwei�stromkreisen

Pr�fen der Leerlaufspannung

Differenzstrommessung

Direktmessung

38

Messschaltung prim�rer Ableitstrom

Pr�fungen elektrischer Ger�te, medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te Software � �bersicht Pr�fger�te
Machine 204/2,5 Machine 439/5,4 GEOHM C METRISO G1000+ METRISO C 3P MASTER MASTER PRO SECULIFE SR SECULIFE SB SECULIFE ST SECUSTAR FM+ 3PL PSI, SI, SI+ S2N+W SIII+ PRO BASE 10
204 PSI-BC SI-BC Master Series INTRO
39

PROFITEST

SECUTEST

SECULIFE MINITEST

METRA

Typ

Software

ETC

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Protokollmanager Prof. � n n n �

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PC.doc-Word/Excel � n n n n

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PC.doc-Access

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Elektromanager

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PS3

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GMST

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Pr�fungen elektrischer Ger�te,medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te

METRATESTER 5+ Pr�fger�t zur Pr�fung der elektrischen Sicherheit elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0701-0702.
Besonders geeignet zur Pr�fung nach der Reparatur.

SECUTESTBASE, PRO Das Pr�fger�t f�r Elektriker, Das Pr�fger�t ist zum schnellen und sicheren Pr�fen von Ger�te und von Lichtbogenschwei�einrichtung nach Reparatur, Instandsetzung oder anl��lich einer Wiederholungspr�fungen nach DIN VDE 0701-0702, EN 62353 DIN EN 60974-4 (VDE 0544-4)

METRATESTER 5+
METRATESTER 5+3P
40

SECUTESTBASE, PRO Das Pr�fger�t f�r Technischen Service  10 Programmierbare Pr�fsequenzen
Bis zu10 Pr�fsequenzen k�nnen Anwender selbst erstellen und zus�tz lich im Pr�fger�t zur Verf�gung gestellt werden. Umfangreiche Protokollierfunktionen Die einzigartige Mehrfachmessung erm�glicht die komfortable Aufzeich nung mehrerer Messstellen. �ber einen optionalen Drucker oder einen USB Speicher an der USB Schnittstelle lassen sich Pr�fproto kolle direkt erstellen

Pr�fungen elektrischer Ger�te,medizinischer Ger�te und Schwei�ger�te

Pr�fadapter SECULOAD Der Pr�fadapter dient in Verbindung mit einem Multimeter oder Secutest-Pr�fger�t zum Pr�fen von Schwei�ger�ten nach der Norm EN 60974-4:2007. Hiernach d�rfen die Scheitelwerte der Leerlaufspannung bei allen m�glichen Einstellungen die Grenzwerte nicht �berschreiten.

 Verhinderung von Kurzschl�ssen und damit dem Ansprechen von Netzsicherungen mittels Vorpr�fstufe
 automatische Anpassung an das eingestellte Programm des SECUTEST-Sxx Pr�fger�tes mit �bergabe der Messwerte Pr�fung in Verbindung mit SECUTEST SII -und SIII von Schutzleiterwiderstand, Isolationswiderstand, Ersatzableitstrom, Spannungsfestigkeit, Differenzstrom, Ber�hrungsstrom.

Pr�fadapter Secuload
AT3-III Adapter zur Pr�fung von Drehstromverbrauchern u. Verl�ngerungs leitungen in Verbindung mit Sicherheitstestern der Reihe SECUTEST
Weltweit einmalig: Tragbarer Pr�fger�tezusatz f�r die Sicherheitsmessungen an Drehstromverbrauchern mit automatischen Messablauf nach Norm.
 Der mobile Adapter ist zum Messen und Pr�fen von elektr. Ger�ten und Verl�ngerungsleitungen bestimmt.
 Pr�fen von 1-und 3phasigen Verbrauchern und Verl�ngerungsleitungen in Verbindung mit den externen Pr�fger�ten SECUTEST S-II und -S-III.
 Zusatzschutz bei der Pr�fung defekter Pr�flinge durch integrierte Differenzstrom�berwachung mit Abschaltung
 Funktionspr�fung der Abschaltautomatik �ber eine Eigentest-Pr�ftaste

Pr�fadapter AT 3-III E

41

Digital-Multimeter

Digital-Multimeter (DMM)

Ein Multimeter ist ein Vielfach-Messger�t vornehmlich f�r elektrische Gr��en, das verschiedene Messarten und Bereiche in einem Ger�t vereinigt. Wir vergleichen unsere Multimeter mit den Normalen der PTB Braunschweig. Dies wird mit dem DAkkS-Kalibrierschein best�tigt.

