Yamaha MOXF6/MOXF8 Reference Manual Moxf6moxf8 De Rm A0

User Manual: Yamaha MOXF6/MOXF8 Reference Manual

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Referenzhandbuch
Inhalt
So arbeiten Sie mit
den MOXF6/MOXF8-Handbüchern .............................. 2

Mixing-Modus............................................................ 114
Ergänzende Informationen ...........................................124
Bearbeiten von Performances mit den Drehreglern .............. 124

Grundstruktur

3

Erstellen von Arpeggios......................................................... 125
Speichern der Mischeinstellungen als Mischvorlage ............ 126

Die Funktionsblöcke..................................................... 3

Master-Modus ........................................................... 128

Klangerzeuger-Block.................................................... 4

Remote-Modus.......................................................... 133

A/D-Eingangs-Block ..................................................... 8

Utility-Modus ............................................................. 140

Sequenzer-Block........................................................... 9

Quick Setup (Schnelleinrichtung) ........................... 151

Arpeggio-Block ........................................................... 11

File-Modus................................................................. 153

Controller-Block.......................................................... 17

Ergänzende Informationen ...........................................160

Effektblock .................................................................. 18

Datei-/Verzeichnisauswahl..................................................... 160

Interner Speicher ........................................................ 22

Wiedergabe einer SMF (Standard-MIDI-Datei)
vom USB-Flash-Speicher....................................................... 160
Formatieren eines USB-Flash-Speichergeräts ...................... 161

Referenz

24

Voice-Modus ............................................................... 25
Ergänzende Informationen ............................................. 53

Verwenden von
iOS-Anwendungen

162

Anhang

163

Liste der Voice-Kategorien.......................................................53
Beispieleinstellungen für das Ziel (Destination) .......................53
Funktionen der Drehregler 1–8 ................................................54

Performance-Modus ................................................... 55

Über MIDI ................................................................... 163

Ergänzende Informationen ............................................. 74
Liste der Performance-Kategorien ...........................................74
Funktionen der Drehregler 1–8 ................................................74

Song-Modus ................................................................ 76
Ergänzende Informationen ............................................. 97
Song-Wiedergabearten ............................................................97
Song Track Loop – Einstellungsbeispiel ..................................99
Punch In/Out (Type = punch).................................................100
Wichtigste Bedienungsvorgänge im Song-Job-Modus .........100

Pattern-Modus........................................................... 101
Ergänzende Informationen ........................................... 112
Arten der Pattern-Wiedergabe ...............................................112
Loop-Aufnahme (Pattern) .......................................................113

Die Yamaha Corp. behält sich das Recht vor, dieses Handbuch jederzeit ohne vorherige Ankündigung zu aktualisieren oder zu
modifizieren. Die aktuellste Version kann kostenlos von der folgenden Internetseite heruntergeladen werden.
http://download.yamaha.com/

So arbeiten Sie mit den MOXF6/MOXF8-Handbüchern
Ihr MOXF6/MOXF8-Synthesizer wird mit vier verschiedenen Referenzdokumenten ausgeliefert – der Bedienungsanleitung,
dem Referenzhandbuch (dieses Dokument), dem Synthesizerparameter-Handbuch und der Datenliste. Während die Bedienungsanleitung
dem Synthesizer in gedruckter Form beiliegt, stehen dieses Referenzhandbuch, das Synthesizerparameter-Handbuch und die Datenliste
als PDF-Dokumente auf der beiliegenden CD-ROM zur Verfügung.

Bedienungsanleitung (gedruckte Broschüre)
Beschreibt, wie Sie Ihren MOXF6/MOXF8 aufstellen und grundlegende Bedienvorgänge ausführen.
Dieses Handbuch erläutert die folgenden Bedienvorgänge.
• Spielen im Voice-Modus
• Eine neue Performance mit Ihrer Lieblings-Voice erzeugen (Performance Creator)
• Spielen im Performance-Modus
• Einsatz eines Mikrofons und von Klängen anderer Audiogeräte
• Erstellen eines eigenen Songs
• Eigene Patterns anlegen
• Anschließen an einen Computer
• Verwendung als Master-Keyboard (Master-Modus)
• Vornehmen globaler Systemeinstellungen (Utility-Modus)
• Speichern/Laden von Daten (File-Modus)
• Installation zusätzlicher Hardware

Referenzhandbuch (dieses PDF Dokument)
Beschreibt die innere Struktur Ihres MOXF6/MOXF8 und die verschiedenen Parameter, die angepasst und eingestellt
werden können.

Synthesizerparameter-Handbuch (PDF-Dokument)
Erläutert die Voice-Parameter, Effekttypen, Effektparameter und MIDI-Meldungen, die für Synthesizer mit AWM2Klangerzeugern von Yamaha verwendet werden. Lesen Sie zuerst die Bedienungsanleitung und das Referenzhandbuch,
und verwenden Sie dann bei Bedarf dieses Handbuch, um mehr über Parameter und Begriffe im Zusammenhang
mit Yamaha-Synthesizern zu erfahren.

Datenliste (PDF-Dokument)
Enthält Listen wie die Liste der Waveforms, die Liste der Performances, die Liste der Effekttypen, die Liste der Arpeggio-Typen
sowie Referenzmaterialien wie die MIDI-Implementierungstabelle und die Liste der Fernbedienungsfunktionen.

Verwendung des Referenzhandbuchs
• Mit Hilfe der Parameter-Registerkarten (Reiter) am oberen Rand jeder
Seite des Referenzteils können Sie zur Seite mit den Erläuterungen für
die Parameter des entsprechenden Modus springen. Die im
ausgewählten Modus am rechten Rand jeder Seite angezeigte Liste
entspricht dem Funktionsschema. Indem Sie in dieser Liste auf den
gewünschten Eintrag klicken, können Sie zur Seite mit den
Erläuterungen für die entsprechende Funktion springen.
• Sie können auch auf Seitennummern im Inhaltsverzeichnis oder im
Beschreibungstext klicken, um zu der entsprechenden Seite zu
springen.
• Sie können auch im Index „Lesezeichen“ links vom Hauptfenster
auf die gewünschten Elemente und Themen klicken, um sofort zu
der entsprechenden Seite zu springen. (Klicken Sie auf das
Register „Lesezeichen“, um den Index zu öffnen, falls dieser nicht
angezeigt wird.)
• Wenn Sie Informationen zu einem bestimmten Thema oder einer
bestimmten Funktion suchen, klicken Sie im Menü [Edit]
(Bearbeiten) von Adobe Reader auf [Find] (Suchen) oder [Search]
(Erweiterte Suche), und geben Sie ein Schlagwort ein, um im
gesamten Dokument nach Textstellen mit diesem Wort zu suchen.

Modus auswählen

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

Funktion auswählen

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Voice-Modus

Voice-Modus

Voice Play
Im Voice-Modus wählen Sie die gewünschten Voices aus und spielen und bearbeiten diese. Dieser Abschnitt beschreibt
jeden Parameter für vier Betriebsarten (Voice Play, Voice Edit, Drum Voice Edit und Voice Job). Beachten Sie, dass es vom
Typ einer Voice (Normal-Voice und Drum-Voice) abhängt, welche Parameter bearbeitet werden können.

[F1] PLAY
[F3] PORTA
[F4] EG
[F5] ARP ED

Voice Play

[F6] EFFECT

Voice Play ist der „Haupteingang“ des Voice-Modus, und hier wählen Sie Voices aus und spielen sie. Einige der VoiceEinstellungen können auch in diesem Modus bearbeitet werden.

Bedienung

Arpeggio Edit
[F2] TYPE
[F3] MAIN

Drücken Sie die [VOICE]-Taste.

[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
Normal Voice Edit

[F1] PLAY

Common Edit
[F1] GENERAL

1

2

3

5

6

7

[F2] OUTPUT
[F3] EQ

4

[F4] CTL SET
[F5] LFO
[F6] EFFECT

1 Voice Bank
2 Voice-Nummer

Voice-Play-Display

Zeigt die momentan gewählte Voice-Bank und dieVoice-Nummer an.

3 Favorite-Category-Anzeige
Wenn Sie die momentan ausgewählte Voice der Favorite-Kategorie zuweisen, erscheint diese Anzeige.

Element Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F5] LFO

4 Category
Zeigt die Hauptkategorie und Unterkategorie der momentan ausgewählten Voice an.

[F6] EQ
Drum Voice Edit

5 TCH (Transmit Channel)
Zeigt den MIDI-Sendekanal (Transmit Channel) der Tastatur an. Wenn Sie die Taste [TRACK] drücken, so dass sie
aufleuchtet, und dann eine der Nummerntasten [1] bis [16] drücken, können Sie den MIDI-Sendekanal der Tastatur
ändern. Der MIDI-Sendekanal der Tastatur kann auch mit folgendem Bedienvorgang geändert werden: [UTILITY] 
[F6] MIDI  [SF1] CH  „KBDTransCh“.

6

(Arpeggio-Tempo)

Zeigt das für die momentan ausgewählte Voice gewählte Arpeggio-Tempo an.
HINWEIS Dieser Parameter kann auch eingestellt werden, indem die [SHIFT]-Taste gehalten und ein paar Mal im gewünschten Tempo
die [ENTER]-Taste gedrückt wird. Diese Funktion wird als „Tap Tempo“ (Tempo einzählen) bezeichnet.

7 OCT (Octave)
Zeigt die Oktavlage der Tastatur an.

[SF1] ARP1 (Arpeggio 1) – [SF6] ARP6 (Arpeggio 6)

Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] CTL SET
[F6] EFFECT
Key Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F6] EQ

Die Arpeggio-Typen sind den Tasten mit den Achtelnoten-S ymbolen auf dem Reiter im Display zugeordnet. Diese
können Sie aufrufen, indem Sie diese Tasten zu beliebiger Zeit während Ihres Tastaturspiels drücken. Der Arpeggio-Typ
kann im Arpeggio-Edit-Display (Seite 27) eingestellt werden.

Voice Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY

HINWEIS Die aktuellste Version von Adobe® Reader® kann von der folgenden Internetseite heruntergeladen werden.
http://www.adobe.com/products/reader/

HINWEIS Die Namen und Positionen von Menüelementen können sich je nach Version von Adobe Reader unterscheiden.

Informationen
• Die Abbildungen und Display-Darstellungen in diesem Referenzhandbuch dienen nur zur Veranschaulichung und können von der Darstellung
an Ihrem Instrument abweichen.
• Alle weiteren Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

2

Grundlegender Aufbau

Grundstruktur

Die Funktionsblöcke
Klangerzeugungseinheit

Die Funktionsblöcke

A/D-Eingangs-Block

Das MOXF6/MOXF8-System besteht aus sechs Hauptfunktionsblöcken: Klangerzeugung, A/D-Eingang, Sequenzer,
Arpeggio, Controller und Effekte.

Arpeggio-Block

Sequenzer-Block
Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

Controller-Bereich
(Seite 17)

Arpeggio-Block (Seite 11)

Signalfluss der MIDIMeldungen
Signalfluss der
Audiosignale

Arpeggio-Wiedergabe x 4
Preset Arpeggio
User Arpeggio (Anwender-Arpeggio)

Keyboard
Controller

Referenz
Voice-Modus
Performance-Modus
Song-Modus

Effekte (Seite 18)
Sequenzer-Block
(Seite 9)

Klangerzeugung
(Seite 4)

16-Spur-MIDI-Sequenzer
Songs und Patterns

AWM2-Klangerzeuger
16 Parts
Voices und Performances

Systemeffekt
Insert-Effekt x 8
Element-EQ
Part-EQ x 16
Master Effect
Master EQ

Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus

Song Mixing
Pattern Mixing

Quick Setup

*1

(Schnelleinrichtung)

A/D-Eingang (Seite 8)

File-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen
*2

MIDI OUT

MIDI IN

AUDIO IN

AUDIO OUT

USB [TO HOST]
MIDI [OUT]

USB [TO HOST]
MIDI [IN]

USB [TO HOST]
A/D INPUT [L]/[R]

USB [TO HOST]
OUTPUT [L/MONO]/[R]

Computer

Externe MIDI-Geräte

Computer

Mikrofon, Gitarre,
Audiogeräte usw.

Computer

Anhang
MIDI

Aktivlautsprecher
usw.

*1 Je nach den Einstellungen für die Audiosignalverbindungen kann es sein, dass die über die Buchsen A/D INPUT [L]/[R] eingespeisten Signale nicht an den
System- oder Master-Effekt gesendet werden.
*2 Die über die Buchse USB [TO HOST] eingespeisten Audiosignale werden direkt an die Buchsen OUTPUT [L/MONO]/[R] ausgegeben und umgehen
den A/D-Eingangs-Block und den Effektblock.

AWM2 (Advanced Wave Memory 2)
Dieses Instrument ist mit einer AWM2-Klangerzeugungseinheit ausgestattet. AWM2 (Advanced Wave Memory 2)
ist ein auf gesampelten Wellenformen (Waves) basierendes Synthesesystem, das in vielen Yamaha-Synthesizern
eingesetzt wird. Für einen besonders realistischen Klang benutzt jede AWM2-Voice mehrere Samples der
Wellenform eines echten Instruments. Darüber hinaus können Sie viele weitere Parameter anwenden,
wie Envelope Generator (Hüllkurvengenerator), Filter, Modulation.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

3

Klangerzeuger-Block
Der Klangerzeuger-Block ist die Einheit, welche die eigentlichen Klänge (Sounds) als Reaktion auf die MIDI-Events
erzeugt, die sie vom Sequenzer-Block, dem Controller-Block, dem Arpeggio-Block und von externen MIDI-Instrumenten
über die Buchse MIDI [IN] oder die Buchse USB [TO HOST] empfängt. Die MIDI-Meldungen werden 16 unabhängigen
Kanälen zugewiesen, und das Instrument kann über die 16 MIDI-Kanäle gleichzeitig 16 verschiedene Parts
wiedergeben. Die Einschränkung auf 16 Kanäle kann jedoch durch den Einsatz weiterer MIDI-„Ports“ umgangen
werden, von denen jeder 16 Kanäle unterstützt. Der Klangerzeuger-Block dieses Instruments kann MIDI-Meldungen
über Port 1 verarbeiten. Die Struktur des Klangerzeuger-Blocks hängt vom jeweiligen Modus ab.

Grundlegender Aufbau
Die Funktionsblöcke
Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block
Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

Klangerzeuger-Block im Voice-Modus
Referenz

Part-Struktur im Voice-Modus
Im Voice-Modus kann nur ein MIDI-Kanal erkannt werden, weil in diesem Modus nur ein Part verfügbar
ist. Diese Situation wird auch als „monotimbrale“ Klangerzeugung bezeichnet. Eine Voice wird unter
Verwendung eines einzelnen Parts auf der Tastatur gespielt. Um den MIDI-Empfangskanal in den
monotimbralen Modus zu versetzen (Voice- und Performance-Modus), verwenden Sie den Parameter
„BasicRcvCh“ (Seite 147) im Utility-MIDI-Display. Im Voice-Modus erkennt das Instrument Daten nur
über MIDI-Port 1.
HINWEIS Wenn Sie Song-Daten, die aus mehreren MIDI-Kanälen bestehen, mit einem externen MIDI-Sequenzer oder
Computer wiedergeben möchten, achten Sie darauf, den Song/Pattern-Modus zu verwenden (Seite 76).

