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User Manual: prowin_d
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PCSPROWIN Reg 10478/0203 Wird im Handbuch nicht explizit auf die Geräte der PCS plus/win-Serie hingewiesen, gilt die Beschreibung für alle Geräte. Bei Differenzierungen zwischen den Geräteserien gelten folgende Zuordnungen: PCS topline = micro/mini: PCS 009, PCS 090, PCS 095, PCS 095.1, PCS 095.2 midi: PCS 900, PCS 950, PCS 950c, PCS 950q, PCS 950qc, maxi: PCS 9000/9100 PCS plus = micro/mini: PCS 009 plus, PCS 090 plus, PCS 095 plus midi: PCS 950 plus, PCS 950c plus, PCS 950q plus, PCS 950qc plus PCS win = micro/mini: PCS 009 win, PCS 090 win, PCS 095 win midi: PCS 950 win, PCS 950c win, PCS 950q win, PCS 950qc win CiS-Nr.: 360.910.0030 Version 2/02.03 © Systeme Lauer GmbH & Co. KG Systeme Lauer GmbH & Co KG Postfach 1465 D-72604 Nürtingen Bedienerhandbuch: Ausgabe: Bearbeiter: PCSROWIN 07. Februar 2003 Zoch Betriebsanleitungen, Handbücher und Software sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte bleiben vorbehalten. Das Kopieren, Vervielfältigen, Übersetzen, Umsetzen im Ganzen oder in Teilen ist nicht gestattet. Eine Ausnahme gilt für die Anfertigung einer Sicherungskopie der Software für den eigenen Gebrauch. • Änderungen des Handbuchs behalten wir uns ohne Vorankündigung vor. • Die Fehlerfreiheit und Richtigkeit der auf der Diskette gespeicherten Programme und Daten können wir nicht garantieren. • Da Disketten manipulierbare Datenträger darstellen, können wir nur deren physikalische Unversehrtheit garantieren. Die Haftung beschränkt sich auf Ersatz. • Anregungen zu Verbesserungen sowie Hinweise auf Fehler sind uns jederzeit willkommen. • Die Vereinbarungen gelten auch für die speziellen Anhänge zu diesem Handbuch. Microsoft, MS, MS-DOS, Windows, Windows '95, Windows NT und das Windows Logo sind entweder eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. SIMATIC und STEP5 sind eingetragene Warenzeichen der Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen können. 2 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Benutzerhinweise Bitte lesen Sie das Handbuch vor dem ersten Einsatz und bewahren Sie es zur späteren Verwendung sorgfältig auf. Zielgruppe Das Handbuch ist für Anwender mit Vorkenntnissen in der PC- und Automatisierungstechnik geschrieben. Darstellungskonventionen [TASTE] Tasteneingaben des Benutzers werden in eckigen Klammern dargestellt, z.B. [STRG] oder [ENTF] Courier Bildschirmausgaben werden in der Schriftart Courier beschrieben, z.B. C:\> Courier Fett Tastatureingaben durch den Benutzer sind in Schriftart Courier fett beschrieben, z.B. C:\>DIR Kursiv Namen von auszuwählenden Schaltflächen, Menüs oder anderen Bildschirmelementen sowie Produktnamen werden in Kursivschrift wiedergegeben. Sicherheitshinweise Überall dort, wo in der Automatisierungseinrichtung gefährliche Fehler sein können, d.h. das ein auftretender Fehler große Materialschäden oder Personenschäden verursachen kann, müssen zusätzliche externe Vorkehrungen getroffen oder Einrichtungen geschaffen werden (z.B. durch unabhängige Grenzwertschalter,mechanische Verriegelungen usw.), die im Fehlerfall einen sicheren Betriebszustand gewährleisten bzw. erzwingen. Die Prüfung und Eignung für den vom Anwender vorgesehenen Verwendungszweck - bzw. den Einsatz unter Gebrauchsbedingungen - obliegt dem Anwender. Hierfür übernimmt Systeme Lauer keine Gewährleistung Piktogramme Im Handbuch sind folgende Piktogramme zur Kennzeichnung bestimmter Textabschnitte verwendet: Gefahr! Möglicherweise gefährliche Situation. Personenschäden können die Folge sein. Achtung! Möglicherweise gefährliche Situation. Sachschäden können die Folge sein. Tips und ergänzende Hinweise © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 3 Inhaltsverzeichnis Benutzerhinweise 3 Inhaltsverzeichnis 4 Qualität und Support 6 Sicherheitsvorschriften 7 Normen 7 Allgemeine Störschutzmaßnahmen 8 Projektierungssoftware PCSPROWIN 9 Installation für WIN 95/98/NT/2000/XP ........................................ 9 Arbeiten mit PCSPROWIN ......................................................... 10 Programmstart ........................................................................ 10 Hintergrundfenster .................................................................. 11 Bedienung .............................................................................. 11 Variablen- und Schaltuhrbezeichner ....................................... 13 Programmierung ..................................................................... 13 Textbearbeitung ...................................................................... 