Die Multimeter der METRAHIT-Serien sind robuste, zuverl�ssige DMM mit Geh�usen aus schlagfestem Kunststoff und der einzigartigen patentierten Buchsensperre ABS. Die Ger�te pr�sentieren sich in modernem Design und sind mit der absolut neuesten Technik versehen.



Wichtige Hinweise

Messen hei�t vergleichen einer bekannten und einer unbekannten Gr��e.

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Messkategorien nach IEC 61010-1 Messkategorien IEC 61010-1

CAT lI

CAT lI

CAT lV

0

CAT llI

0 CAT II CAT III CAT IV

Messungen an Stromkreisen, die nicht direkt mit dem Netz verbunden sind- ohne Messkategorie
Messungen an Stromkreisen, die elektrisch direkt mit dem Niederspannungsnetz verbunden sind
Messungen in der Geb�udeinstallation
Messungen an der Quelle der Niederspannungsinstallation

z. B. Batterien etc.
�ber Stecker, z. B. in Haushalt, B�ro, Labor ...
Station�re Verbraucher, Verteileranschluss, Ger�te fest am Verteiler Z�hler, Hauptanschluss, prim�re �berstromschutzeinrichtungen

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IP-Schutzklassen

IP-Schutzklassen und deren Bedeutung Schutzarten�bersicht nach VDE 0710 DIN 40050

Erste

Schutz gegen das Ein-

Kennziffer dringen von Fremdk�rpern

0 nicht gesch�tzt

Schutz gegen Eindringen

1

von festen Fremdk�rpern

mit einem Durchmesser

> 50 mm

Schutz gegen Eindringen

2

von festen Fremdk�rpern

mit einem Durchmesser

> 12,5 mm

Schutz gegen Eindringen

3

von festen Fremdk�rpern

mit einem Durchmesser

> als 2,5 mm

Schutz gegen Eindringen

4

von festen Fremdk�rpern

mit einem Durchmesser

> als 1 mm

5 Staubgesch�tzt (IP52)

6 Staubdicht (IP65)

Zweite Kennziffer
0 1
2 3
4 5 6 7
8
9K

Schutz gegen Wasser
nicht gesch�tzt (IP40) Schutz gegen senkrecht tropfendes Wasser
Schutz gegen senkrecht tropfendes Wasser mit 15� Neigung (IP52)
Schutz gegen Spr�hwasser Neigung bis 60� (IP33)
Schutz gegen Spritzwasser (IP54)
Schutz gegen Strahlwasser. (IP65) Schutz gegen starkes Strahlwasser. (IP66) Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. (IP67). Schutz gegen andauerndes Untertauchen Eine zus�tzlich angegebene Zahl bedeutet die maximale Tauchtiefe in Metern. (Beispiel IP68-3) Schutz gegen sehr intensiven Wasserstrahl (Hochdruck-Dampfstrahlreiniger bei Fahrzeugen).

44

Digital-Multimeter

METRAHIT

Universal & International

MULTIMETER

 Aufl�sung �6.000 Digits, 36/7 stellig  4 Buchsen mit automatischer Buchsensperre ABS  DAkkS Kalibrierzertifikat im Lieferumfang  Beleuchtetes Display mit Analog-Bargraph  Automatische/manuelle Messbereichswahl  Spannungsmessung � Grundgenauigkeit �0,5% (VDC)  Stromsparschaltung  Gummischutzh�lle f�r rauhen Betrieb

METRAHIT2+
36/7 - stelliges TRMS-Digital-Multimeter mit Analogskala in allen Bereichen der Elektrotechnik � TRMS VAC oder AAC � Spannung: 100 �V � 600 VDC / VAC � Strom: 10 �A � 10 ADC / AAC (16 A 30 sec) � Widerstand: 0,1 W � 40 MW � Temperatur: �50,0�C...+400,0�C Typ K � Durchgangs- und Diodentest � Min-/Max-Messwertspeicherung und DATA-Hold � Schutzart IP40 � Messkategorie 600V CATIII
METRAHITWORLD
36/7 - stelliges Universal TMRS-Digital-Multimeter mit Analogskala f�r den Einsartz in allen Bereichen der Elektrotechnik, insbesondere im internationalen Umfeld � TRMS VAC oder AAC � Spannung: 100 �V � 1000 V/DC/VAC � Strom: 10 �A � 10 ADC/AAC (16 A 30 sec) � Widerstand: 0,1 W � 40 MW � Pr�zisions-Temperaturmessung (-50 ... +800�C) � Frequenzmessung (max. 1 MHz) � Kapazit�tsmessung, Drehzahlmessung � Signalisierung von �berlast und defekter Sicherung � Bidirektionale IR-Schnittstelle � Min-/Max-Messwertspeicherung und DATA-Hold � Durchgangs- und Diodentest, Schutzart IP40 � Messkategorie 1000V CATIII / 600V CATIV
45