Voice-Modus
Performance-Modus
Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus
Quick Setup

Voice

(Schnelleinrichtung)

Ein Programm, das die elektroakustischen Elemente zum Erzeugen des Klangs eines bestimmten
Musikinstruments enthält, bezeichnet man als „Voice“. Intern gibt es zwei Arten von Voices: Normale
Voices (Normal Voices) und Schlagzeug-Voices (Drum-Voices). Normal Voices stellen in der Regel
Instrumentalklänge mit Tonhöhen dar, die Sie über die gesamte Tastatur spielen können. Jede Voice
besteht aus bis zu acht Elementen (Normal Voice) bzw. bis zu 73 „Keys“ oder Tasten (Drum-Voice).
Ein Element oder Drum-Key ist die grundlegende und kleinste Einheit für eine Voice. Das bedeutet,
dass nur ein Element bzw. eine Taste den Klang eines Musikinstruments produzieren kann. Darüber
hinaus kann eine Normal Voice einen noch realistischeren Klang oder verschiedene Arten von Klang
produzieren, indem mehrere Elemente kombiniert werden. Jede Voice wird durch die Bearbeitung der
spezifischen Parameter des jeweiligen Elements/Keys (Element-Edit-Parameter/Key-Edit-Parameter)
sowie von Parametern erstellt, die allen Elementen/Keys gemeinsam sind (Common-Edit-Parameter).

File-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen

Anhang
MIDI

HINWEIS Anweisungen zur Bearbeitung von Normal Voices finden Sie auf Seite 30. Anweisungen zur Bearbeitung
einer Drum-Voice finden Sie auf Seite 47.

Normal Voices und Drum Voices
Normal Voices
Dies ist eine Voice, die normal auf der Tastatur
Element 2
Element 4
Element 6
gespielt wird und welche die üblichen
Velocity
Standardtonhöhen für jede Taste aufweist. Jede
Normal Voice besteht aus bis zu acht Elementen.
Element 1
Element 3
Element 5
Je nach den Einstellungen im Voice-Edit-Modus
erklingen diese Elemente gleichzeitig, oder sie
erklingen je nach Notenbereich, Velocity-Bereich
und den XA- (Expanded Articulation)
Einstellungen. In der Abbildung sehen Sie ein Beispiel für eine Normal Voice. Da die sechs Elemente
hier über Tastaturbereiche und auch Velocity-Bereiche verteilt sind, erklingen verschiedene Elemente,
je nachdem, welche Taste in welchem Bereich Sie anschlagen, und wie hart Ihr Anschlag erfolgt.
Bezüglich der Velocity-Verteilung erklingen die Elemente 1, 3 und 5 bei sanfterem Anschlag auf der
Tastatur, während die Elemente 2, 4 und 6 bei härterem Anschlag erklingen. Bezüglich der
Notenverteilung erklingen die Elemente 1 und 2 im unteren Tastaturbereich, Elemente 3 und 4 im
mittleren und Elemente 5 und 6 im oberen Tastaturbereich. Bezüglich der Velocity-Verteilung erklingen
die Elemente 1, 3 und 5 bei sanfterem Anschlag auf der Tastatur, während die Elemente 2, 4 und 6 bei
härterem Anschlag erklingen. In einem praktisch angewandten Beispiel könnte eine Klavier-Voice
(„Piano“) aus sechs verschiedenen Samples bestehen. Elemente 1, 3 und 5 wären Aufnahmen
(Samples) sanft angeschlagener Klaviertasten (in den jeweiligen Tastaturbereichen), während Elemente
2, 4 und 6 Aufnahmen hart angeschlagener Klaviertasten (in den jeweiligen Tastaturbereichen) wären.
Der MOXF6/MOXF8 ist sogar noch vielseitiger, da er bis zu acht unabhängige Elemente erlaubt.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

4

Grundlegender Aufbau

Drum Voices
Drum-Voices sind in der Regel Percussion- oder Schlagzeugsounds, die einzelnen Tasten auf der Tastatur
zugewiesen sind. Anders als bei den Elementen entspricht ein Drum-Key (die Schlagzeugtaste) dem
betreffenden Ton, was bedeutet, dass Sie seinen Bereich nicht ändern können. Jedem Drum-Key sind
Schlagzeug- oder Percussion-Sounds zugeordnet. Sie können mehrere Arten von Drum-Voices erstellen,
indem Sie die den einzelnen Tasten zugeordneten Schlagzeug- und Percussion-Klänge ändern und
Parameter wie Tonhöhe und Hüllkurve bearbeiten.

Die Funktionsblöcke
Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block
Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

C0

C1

C6

Einzelne Schlagzeug-Klänge
(für jede Taste
unterschiedlich)

Referenz
Voice-Modus
Performance-Modus

Expanded Articulation (XA)
Expanded Articulation (Erweiterte Artikulation; XA) ist ein speziell entwickeltes
Klangerzeugungssystem, das höhere Flexibilität und akustische Realistik beim Spiel ermöglicht. Mit XA
können Sie auf effektive Weise realistische Klänge und natürliche Spieltechniken – wie legato und
staccato – nachempfinden, und es bietet weitere, einzigartige Modi für zufällige und abwechselnde
Kläangänderungen während des Spiels.

Realistisches Legatospiel
Herkömmliche Synthesizer erzeugen einen legato-Effekt durch Fortsetzung der Lautstärkehüllkurve der
vorhergehenden Note über die nächste hinaus, im Mono-Modus. Dies erzeugt aber einen unnatürlichen
Klangeindruck, der sich von dem eines akustischen Instruments unterscheidet. Der MOXF reproduziert
den Legato-Effekt genauer, indem bestimmte Elemente beim Legatospiel erklingen und andere
Elemente beim normalen Spiel (mittels der XA-Control-Parametereinstellungen „normal“ und „legato“).

Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus
Quick Setup
(Schnelleinrichtung)
File-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen

Authentische Ausklingvorgänge
Herkömmliche Synthesizer sind nicht sehr gut darin, das Ausklingen von Tönen akustischer Instrumente
zu reproduzieren. Der MOXF6/MOXF8 erzeugt diese speziellen charakteristischen Klänge
losgelassener Noten bzw. Tasten, indem er den XA-Control-Parameter bestimmter Elemente auf
„keyOffSound“ setzt.

Anhang
MIDI

Subtile Klangvariationen bei jeder gespielten Note
Herkömmliche Synthesizer versuchen, dies durch zufällige Änderungen der Tonhöhe und des Filters zu
reproduzieren. Das Ergebnis ist jedoch ein elektronischer Effekt, der sich deutlich von den
tatsächlichen Klangnuancen eines akustischen Instruments unterscheidet. Der MOXF6/MOXF8
reproduziert diese subtilen Klangvariationen durch die XA-Control-Parametereinstellungen „waveCycle“
und „waveRandom“.

Umschalten zwischen verschiedenen Sounds zur Nachahmung des
natürlichen Spiels auf einem akustischen Instrument
Akustische Instrumente haben ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter – und erzeugen auch
bestimmte Klänge, die nur wenige Male während eines Vortrags ertönen. Dies sind zum Beispiel das
Zungenflattern bei einer Flöte oder das Spielen bestimmter, sehr hoher Obertöne bei einer akustischen
Gitarre. Herkömmliche Synthesizer (vor der MOTIF-XS-Serie) konnten derartige Klänge beispielsweise
realisieren, indem sie sie durch hohe (starke) Velocity auslösten. Der MOXF6/MOXF8 erzeugt diese
Klänge durch Umschalten zwischen den Sounds während des Spiels – mit Hilfe der ASSIGNABLEFUNCTION-Tasten [1]/[2] (zuweisbare Funktionstasten) und der XA-Control-Parametereinstellungen
„AF 1 On“, „AF 2 On“ und „all AF off“.
HINWEIS Sie können die ASSIGNABLE-FUNCTION-Tasten [1]/[2] auch ein- oder ausschalten, indem Sie die im
CTL-ASN-Display des Utility-Modus als „AF1“/„AF2“ (Seite 146) festgelegte Controller-Nummer von einem
externen Gerät aus senden.

Neue Sounds und neue Spielstile
Die oben beschriebenen, äußerst vielseitigen Funktionen können nicht nur bei akustischen Klängen,
sondern auch bei Synthesizer-Sounds und elektronischen Voices wirksam eingesetzt werden.
Die XA-Funktionen eröffnen ein enormes Potential zur Realisierung authentischen Klangs,
ausdrucksvollen Spiels und Entwicklung neuer Stile und Spielweisen.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

5

Grundlegender Aufbau

Elements und Drum-Keys (Schlagzeug-Tasten)

Die Funktionsblöcke
Elements und Drum Keys sind die kleinsten „Bausteine“ im MOXF6/MOXF8, aus denen eine Voice
besteht; es kann auch nur ein Element oder ein Drum Key zur Erstellung einer Voice verwendet werden.
Diese kleinen Klangeinheiten können mit einer Vielzahl traditioneller Synthesizer-Parameter erstellt,
verfeinert und bearbeitet werden, z. B. Oscillator, Pitch, Filter, Amplitude und LFO (wie unten abgebildet).

Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block

OSC

LFO

(Oszillator)

Low Frequency Oscillator
(Niederfrequenzoszillator)

Waveform
(AWM2)

Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

Referenz
PITCH

FILTER

AMP

Steuert die
Tonhöhe des
Klangs.

Ändert den
Klangcharakter des
Sounds, der vom
PITCH-Modul
ausgegeben wird.

Regelt den Ausgangspegel
(Amplitude/Lautstärke) des
vom FILTER-Modul ausgegebenen Klangs. Anschließend werden die Signale an
die Effekteinheit gesendet.

Pitch EG
(Pitch Envelope
Generator)

Filter EG
(Filter Envelope
Generator)

Amplitude EG
(Amplitude Envelope
Generator)

Voice-Modus
Performance-Modus
Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus

Oscillator
Dieses Modul gibt die Wellenform aus, durch die die Grundtonhöhe bestimmt wird. Die Wellenform
(bzw. das Grundmaterial für den Klang) können Sie jedem Element einer Normal Voice oder jedem
„Key“ einer Drum Voice zuweisen. Bei den Normal Voices können Sie die „Note Range“ jedes Elements
(den Notenbereich bzw. Tastenbereich auf der Tastatur, in dem das Element klingen soll) und die
„Velocity Response“ (Anschlagstärkebereich, der Bereich der Velocity-Werte, für den dieses Element
klingen soll) einstellen. Zusätzlich können Sie noch die folgenden XA-Parameter für dieses Modul
einstellen. Jede Wellenform besteht aus einem oder mehreren Samples, die durch Aufzeichnen des
Klangs des echten Instruments und die Zuordnung zu einem oder mehreren Tastatur- und VelocityBereichen erzeugt werden. Oszillator-Parameter werden auf der Seite Oscillator eingestellt
(Seiten 38 und 48).

Tonhöhe

Quick Setup
(Schnelleinrichtung)
File-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen

Anhang
MIDI

Dieses Modul steuert die Tonhöhe des vom Oszillator ausgegebenen Signals (der Wave bzw.
Wellenform). Bei einer Normal Voice können Sie die Elemente einzeln gegeneinander verstimmen,
die Tonhöhenskalierung (Pitch Scaling) anwenden usw. Mit Hilfe des PEG (Pitch Envelope Generator –
Tonhöhen-Hüllkurvengenerator) können Sie auch einen zeitlichen Verlauf der Tonhöhenänderung
steuern. Die Tonhöhenparameter können im PITCH-Display (Seite 40) des Voice Element Edit eingestellt
werden. Beachten Sie, dass die Tonhöhenparameter einer Drum-Voice im PITCH-Display (Seite 49) des
Drum Voice Key Edit eingestellt werden können.

Filter
Dieses Modul modifiziert den Klang nach der Pitch-Bearbeitung, indem das Signal auf einen
bestimmten Frequenzbereich des Klangs begrenzt wird. Durch Einstellen des FEG (FilterHüllkurvengenerator) können Sie zusätzlich festlegen, wie sich die Grenzfrequenz (Cutoff) des Filters im
Zeitverlauf ändert. Die Filterparameter können im FILTER-Display (Seite 41 und 50) des Voice Element
Edit oder des Drum Voice Key Edit eingestellt werden.

Amplitude
Dieses Modul regelt den Ausgangspegel (die Amplitude oder Lautstärke) des vom Filter-Block ausgegebenen Klangs. Die Signale werden dann an die Effekteinheit gesendet. Darüber hinaus können Sie mit
Hilfe der Einstellungen des AEG (Amplitude Envelope Generator – Amplituden-Hüllkurvengenerators) den
zeitlichen Verlauf der Lautstärkeänderung einstellen. Die Amplitudenparameter können im AMP-Display
(Seite 43 und 50) des Voice Element Edit oder des Drum Voice Key Edit eingestellt werden.

LFO (Low Frequency Oscillator)
Wie der Name sagt, erzeugt der LFO Wellenformen mit einer niedrigen Frequenz. Mit diesen
Wellenformen können Sie die Tonhöhe, das Filter oder die Amplitude jedes Elements variieren,
um Effekte wie Vibrato, Wah und Tremolo zu erzeugen. Der LFO kann für jedes Element einzeln oder
für alle Elemente global eingestellt werden. Die LFO-Parameter können im LFO-Display (Seite 33 und
45) des Voice Common Edit oder des Voice Element Edit eingestellt werden.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

6

Speicherstruktur von Voices

Grundlegender Aufbau
Die Funktionsblöcke

Normal Voices
Preset-Banken 1–9
User-Banken 1–3
GM-Bank

Klangerzeugungseinheit
1152 Normal Voices (128 Voices für jede Bank)
384 Voices (128 Voices für jede Bank)
128 Voices

Drum Voices
Preset-Drum-Bank
User-Drum-Bank
GM-Drum-Bank

A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block
Controller-Einheit

72 Voices
32 Voices
1 Voice

Klangerzeuger-Block im Performance-Modus

Effektblock
Interner Speicher

Referenz
Voice-Modus
Performance-Modus

Part-Struktur im Performance-Modus
In diesem Modus empfängt der Klangerzeuger MIDI-Daten über einen einzigen Kanal. Diese Situation
wird auch als „monotimbrale“ Klangerzeugung bezeichnet. In diesem Modus können Sie auf der
Tastatur eine „Performance“ spielen, in welcher mehrere Voices oder Parts überlagert oder anderweitig
kombiniert sind. Denken Sie daran, dass Song-Daten eines externen Sequenzers, die aus mehreren
MIDI-Kanälen bestehen, in diesem Modus nicht einwandfrei wiedergegeben werden können. Wenn Sie
dieses Instrument über einen externen MIDI-Sequenzer oder Computer wiedergeben, achten Sie
darauf, den Song- oder Pattern-Modus zu verwenden.

Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus
Quick Setup
(Schnelleinrichtung)

Performance
Ein Programm, in dem mehrere Voices (Parts) über- oder nebeneinander kombiniert werden, bezeichnet
man als „Performance“. Jede Performance kann aus bis zu vier verschiedenen Parts (Voices) bestehen.
Performances werden im Performance-Modus (Seite 55) erstellt, indem die spezifischen Parameter
jedes Parts sowie die gemeinsamen Parameter aller Parts bearbeitet werden.

Inhalt des Performance-Speichers
Es stehen zwei User-Banken zur Verfügung. Jede Bank enthält 128 Performances, also insgesamt
256 User-Performances.

File-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen

Anhang
MIDI

Klangerzeuger-Block im Song-/Pattern-Modus
Part-Struktur des Klangerzeugungs-Blocks im Song- bzw. Pattern-Modus
In diesen Modi stehen viele Parts zur Verfügung; für jeden können verschiedene Voices und
verschiedene Melodien oder Phrasen gespielt bzw. abgespielt werden. Ein MIDI-Klangerzeuger,
der gleichzeitig auf mehreren MIDI-Kanälen Daten empfängt und mehrere Instrumenten-Parts spielt,
wird als „multitimbraler“ Klangerzeuger bezeichnet. Die Einstellungen des multitimbralen
Klangerzeugers werden gemeinsam als „Mixing“ bezeichnet. Sie können das Mixing verwenden, wenn
Sie die Sounds des MOXF6/MOXF8 mittels eines externen MIDI-Sequenzers spielen odr den
Sequenzer-Block des Instruments nutzen. In diesem Fall sollten Sie ein Song- oder Pattern-Mixing
verwenden, das keine Sequenzdaten enthält.

Mixings
Ein Programm, in dem den Parts im Song- und Pattern-Modus Voices zugewiesen werden, um ein
multitimbrales Spiel zu erreichen, bezeichnet man als „Mixing“. Jedes Mixing kann bis zu 16 Parts
enthalten. Jedes Mixing wird im Mixing-Modus (Seite 114) erstellt, indem Parameter einzelner Parts
sowie gemeinsame Parameter aller Parts bearbeitet werden.
Außerdem besitzt ein Mixing bis zu sechzehn Speicherorte zum Speichern von Normal Voices. Diese
gespeicherten Voices werden als Mixing-Voices bezeichnet. Normalerweise werden die im VoiceModus gespeicherten Voices den einzelnen Mixing-Parts zugeordnet. In diesem Fall kann sich der
Klang des von Ihnen erstellten Songs/Patterns unerwartet ändern, wenn Sie die für das Song/PatternMixing verwendete Voice bearbeiten oder löschen. Mixing Voices werden zur Verfügung gestellt,
um diese versehentlichen Klangänderungen zu verhindern.
MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

7

Grundlegender Aufbau

Speicherstruktur der Mixings

Die Funktionsblöcke

Für jeden Song und jedes Pattern steht ein Mixing-Programm zur Verfügung. Bei Auswahl eines
anderen Songs/Patterns wird ein anderes Mixing-Programm aufgerufen. Eine Mixing-Voice bietet 16
Speicher für jedes Mixing-Programm (Song oder Pattern). Bei Auswahl eines anderen Songs/Patterns
werden eine andere Mixing-Voice sowie ein anderes Mixing-Programm aufgerufen. Wenn Sie eine
Mixing-Voice eines bestimmten Songs/Patterns für einen anderen Song / ein anderes Pattern
verwenden möchten, führen Sie im Mixing-Voice-Job-Modus den Copy-Vorgang (Seite 123) aus.
Beachten Sie, dass für alle Songs und Patterns bis zu 256 Mixing Voices gespeichert werden können.
Wenn der Speicher für Mixing-Voices voll ist, löschen Sie nicht benötigte Mixing-Voices, indem Sie den
Delete-Job des Mixing-Voice-Job-Modus ausführen.

Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block
Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

Referenz

Maximale Polyphonie
Die maximale Polyphonie ist die Höchstzahl von Noten, die vom internen Klangerzeuger des

Voice-Modus

Instruments gleichzeitig wiedergegeben werden kann. Die maximale Polyphonie dieses

Performance-Modus

Synthesizers ist 128. Wenn die interne Klangerzeugung mehr Noten empfängt, als gespielt

Song-Modus

werden könnten, werden die vorher gespielten Noten ausgeschaltet. Denken Sie daran, dass dies

Pattern-Modus

bei Voices ohne Decay (Ausklingen) besonders auffallen kann. Weiterhin gilt, dass die maximale

Mixing-Modus

Polyphonie sich nicht nach der Anzahl der Voices, sondern der Anzahl der verwendeten VoiceElemente richtet. Wenn Normal-Voices mit bis zu acht Elementen verwendet werden, kann die
Höchstzahl der Noten, die gleichzeitig wiedergegeben werden können, kleiner als 128 sein.

Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus
Quick Setup
(Schnelleinrichtung)
File-Modus

A/D-Eingangs-Block
Diese Einheit verarbeitet die über die A/D-INPUT-Buchsen [L]/[R] eingespeisten Signale. Für das Audiosignal können
verschiedene Parameter wie Lautstärke, Pan und Effekt eingestellt werden, und der Klang wird zusammen mit den
anderen Voices ausgegeben. Der Insert-Effekt sowie die Systemeffekte können auf das über die A/D-INPUT-Buchsen
[L]/[R] eingespeiste Audiosignal angewendet werden. Die Parameter des A/D-Eingangs-Blocks werden im folgenden
Display eingestellt.
Modus

Display

Entsprechende Seite
im Referenzhandbuch

Voice-Modus

VCE-A/D-Display im Utility-Modus

Performance-Modus

A/D-IN-Display im Performance Common Edit

Seite 62

Song-/Pattern-Modus

A/D-IN-Display im Mixing Common Edit

Seite 116

Verwenden von iOSAnwendungen

Anhang
MIDI

Seite 145

Der auf das von den A/D-INPUT-Buchsen [L]/[R] eingespeiste Audiosignal angewendete Effekt wird im USB-I/O-Display
(Seite 146) des Utility-Modus eingestellt. Der Pegel des Audiosignals von den A/D-INPUT-Buchsen [L]/[R] kann mit dem
Drehregler A/D INPUT [GAIN] am Bedienfeld eingestellt werden. Darüber hinaus kann die Ein/Aus-Einstellung des
Audiosignals von den A/D-INPUT-Buchsen [L]/[R] mit der A/D-INPUT-Taste [ON/OFF] eingestellt werden.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

8

Grundlegender Aufbau

Sequenzer-Block
Hier können Sie Songs und Patterns erstellen, indem Sie Ihre Performances (von der Controller-Einheit) als MIDI-Daten
aufzeichnen und bearbeiten, die dann mit der Klangerzeugungseinheit wiedergegeben werden können.

Die Funktionsblöcke
Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block

Sequenzer-Block im Song-Modus

Arpeggio-Block
Controller-Einheit
Effektblock

Informationen über Songs
Ein Song wird erzeugt, indem Sie Ihr Spiel auf der Tastatur als MIDI-Sequenzdaten auf einzelnen Spuren
aufzeichnen. Ein Song dieses Synthesizers ist praktisch mit einem Song eines MIDI-Sequenzers
identisch, wobei die Wiedergabe am Ende der aufgezeichneten Daten automatisch anhält.

Interner Speicher

Referenz
Voice-Modus

Organisation der Song-Spuren

Performance-Modus
Ein Song besteht aus 16 getrennten Spuren, einer Scene-Spur und einer Tempospur. Diese Spuren
(Englisch: Tracks) können Sie in Echtzeit oder schrittweise aufzeichnen (Seite 79). Darüber hinaus
können Sie die aufgezeichneten Daten im Song Edit (Seite 84) einfügen oder bearbeiten.

Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus

Sequenzspuren 1–16

Master-Modus

Hier können Sie MIDI-Daten aufzeichnen.

Remote-Modus

Scene-Spur

Utility-Modus

Hier können Sie Szenenwechsel-Einstellungen wie Stumm- und Soloschaltung der Spuren aufzeichnen.
Diese können im Song-Play-Display (Seite 76) eingestellt und während der Song-Wiedergabe
abgespielt werden. Während der Song-Wiedergabe ändern sich die Stumm- und Soloschaltungen der
Spuren automatisch entsprechend den Einstellungen, die Sie auf der Scene-Spur aufgenommen hatten.

Quick Setup
(Schnelleinrichtung)
File-Modus

Tempospur
Hier können Sie Tempowechsel-Einstellungen aufzeichnen. Während der Song-Wiedergabe ändert sich das
Tempo automatisch entsprechend den Einstellungen, die Sie auf der Tempospur aufgenommen hatten.

Verwenden von iOSAnwendungen

Song Chain (S.-Kette)
Mit dieser Funktion können Sie Songs in einer Kette (Chain) hintereinander anordnen, um sie
automatisch der Reihe nach abzuspielen. Die Wiedergabereihenfolge können Sie im Song-Play-Modus
(Seite 76) einstellen.

Song 01

Song 22

Anhang
MIDI

Song 15

Sequenzer-Block im Pattern-Modus
Über Patterns
Beim MOXF6/MOXF8 bezieht sich der Ausdruck „Pattern“ auf eine relativ kurze Musik- oder
Rhythmusphrase (1 bis 256 Takte), die zur Schleifenwiedergabe verwendet wird. Wenn Sie also ein
Pattern gestartet haben, wird dieses fortgesetzt wiederholt, bis Sie die Taste [J] (Stopp) drücken.

Section
Patterns sind mehr als einfache Phrasen – sie enthalten 16 Variationen, genannt „Sections“. Diese
Sections lassen sich während der Wiedergabe umschalten und als rhythmische/Begleitvariationen für
die verschiedenen Teile eines Songs verwenden. Sie können zum Beispiel eine Section für die Strophe
verwenden, eine weitere für den Refrain und eine dritte für die Bridge (Übergang). Bestimmte PatternEinstellungen wie Tempo und Mixing ändern sich beim Umschalten der Sections nicht, wodurch das
Feeling und der Grundrhythmus über alle Wechsel erhalten bleibt. Sie können die Section-Funktion als
praktisches Kompositionswerkzeug verwenden, um sofort die Begleit-Pattern-Variationen für einen
Song zu erstellen, beispielsweise Melodie A, Melodie B und Hauptthema. Anweisungen zum Wechseln
von Patterns und Sections finden Sie in der Bedienungsanleitung des MOXF6/MOXF8.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

9

Grundlegender Aufbau

Pattern Chain

Die Funktionsblöcke
Mit Hilfe einer Pattern Chain können Sie verschiedene Sections (innerhalb eines Patterns) zu einer
„Kette“ (Chain) aneinander reihen, um einen kompletten Song aufzubauen. Sie können mit einer Pattern
Chain erreichen, dass der MOXF6/MOXF8 automatisch die Sections umschaltet, bevor Sie die PatternWiedergabe mit den Section-Wechseln im Pattern-Chain-Display aufnehmen. Für jedes Pattern kann im
Pattern-Chain-Display (Seite 103) eine Pattern Chain erzeugt werden. Sie können diese Methode auch
anwenden, wenn Sie Songs auf Grundlage eines bestimmten Patterns erstellen möchten, da die Pattern
Chains im Pattern-Chain-Edit-Modus (Seite 104) in einen Song umgewandelt werden können.

Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block
Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

Section A

Section B

Section C

Referenz
Voice-Modus

Phrase

Performance-Modus

Dies sind die grundlegenden MIDI-Sequenzdaten in einer Spur und gleichzeitig die kleinste Einheit,
die bei der Erzeugung eines Patterns verwendet wird. „Phrasen“ sind kurze Musik-/Rhythmuspassagen
für ein einzelnes Instrument, beispielsweise ein Rhythmus-Pattern für den Rhythmus-Part, eine Basslinie
für den Bass-Part oder eine Akkordbegleitung des Gitarren-Parts. Dieser Synthesizer besitzt
Speicherplatz für bis zu 256 Ihrer eigenen User-Phrasen.
HINWEIS Das MOXF6/MOXF8 enthält keine Preset-Phrasen.

Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus
Quick Setup

Struktur der Pattern-Spuren

(Schnelleinrichtung)

Ein Pattern besteht aus 16 getrennten Spuren. Siehe „Sequenzspuren 1 – 16“ unter „Organisation der
Song-Spuren“ (Seite 9).

Verwenden von iOSAnwendungen

Pattern-Spuren und Phrasen
Ein Pattern besteht aus 16 Spuren, denen eine Phrase zugewiesen werden kann. Im Pattern-Modus
können MIDI-Daten nicht direkt auf jeder Spur aufgenommen werden. Die Aufnahme erfolgt in einer
leeren User-Phrase. Diese neu angelegte Phrase wird automatisch der Aufnahmespur zugeordnet.
Spur 1
Spur 2
:
Spur 16

Phrase 001
Phrase 002
:
Phrase 003

File-Modus

Phrase 001
Phrase 002
Phrase 003
:

MIDI-Daten
MIDI-Daten
MIDI-Daten
:

Anhang
MIDI

Sequenzer-Block; sowohl Songs als auch Patterns zugeordnet
MIDI-Spuren und Mixing-Einstellungen
MIDI-Spuren erstellen Sie, indem Sie im Song-Record-Modus oder im Pattern-Record-Modus Ihr Spiel
auf der Tastatur aufnehmen. MIDI-Sequenzdaten werden auf der MIDI-Spur aufgenommen, und die
Normal Voice oder Drum-Voice wird dem Mixing-Part dieser Spur zugewiesen. Um die MixingParameter wie Voice, Lautstärke und Panoramaposition für die einzelnen Spuren zu ändern, drücken
Sie die [MIXING]-Taste, um in den Mixing-Modus zu wechseln (Seite 114), und bearbeiten Sie dann die
Parameter für den Mixing-Part, der der gewünschten Spur entspricht. Beachten Sie, dass Spur 1 nicht
immer dem Mixing-Part 1 entspricht. Wie weiter unten dargestellt sind die einzelnen Spuren der SongSequenzdaten und die einzelnen Mixing-Parts der Klangerzeugungseinheit miteinander verbunden,
wenn der Ausgangskanal (TxCH) dem Empfangskanal (RcvCH) entspricht. Anders ausgedrückt
steuern die Sequenzdaten der einzelnen Spuren die entsprechenden Parts (mit derselben MIDIKanalzuweisung) in der Klangerzeugungseinheit. Die Sendekanäle der einzelnen Spuren können im
TRACK-Display (Seite 78) des Song- oder Pattern-Modus eingestellt werden, die Empfangskanäle der
einzelnen Parts hingegen im VOICE-Display (Seite 117) des Mixing Edit.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

10

Grundlegender Aufbau

Song/Pattern
Sequenzer-Block

Klangerzeugerblock

Sequenzdaten
(Song, Pattern)

Mixing

Aufnahme

Spur 1
Spur 2
Spur 3
:
Spur 16

Die Funktionsblöcke
Klangerzeugungseinheit

TxCH
2
2
3
:
16

RcvCH
2
3
3
:
16

Part 1
Part 2
Part 3
:
Part 16

A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block
Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

HINWEIS Wenn Sie im Mixing-Modus auf der Tastatur spielen, erklingt nicht der ausgewählte Part, sondern der Part,
dessen Spurnummer der Nummer des ausgewählten Parts entspricht. So erklingt zum Beispiel mit den
Einstellungen der obenstehenden Abbildung beim Spielen auf der Tastatur Part 1, auch wenn im MixingModus Part 2 ausgewählt wurde.