13 Variablenauswahl .................................................................... 14 Variableneditor ........................................................................ 15 Projektbeschreibung ............................................................... 15 Treiber-Parameter ................................................................... 16 Simulation ............................................................................... 16 Sprachumschaltung der Projektierungssoftware ..................... 17 Projektverwaltung ................................................................... 17 4 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Inhaltsverzeichnis Das erste PCSPROWIN-Projekt 19 Konfiguration & Startauswahl ................................................... 20 Variablen anlegen ...................................................................... 21 IST-Variable anlegen ............................................................... 21 SOLL-Variable anlegen ........................................................... 22 Menü anlegen ............................................................................. 24 Meldetexte .................................................................................. 28 Meldetexte anlegen ................................................................. 28 Variablen in Meldetexte einfügen ............................................ 30 Definition der Softkey-Aktionen ............................................... 30 Softkey-Aktionen zuweisen ..................................................... 32 Beschriftung der Softkeyleiste ................................................. 35 Abschluss der Projektierung .................................................... 36 Treiber Parameter ................................................................... 36 Compilieren ............................................................................ 37 Projekt - Übertragung ............................................................. 38 Simulation .................................................................................. 40 Ansteuerung der PCS 009 plus/win - PCS 095 plus/win ........ 41 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 5 Qualität und Support In unserem Hause steht Qualität an erster Stelle. Vom Elektronik-Bauteil bis zum fertigen Gerät prüft die Qualitätssicherung kompetent und umfassend. Grundlage sind nationale und internationale Prüfstandards (ISO, TÜV, Germanischer Lloyd). Jedes Gerät durchläuft bei wechselnder Temperatur (0...50°C) und Prüfspannung eine 100%-Kontrolle und einen Dauertest unter Worst-CaseBedingungen von 48 Stunden. Eine Garantie für maximale Qualität. Unsere Produkte zeichnen sich nicht nur durch maximale Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit aus, sondern auch durch einen umfassenden Komplett-Service. Sie erhalten nicht nur Demogeräte, sondern wir stellen auch Spezialisten, die Sie bei Ihrer ersten Anwendung persönlich unterstützen. Qualifizierte Anwenderberatung durch kompetente Verkaufs- und Vertriebsingenieure ist für uns selbstverständlich. Unser Support steht Ihnen mit Rat und Tat jeden Tag zur Seite. Schulungen und technische Trainings bieten wir Ihnen in unserem modern eingerichteten Schulungs-Center oder alternativ auch in Ihrem Hause an. Fordern Sie den aktuellen Schulungskatalog an. Von der Beratung bis zur Anwenderunterstützung, von der Hotline bis zum Service, vom Handbuch bis zur Schulung erwartet Sie rund um unsere Produkte, umfassende und individuelle Dienstleistungen. Wann immer Sie uns brauchen, wir sind für Sie da: Dynamisch, kreativ und enorm effizient. Mit der ganzen Erfahrung eines weltweit erfolgreichen Unternehmens. Telefon: 07022/9660 -223, -230, -231, -132 eMail: support@systeme-lauer.de Website: www.lauer-systeme.net 6 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Sicherheitsvorschriften Diese Betriebsanleitung enthält die wichtigsten Hinweise, um das Gerät sicherheitsgerecht zu betreiben. • Diese Bedienungsanleitung, insbesondere die Sicherheits-Hinweise, sind von allen Personen zu beachten, die mit dem Gerät arbeiten. • Darüberhinaus sind die für den Einsatzort geltenden Regeln und Vorschriften zur Unfallverhütung zu beachten. • Die Installation und Bedienung darf nur von ausgebildetem und geschultem Personal erfolgen. • Bestimmungsgemäßer Gebrauch: Das Gerät ist ausgelegt für den Einsatz im Industriebereich. • Das Gerät ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können bei der Verwendung Gefahren bzw. Beeinträchtigungen an der Maschine oder an anderen Sachwerten entstehen. • Das Gerät