Digital-Multimeter
METRAHIT A-SERIES
TRMS SYSTEM MULTIMETER
 Aufl�sung �12.000 Digits, 4� stellig  3 Buchsen mit automatischer Buchsensperre ABS  DAkkS Kalibrierzertifikat im Lieferumfang  Gro�es beleuchtetes Display mit 15 mm hohen Ziffern  TRMS AC/DC-Funktion  Spannungsmessung � Grundgenauigkeit �0,05% (VDC)  Automatische/manuelle Messbereichswahl  Automatische Messwertspeicherung DATA  Messkategorie 1000V CATIII und 600V CATIV
METRAHITAM X-TRA
� 23 Multimeterfunktionen � Direkte Strommessung 10 nA...10 A, kurzzeitig 16 A � Temperaturmessung mit Widerstandssensoren Pt100(0) � Weitbereichs-Kapazit�tsmessung � Frequenz- und Tastverh�ltnismessung an
2...5 V-Signalen bis 1 MHz � Datenspeicher (15.000 Messwerte) und
bidirektionale IR-Schnittstelle � Schutzart IP 54
METRAHITAM TECH
� 20 Multimeterfunktionen � Direkte Strommessung mit erh�hter Genauigkeit � Weitbereichs-Kapazit�tsmessung � Schutzart IP 52
METRAHITAM PRO
� 16 Multimeterfunktionen � Wechselspannungsmessung mit reduziertem
Eingangswiderstand (niederohmig, 1 M) � Zuschaltbares 1 kHz/�3 dB-Tiefpassfilter
METRAHITAM BASE
� 12 Multimeterfunktionen � Strommessung �ber Zangenstromsensoren, �bertra-
gungsfaktor einstellbar von 1 mV:1 mA bis 1 mV:1 A � Schutzart IP 52
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Digital-Multimeter
METRAHIT Profession
TRMS SYSTEM MULTIMETER
Wie METRAHIT Advanced Multimeter, zus�tzlich  Aufl�sung �60.000/300.000 Digits, PM XTRA,  TECH/PRIME  Systemanbindung durch IR/Bluetooth Schnittstelle  Automatische Messwertspeicherung  PC-kommunikationsf�hig mit METRAwin10 Software  Messkategorie 1000V CAT III und 600 V CAT IV  PM Prime: 600V CAT III und 300V CAT IV
METRAHITPM X-TRA
� 26 Multimeterfunktionen � Direkte Strommessung 10 nA...10 A, kurzzeitig 16 A � Temperaturmessung mit Widerstandssensoren Pt100(0) � Weitbereichs-Kapazit�tsmessung � Frequenz- und Tastverh�ltnismessung an
2...5 V-Signalen bis 1 MHz � Datenspeicher (64.000 Messwerte)
METRAHITPM PRIME (BT)
� TRMS AC und AC+DC bis 100 kHz � Aufl�sung 310.000 Digits +0,02% Genauigkeit � Direkte Strommessung 1 nA bis 16 A � Datenspeicher f�r 300.000 Messwerte � Speicherintervallzeit ab 0,5 ms � Optional: Integrierte Bluetoothschnittstelle � METRALOG APP f�r Android � Fernsteuerbar unabh�ngig vom Drehschalter
METRAHITPM TECH
� 23 Multimeterfunktionen � Einstellbarer Clipfaktor f�r die Messung �ber
Zangenstromsensoren und Zangenstromwandlern � Weitbereichs-Kapazit�tsmessung
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Digital-Multimeter
METRAHIT S-SERIES
TRMS SYSTEM MULTIMETER
METRAHITENERGY Das tragbare Multimeter METRAHITENERGY erfasst Leistung und Energieverbrauch, so wie den Standby-Verbrauch auch unter 1 Watt, Oberschwingungen und Netzqualit�t (Power Quality). � Leistungsmessung (W, VAr, VA, PF): Wirk-, Blind-, Schein-
energie, Leistungsmittelwert mit einstellbaren Betrachtungszeitraum und dessen Maximalwert. � Netzqualit�tsanalyse: Registrierung von �ber-/Unterspannung, Dips, Swells, Spannungspeaks und Transienten in Netzen mit 0 (DC), 50 oder 60Hz � Oberschwingungsanalyse: Effektivwerte und Verzerrungsanteile bis zur 15. Harmonischen bei 16,7/50/60/400 Hz � Sondermessfunktionen: Crestfaktor CF, Leitf�higkeit nS, Niederohm RSL, Tastverh�ltnis %, Kabell�nge km � Komplette Fernsteuerbarkeit des Ger�tes ohne Drehschalterbet�tigung oder Buchsenwechsel � Gro�er Messdatenspeicher f�r bis zu 300000 Messwerte � Schutzart IP 52
METRAHITENERGY DC-Power Set Das DC Power-Set beinhaltet ein METRAHITENERGY, eine Stromsensor und einen Messshunt f�r Leistungsund Energiemessungen an Anlagen mit Str�men bis 1250 A DC, z.B. Photovoltaik Anlagen.
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METRAHIT S-SERIES
TRMS SYSTEM MULTIMETER