Referenz
Voice-Modus
Performance-Modus

Sequenzer-Block; angewendet auf den Performance-Modus

Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus

Performance-Aufnahme

Master-Modus

Im Performance-Modus können Sie Ihr eigenes Spiel auf der Tastatur im Song oder Pattern aufnehmen.
Sie können Drehregler- und Controller-Bewegungen sowie die Arpeggio-Wiedergabe zusammen mit
Ihrem Tastaturspiel auf der angegebenen Spur als MIDI-Events aufnehmen.

Remote-Modus

HINWEIS Bei der Performance-Aufnahme bewirkt die Betätigung der Drehregler lediglich die Aufzeichnung von

(Schnelleinrichtung)

Controller-Meldungen; Parameteränderungsmeldungen können nicht aufgezeichnet werden. Einzelheiten
zu den Controller-Meldungen finden Sie in dem PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.

Die Arpeggio-Wiedergabedaten für die Parts 1–4 der Performance werden auf den (im REC-TR-Display
des Performance-Record-Modus) festgelegten Spuren des Songs bzw. Patterns aufgenommen.
Ihr Tastaturspiel und Controller-/Drehreglerbewegungen (gemeinsam für die Parts 1–4) werden getrennt
auf den Spuren 1–4 aufgenommen.

Utility-Modus
Quick Setup
File-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen

HINWEIS Weitere Informationen zur Bedienung finden Sie in der Bedienungsanleitung des MOXF6/MOXF8.

Anhang
MIDI

Arpeggio-Block
Mit den Funktionen dieses Blocks können Sie automatisch Musik- und Rhythmusphrasen mit der aktuellen Voice starten,
indem Sie einfach eine oder mehrere Tasten anschlagen. Die Arpeggio-Sequenz verändert sich auch entsprechend
den Tönen oder Akkorden, die Sie spielen, so dass Sie eine Vielzahl anregender Phrasen und Ideen erhalten – beim
Komponieren wie auch beim Spielen. Es können auch im Song- und Pattern-Modus vier Arpeggio-Typen gleichzeitig
wiedergegeben werden.

Arpeggio-Kategorien
Wie im Folgenden aufgelistet sind die Arpeggio-Typen (neben „NoAsg“; keine Zuordnung) in 16 Kategorien unterteilt.
Die Kategorien basieren auf der Art des Instruments.

Kategorieliste
ApKb

Acoustic Piano & Keyboard

Lead

Synth Lead

Organ

Organ

PdMe

Synth Pad / Musical Effect

GtPl

Guitar / Plucked

CPrc

Chromatic Percussion

GtMG

Guitar for "Mega Voice"

DrPc

Drum / Percussion

Bass

Bass

Seq

Synth Seq

BaMG

Bass for "Mega Voice"

Hybrd

Hybrid Seq

Strng

Strings

Cntr

Control

Brass

Brass

NoAsg

No Assignment

RdPp

Reed / Pipe

HINWEIS Die Kategorien namens „GtMG“ und „BaMG“ enthalten Arpeggio-Typen, die für den Einsatz mit Mega
Voices geeignet sind.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

11

Grundlegender Aufbau

MegaVoices und MegaVoice-Arpeggien

Die Funktionsblöcke

Normal Voices verwenden Velocity Switching (Umschaltung per Anschlagsstärke), um zu erreichen, das sich
Klangeigenschaften und/oder die Lautstärke einer Voice je nach Anschlagsstärke verändern; dies verleiht
diesen Voices größere Authentizität und einen natürlichen Anschlag. MegaVoices besitzen eine sehr komplexe
Struktur mit vielen verschiedenen Ebenen, und eignen sich daher nicht für manuelles Spiel. Mega Voices
wurden speziell für die Wiedergabe mit Mega-Voice-Arpeggios konzipiert, wodurch unglaublich realistische
Ergebnisse erzielt werden. Sie sollten die MegaVoices immer zusammen mit den MegaVoice-Arpeggien
verwenden (die in den Kategorien „GtMG“ und „BaMG“ zu finden sind). Einzelheiten zu den Mega-VoiceArpeggien finden Sie unter „Voice-Typ“ in der „Liste der Arpeggio-Typen“ des PDF-Dokuments „Datenliste“.

Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block
Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

Referenz

Unterkategorien

Voice-Modus
Die Arpeggio-Typen sind in die nachstehend aufgelisteten Unterkategorien eingeteilt. Da die folgenden Unterkategorien
nach Musikrichtung aufgeführt sind, lässt sich die passende Unterkategorie für den gewünschten Musikstil leicht auffinden.

Performance-Modus
Song-Modus
Pattern-Modus

Liste der Unterkategorien (Sub Category)

Mixing-Modus
Rock

Rock

World

World

PopRk

Pop Rock

Genrl

General

Balad

Ballad

Comb

Combination

Remote-Modus

HipHp

Hip Hop

Zone

Zone Velocity*

Utility-Modus

R&B-M

R&B Modern

Z.Pad

Zone Velocity for Pad*

Quick Setup

R&B-C

R&B Classic

Filtr

Filter

(Schnelleinrichtung)

Funk

Funk

Exprs

Expression

Tekno

Techno / Trance

Pan

Pan

House

House / Dance Pop

Mod

Modulation

D&B

D&B / Breakbeats

Pbend

Pitch Bend

Chill

Chillout / Ambient

Asign

Assign 1/2

Jazz

Jazz / Swing

---

No Assignment

Latin

Latin

HINWEIS Arpeggio-Typen der Unterkategorien, die mit einem Sternchen (*) markiert sind, enthalten einige VelocityBereiche, denen jeweils verschiedene Phrasen zugeordnet sind. Wenn eine dieser Kategorien im VoiceModus ausgewählt wird, ist es ratsam, den Velocity-Limit-Parameter jedes Elements auf den gleichen
Bereich wie die folgenden einzustellen.

Master-Modus

File-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen

Anhang
MIDI

Velocity-Bereiche der einzelnen Arpeggio-Typen.
2Z_*****: 1 – 90, 91 – 127
4Z_*****: 1 – 70, 71 – 90, 91 – 110, 111 – 127
8Z_*****: 1 – 16, 17 – 32, 33 – 48, 49 – 64, 65 – 80, 81 – 96, 97– 108, 109 – 127
PadL_*****: 1 – 1, 2 – 2, 3 – 127
PadH_*****: 1 – 112, 113 – 120, 121 – 127

Name des Arpeggio-Typs
Die Arpeggio-Typen sind entsprechend gewisser Regeln und Abkürzungen benannt. Sobald Sie diese Regeln verstanden
haben, wird es Ihnen leicht fallen, die Arpeggio-Typen zu durchsuchen und den gewünschten Typ zu finden.

Arpeggio-Typ mit „_ES“ am Ende des Namens (Beispiel: HipHop1_ES)
Diese Arpeggio-Typen verwenden die gleiche Mehrspur-Arpeggio-Architektur wie der MOTIF ES. Diese
ES-Arpeggien weisen folgende Vorzüge auf: 1) Mit diesen Arpeggien können Sie mit einer einzigen,
auslösenden Note komplexe Notenfolgen und Akkorde erzeugen. 2) Das Arpeggio folgt dicht den auf
der Tastatur gespielten Noten (nur in dem Bereich, der dem Arpeggio zugewiesen ist) und erlaubt so
eine ziemlich gute harmonische Freiheit und die Möglichkeit, mit Arpeggien zu „solieren“.

Arpeggio-Typ mit „_XS“ am Ende des Namens (Beispiel: Rock1_XS)
Diese Arpeggien verwenden eine spezielle Technik der Akkorderkennung, die festlegt, welche Noten
vom Arpeggio gespielt werden sollten. Diese XS-Arpeggien weisen folgende Vorzüge auf: 1) Die
Arpeggien reagieren nur auf einen Tastaturbereich, dem ein XS-Arpeggio zugewiesen wurde. Andere
Tastaturbereiche beeinflussen die Akkorderkennung nicht. Dies erlaubt ein sehr natürliches Spiel auf
der gesamten Tastatur, während Bass- und Begleit-Parts vom Arpeggio erzeugt werden. 2) Das
Arpeggio spielt immer harmonisch korrekte Parts. Dies ist besonders nützlich für Parts für die Bass- und
Akkordbegleitung.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

12

Arpeggio-Typ mit normalem Namen (Beispiel: UpOct1)
Zusätzlich zu den obigen Typen gibt es weitere drei Wiedergabearten: die Arpeggien, die für Normal
Voices erzeugt wurden und nur mit den gespielten Noten und deren Oktavnoten gespielt werden
(Seite 15), die Arpeggien, die für Drum-Voices erzeugt wurden (Seite 16), und Arpeggien,
die hauptsächlich Nicht-Noten-Events enthalten (Seite 16).

Grundlegender Aufbau
Die Funktionsblöcke
Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block

Arpeggio-Typ mit „_AF1“, „_AF2“ oder „_AF1&AF2“ (Beispiel: Electro Pop AF1)

Arpeggio-Block

Wenn dieser Typ getriggert wird, werden die ASSIGNABLE-FUNCTION-Tasten [1], [2] oder beide
während der Wiedergabe eingeschaltet.

Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

Gebrauch der Liste der Arpeggio-Typen
Die Liste der Arpeggio-Typen im PDF-Dokument „Datenliste“ enthält die folgenden Spalten.

Referenz
Voice-Modus
Performance-Modus

Main
Sub
ARP
Category Category No.

ARP Name

Time
Original
Random
Signature Length Tempo Accent
SFX

Voice Type

ApKb

Rock

1

MA_70s Rock _ES

4/4

2

130

Acoustic Piano

ApKb

Rock

2

MB_70s Rock _ES

4/4

1

130

:

ApKb

Rock

3

MC_70s Rock

4/4

2

130

ApKb

Rock

4

MD_70s Rock

4/4

4

130

ApKb

Rock

5

FA_70s Rock

4/4

1

130

ApKb

Rock

6

FB_70s Rock _ES

4/4

1

130

ApKb

Rock

7

FC_70s Rock _ES

4/4

2

130

Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus

HINWEIS Bedenken Sie, dass diese Liste nur Illustrationszwecken dient. Eine vollständige Auflistung der verfügbaren Arpeggio-Typen
finden Sie im PDF-Dokument „Datenliste“.

1 Main Category
Zeigt eine Arpeggio-Hauptkategorie an.

Utility-Modus
Quick Setup
(Schnelleinrichtung)
File-Modus

2 Sub Category
Zeigt eine Arpeggio-Unterkategorie an.

3 ARP No (Arpeggio-Nummer)

Verwenden von iOSAnwendungen

Zeigt die Nummer des Arpeggio-Typs an.

4 ARP Name (Arpeggio-Name)
Zeigt den Namen des Arpeggios an.

5 Time Signature

Anhang
MIDI

Zeigt das Taktmaß des Arpeggios an.

6 Length
Zeigt die Länge (Taktanzahl) des Arpeggio-Typs an. Wenn der Loop-Parameter*1 auf „off“ gestellt
ist, läuft das Arpeggio entsprechend dieser Länge und stoppt.

7 Original Tempo
Zeigt den zugehörigen Tempowert des Arpeggio-Typs an. Beachten Sie, dass dieses Tempo nicht
automatisch bei Auswahl eines Arpeggio-Typs eingestellt wird.

8 Accent
Der Kreis zeigt an, dass das Arpeggio die Accent-Phrase-Funktion (Seite 14) verwendet.

9 Random SFX
Der Kreis zeigt an, dass das Arpeggio die SFX-Funktion (Seite 15) verwendet.

) Voice Type
Zeigt den empfohlenen Voice-Typ des Arpeggio-Typs an. Wenn der Parameter „VoiceWithARP“
(Voice With Arpeggio) *2 im Song-/Pattern-Record-Modus auf „on“ gestellt ist, wird automatisch eine
Voice dieses Typs ausgewählt.
*1 Der Loop-Parameter kann im PLAY-FX-Display des Arpeggio Edit von Voice-Modus (Seite 28), Performance-Modus
(Seite 58) und Song/Pattern-Modus (Seite 83) eingestellt werden.
*2 Der Parameter „VoiceWithARP“ kann im MAIN-Display des Arpeggio Edit des Song/Pattern-Modus (Seite 83)
eingestellt werden.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

13

Grundlegender Aufbau

Arpeggio-Parameter
Es gibt verschiedene Methoden zur Triggerung (Auslösung) und zum Stoppen der Arpeggio-Wiedergabe. Zusätzlich
können Sie einstellen, ob SFX-Sounds und spezielle Accent-Phrasen zusammen mit den normalen Sequenzdaten
gestartet werden sollen. Dieser Abschnitt beschreibt die Arpeggio-Parameter, die in den Modi Voice, Performance und
Mixing eingestellt werden können.

Die Funktionsblöcke
Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block

Ein- und Ausschalten der Arpeggio-Wiedergabe
Folgende drei Einstellungen zum Ein-/Ausschalten der Arpeggio-Wiedergabe sind verfügbar.

Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

Für Arpeggio-Wiedergabe nur bei gehaltener Taste:

Stellen Sie den „Hold“-Parameter auf „off“ und den
„TriggerMode“-Parameter auf „gate“.

Für Fortsetzung der Arpeggio-Wiedergabe auch bei
losgelassener Taste:

Stellen Sie den „Hold“-Parameter auf „on“ und den
„TriggerMode“-Parameter auf „gate“.

Für Ein-/Ausschalten der Arpeggio-Wiedergabe bei
jedem Tastenanschlag:

Stellt den „TriggerMode“-Parameter auf „toggle“ ein.
(Der „Hold“-Parameter kann auf „on“ oder „off“
gestellt sein.)

HINWEIS Zu den Displays mit den Parametern „Hold“ und „TriggerMode“ siehe das MAIN- und das PLAY-FXDisplay des Arpeggio Edit von Voice-Modus (Seite 28), Performance-Modus (Seite 58) und Song/PatternModus (Seite 83).