erfüllt die Anforderungen der EMV-Richtlinien und harmonisierten europäischen Normen. Jede hardwareseitige Veränderung am System kann das EMV-Verhalten beeinflussen. • Das Gerät darf ohne spezielle Schutzmaßnahmen nicht eingesetzt werden im EX-Bereich und in Anlagen, welche einer besonderen Überwachung bedürfen. • Explosionsgefahr. Pufferbatterien nicht erhitzen. Schwere Verletzungen können die Folge sein. • Die Betriebsspannung des Gerätes darf nur in den spezifizierten Bereichen liegen! Informationen hierzu finden Sie auf dem Typenschild. Normen Die PCS ist nach dem Stand der Technik gebaut und erfüllt die Anforderungen folgender Richtlinien und Normen: • EMV-Richtlinie 89/336/EWG • EMV Fachgrundnorm EN50081 Teil 2 Störaussendung im Industriebereich • EMV Fachgrundnorm EN50082 Teil 2 Störfestigkeit im Industriebereich Die in dieser Dokumentation beschriebenen Montage- und Anschlußanweisungen sind einzuhalten. Die Konformität wird durch Anbringung des CE-Zeichens bestätigt. Die EG Konformitätserklärungen können angefordert werden bei: Systeme Lauer GmbH & Co KG Postfach 1465 72604 Nürtingen © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 7 Allgemeine Störschutzmaßnahmen Bitte berücksichtigen Sie die folgenden Hinweise schon bei der Planung, um unnötige Ausfälle von Geräten zu vermeiden. Bei der Installation der PCS-Geräte ist unbedingt der Anschlußplan im Handbuch oder das Typenschild zu beachten! 1. Versorgungs- und Signalleitungen von PCS-Geräten müssen in einem separaten Kabelkanal geführt werden. 2. Im gleichen Schaltschrank eingebaute Induktivitäten (Schütz- und Relaisspulen) müssen mit entsprechenden Freilaufdioden bzw. RC-Löschgliedern beschaltet sein. 3. Für die Schaltschrankbeleuchtung keine Leuchtstofflampen verwenden. 4. Einen zentralen Erdungspunkt mit großzügig dimensioniertem Querschnitt für den Anschluß des Schutzleiters PE festlegen. 5. Bei hohen magnetischen Feldstärken (z.B. von großen Transformatoren) empfehlen wir den Einbau von einem Trennblech. 6. Alle PCS-Geräte müssen grundsätzlich geerdet werden. Der Drahtquerschnitt für die Erdung muß mindestens 2,5 mm2 sein. Zur sicheren Ableitung von eingekoppelten Störspannungen muß der Erdanschluß zum Schaltschrank einen Querschnitt von mindestens 10 mm2 haben. 7. Bei Verbindungen vom Schutzleiter PE und Masse O V muß diese Verbindung beim Netzteil durchgeführt werden. Eine Verbindung unmittelbar an einem PCS-Gerät legt die interne Filterschaltung lahm. 8. Frequenz-Umrichter u.ä. Geräte sind durch abgeschirmte Filterschaltungen zu entstören. 9. Die beste Ableitung von hochfrequenten Störungen wird durch abgeschirmte und beidseitig geerdete Signalleitungen erreicht. Es muß jedoch eine Potentialausgleichsleitung mindestens 10 mm2 verlegt werden (siehe VDE 0100. Teil 547). 10. Bei großen Störungen haben sich auch fertige Filterschaltungen, die vor das Netzteil geschaltet werden, bewährt. 11. PCS-Geräte sind vorzugsweise Einbaugeräte und deshalb nur mit den dafür notwendigen Schutzmaßnahmen ausgestattet. 12. PCS-Geräte sind nach VDE 0160, Teil 5.5.2 mit einer Funktionskleinspannung mit sicherer Trennung zu betreiben. Der Steuertrafo zur Erzeugung dieser Funktionskleinspannung muß VDE 0551 entsprechen. 8 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Projektierungssoftware PCSPROWIN Installation für WIN 95/98/NT/2000/XP Voraussetzungen: Installation von CD • Admin-Rechte auf NT-basierenden Systemen. • Serielle Schnittstelle COM (PCMCIA). • Alle geöffneten Anwendungen schliessen. • Setup.exe von CD starten. • Anweisungen folgen. © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 9 Projektierungssoftware PCSPROWIN Arbeiten mit PCSPROWIN Programmstart Im Programm-Manager wurde die Gruppe SYSTEME LAUER eingerichtet, in der sich das Icon zum Start von PCSPROWIN befindet. Wird die Projektierungssoftware gestartet, erscheint das Startauswahlfenster. In diesem Fenster legt der Anwender die spätere Ankopplung der PCS fest. Hierzu wird der Gerätetyp, die verwendete Steuerung, sowie das Protokoll der verschiedensten Kopplungsmöglichkeiten angegeben. Diese Auswahl entscheidet darüber, welcher Treiber in den anschließend gelade-nen Datensatz eingebunden wird. Die Parametrierung des Treibers erfolgt mit Hilfe des Menüpunktes Treiber-Parameter im Menü Projekt. Unter dem Menüpunkt Datei lädt der Anwender einen bereits erstellten Datensatz oder legt einen neuen Datensatz an. Wird der Menüpunkt Konfiguration aufgerufen, erscheint erneut das Startauswahlfenster. Hierbei ist zu beachten, daß zuvor geöffnete Dateien geschlossen werden und der neuen Konfiguration erneut ein Datensatz zugeordnet werden muß. 10 