Digital-Multimeter

METRAHITCOIL
4� stelliges Multimeter,Isolationstester und Motorwicklungstester f�r den Servicbereich zum Messen und Pr�fen von Elektromaschinen, z.B. Flurfahrzeugen mit Asynchronmotoren oder auch Generatoren mit Fremderregung � TRMS VAC oder AAC � Spannung: 100 �V � 600 VDC � Strommessung: 10 �A � 10 A � Isolationsmiderstandsmessung: 3 GW � Windungsschlusserkennung mit 1000V DC Pr�fspannung durch Vergleich der Abklingzeit an der Motorwicklung � Datalogger bis zu 15400 Messwerte � Messkategorie 600V CATIII � Schutzart IP54
METRAHIT27 EX
4� stelliges Multimeter f�r EX-gef�hrdeten Bereichen zur niederohmigen �berg�ngen in explosionsgef�rdeten Bereichen z.B. Kontakte innerhalb des Flugzeugtanks (Bonding-Test) sowie f�r alle Niederohmmessungen z. B. Flugzeugau�enhaut, Blitzschutz Ableittest (Wick-Test) � Baumusterpr�fbescheinigung: INERIS 05ATEX0040 � Messbereich: 30 m, 300m, 3, 30 � Aufl�sung: 10 � � DATA-Hold-Speicher: 1 200 Messwerte � Bidirektionale Kalibrierschnittstelle � Min-/Max-Messwertspeicherung und DATA-Hold � EX-Kennzeichnung Ex II 2 G Ex ia IIA T4 Gb � Schutzart IP54 � Messkategorie 50V CATI

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Digital-Multimeter
METRAHIT S-SERIES
TRMS SYSTEM MULTIMETER

METRAHITISO

TRMS Insulation Multimeter

Feldtaugliches Ger�t f�r mobilen Service von Hausger�ten (wei�e Ware), Maschinen, Flurfahrzeugen und anderen Anwendungen

� 30 Multimeterfunktionen � Aufl�sung � 30.000 Digits, 4� stellig � Isolationswiderstandsmessung mit Fremdspannungserkennung � Strom-, Temperatur- und Spannungsmessung � Pr�fspannungen: 50 V, 100 V, 250 V, 500 V, 1000 V � Display 3-stellig, 3100 Digits, Beleuchtung zuschaltbar � Interne netzunabh�ngige Stromversorgung � Geh�use in IP 54, Staub- und Spritzwassergesch�tzt

METRAHITT-COM plus Kabel-Multimeter

Messung f�r symmetrische Kupferkabel in der Telekommunikation

� 25 Multimeterfunktionen � St�rfeste Kapazit�ts- und Kabell�ngenmessung � Gleichzeitiger Anschluss von a, b und E � Aufl�sung � 3.000 Digits, 3� stellig � Isolationswiderstandsmessung (Pr�fspannung 10V, 100 V) � Fremdspannungserkennung, Polarit�tswechsel (Diodentest) � Leitungssymmetrietest durch schnelles Umschalten � Tiefpassfilter zuschaltbar 200 Hz / -3 dB � Direkte Strommessung 100 nA ...1 A � Pr�zisionstemperaturanzeiger � Analoganzeige: linear oder logarithmisch bei Isolationsmessung