HINWEIS Wenn die MIDI-Sustain-Meldung (Controller-Nr. 64) empfangen wird, während „Arp Sw“ auf „on“
gestellt ist, können Sie das gleiche Ergebnis erzielen, indem Sie „Common Switch“ und „Part Switch“
auf „on“ stellen.

Referenz
Voice-Modus
Performance-Modus
Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus
Quick Setup

Steuern der Arpeggio-Wiedergabe mit den Drehreglern
Wenn die Kontrolllampe ARP eingeschaltet wird, indem die Taste [Knob Function 2] einige Male
gedrückt wird, können Sie die Arpeggio-Wiedergabe mit den Drehreglern 5–8 auf dem Bedienfeld
steuern. Probieren Sie es aus und hören Sie auf die Änderungen im Klang. Einzelheiten zur Wirkung der
Drehregler 5–8 finden Sie unter den „Drehregler-Funktionen“ des Voice-Modus (Seite 54).

(Schnelleinrichtung)
File-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen

Drücken Sie diese Taste mehrmals, bis die Kontrolllampe leuchtet

Anhang
MIDI

Mittels der Drehregler gesteuerte Arpeggio-Funktionen

Accent Phrase (Betonungsphrase)
Accent-Phrasen bestehen aus Sequenzdaten, die in einige Arpeggio-Typen integriert sind, und nur
erklingen, wenn Sie Noten mit einer höheren Velocity spielen als dem Wert, der im Parameter Accent
Velocity Threshold angegeben ist. Wenn es Ihnen schwerfällt, mit der für die Auslösung der AccentPhrase nötigen Velocity zu spielen, stellen Sie den Parameter „AccntVelTh“ (Accent Velocity Threshold)
auf einen niedrigeren Wert.
HINWEIS Zu den Displays mit den „AccntVelTh“-Parametern siehe das PLAY-FX-Display des Arpeggio Edit von
Voice-Modus (Seite 28), Performance-Modus (Seite 58) und Song/Pattern-Modus (Seite 83).

HINWEIS Näheres zu den Arpeggio-Typen, die diese Funktion nutzen, finden Sie in der „Liste der Arpeggio-Typen“
im PDF-Dokument „Datenliste“.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

14

Random SFX (zufällige Effektklänge)

Grundlegender Aufbau
Die Funktionsblöcke

Einige Arpeggio-Typen besitzen eine Random-SFX-Funktion, die spezielle Sounds auslöst
(z. B. Bundgeräusche einer Gitarre), wenn die Taste losgelassen wird. Die folgenden Parameter
sind verfügbar, um die Random-SFX-Funktion zu beeinflussen.

Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block

Zum Ein-/Ausschalten von Random SFX:

Parameter Random SFX

Arpeggio-Block

Zum Einstellen der Lautstärke des SFX-Klanges:

Parameter SFXVelOffset (Random SFX Velocity Offset)

Controller-Einheit

Um festzulegen, ob die Lautstärke des SFX-Sounds
durch die Velocity gesteuert wird:

Parameter SFXKeyOnCtrl (Random SFX Key on Control)

Effektblock
Interner Speicher

HINWEIS Zu den Displays mit den Parametern „RandomSFX“, „SFXVelOffset“ und „SFXKeyOnCtrl“ siehe das PLAYFX-Display des Arpeggio Edit von Voice-Modus (Seite 28), Performance-Modus (Seite 58) und Song/
Pattern-Modus (Seite 83).

HINWEIS Näheres zu den Arpeggio-Typen, die diese Funktion nutzen, finden Sie in der „Liste der Arpeggio-Typen“
im PDF-Dokument „Datenliste“.

Referenz
Voice-Modus
Performance-Modus
Song-Modus

Displays mit Arpeggio-Einstellungen
Jeder Modus hat ein Arpeggio-Edit-Display für die Arpeggio-Einstellungen. Wenn Sie in einem
beliebigen Modus die ARP-Taste [EDIT] drücken, wird das Arpeggio-Edit-Display angezeigt.

Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus

Arten der Arpeggio-Wiedergabe
Es gibt drei Arten der Arpeggio-Wiedergabe, wie nachstehend beschrieben.

Utility-Modus
Quick Setup
(Schnelleinrichtung)
File-Modus

Arpeggien für Normal Voices
Arpeggio-Typen, die für Normal Voices konzipiert sind (und jeder der Kategorien außer DrPC und Cntr
angehören), bieten folgende drei Wiedergabearten.

Verwenden von iOSAnwendungen

Wiedergabe nur der gespielten Noten
Das Arpeggio wird nur mit der/den gespielten Note(n) und ihren Oktavierungen wiedergegeben.

Wiedergabe einer programmierten Sequenz je nach gespielten Noten

Anhang
MIDI

Diese Arpeggio-Typen verfügen über mehrere Sequenzen, von denen jeweils eine für einen bestimmten
Akkordtyp geeignet ist. Auch wenn Sie nur eine Taste anschlagen, wird das Arpeggio mit der
programmierten Sequenz wiedergegeben. Das heißt, dass möglicherweise andere Tasten erklingen als
diejenigen, die Sie anschlagen. Anschlagen einer weiteren Taste triggert eine transponierte Sequenz,
wobei die angeschlagene Note als neuer Grundton verwendet wird. Anschlagen weiterer zusätzlich zu
den gehaltenen Tönen ändert die Sequenz entsprechend. Arpeggien mit einem solchen
Wiedergabetyp tragen „_ES“ am Ende des Namens.

Wiedergabe einer programmierten Sequenz je nach gespieltem Akkord
Diese Arpeggio-Typen, die für den Gebrauch mit Normal Voices gedacht sind, werden entsprechend
dem erkannten Akkordtyp der angeschlagenen Tasten wiedergegeben. Arpeggien mit einem solchen
Wiedergabetyp tragen „_XS“ am Ende des Namens.
HINWEIS Wenn der „KeyMode“-Parameter auf „sort“ oder „sortdirect“ gestellt ist, wird die gleiche Sequenz
abgespielt, gleichgültig, in welcher Reihenfolge Sie die Tasten anschlagen. Wenn der „KeyMode“Parameter auf „thru“ oder „thrudirect“ gestellt ist, wird eine andere Sequenz abgespielt, je nachdem,
in welcher Reihenfolge Sie die Tasten anschlagen.

HINWEIS Da diese Wiedergabearten für Normal Voices programmiert sind, führt ihre Verwendung mit Drum-Voices
möglicherweise zu musikalisch nicht brauchbaren Klängen.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

15

Arpeggien für Drum-/Percussion-Voices (Kategorie: DrPc)

Grundlegender Aufbau
Die Funktionsblöcke

Diese Arpeggio-Typen sind speziell für Drum-Voices konzipiert. Sie haben sofortigen Zugriff auf
unterschiedliche Rhythmus-Patterns. Es stehen drei verschiedene Wiedergabearten zur Verfügung.

Wiedergabe eines Drum-Patterns
Durch Anschlagen beliebiger Tasten wird dasselbe Rhythmus-Pattern ausgelöst.

Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block
Controller-Einheit

Wiedergabe eines Drum-Patterns plus zusätzlich gespielter Noten
(zugewiesene Schlaginstrumente)
Durch Anschlagen einer beliebigen Note wird dasselbe Rhythmus-Pattern ausgelöst. Wenn zu der
gehaltenen Note noch weitere hinzugefügt werden, werden für das Drum-Pattern zusätzliche Klänge
(zugewiesene Schlaginstrumente) erzeugt.

Wiedergabe nur der gespielten Noten (zugewiesene Schlaginstrumente)
Durch Anschlagen einer oder mehrerer Noten wird ein Rhythmus-Pattern ausgelöst, das nur die
gespielten Noten verwendet (zugewiesene Schlaginstrumente). Das ausgelöste Rhythmus-Pattern
ändert sich je nachdem, in welcher Reihenfolge die Noten gespielt werden, auch wenn Sie dieselben
Noten spielen. Dadurch können Sie, wenn der „KeyMode“-Parameter auf „thru“ oder „thrudirect“ steht,
auf unterschiedliche Rhythmus-Patterns mit denselben Instrumenten zugreifen, indem Sie einfach die
Reihenfolge der von Ihnen gespielten Noten verändern.

Effektblock
Interner Speicher

Referenz
Voice-Modus
Performance-Modus
Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus

HINWEIS Die drei vorstehenden Wiedergabearten werden nicht nach Kategoriename oder Typname unterschieden.
Sie müssen sie einfach ausprobieren und sich den Unterschied anhören.

HINWEIS Da diese Wiedergabearten für Drum-Voices programmiert sind, führt ihre Verwendung zusammen mit
Normal Voices möglicherweise zu unbrauchbaren Klängen.

Utility-Modus
Quick Setup
(Schnelleinrichtung)
File-Modus

Arpeggien, die hauptsächlich nicht notenbezogene Daten enthalten
(Kategorie: Cntr)
Diese Arpeggio-Typen sind hauptsächlich mit Controller- und Pitch-Bend-Daten programmiert.
Sie werden nicht zum Spielen von bestimmten Noten verwendet, sondern um die Klangfarbe oder die
Tonhöhe zu verändern. Manche Typen enthalten gar keine Notendaten. Wenn Sie einen Typ aus dieser
Kategorie verwenden, stellen Sie den „KeyMode“-Parameter im jeweiligen Modus auf „direct“,
„thrudirect“ oder „sortdirect“.

Verwenden von iOSAnwendungen

Anhang
MIDI

HINWEIS Zu den Displays mit den „KeyMode“-Parametern siehe das PLAY-FX-Display des Arpeggio Edit von VoiceModus (Seite 28), Performance-Modus (Seite 58) bzw. Song/Pattern-Modus (Seite 83).

Tipps für die Arpeggio-Wiedergabe
Arpeggios bieten nicht nur Inspiration und vollständige Rhythmuspassagen, zu denen Sie spielen können,
sondern geben Ihnen auch hochwertige MIDI-Daten, die Sie zum Erstellen von Songs verwenden können, oder
voll ausgeformte Hintergrundparts für Ihre Live-Darbietungen. Anweisungen zur Verwendung des Arpeggios
finden Sie im „Quick Guide“ in der Bedienungsanleitung.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

16

Grundlegender Aufbau

Controller-Block
Dieser Block besteht aus der Tastatur, dem Pitch-Bend- und Modulationsrad, dem Ribbon-Controller, den Dreh- und
Schiebereglern usw. Von der Tastatur selbst werden keine Klänge erzeugt. Stattdessen erzeugt/sendet sie beim Spielen
Informationen wie Note ein/aus, Velocity usw. (MIDI-Meldungen) an die Klangerzeugungseinheit des Synthesizers.
Auch die Controller erzeugen/senden MIDI-Meldungen. Die Klangerzeugungseinheit des Synthesizers produziert den
Klang entsprechend den von der Tastatur und den Controllern gesendeten MIDI-Meldungen.

Die Funktionsblöcke
Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block

Tastatur

Controller-Einheit

Die Tastatur sendet Note-On/Off-Meldungen an den Klangerzeuger-Block (zur Erzeugung des Klangs) und an den
Sequenzer-Block (für die Aufnahme). Die Tastatur dient auch zum Auslösen der Arpeggio-Wiedergabe. Sie können die
Oktavlage der Tastatur mit den OCTAVE-Tasten [+]/[-] verschieben, die Töne mit den TRANSPOSE-Tasten [+]/[-]
transponieren und einstellen, wie die tatsächlichen Velocity-Werte in Relation zu Ihrer Anschlagstärke erzeugt werden.

Interner Speicher

Effektblock

Voice-Modus

Pitch-Bend-Rad

Performance-Modus

Mit dem Pitch-Bend-Rad wird die Tonhöhe der gespielten Noten nach oben
höhere
(wenn das Rad vom Spieler weggedreht wird) oder nach unten (wenn das Rad
Tonhöhe
zum Spieler hin gedreht wird) verändert. Rollen Sie das Rad nach oben bzw.
nach unten, um die Tonhöhe zu heben bzw. zu senken. Das Rad ist
selbstzentrierend und kehrt beim Loslassen automatisch in die Ausgangslage
niedrigere
zurück. Jede Preset-Voice hat ihren eigenen Standard-Pitchbending-Bereich.
Tonhöhe
Die Pitch-Bend-Range-Einstellung kann im GENERAL-Display (Seite 30) des
Voice Common Edit, im VOICE-Display (Seite 64) des Performance Part Edit
oder im VOICE-Display (Seite 117) des Mixing Part Edit geändert werden. Von diesen Displays aus können Sie die
Pitch-Bend-Funktion auch umkehren, so dass eine Aufwärtsbewegung die Tonhöhe verringert und eine
Abwärtsbewegung die Tonhöhe erhöht. Sie können dem Pitch-Bend-Rad im CTL-SET-Display (Seite 32) des Voice Edit
auch eine andere Funktion zuweisen.

Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus
Quick Setup
(Schnelleinrichtung)
File-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen

Modulationsrad
Normalerweise wird das Modulationsrad dazu verwendet, um einem Klang
einen Vibrato-Effekt hinzuzufügen, dennoch ist das Modulationsrad für viele
Preset-Voices oft mit anderen Funktionen und Effekten belegt. Je weiter Sie
dieses Rad nach oben drehen, desto größer ist der auf den Klang
angewendete Effekt. Um eine versehentliche Anwendung der Effekte auf die
gegenwärtige Voice zu vermeiden, achten Sie vor dem Spielen darauf, dass
sich das Modulationsrad in Minimalstellung befindet. Sie können dem
Modulationsrad im CTL-SET-Display (Seite 32) des Voice Common Edit auch
verschiedene andere Funktionen zuweisen.

Referenz

Maximum

Anhang
MIDI
Minimum

Zuweisbare Funktionstasten
Entsprechend den Einstellungen bei XA Control (Expanded Articulation) im OSC-Display (Seite 38) des Voice Element
Edit können Sie das bestimmte Elemente der aktuellen Voice abrufen, indem Sie eine dieser Tasten während des
Tastaturspiels drücken. Mit den Parametern Assignable Function 1 Mode und Assignable Function 2 Mode im
GENERAL-Display (Seite 30) des Voice Common Edit können Sie wählen, wie der Ein-/Ausschaltzustand dieser Tasten
geschaltet wird. Weiterhin können Sie diesen Tasten im CTL-SET-Display (Seite 32) des Voice Edit (statt der
Auswahlfunktion von Elementen) verschiedene andere Funktionen zuweisen.

Drehregler
Mit Hilfe dieser acht Drehregler können Sie verschiedene Klangaspekte der Voice in Echtzeit ändern, d.h. während
Ihres Spiels. Mit den acht Schiebereglern können Sie die Lautstärke der Voice-Elemente, Performance-Parts und der
Mixing-Parts einstellen. Anweisungen zur Verwendung der Drehregler im Voice-/Performance-Modus finden Sie in der
Bedienungsanleitung. Anweisungen zur Verwendung der Drehregler im Song-/Pattern-Modus finden Sie auf Seite 124.