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Projektierungssoftware PCSPROWIN Hintergrundfenster Nach Abschluß der Startauswahl erscheint das Hintergrundfenster. In diesem Fenster kann der Anwender je nach gewählter PCS und geladenem Datensatz die Darstellung der projektierten Bitmaps und Texte kontrollieren. Dargestellt wird dabei der jeweils zuletzt editierte Text. Die Darstellung ist mit der Darstellung auf der Bedienkonsole identisch. Mit einem Doppelklick im Displaybereich wird je nach Textbereich die zugehörige Textauswahl gestartet. Bedienung Die Projektierungssoftware PCSPROWIN kann sowohl über die Tastatur als auch mit Maus oder Trackball bedient werden. Informationen technischer Art zur Bedienkonsole PCS und zum Umgang mit der PCSPROWIN stehen jederzeit situationsabhängig im Hilfesystem zur Verfügung. Das Hilfesystem wird mit dem Hilfe-Button aktiviert. Mitgelieferte Beispielprojekte Zum Lieferumfang der PCSPROWIN gehören verschiedene Beispiele, die Anregungen zur Aufteilung der Texte und Grafiken für eigene Projekte geben. Die Beispielprojekte befinden sich jeweils in einem eigenen Verzeichnis. augenblicklicher Datensatz SchnellstartMausbar Information über geänderten Datensatz Gewählte Ankopplung PCS-SPS Freier WindowsArbeitsspeicher © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 11 Projektierungssoftware PCSPROWIN Die einfachen Projekte DEMOxxx.PCS erklären den Einsatz von Variablen innerhalb verschiedener Texte. Mit Hilfe der Simulation (Menüpunkt Übertragen/Simulation) können die Variablen verändert und verschiedene Texte eingeschaltet werden. Mit den Beispielen ANIMAxxx.PCS stehen komplexe Projekte zur Verfügung, um den Einsatz von Variablen, Texten und Bitmaps darzustellen. Der Clou an diesen Projekten: Sobald der Datensatz in die PCS übertragen wurde und die Simulation gestartet wird, simuliert PCSPROWIN die SPS mit angeschlossenem Prozess. Dieser Prozess kann mit der SPACETaste angehalten und wieder gestartet werden. Ist der Prozeß angehalten, kann eine Veränderung der Datenworte im Simulationsfenster erfolgen (z.B. Grau+ und Grau- am abgesetzten numerischen Tastaturblock). Der Star t der Simulation ist abhängig vom Projektnamen (ANIMA009.PCS, ANIMA950.PCS, ANIM950C.PCS, usw.). Diese Namen sollten für eigene Projekte nicht einge-setzt werden. Das Beispiel RECIP950 (PCS 950 und PCS 950c) eignet sich in erster Linie zur Erweiterung um Rezeptdialoge von bestehenden Projekten, die mit PCSPROWIN bis Version 1.2 angelegt wurden und keine DefaultRezeptdialoge enthalten. Dazu wird zuerst das Projekt RECIP950 geöffnet und anschließend das bestehende Projekt mit Datei und Dem Projekt hinzufügen... angehängt. 12 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Projektierungssoftware PCSPROWIN Variablen- und Schaltuhrbezeichner Der Anwender kann bis zu 16 Zeichen lange Namen als Bezeichner für die verwendeten Variablen und Zeitschaltuhren vergeben. Programmierung Die Übertragung des Projektdatensatzes wird mit dem Menü "Übertragen" durchgeführt. Durch Anwahl dieses Menüpunktes wird der erstellte Datensatz compiliert und in die PCS übertragen. Die Einstellung der Übertragungsbaudrate (DIL 7 an der PCS) wird durch die Projektierungssoftware automatisch berücksichtigt. DIL 7 ON = 115 KBaud DIL 7 OFF = 38,4 KBaud Hinweis! BEI den PCS plus/win-Geräten werden die DIL-Schalter im BIOS-Menü konfiguriert. Die Wahl der Schnittstelle für die Programmierung und Simulation wird im Menü "Optionen" unter dem Punkt "Schnittstellen" vorgenommen. Textbearbeitung Über das Pull-Down-Menü "Datensatz" können die verschiedenen Textarten (Ruhe-, Bedien-, Melde-, Hilfstexte...) bearbeitet werden. Aus diesen Texteditoren heraus kann wiederum der Aufruf des Variableneditors bzw. des Zeicheneditors erfolgen. Ruhetext mit hinterlegtem Bitmap neuen Ruhetext anlegen: Nummer eingeben und "Bearbeiten" wählen Bereich grau: Im Display nicht sichtbarer Bereich - variiert je nach Höhe von Statustext und Softkeytext © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 13 Projektierungssoftware PCSPROWIN Beim Einsatz von Variablen in Texten werden an deren Stelle Platzhalter mit der entsprechenden Stellenzahl eingetragen. Wird der Cursor auf die 1. Stelle der Variable geführt, wird der Variablenname eingeblendet. Mit einem Maus-Doppelklick kann dabei sofort der Variableneditor gestartet werden. Die fokusierte Variable ist bereits geladen und kann bei Bedarf geändert werden. Variablen und Zeichen einfügen, bearbeiten löschen; Hintergrund Bitmaps bearbeiten und zuweisen; Fontumschaltung und Inversdarstellung für markierte Textbereiche; Zeilenweise Textausrichtung... Ersatzzeichen für eingefügte