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METRAHIT S-SERIES
TRMS SYSTEM MULTIMETER

Digital-Multimeter

METRAHITIM E-DRIVE
Einzigartige Kombination - All-In-One: Multi- & Milliohmmeter, ISO-Messung, Wicklungstest
� 4-Leiter Kelvin-Messung @ 200 mA & 1A Messbereich 0,001 m ...30 
� VDE 0413-4 R low Messung 0,1 m...30  @ 200 mA � VDE 0413-2 Isolationswiderstand...3,1 G @ 50...1000 V � DAR und PI Messung � Windungsschlusstest mit 1.000 V � Multimeter (V, A,, F, Hz, %, RPM, �C/�F) � TRMS 100 kHz � Messkategorie CAT III 1000 V CAT IV 600 V � ISO Sonde mit Start und Store Tasten � Schnittstellen Bluetooth und WIFI � Modulares Versorgungskonzept:
Schnellwechsel-Akku, Netzmodul, Akku Induktiv � Schutzart IP 52 � Software Lizenz IZYTRON.IQ Business Starter inklusive

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Digital-Multimeter
METRAHIT S-SERIES
TRMS SYSTEM MULTIMETER
METRAHITEU PRO � Spezialmultimeter f�r den Anschluss an Stromwandler,
ohneSchmelzsicherung um jegliche Gef�hrdung durch eine Unterbrechung der Sekund�rstromkreise zu vermeiden � Einstellbarer Wandlerfaktor mit automatischer Berechnung des Stromwertes. � Aufl�sung � 60.000 Digits, 4 6/7 stellig � 21 Multimeterfunktionen � TRMS AC/DC-Funktionen, Genauigkeit � 0,05% V d.c � Auto/Manu Range, Min/Max/ DATA � Zuschaltbares Tiefpassfilter f�r Spannungsmessung am Frequenzumrichter (1 kHz/-3 dB) � Systemanbindung durch IR-Schnittstelle � PC-kommunikationsf�hig mit METRAwin 10 Software � 3 Buchsen mit automatischer Buchsensperre ABS � DAkkS Kalibrierzertifikat im Lieferumfang
METRAHITOUTDOOR TRMS System Multimeter Das Multimeter wurde speziell f�r die rauen Herausforderungen entwickelt und gebaut, denen sich Ingenieure und Techniker gegen�bersehen. � 23 Multimeterfunktionen � Aufl�sung �12.000 Digits, 4� stellig � Extrem robust, schlag- und sto�fest � Spezielle Gummischutzh�lle � Schutzart IP 65, Staub- und Wassergesch�tzt � Patentierte dichte Buchsensperre � Dataloggingfunktion (15.000 Messwerte) � Temperaturmessung mit Pt100/1000 Sensoren und K-Type
Thermoelementen (inkl. interner Vergleichsstelle)
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Software � METRAHit
28C/28C Light CAL METRACAL MC
40S 32S/XS 27H+E CAR 27M/I

30M 29S 26S/M 23/24/25S 22S/M

WORLD

PM Prime ENERGY ISO/ISO@Aero T-COM/plus OUTDOOR EU PRO SECULIFE HIT AM/PM XTRA PM TECH

MULTIMETER METRAHIT

METRAport Kalibrator

Typ

Software METRAHit

Software METRAwin10/Hit � n n n n n n n n n � n � n n n n n � n n n n � n � n � METRAwin 90-2 � � n � � � � � n n � � � n n n n n � � � � � � n n n � METRAwin 90 F � n n n n n � � � � � � � n n n n n � � � � � � � � � � METRAwin 90 FJ � � � � � � � � � � � � � n n n n � � � � � � � � � � � LabVIEW Treiber* � n n n n n n n n n � � � � � � � � � � � � n � n � � � *Mit dem Softwarepaket LabVIEW von National Instruments, der weltweit f�hrenden Messdaten-Erfassungs- und Analysesoftware, lassen sich unterschiedlichste PC-gest�tzte Steuer-, Regel- und Testanwendungen erstellen. Die Treiber erm�glichen mit LabVIEW und VISA die folgenden Funktionen: Das Auslesen von aktuellen (live) Messwerten und Einheiten sowie Messdatenfiles f�r die unterst�tzten DMM und den Kalibrator sowie die vollst�ndige Steuerung des Kalibrators METRACAL MC. Die LabVIEW-Treiber werden auf der Website als kostenloser Download bereitgestellt.

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