DAW Remote
Drücken Sie die [DAW REMOTE]-Taste, um den Remote-Modus aufzurufen. Bei Aufruf des Remote-Modus ändern sich die
Funktionen der Bedienfeldtasten – ausgenommen die Tasten A/D INPUT [ON/OFF], OCTAVE [+]/[-], TRANSPOSE [+]/[-] und
[UTILITY] – zu denen, die ausschließlich für diesen Modus gelten. Einzelheiten finden Sie unter Remote-Modus des Abschnitts
„Referenz“ auf Seite 133.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

17

Effektblock
Dieser Block wendet Effekte auf die Ausgabe des Klangerzeuger-Blocks sowie des Audio-Eingangs-Blocks an und
bearbeitet und verbessert den Klang. Effekte werden in der letzten Phase der Bearbeitung angewendet, in der Sie den
Klang beliebig verändern können.

Grundlegender Aufbau
Die Funktionsblöcke
Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block

Effektstruktur

Arpeggio-Block
Controller-Einheit
Effektblock

Systemeffekte – Reverb und Chorus
Systemeffekte werden auf den Gesamtklang angewendet. Bei den Systemeffekten wird der Klang jedes
Parts entsprechend des eingestellten „Effect Send Level“ (Ausspielpegel) an den Effekt gesendet.
Der bearbeitete Sound (als „wet“ – nass – bezeichnet) wird entsprechend der Einstellung des „Return
Level“ (Effektrückweg-Pegel) an die Mischstufe zurückgesendet und ausgegeben, nachdem er mit dem
unbearbeiteten („dry“ – trockenen) Klang zusammengemischt wurde. Dieses Instrument ist mit Reverb
und Chorus als Systemeffekten ausgestattet. Darüber hinaus können Sie den Ausspielpegel von Chorus
an Reverb einstellen. Dieser Parameter wird verwendet, um den Reverb-Effekt auf die vom ChorusEffekt ausgegebenen Signale anzuwenden. Eine natürliche Wirkung erhalten Sie, indem Sie die ReverbTiefe mit dem gleichen Pegel wie den des unbearbeiteten Klangs an den Chorus-Klang senden.

Insert-Effekte
Insert-Effekte können einzeln auf gewünschte Parts angewendet werden, bevor die Signale sämtlicher
Parts zusammengeführt werden. Sie sollten für Klänge verwendet werden, deren Charakter Sie
drastisch ändern möchten. Jede Voice bietet einen Satz von Insert-Effekten mit den Einheiten A und B.
Sie können für die Insert-Effekte A und B verschiedene Effekttypen einstellen oder einen Vocoder-Effekt
auf Insert-Effekt A und B anwenden. Diese Einstellungen können im CONNECT-Display (Seite 35) des
Voice Common Edit vorgenommen werden.
Dieser Synthesizer besitzt acht Insert-Effekt-Sets (ein Set besteht aus den Einheiten A und B).
Sie können auf alle Parts der Performance und auf bis zu acht Parts des Songs bzw. Patterns
angewendet werden. Ein weiterer wichtiger Insert-Effekt ist der Vocoder, der nur auf einen Part
angewendet werden kann.

Interner Speicher

Referenz
Voice-Modus
Performance-Modus
Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus
Quick Setup
(Schnelleinrichtung)
File-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen

Anhang

Master-Effekt

MIDI

Diese Einheit wendet Effekte auf das gesamte Stereo-Ausgangssignal aller Sounds an. Es stehen
mehrere Effekttypen zur Verfügung.

Element-EQ
Der Element-EQ wird auf die einzelnen Elements der Normal Voice und die einzelnen Tasten (Keys) der
Drum-Voice angewendet. Sie können eine von drei verschiedenen EQ-Verläufen festlegen, darunter
Shelving (Niveauregelung) und Peaking (Glockenform).
HINWEIS Der Element-EQ wirkt nicht auf die Eingangssignale von den A/D-INPUT-Buchsen [L]/[R].

Part-EQ / Common-EQ
Dieser parametrische 3-Band-EQ kann auf jeden Part einer Performance oder eines Mixings
angewendet werden. Höhenband und Tiefenband sind als Niveauregler ausgeführt. Das MID-Band hat
Peaking-Charakteristik (Glockenfilter). Die Common-EQ-Parameter versetzen die Einstellungen der
Part-EQ-Parameter.
HINWEIS Part-EQ und Common-EQ wirken nicht auf die Eingangssignale von den A/D-INPUT-Buchsen [L]/[R].

Master EQ
Der Master-EQ wird (nach den Effekten) auf den Gesamtklang des Instruments angewendet.
Bei diesem EQ können alle fünf Bänder auf Peaking eingestellt werden; für das unterste und das
oberste Band steht auch Shelving zur Verfügung.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

18

Die Effektverknüpfung in den einzelnen Modi

Grundlegender Aufbau
Die Funktionsblöcke
Klangerzeugungseinheit

Im Voice-Modus

A/D-Eingangs-Block
1 Auf die einzelnen Elemente (einer Normal Voice) und die
einzelnen Tasten (Drum-Keys) angewendeter Element-EQ

Voice

Einstellungen: Kann im EQ-Display (Seite 46 und 51) des Voice

Element oder Key
Element-EQ

Element Edit / Voice Key Edit eingestellt werden.
Element 1–8
Drum Key C0–C6

2 Auf alle Elemente und Keys angewendeter Common-EQ
Einstellungen: Einstellung im EQ-Display (Seite 32) des Voice
Common Edit.

Common-EQ

3 Auswahl, welcher Insert-Effekt, A oder B, auf die einzelnen
Elemente/Keys angewendet wird
Einstellungen: Einstellung bei „EL: OUT“ (Seite 35) oder „KEY: OUT“

Insert A

(Seite 48) im EFFECT-Display des Voice Common Edit
oder bei „InsEffectOut“ (Seite 39) im OSC-Display des
Voice Element Edit (oder Key Edit).

Insert B

HINWEIS Diese beiden Displays sind miteinander verknüpft und stellen

Ausspielpegel

dieselben Einstellungen dar – jedoch in unterschiedlicher Form.
Chorus
(Choreffekt)
Reverb
(Hall)
Chorus an
Reverb
Rückwegpegel

4 Parameter für die Insert-Effekte A/B
Einstellungen: Einstellung im CONNECT-Display (Seite 35) und im
INSA-Display / INSB-Display (Seite 36) des Voice
Common Edit.

5 Parameter für Reverb und Chorus
Einstellungen: Einstellung im CONNECT-Display (Seite 35) und im
CHORUS-Display / REVERB-Display (Seite 36) des
Voice Common Edit.

6 Parameter für den Master-Effekt
MasterEffekt

Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

Referenz
Voice-Modus
Performance-Modus
Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus
Quick Setup
(Schnelleinrichtung)
File-Modus

Modus.

Einstellungen: Einstellung im MEQ-Display (Seite 143) des UtilityModus.

Verwenden von iOSAnwendungen

HINWEIS Hinsichtlich des Audioeingangssignals von den A/D-INPUTBuchsen [L]/[R] im Voice-Modus wird der Effekt im VCE-A/DDisplay des Utility-Modus eingestellt. Stellen Sie als erstes die
Insert-Effekte ein. Stellen Sie dann sicher, dass „Mode“
(Seite 146) im USB-I/O-Display des Utility-Modus auf
„1StereoRec“ gestellt ist, und stellen Sie den Pegel des an
Chorus und Reverb gesendeten Signals ein. Wenn „Mode“ auf
„VST“ oder „2StereoRec“ gestellt ist, wird das vom Insert-Effekt
ausgegebene Signal direkt an die USB-Buchse [TO HOST] oder
die OUTPUT-Buchsen [L/MONO]/[R] ausgegeben.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

Arpeggio-Block

Einstellungen: Einstellung im MFX-Display (Seite 143) des Utility-

7 Parameter für den Master-EQ

Master EQ

Sequenzer-Block

Anhang
MIDI

19

Grundlegender Aufbau

Im Performance-Modus

Die Funktionsblöcke
1 Auf die einzelnen Parts angewendeter Part-EQ

Performance

Einstellungen: Einstellung im EQ-Display (Seite 67) des Performance
Part-EQ
Insert A/B

Voice

Part Edit.

2 Auswahl der Parts, auf die der Insert-Effekt angewendet wird
Einstellungen: Einstellung im INS-SW-Display (Seite 64) des
Part 1 – 4
A/D Part

Performance Common Edit.
Ausspielpegel

3 Parameter für Reverb und Chorus
Chorus

(Choreffekt)

Reverb
(Hall)
Chorus an
Reverb

Einstellungen: Einstellung im CONNECT-Display (Seite 63), CHORUSDisplay und REVERB-Display (Seite 64) des
Performance Common Edit und im EF-SEND-Display
(Seite 66) des Performance Part Edit.

4 Parameter für den Master-Effekt
Einstellungen: Einstellung im MFX-Display (Seite 60) des Performance
Common Edit.

5 Parameter für den Master-EQ

Rückwegpegel

Einstellungen: Einstellung im MEQ-Display (Seite 61) des
Performance Common Edit.

MasterEffekt

HINWEIS Hinsichtlich des Audioeingangssignals von den A/D-INPUTBuchsen [L]/[R] im Performance-Modus wird der Effekt im A/DIN-Display des Performance Common Edit eingestellt. Stellen
Sie als erstes die Insert-Effekte ein. Stellen Sie dann sicher, dass
„Mode“ (Seite 146) im USB-I/O-Display des Utility-Modus auf
„1StereoRec“ gestellt ist, und stellen Sie den Pegel des an
Chorus und Reverb gesendeten Signals ein. Wenn „Mode“ auf
„VST“ oder „2StereoRec“ gestellt ist, wird das vom Insert-Effekt
ausgegebene Signal direkt an die USB-Buchse [TO HOST] oder
die OUTPUT-Buchsen [L/MONO]/[R] ausgegeben.

Master EQ

Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block
Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

Referenz
Voice-Modus
Performance-Modus
Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus
Quick Setup
(Schnelleinrichtung)
File-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen

Im Mixing-Modus
1 Auf die einzelnen Parts angewendeter Part-EQ

Mixing
Part
Part-EQ

Einstellungen: Einstellung im EQ-Display (Seite 118) des Mixing

Anhang
MIDI

Part Edit.

Voice
Insert A/B

2 Auswahl der Parts, auf die der Insert-Effekt angewendet wird
Einstellungen: Einstellung im EFFECT-Display (Seite 116) des Mixing
Part 1–16
A/D-Part

Common Edit.
Ausspielpegel
Chorus

(Choreffekt)

3 Parameter für Reverb und Chorus
Einstellungen: Einstellung im EFFECT-Display (Seite 116) des Mixing
Common Edit.

Reverb
(Hall)
Chorus an
Reverb

4 Parameter für den Master-Effekt
Einstellungen: Einstellung im MFX-Display (Seite 116) des Mixing
Common Edit.

5 Parameter für den Master-EQ
Rückwegpegel

Einstellungen: Einstellung im MEQ-Display (Seite 116) des Mixing
Common Edit.

MasterEffekt

Master-EQ

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

HINWEIS Hinsichtlich des Audioeingangssignals von den A/D-INPUTBuchsen [L]/[R] im Song-/Pattern-Modus wird der Effekt im
A/D-IN-Display des Mixing Common Edit eingestellt. Stellen Sie
als erstes die Insert-Effekte ein. Stellen Sie dann sicher, dass
„Mode“ (Seite 146) im USB-I/O-Display des Utility-Modus auf
„1StereoRec“ gestellt ist, und stellen Sie den Pegel des an
Chorus und Reverb gesendeten Signals ein. Wenn „Mode“ auf
„VST“ oder „2StereoRec“ gestellt ist, wird das vom Insert-Effekt
ausgegebene Signal direkt an die USB-Buchse [TO HOST] oder
die OUTPUT-Buchsen [L/MONO]/[R] ausgegeben.

20

Grundlegender Aufbau

Über den Vocoder-Effekt
Der MOXF6/MOXF8 besitzt einen Vocoder-Effekt. Ein Vocoder ist ein typischer „Roboterstimmen“-Effekt, der die
Klangeigenschaften eines per Mikrofon zugeführten Signals herausfiltert und auf den Kang der Voice anwendet, die Sie
auf der Tastatur spielen. Die menschliche Stimme besteht aus Klängen, die von den Stimmbändern erzeugt und durch
Rachen, Nase und Mund gefiltert werden. Diese resonanten Bereich haben bestimmte Frequenzcharakteristiken und
arbeiten letztlich als Filter, die viele Formanten (Verstärkungen von Obertönen) erzeugen. Der Vocoder-Effekt gewinnt
die Filtercharakteristiken der Stimme aus dem Mikrofonsignal und bildet die Formanten mit mehreren Bandpassfiltern
nach. Die maschinenartige „Roboterstimme“ wird dadurch erzeugt, dass tonale Klänge von Musikinstrumenten
(z. B. ein Synthesizer-Sound) durch die Filter durch die Filter geleitet werden. Anweisungen zur Verwendung des
Vocoder-Effekts finden Sie in der Bedienungsanleitung.

Gewinnung der Filtercharakteristik aus der Stimme

Die Funktionsblöcke
Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block
Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

Referenz

Mikrofoneingang

Voice-Modus
Performance-Modus

Tastaturspiel

Erzeugung von
Formanten

Roboterähnliche
Stimme

Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus

Vocoder

Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus

Über Effektkategorien, Effekttypen und Effektparameter

Quick Setup

Informationen über die Effektkategorien dieses Instruments und die in den Kategorien enthaltenen Effekttypen finden Sie in der
„Liste der Effekttypen“ im PDF-Dokument „Datenliste“. Informationen über die Effektparameter, die bei den einzelnen Effekttypen
eingestellt werden können, finden Sie in der „Liste der Effektparameter“ im PDF-Dokument „Datenliste“. Beschreibende
Informationen zu den einzelnen Effektkategorien, Effekttypen und Effektparameter finden Sie in der PDF-Dokumentation
„Synthesizerparameter-Handbuch“.

(Schnelleinrichtung)
File-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen

Über Preset-Einstellungen
Für die Parameter jedes Effekttyps gibt es Presets als Vorlage, die im Display Effect Type ausgewählt werden können.
Um den gewünschten Effektklang zu erhalten, probieren Sie zunächst eines der Presets aus, das Ihren Vorstellungen nahe kommt,
und ändern Sie dann die Parameter wie gewünscht. Preset-Einstellungen können durch Einstellen von „Preset“ in den einzelnen
Effektparameter-Displays festgelegt werden. Informationen zu den einzelnen Effekttypen finden Sie im PDF-Dokument „Datenliste“.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

Anhang
MIDI

21

Grundlegender Aufbau

Interner Speicher
Der MOXF6/MOXF8 erzeugt eine Vielzahl an verschiedenen Daten, einschließlich der Daten für Voices, Performances,
Songs und Patterns. In diesem Abschnitt wird der Umgang mit den verschiedenen Datentypen erläutert, und wie Sie die
Speichergeräte bzw. Speichermedien zur Speicherung der Daten einsetzen.