Variablen Bereich grau: im PCSDisplay nicht sichtbarer Bereich (Anzahl sichtbare Zeilen überschritten) Variablenauswahl Die Variablenauswahl befindet sich ebenfalls unter dem Menüpunkt "Datensatz". Bei Aufruf werden dem Bediener in einem Auswahlfenster die bereits angelegten Variablen angezeigt. Wird ein neuer Name eingegeben, kann der Programmierer nach der Eingabe eines bis zu 16 Zeichen langen Bezeichners mit dem Button "Bearbeiten" den Variableneditor aufrufen. Neue Variable anlegen - Namen eingeben und Button "Bearbeiten" betätigen Kontextspezifische Hilfeinformationen 14 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Projektierungssoftware PCSPROWIN Variableneditor Hier werden alle in der PCS verwendbaren Variablentypen aufgelistet und bei entsprechender Anwahl deren Attribute (Skalierung, Min-MaxWerte, Stellenanzahl, Vorzeichen...) eingeblendet. Projektbeschreibung Unter dem Menüpunkt "Projekt" kann ein maximal 1024 Zeichen langer projektbeschreibender Text eingegeben werden, der mit dem Datensatz in der PCS gespeichert wird und z.B. Punkte wie Firma Kunde Projekt Bearbeiter Erstellungsdatum Bemerkungen enthält. Dies hilft bei der späteren Identifizierung der verschiedenen Projekte und dient dem Zweck der übersichtlichen Archivierung und Versionsverwaltung. Hinweise auf Änderungen am Datensatz nach Abschluß der Projektierung können hier eingetragen werden. © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 15 Projektierungssoftware PCSPROWIN Treiber-Parameter Die Konfiguration der Treibersoftware wird mit dem Menüpunkt "TreiberParameter" im Menü "Projekt" vorgenommen. Im Auswahlfeld "Schnittstelle" können den verschiedenen DIL-Schalterstellungen (DIL 5/6) an der PCS unterschiedliche Schnittstellenkonfigurationen zugeordnet werden. Die genaue Bedeutung der einzelnen Treiber-Einstellungen kann dem entsprechenden Treiber-Handbuch PCS 91.SIE für Siemens, PCS 91.AEG für AEG usw. entnommen werden. Simulation Die Ansteuerung der PCS kann mit diesem Menüpunkt simuliert werden. Bei Aufruf der Simulation wird der Übergabebereich (DB, Merkerbereich...) dargestellt und die PCS initialisiert. Bei erfolgreicher Initialisierung leuchten alle LED's kurzzeitig auf und bei beginnender Kommunikation erlischt die ERR-LED. Das dunkel unterlegte Wort kann über den Button "Ändern" aufgerufen und anschließend geändert werden. Die verschiedenen Worte können wahlweise über die Pfeiltasten der PCTastatur oder über die linke Maus-Taste fokusiert werden. Simulations-Status aktiv oder unterbrochen Veränderung der Werte mit doppeltem Mausklick mit der linken Maustaste in der Listbox. Inkrementieren/Dekrementieren mit Grau+ und Grau- auf dem abgesetzten numerischen Tastaturblock. Mit Umsch-Grau+ und Umsch-Grauwird kontinuierlich inkrementiert/ dekrementiert 16 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Projektierungssoftware PCSPROWIN Sprachumschaltung der Projektierungssoftware Die innerhalb der Projektierungssoftware angezeigten Texte (der Menüleiste, der Statuszeile, des Hilfesystems...) erscheinen wahlweise in deutsch, italienisch, französisch, englisch oder niederländisch. Diese Option betrifft lediglich die Projektierungssoftware selbst und hat keinerlei Auswirkungen auf den von Ihnen angelegten PCS-Datensatz (Ruhetexte, Bedien-texte, Meldetexte...) --> Installationsabhängig. Projektverwaltung Für jedes angelegte Projekt sollte ein eigenes Unterverzeichnis reserviert werden, um die Übersicht zu erleichtern. Je nach Bedienkonsole gehören zu einem Projekt verschiedene Dateien. Für die PCS 920, PCS 950, PCS 950c und PCS 950e sind dies Dateien mit folgenden Erweiterungen: *.PCS ASCII-Datensatz, in dem die komplette Beschreibung aller Variablen, Texte usw. hinterlegt ist *.FSM Projektspezifische Font-Datei (Fontgröße small: 6x8 oder 8x10 Pixel) *.FBG Projektspezifische Font-Datei (Fontgröße big: 12x16 oder 16x20 Pixel) *.DRV Treiber mit projektspezifischen Einstellungen *.001 bis *.255 Bis zu 255 Bitmap-Dateien im BMP-Format, 240x64 Pixel monochrom (PCS 920), 320x240 Pixel monochrom (PCS 950), 320x240 Pixel mit 16 Farben (PCS 950c), 240x128 Pixel monochrom (PCS 950e). Diese Dateien können direkt mit Paintbrush erstellt bzw. modifiziert werden. *.SYM ASCII-Datensatz, enthält die Symbolik und Kommentare (nur vorhanden, wenn eine Symbolikdatei der SPS-Pro-jektierungssoftware eingelesen wurde). © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 17 Projektierungssoftware PCSPROWIN Während des Speicherns bzw. Compilierens werden folgende Dateien angelegt, die zur Archivierung des Projekts gelöscht werden können. *.PC$ Backup der *.PCS-Datei *.$SM Backup des projektspezifischen Font *.FSM *.$BG Backup des projektspezifischen Font *.FGB *.BIN Binärdatei, in der die compilierten Texte, Variablen, Kommentare enthalten sind. Diese Datei wird in die PCS übertragen. *.BGR Binärdatei mit allen Bitmapdateien. Diese Datei wird in die PCS übertragen. *.REC Binärdatei mit allen Rezeptdaten. 18 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Das erste PCSPROWIN-Projekt Ziel dieses Kapitels ist es . . . . . . ein erstes Projekt mit der PCSPROWIN zu erstellen. . . . die prinzipielle Arbeitsweise der Projektiersoftware kennenlernen. . . . ein erstes Projekt für die PCS 009 / 090 / 095 win bzw. plus zu erstellen © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 19 Das erste PCSPROWIN-Projekt Konfiguration & Startauswahl in der Startauswahl wählen Sie : --> Bedienkonsole PCS --> Steuerung (SPS) --> Kommunikationsprotokoll Die Auswahl kann nachträglich jederzeit im Menü Datei -> Konfiguration geändert werden. Mit Zubehör erhalten Sie eine Beschreibung des ausgewählten Kommunikationsprotokolls und der benötigten Kabel. 20 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Das erste PCSPROWIN-Projekt Nach der Startauswahl befinden Sie sich in der Projektieroberfläche Oben sehen Sie die Menüleiste, wo die einzelnen Funktionen zur Projektbearbeitung hinterlegt sind. Alle wichtigen Funktionen sind ebenfalls im rechten Bereich, als Schaltflächen dargestellt. Variablen anlegen IST-Variable anlegen Der erste Schritt bei der Erstellung eines Projekts ist die Definition von Variablen, die zur Visualisierung dienen. Legen Sie zunächst eine Ist-Variable (Länge_var1_ist). In den Variablen-Dialog kommen sie über: Datensatz --> Variablen. Geben Sie den Variablennamen ein und klicken Sie auf Bearbeiten. © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 21 Das erste PCSPROWIN-Projekt Geben Sie nun als Variablenadresse: 90 (siehe Ansteuerung) und als Format: Binär an. Die Klasse belassen Sie auf IST-Wert --> Variablen können ab Adresse 86 frei definiert werden (siehe Ansteuerung) --> Über das Ändern der Parameter bei "Minimum" und "Maximum" können Sie eine Skalierung realisieren. SOLL-Variable anlegen Legen Sie zusätzlich zu Ihrer Ist-Variable eine Soll-Variable (Länge_var2_soll) an. Über Datensatz --> Variablen. Klicken Sie auf Bearbeiten. Geben Sie alsnun als Variablenadresse : 91 (siehe Ansteuerung) an und als Format : Binär an. Die Klasse ändern Sie auf SOLL-Wert 22 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Das erste PCSPROWIN-Projekt Fazit: Sie haben 2 Variablen angelegt - eine IST-Variable, Länge_var1_ist, binär codiert auf Adresse 90 und - eine SOLL-Variable, Länge_var1_soll, binär codiert auf Adresse 91 - Variablen in eckigen Klammern sind "interne" Variablen - Variablen ohne eckige klammern sind frei definierbare Variablen © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 23 Das erste PCSPROWIN-Projekt Menü anlegen Die PCS - Bedienung basiert auf einer frei definierbaren Menüstruktur. Um auf einen Bedientext zugreifen zu können (anders PCS 950) muss er in ein Menü eingebunden sein. Insgesamt stehen 127 Menüs mit jeweils bis zu 255 Knoten zur Verfügung. Ein Knoten wird als Startknoten definiert. Der dort zugeordnete Bedientext wird bei der Anwahl des Menüs im Display angezeigt. Die folgende Grafik verdeutlicht den Aufbau: Zur Menüdefinition kommen Sie über Datensatz --> Menüs. Hier vergeben Sie Ihrem Menü einen Namen, das System schlägt die "1" als Nummer vor. 24 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Das erste PCSPROWIN-Projekt Anschließend klicken Sie auf Bearbeiten und kommen in das "Knotenmenü". Um den 1. Knoten zu definieren klicken Sie wiederum auf Bearbeiten (der 1. Knoten ist standardmäßig als Startknoten vordefiniert, erkennbar durch "->" vor der Knotennummer). Nun können Sie den Menüknoten 1 bearbeiten. Über Doppelklick auf Aktueller Knoten 1 bekommen Sie Ihre projektierten Bedientexte zur Auswahl. © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 25 Das erste PCSPROWIN-Projekt Wählen Sie den Bedientext 1 aus und klicken Sie unten auf die Schaltfläche Einfügen. Nun sehen Sie im Knoten 1 den eingefügten Bedientext 1. Verlassen Sie diesen Dialog mit Schließen. Überblick über den Knoten 1, dem der Bedientext 1 zugeordnet. Verlassen Sie diesen Dialog über OK 26 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Das erste PCSPROWIN-Projekt Das fertige Menü 1 sieht dann folgendermaßen aus : Möchten Sie sich ein Menü mit mehreren Knoten anlegen, sollten Sie folgendermaßen vorgehen: (Siehe unteren Screenshot) 1. Legen Sie die einzelnen Knoten an und fügen Sie diesen die Bedientexte zu. 2. Definieren Sie den Startknoten 