Die Funktionsblöcke
Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block

Interner Speicher des MOXF6/MOXF8

Controller-Einheit
Effektblock
Interne Datenübertragung

Interner Speicher
Recall-Buffer
Compare-Buffer
(DRAM)

Datenübertragung zwischen
diesem Synthesizer und
einem externen Gerät

Preset-Daten (ROM)
• Voice
• Preset Arpeggio
• Demo

Ohne Master- und UtilityEinstellungen

MIDI-Instrument oder Computer
Sequenzersoftware
MOXF6/MOXF8 Editor

Blockdatenübertragung

Interner Speicher

Referenz
Voice-Modus
Performance-Modus
Song-Modus
Pattern-Modus

Edit-Buffer (DRAM)

Anwenderspeicher

B
üb loc
er kd
tra at
gu en
ng -

Mixing-Modus
Master-Modus
USB-Flash-Speicher
Dateierweiterungen

MOXF
MOX
MOTIF XF

Flash-ROM

Die Registerkarte
OTHERS (Sonstiges)

Remote-Modus
Utility-Modus
Quick Setup
(Schnelleinrichtung)
File-Modus

• User-Voice (Normal, Drum)

Store-Modus

• Mixing Voice Edit
• Performance Edit
• Performance Record

• Song Record
• Song Mixing Edit

• User-Arpeggio

• Song Mixing

*1

Store-Modus

• Pattern Record
• Pattern Patch

• Pattern
• Pattern Mixing
• Pattern Chain

Store-Modus

• Utility und Quick Setup

• Song Chain

• Phrase

*1

• Pattern Chain

• Master Edit

*2

• Song

• Song Chain

• Pattern Mixing Edit

• User Performance

• Systemeinstellungen
(Utility-Einstellungen + SequencerSetup-Einstellungen + Mixing
Template)

• User Master

Flash Memory
Erweiterungsmodul
(optionale FL512M/
FL1024M)

Lade-/Speichervorgänge (ausgeführt im File-Modus) *Load (MOX/MOTIF XF).

• Voice Edit

.X6V
.X4V
.X3V

Verwenden von iOSAnwendungen

.X6G
.X4G
.X3G
.MID
.X6S
.X4S
.X3S

Anhang
MIDI
*4

.X6A (einschließlich aller
Daten im User-Speicher)
.X4A (einschließlich aller

Daten im User-Speicher)

.X3A

*3

.MID
.X6P
.X4P
.X3P

*4

.X6W
.X3W
.WAV .AIF

*1 Die Mixing-Einstellungen können im Song-Mixing-Job-Modus/Pattern-Mixing-Job-Modus gesichert oder als Vorlage (Template) aufgerufen werden.
*2 Sie können die im Song-Record-Modus/Pattern-Record-Modus aufgenommenen MIDI-Sequenzdaten in Arpeggio-Daten umwandeln. Das geschieht mit
dem folgenden Bedienvorgang: [SONG]  [JOB]  [F5] Track  07: Put Track to Arpeggio (Spur in Arpeggio übernehmen) oder [PATTERN]  [JOB] 
[F5] Track  07: Put Track to Arpeggio (Spur in Arpeggio übernehmen)
*3 Nur Voice-, Performance-, Arpeggio-, Mixing-Template- und Waveform-Daten.
*4 Nur Waveform-Daten.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

22

Flash-ROM
ROM (Read Only Memory) ist ein Speicher für das Auslesen von Daten, dementsprechend können
keine Daten in diesen Speicher geschrieben werden. Im Gegensatz zum konventionellen ROM kann
das Flash-ROM überschrieben werden und ermöglicht damit das Speichern eigener Daten.
Die Speicherinhalte des Flash-ROMs bleiben auch nach Ausschalten des Instruments erhalten.

Grundlegender Aufbau
Die Funktionsblöcke
Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block

DRAM
RAM (Random Access Memory) ist ein speziell zum Schreiben und Lesen von Daten konzipierter
Speicher. Je nach Speicherbedingungen der Daten gibt es zwei verschiedene RAM-Typen: SRAM
(Static RAM) und DRAM (Dynamic RAM). Der MOXF6/MOXF8 enthält ausschließlich DRAM. Da die im
DRAM enthaltenen Daten durch das Ausschalten der Stromversorgung verloren gehen, sollten Sie die
im DRAM vorhandenen Daten vor dem Ausschalten auf jedem Fall im Flash-ROM oder auf einem USBFlash-Speicher speichern.

Arpeggio-Block
Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

Referenz

Flash Memory Expansion Module
(optionales FL512M/FL1024M)
Die erstellten Samples können als „Waveforms“ (Wellenformen)
gespeichert werden, wenn das optionale Flash Memory Expansion
Module (Flash-Speichererweiterungsmodul) FL512M/FL1024M im
MOXF installiert wird. Samples im Flash Memory Expansion
Module bleiben über den Zeitpunkt des Ausschaltens hinaus
erhalten und können jederzeit sofort als Waveforms abgerufen
werden. Dies ist prakisch, wenn Sie eine User-Voice verwenden,
die eine Waveform enthält.
HINWEIS Das optionale FL512M/FL1024M kann nur die Waveform-Daten speichern.

Voice-Modus
Performance-Modus
Song-Modus
Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus
Quick Setup
(Schnelleinrichtung)

Edit-Buffer und User Memory
Der Edit-Buffer ist der Speicherort für bearbeitete Daten folgenden Typs: Voice, Performance, Master,
Song Mixing und Pattern Mixing. Die hier bearbeiteten Daten werden im User Memory
(Anwenderspeicher) gespeichert. Im Voice-/Performance-/Master-/Mixing-Modus ist der Edit-Buffer
lediglich der Speicherort für ein Programm. Wenn Sie eine andere Voice, eine andere Performance,
ein anderes Master, einen anderen Song oder ein anderes Pattern auswählen, dann wird daher der
gesamte Inhalt des Edit-Buffers mit den neu ausgewählten Daten der Voice, der Performance oder des
Mixings überschrieben. Achten Sie darauf, wichtige Daten zu speichern, bevor Sie eine andere Voice
usw. auswählen. Im Song-/Pattern-Modus ist der Edit-Buffer für die Sequenzereinstellungen der
Speicherort für die gesamten Programme beider Modi (64 x 2). Daher bleiben, auch wenn Sie einen
anderen Modus (Song-Modus oder Pattern-Modus) oder einen anderen Song oder ein anderes Pattern
auswählen, die Sequenzdaten alter Songs/Patterns erhalten. Achten Sie darauf, die Sequenzdaten vor
dem Ausschalten zu speichern, da die aufbewahrten Sequenzdaten beim Ausschalten verlorengehen.
Wenn Sie die Sequenzdaten speichern, werden alle Song-Daten und alle Pattern-Daten einschließlich
der Mixing-Einstellungen im User Memory gespeichert.

File-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen

Anhang
MIDI

Edit-Buffer und Recall-Buffer
Falls Sie eine andere Voice oder Performance, einen Song oder ein Pattern ausgewählt haben, ohne die
bearbeiteten Daten zu speichern, können Sie Ihre Bearbeitungen wieder aufrufen (Englisch: to recall),
da der Inhalt des Edit-Buffers im Recall-Buffer gesichert wird. Wenn Sie eine andere Voice, eine andere
Performance, einen anderen Song oder ein anderes Pattern ausgewählt haben, ohne die in
Bearbeitung befindlichen Daten zu speichern, können Sie Ihre ursprünglichen Bearbeitungen
wieder aufrufen.
HINWEIS Beachten Sie, dass der Recall Buffer im Master-Edit-Modus nicht zur Verfügung steht.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

23

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Referenz
Dieser Abschnitt bietet genaue Beschreibungen der Parameter, mit denen Sie Ihren MOXF6/MOXF8 konfigurieren können.

Grundkonfiguration des Displays

1

2

3

4

6
5

1 Zeigt die ausgewählte Spur an.
2 Zeigt den aktuellen Bearbeitungsstatus an; z. B. Common Edit (gemeinsame Bearbeitung) oder Part Edit (Part-Bearbeitung).
3 Zeigt den/die/das aktuell zur Bearbeitung ausgewählte(n) Voice/Performance/Song/Pattern/Master.
4 Zeigt die aktuell bearbeitbaren Parameter.
5 Zeigt die verschiedenen Displays als Reiter an, kategorisiert nach deren Funktionen. Mit den Funktionstasten [F1]–[F6] können Sie zum
Display der betreffenden Funktion springen.
6 Zeigt die verschiedenen Displays als Reiter an, kategorisiert anhand der Unterfunktion (wenn der in 5 oben ausgewählte Reiter
Unterfunktionen besitzt). Mit den Unterfunktionstasten [SF1]–[SF6] können Sie zum Display der betreffenden Unterfunktion springen.

Über die

Knob

Drehregler-Symbole

Im Referenzteil können die mit diesem Symbol markierten Parameter direkt mittels des entsprechenden
Drehreglers auf dem Bedienfeld geändert werden.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

24

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Voice-Modus

Voice-Modus

Voice Play
Im Voice-Modus wählen Sie die gewünschten Voices aus und spielen und bearbeiten diese. Dieser Abschnitt beschreibt
jeden Parameter für vier Betriebsarten (Voice Play, Voice Edit, Drum Voice Edit und Voice Job). Beachten Sie, dass es vom
Typ einer Voice (Normal-Voice und Drum-Voice) abhängt, welche Parameter bearbeitet werden können.

[F1] PLAY
[F3] PORTA
[F4] EG
[F5] ARP ED

Voice Play

[F6] EFFECT

Voice Play ist der „Haupteingang“ des Voice-Modus, und hier wählen Sie Voices aus und spielen sie. Einige der VoiceEinstellungen können auch in diesem Modus bearbeitet werden.

Bedienung

Arpeggio Edit
[F2] TYPE
[F3] MAIN

Drücken Sie die [VOICE]-Taste.

[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
Normal Voice Edit

[F1] PLAY

Common Edit
[F1] GENERAL

1

2

3

5

6

7

[F2] OUTPUT
[F3] EQ

4

[F4] CTL SET
[F5] LFO
[F6] EFFECT

1 Voice Bank
2 Voice-Nummer

Voice-Play-Display

Zeigt die momentan gewählte Voice-Bank und dieVoice-Nummer an.

3 Favorite-Category-Anzeige
Wenn Sie die momentan ausgewählte Voice der Favorite-Kategorie zuweisen, erscheint diese Anzeige.

Element Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F5] LFO

4 Category
Zeigt die Hauptkategorie und Unterkategorie der momentan ausgewählten Voice an.

[F6] EQ
Drum Voice Edit

5 TCH (Transmit Channel)
Zeigt den MIDI-Sendekanal (Transmit Channel) der Tastatur an. Wenn Sie die Taste [TRACK] drücken, so dass sie
aufleuchtet, und dann eine der Nummerntasten [1] bis [16] drücken, können Sie den MIDI-Sendekanal der Tastatur
ändern. Der MIDI-Sendekanal der Tastatur kann auch mit folgendem Bedienvorgang geändert werden: [UTILITY] 
[F6] MIDI  [SF1] CH  „KBDTransCh“.

6

(Arpeggio-Tempo)

Zeigt das für die momentan ausgewählte Voice gewählte Arpeggio-Tempo an.
HINWEIS Dieser Parameter kann auch eingestellt werden, indem die [SHIFT]-Taste gehalten und ein paar Mal im gewünschten Tempo
die [ENTER]-Taste gedrückt wird. Diese Funktion wird als „Tap Tempo“ (Tempo einzählen) bezeichnet.

7 OCT (Octave)
Zeigt die Oktavlage der Tastatur an.

[SF1] ARP1 (Arpeggio 1) – [SF6] ARP6 (Arpeggio 6)

Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] CTL SET
[F6] EFFECT
Key Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F6] EQ

Die Arpeggio-Typen sind den Tasten mit den Achtelnoten-Symbolen auf dem Reiter im Display zugeordnet. Diese
können Sie aufrufen, indem Sie diese Tasten zu beliebiger Zeit während Ihres Tastaturspiels drücken. Der Arpeggio-Typ
kann im Arpeggio-Edit-Display (Seite 27) eingestellt werden.

Voice Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

25

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Voice-Modus

[F3] PORTA (Portamento)

Voice Play
In diesem Display können Sie die monophone oder polyphone Wiedergabe auswählen und die Portamento-Parameter
einstellen. Die hier vorgenommene Einstellung wird automatisch auf den gleichen Parameter im Voice Common Edit
angewendet.

[F1] PLAY

HINWEIS Wenn eine Drum Voice ausgewählt ist, sind die Portamento-Parameter nicht verfügbar.

[F4] EG

[F3] PORTA

[F5] ARP ED

Mono/Poly
Wählt eine der Voice-Betriebsarten monophon oder polyphon.

[F6] EFFECT
Arpeggio Edit

Einstellungen: mono, poly

PortaSW (Schalter „Portamento“)

Knob

[F2] TYPE

Bestimmt, ob auf die aktuelle Voice der Portamento-Effekt angewendet wird oder nicht.

[F3] MAIN

Einstellungen: off, on

[F4] LIMIT

PortaTime (Portamento Time)

Knob

Bestimmt die Dauer bzw. das Verhältnis des Tonhöhenübergangs, wenn Portamento angewendet wird.
Einstellungen: 0 – 127

[F5] PLAY FX
Normal Voice Edit
Common Edit

PortaMode (Portamento Mode)

[F1] GENERAL

Bestimmt, wie der Portamento-Effekt auf Ihr Tastaturspiel angewendet wird. Näheres zu den Einstellungen finden Sie im
PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.

[F2] OUTPUT

Einstellungen: fingered, fulltime

[F4] CTL SET

[F4] EG (Envelope Generator)
In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie Versatzwerte für die Amplituden- und Filterhüllkurven aller Elements,
aus denen die Voice besteht, einstellen können.

AEG (Amplitude EG)

[F3] EQ

Knob

[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH

ATK (Attack Time)

[F3] FILTER

Legt fest, wie schnell der Klang seine Maximallautstärke erreicht, nachdem eine Taste angeschlagen wurde.

[F4] AMP

DCY (Decay Time)

[F5] LFO

Bestimmt, wie schnell die Lautstärke vom maximalen Anfangspegel auf den Sustain-Pegel abfällt.

SUS (Sustain Level)
Bestimmt den Sustain-Pegel (Haltepegel), bei dem die Lautstärke so lange verweilt, wie die Note gehalten wird
(nach der Attack- und der Decay-Phase).

[F6] EQ
Drum Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL

REL (Release Time)
Legt fest, wie schnell der Klang auf Null ausklingt, nachdem die Taste losgelassen wurde.
Einstellungen: -64 – +0 – +63

[F2] OUTPUT
[F3] EQ

HINWEIS Wenn eine Drum Voice ausgewählt ist, sind Sustain Level und Release Time nicht verfügbar. „---“ erscheint in den
entsprechenden Spalten, und diese Parameter können nicht eingestellt werden.