3. Vom Startknoten aus tragen Sie die Nummer des Knotens ein, auf den Sie wechseln wollen (Wollen Sie beispielsweise vom Knoten 1 auf den Knoten 2 wechseln, wenn Sie auf die "Pfeil rechts"-Taste Ihrer Bedienkonsole drücken, so tragen Sie bei "re"beim Knoten 1 die Zahl 2 ein.) 4. Achten Sie auf den Rücksprung! © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 27 Das erste PCSPROWIN-Projekt Meldetexte Meldetexte anlegen Im nächsten Schritt werden Meldetexte definiert. Unterschieden wird nach Anzeige-Prioritäten --> Hinweise --> Warnungen --> Störungen Insgesamt stehen 1024 Meldetexte (PCS topline : 128) mit jeweils bis zu 32 Zeilen zur Verfügung (maximal jedoch 64k je Projekt). Jeder Text kann eine der obengenannten Prioritäten erhalten. Wird ein Meldebit aus W 15 - W 85 (PCS topline : W 15 - W 22) gesetzt, zu dem kein Meldetext angelegt wurde, so bleibt dies ohne Auswirkung. Zur Textdefinition kommen Sie über Datensatz --> Meldetexte Es öffnet sich der Meldetext_Auswahl - Dialog. Da Sie noch keinen Meldetext angelegt haben ist dieser leer. Hier können Sie nun Meldetexte mit den Nummern 0 - 1023 anlegen. Klicken Sie auf Bearbeiten 28 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Das erste PCSPROWIN-Projekt Nun können Sie einen beliebigen Text für Ihren Meldetext 0 eingeben. Sie können in diesem Dialog die Anzeige- Priorität und das Löschverhalten definieren: Löschverhalten: 1 = Text bleibt solange ein, wie das zugehörige Bit = 1 ist 2 = Text wird durch 0-1 Übergang eingeschaltet . Ausschalten des Textes durch: - Drücken der CLR-Taste. PCS setzt Meldebit zurück oder Rücksetzen des Meldebits durch die SPS. 3 = Text wird durch 0-1 Übergang eingeschaltet. Ausschalten des Textes durch: - Drücken der CLR-Taste, unabhängig v. Status des Meldebits. Meldebit muss von der SPS zurückgesetzt werden. 4 = Text wird durch 0-1 Übergang eingeschaltet. Ausschalten des Textes durch: - Drücken der CLR-Taste, wenn Meldebit = 0 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 29 Das erste PCSPROWIN-Projekt Variablen in Meldetexte einfügen Um Variablen einfügen zu können klicken Sie auf Variable. Es öffnet sich der Variablen Dialog: Variable auswählen. Selektieren Sie dort Ihre IST-Variable und fügen Sie sie über die Schaltfläche Einfügen ein. Der Platzhalter für die Variable: Bestätigen Sie diesen Dialog mit OK, dann sehen Sie Ihren komplett erstellten Meldetext mit der Priorität Hinweis: Definition der Softkey-Aktionen Mit Softkeys können Funktionen der PCS ohne zusätzliches SPS-Programm realisiert werden. --> 128 Softkeyleisten mit je 2 Kommentarzeilen (SOFTKEYTEXTZEILE) projektierbar --> Je Softkeyleiste: Jeder Funktionstaste 2 Aktionen zuweisbar: - Beim Drücken - Beim Loslassen --> Je Softkey-Aktion bis zu 8 projektierbare Schreibaufträge 30 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Das erste PCSPROWIN-Projekt Prinzipielle Vorgehensweise zur Definition von Softkey-Funktionen: 1. Schritt: Definition der Softkey-Aktion Schritt: Den Funktionstasten die Aktionen zuweisen Im Folgenden rufen Sie Ihr angelegtes Menü 1 (und somit Ihren Bedientext 1) über die Funktionstaste 1 auf und beenden es wieder mit der Funktionstaste 2. Zur Definition der Softkey- Aktionen kommen Sie über Datensatz --> Softkeyaktionen Dann kommen Sie zur Softkeyaktion-Auswahl. Hier können Sie Identifikationsnummern von 1-128 vergeben. Geben Sie 1 ein und klikken auf Bearbeiten. Der Aufruf eines Menüs geschieht über Wort 14 des Übergabebereichs. (Bit 0...6 enthalten die Menünummer). Softkey-Aktion 1 muss also den Wert "1" für Menü 1 ins Datenwort 14 schreiben. Klicken Sie auf die Schaltfläche Nächster um eine weitere Aktion zu generieren. © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 31 Das erste PCSPROWIN-Projekt Um das Menü 1 wieder beenden zu können müssen Sie in der 2. Aktion das Datenwort 14 wieder zu "0" schreiben. Verlassen Sie anschließend den Dialog über OK. Nun sehen Sie die 2 angelegten Softkey-Aktionen: Softkey-Aktionen zuweisen Zur Definition der Softkey - Seiten kommen Sie über Datensatz --> Softkeyseiten. In diesem Dialog können Sie die Nummer des Softkeytextes (der Softkeyleiste) definieren. Belassen Sie die Nummer bei 0 (defaultmäßig wird diese Leiste verwendet) und klicken auf Bearbeiten. 32 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Das erste PCSPROWIN-Projekt Klicken Sie auf die Funktionstaste F1 und der zugehörige Dialog öffnet sich. Die Aktion, die der Funktionstaste beim Drücken zugeordnet werden soll, läßt sich über die Schaltfläche Aktion auswählen. Im folgenden Menü wählen Sie also die Aktionsnummer 1 aus und klikken auf Einfügen. © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 33 Das erste PCSPROWIN-Projekt Sie sehen dann die eingefügte Aktion im Dialog der Funktionstaste. Bestätigen Sie mit OK. In der Übersicht des Softkeytextes 0 ist der Funktionstaste F1 die Aktion "1" angelegt. 34 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Das erste PCSPROWIN-Projekt Gehen Sie mit der Funktionstaste F2 und der Aktion Nummer 2 analog vor: Verlassen Sie diesen Dialog über OK und anschließend Schließen. Beschriftung der Softkeyleiste Bei mehreren Softkeytexten (-zeilen) haben Funktionstasten meist unterschiedliche Funktionen. Dabei ist es sinnvoll, dem Bediener die aktuelle Funktion über eine Beschriftung sichtbar zu machen. Dies ist über die interne Variablen [SOFTKEYZEILE_1] und [SOFTKEYZEILE_2] möglich, die in den Bedientext eingefügt werden, indem der Beschriftungstext erscheinen soll. Zur Beschriftung Softkeytasten kommen Sie über Datensatz --> Variablen. Im Variablen Dialog wählen Sie die interne Variable [SOFTKEYZEILE_1] aus und klicken auf Bearbeiten. Tragen Sie bei Ausprägungen 0 (also für die Leiste 0) Beschriftungen, wie "ein" und "aus" ein. Anschließend verlassen Sie die Dialoge über OK. Rufen Sie nun Ihren Bedientext 0 (über Datensatz --> Bedientexte, Bearbeiten) auf und fügen die editierte Variable [SOFTKEYZEILE_1] über die Schaltfläche Variable, Einfügen ein: Fügen Sie die interne Variable auch in den Bedientext 1 ein. Verlassen Sie die Dialoge über OK und Schließen. © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 35 Das erste PCSPROWIN-Projekt Abschluss der Projektierung Treiber Parameter Anpassungen der Treiber-Parameter z.B. die Einstellung der Stationsadressen konfigurieren Sie über Projekt --> Treiber-Parameter... Hier sehen Sie beispielsweise die möglichen Parameter des MPI-Treibers: 36 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Das erste PCSPROWIN-Projekt Compilieren Speichern Sie das Projekt über Datei --> Projekt speichern unter... ab. Als nächstes muss das Projekt compiliert werden: --> Projektdaten und ausgewählte Treiber werden zusammengefasst und in Maschinensprache übersetzt, dass das Projekt in die Konsole übertragen werden kann Zum Compilieren kommen Sie über Übertragen --> Compilieren Das Ergebnis der Compilierung mit allen relevanten Projektdaten, (wie Treiber, Projektgrösse, ...) sehen Sie im folgenden Dialog: © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 37 Das erste PCSPROWIN-Projekt Projekt - Übertragung Nach dem Sie Ihr Projekt gespeichert und erfolgreich compiliert haben, können Sie es nun in die Konsole übertragen. Verwenden Sie dazu das serielle Programmierkabel PCS/LCA 733. Zur Übertragung gelangen Sie über Übertragen --> Übertragen Im Dialog Datensatzposition kann ausgewählt werden, wohin der Datensatz (das Projekt) gespeichert werden soll. (Die Datensatzgrösse bzw. die Anzahl der Datensätze stellen Sie unter Projekt --> Einstellungen ein). Außerdem wird konfiguriert was übertragen werden soll (wenn der Treiber im Gerät ist, muss er nicht jedesmal wieder mitübertragen werden). 38 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Das erste PCSPROWIN-Projekt Klicken Sie auf OK. Wenn die Verbindung zwischen Konsole und PC steht beginnt die Übertragung: Wenn die Übertragung erfolgreich war, d.h. wenn 100 % übertragen wurde klicken Sie auf OK. Der Datensatz ist jetzt in der Konsole. © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 39 Das erste PCSPROWIN-Projekt Simulation Die Ankopplung an eine Steuerung kann in der PCSPROWIN simuliert werden. Öffnen Sie dazu die Software, verbinden Ihren PC mit der Programmierschnittstelle der Bedienkonsole. Gehen Sie auf den Menüpunkt Simulation Verwenden Sie dazu das serielle Programmierkabel PCS/LCA 733. Zur Simulation gelangen Sie über Übertragen --> Simulation Wenn Sie die Simulation starten geht, wie bei der Kommunikation an der SPS, die Error-LED aus. In der Software sehen Sie nun den kompletten Übergabebereich, wo die relevanten Bits gesetzt werden können (hier nur ein Auszug): Achten Sie auf die Freigaben im Kommandowort 13 (defaultmäßig auf 0FC8 gesetzt). Über die Schaltfläche Hinzufügen können Sie Ihre projektierten Variablen einfügen. Über die Schaltfläche Ändern können Bits gesetzt und Werte eingetragen werden. 40 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 Das erste PCSPROWIN-Projekt Ansteuerung der PCS 009 plus/win - PCS 095 plus/win © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103 41 Das erste PCSPROWIN-Projekt 42 © Systeme Lauer GmbH & Co KG • Kelterstr.59 • 72669 Unterensingen • Tel. (07022) 96 60-0 • Fax (07022) 96 60-103
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