[F4] CTL SET
[F6] EFFECT

FEG (Filter EG)

Key Edit

ATK (Attack Time)
Bestimmt die Geschwindigkeit der Filteränderung vom Spielzeitpunkt der Note bis zum maximalen
Anfangspegel der Cutoff-Frequenz.

[F1] OSC

DCY (Decay Time)

[F3] FILTER

Bestimmt, wie schnell die Cutoff-Frequenz vom maximalen Anfangswert auf den Sustain-Pegel abfällt.

[F4] AMP

REL (Release Time)

[F6] EQ

Bestimmt, wie schnell die Cutoff-Frequenz vom Sustain-Pegel auf Null abfällt, wenn die Note losgelassen wird.

DEPTH

Knob

Bestimmt die Stärke bzw. den Anteil, mit dem die Filter-Hüllkurve die Cutoff-Frequenz beeinflussen soll.

CUTOF (Cutoff)

Knob

Bestimmt die Cutoff-Frequenz des Filters. Wenn z. B. das Low Pass Filter ausgewählt ist, ist der Abklingvorgang
um so heller (höhenreicher), je höher der Wert ist.

RESO (Resonanz)

Knob

[F2] PITCH

Voice Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Ergänzende Informationen

Bewirkt einen erhöhten Pegel im Bereich der Cutoff-Frequenz.
Einstellungen: -64 – +0 – +63

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

26

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[F5] ARP ED (Arpeggio Edit)

FILE

Voice-Modus
Voice Play

Zeigt das Arpeggio-Edit-Display (Seite 27) des Voice-Modus’ an.

[F1] PLAY
[F3] PORTA
[F4] EG

[F6] EFFECT

[F5] ARP ED

Zeigt das EFFECT-Display (Seite 35) des Voice Common Edit an.

[F6] EFFECT
Arpeggio Edit
[F2] TYPE

Arpeggio Edit

[F3] MAIN

Stellt die Arpeggio-Parameter ein. Drücken Sie die Tasten [SF1] ARP1 – [SF6] ARP6 in jedem Display, um ein Arpeggio
zur Bearbeitung auszuwählen.

[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX

Bedienung

[VOICE]  Voice-Auswahl  [F5] ARP ED
Voice-Modus  ARP [EDIT]

Normal Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT

[F2] TYPE

[F3] EQ
[F4] CTL SET

Bank (Arpeggio-Bank)
Category (Arpeggio-Kategorie)
SubCategory (Arpeggio-Unterkategorie)
Type (Arpeggio-Typ)
Bestimmt die Nummer des gewünschten Arpeggio-Typs in der ausgewählten Bank und Kategorie.
Einstellungen: Bank ........................................ pre (preset), user
Category/SubCategory ........... Siehe Liste der Kategorien (Seite 11).
Type......................................... Siehe separates PDF-Dokument „Datenliste“.

[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER

VeloRateOfs (Velocity Rate Offset)

[F4] AMP

Bestimmt den Versatzwert für die Velocity Rate der Arpeggio-Wiedergabe. Wenn der sich ergebende Velocity-Wert
kleiner als Null ist, wird er auf 1 gesetzt, und wenn der Wert größer als 127 ist, wird er auf genau 127 gesetzt.

[F5] LFO

Einstellungen: -100% – +0% – +100%

[F6] EQ
Drum Voice Edit

GateRateOfs (Gate Time Rate Offset)

Common Edit

Bestimmt den Versatzwert für die Gate Time Rate der Arpeggio-Wiedergabe. Die Gate Time kann nicht unter ihren
Minimalwert von 1 verringert werden; sämtliche Werte außerhalb dieses Bereichs werden automatisch auf den
Minimalwert gestellt.

[F1] GENERAL

Einstellungen: -100% – +0% – +100%

[F3] EQ

[F2] OUTPUT

[F4] CTL SET
[F6] EFFECT

[F3] MAIN
Tempo (Arpeggio Tempo)

Key Edit
Knob

[F1] OSC

Bestimmt das Tempo des Arpeggios.

[F2] PITCH

Einstellungen: 5 – 300

[F3] FILTER

HINWEIS Wenn Sie dieses Instrument mit einem externen Sequenzer, mit DAW-Software oder einem MIDI-Gerät nutzen, und Sie
möchten zu dieser/m synchronisieren, stellen Sie den Parameter „MIDI Sync“ (Seite 148) im Utility-Modus auf „external“ oder
„auto“. Wenn „MIDI Sync“ auf „auto“ eingestellt ist (nur wenn die MIDI-Clock kontinuierlich gesendet wird) oder auf
„external“, zeigt der Tempo-Parameter hier „external“ an und lässt sich nicht ändern.
HINWEIS Dieser Parameter kann auch eingestellt werden, indem die [SHIFT]-Taste gehalten und ein paar Mal im gewünschten Tempo
die [ENTER]-Taste gedrückt wird. Diese Funktion wird als „Tap Tempo“ (Tempo einzählen) bezeichnet.

Switch (Arpeggio Switch)
Legt fest, ob das Arpeggio ein- oder ausgeschaltet ist.
Einstellungen: off, on

Hold (Arpeggio Hold)

[F4] AMP
[F6] EQ
Voice Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Ergänzende Informationen

Legt fest, ob das Arpeggio auch dann weiterläuft, wenn die Tasten losgelassen werden. Näheres zu den Einstellungen
finden Sie im PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.
Einstellungen: sync-off, off, on

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

27

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

ChgTiming (Change Timing)
Bestimmt den Zeitpunkt, an dem der Arpeggio-Typ umschaltet, wenn Sie während der Arpeggio-Wiedergabe einen
anderen Typ auswählen. In der Einstellung „realtime“ wird der Arpeggio-Typ sofort umgeschaltet. In der Einstellung
„measure“ wird der Arpeggio-Typ am Anfang des nächsten Taktes umgeschaltet.

FILE

Voice-Modus
Voice Play
[F1] PLAY

Einstellungen: realtime, measure

[F3] PORTA

KeyMode

[F4] EG

Bestimmt, wie das Arpeggio wiedergegeben wird, wenn Sie auf der Tastatur spielen. Näheres zu den Einstellungen
finden Sie im PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.

[F5] ARP ED

Einstellungen: sort, thru, direct, sortdirect, thrudirect

HINWEIS Einige zur Kategorie „Cntr“ gehörende Arpeggio-Typen enthalten möglicherweise keine Noten-Events (Seite 16). Wenn ein
solcher Arpeggio-Typ ausgewählt und „KeyMode“ auf „sort“ oder „thru“ gesetzt ist, wird kein Klang erzeugt, auch wenn der
MOXF6/MOXF8 Note-On-Meldungen erhält.

[F6] EFFECT
Arpeggio Edit
[F2] TYPE
[F3] MAIN

VelMode (Velocity Mode)
Reguliert die Velocity (Anschlagstärke) der Arpeggio-Noten.
Einstellungen: original, thru

[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
Normal Voice Edit

OutOctShift (Output Octave Shift; Oktavverschiebung b. Ausgabe)
Transponiert die Tonhöhe des Arpeggios in Oktavschritten nach oben oder unten.
Einstellungen: -10 – +0 – +10

Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F3] EQ

[F4] LIMIT

[F4] CTL SET

NoteLimit (Arpeggio Note Limit; Arpeggio-Notengrenzen)
Bestimmt die tiefste und die höchste Taste des Tastenbereichs für das Arpeggio.

[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit

Einstellungen: C –2 – G8

VelocityLimit (Arpeggio Velocity Limit; Arpeggio-Velocity-Grenzen)

[F1] OSC

Legt die niedrigste und höchste Velocity (Anschlagstärke) fest, mit der die Arpeggio-Wiedergabe ausgelöst werden kann.

[F2] PITCH

Einstellungen: 1 – 127

[F3] FILTER
[F4] AMP

[F5] PLAY FX (Wiedergabeeffekt)

[F5] LFO
[F6] EQ
Drum Voice Edit

Swing
Verzögert Noten an geradzahligen (unbetonten) Schlägen, um ein Swing-Feeling zu erzeugen.
Einstellungen: -120 – +0 – +120

UnitMultiply

Knob

Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT

Reguliert die Arpeggio-Wiedergabedauer auf der Grundlage des Tempos.

[F3] EQ

Einstellungen: 50%, 66%, 75%, 100%, 133%, 150%, 200%

[F4] CTL SET

QtzValue (Quantisierungswert)
Bestimmt, auf welche Schläge die Notendaten im Arpeggio ausgerichtet werden, oder auf welche Schläge im Arpeggio
der Swing-Faktor angewendet wird. Die Zahl rechts des Wertes zeigt die Auflösung der Viertelnoten in Clock-Impulsen an.
Einstellungen: 2 60 (32stel-Note), 63 80 (16tel-Triole), 6 120 (16tel-Note), 83 160 (Achteltriole), 8 240 (Achtelnote),
43 320 (Vierteltriole),4 480 (Viertelnote)

QtzStrength (Quantize Strength)
Dieser Wert bestimmt, um welchen Anteil die Noten-Events auf die nächste Note im Quantisierungsraster
verschoben werden.
Einstellungen: 0% – 100%

[F6] EFFECT
Key Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F6] EQ
Voice Job

VelocityRate

[F1] INIT

Bestimmt, um wieviel die Velocity der Arpeggio-Wiedergabe vom ursprünglichen Wert abweicht.

[F2] RECALL

Einstellungen: 0% – 200%

GateTimeRate

Knob

Bestimmt, um wie viel die Gate Time (klingende Notenlänge) der Arpeggio-Noten vom ursprünglichen Wert abweicht.

[F3] COPY
[F4] BULK
Ergänzende Informationen

Einstellungen: 0% – 200%

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

28

VOICE

OctaveRange

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Knob

Legt den maximalen Arpeggio-Bereich in Oktaven fest.
Einstellungen: -3 – +0 – +3

FILE

Voice-Modus
Voice Play
[F1] PLAY

Loop
Legt fest, ob das Arpeggio einmal oder fortwährend durchläuft, während Noten ausgehalten werden.
Einstellungen: off, on

[F3] PORTA
[F4] EG
[F5] ARP ED

TriggerMode
Wenn hier „gate“ eingestellt ist, wird durch Anschlagen der Taste die Arpeggio-Wiedergabe gestartet und durch
Loslassen gestoppt. Wenn hier „toggle“ eingestellt ist, wird durch Anschlagen der Note die Arpeggio-Wiedergabe
abwechselnd gestartet und gestoppt; beim Loslassen passiert nichts.

[F6] EFFECT
Arpeggio Edit
[F2] TYPE

Einstellungen: gate, toggle

[F3] MAIN

AccntVelTh (Velocity-Grenze für Accent-Phrase)

[F4] LIMIT

Dieser Parameter bestimmt die minimale Velocity, welche die Accent Phrase auslöst.

[F5] PLAY FX

Einstellungen: off, 1 – 127

AccntStrtQtz (Accent Start Quantize; Quantisierung der A.-Phrase)

Normal Voice Edit
Common Edit

Bestimmt das Start-Timing der Accent Phrase, wenn die unter Accent Velocity Threshold (s. o.) angegebene Velocity
erreicht wurde. Wenn ausgeschaltet, beginnt die Accent Phrase, sobald eine Note mit dieser Velocity empfangen wird.
Wenn eingeschaltet, beginnt die Accent Phrase auf dem bei jedem Arpeggio-Typ festlegten, nächsten Schlag,
nachdem eine Note mit dieser Velocity empfangen wurde.

[F1] GENERAL

Einstellungen: off, on

[F4] CTL SET

RandomSFX

[F5] LFO

Legt fest, ob Random SFX eingeschaltet ist oder nicht.
Einstellungen: off, on

[F2] OUTPUT
[F3] EQ

[F6] EFFECT
Element Edit

SFXVelOffset (Random SFX Velocity Offset; zufälliger SFX-V.-Versatz)

[F1] OSC

Legt einen Versatzwert fest, um den die ursprüngliche Velocity der Random-SFX-Noten verändert wird.

[F2] PITCH

Einstellungen: -64 – +0 – +63

[F3] FILTER

SFXKeyOnCtrl (Random SFX Key On Control; Velocity-Steuerung d. Zufallseffekts)

[F4] AMP

Wenn hier „on“ eingestellt ist, wird ein spezieller Random-SFX-Klang mit vorprogrammierter Velocity abgespielt. Wenn
hier „off“ eingestellt ist, wird der Random-SFX-Klang mit der Velocity abgespielt, die der Anschlagsstärke entspricht.

[F5] LFO

Einstellungen: off, on

[F6] EQ
Drum Voice Edit

Fixed SD/BD
Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn eine Drum Voice zugeordnet ist. Wenn dieser Parameter eingeschaltet ist, wird
bei der Arpeggio-Wiedergabe C1 als Note für die Bass-Drum verwendet und D1 als Note für die Snare-Drum.
Einstellungen: off, on

Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] CTL SET
[F6] EFFECT
Key Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F6] EQ
Voice Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

29

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Normal Voice Edit
Eine Normal Voice, die Klänge von tonal spielbaren Musikinstrumenten enthält, die auf der gesamten Tastatur gespielt
werden, besteht aus bis zu acht Elementen (Elements). Es gibt zwei Arten von Edit-Displays für Normal Voices: die
Common-Edit-Displays zur Bearbeitung der Einstellungen, die allen Elementen gemeinsam (common) sind, und die
Element-Edit-Displays zur Bearbeitung der einzelnen Elemente. Dieser Abschnitt beschreibt die Parameter für Common
Edit und Element Edit.

FILE

Voice-Modus
Voice Play
[F1] PLAY
[F3] PORTA
[F4] EG
[F5] ARP ED

Common Edit

[F6] EFFECT
Arpeggio Edit

Bedienung

[VOICE]  Normal-Voice-Auswahl  [EDIT]  [COMMON]

[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT

[F1] GENERAL

[F5] PLAY FX
Normal Voice Edit

[SF1] NAME

Common Edit
[F1] GENERAL

Name (Voice Name)
Hier wird der gewünschte Name für die Voice eingegeben. Wenn Sie die Taste [SF6] CHAR drücken, während der
Cursor auf „Name“ steht, wird das Name-Dialogfenster angezeigt. Voice-Namen können aus bis zu 20 Zeichen
bestehen. Sie können den Namen einstellen, indem Sie bei gehaltener CHAR-Taste [SF6] das Datenrad [DATA] und die
Cursor-Tasten [<]/[>] betätigen. Genaue Anweisungen zur Namensgebung finden Sie im Abschnitt „Wichtigste
Bedienungsvorgänge“ in der Bedienungsanleitung.

MainCtgry (Main Category; Hauptkategorie)
SubCtgry (Sub Category; Unterkategorie)
Bestimmt die Haupt- und Unterkategorie der Voice. Die Kategorien sind Schlüsselbegriffe, welche den allgemeinen
Charakter der verschiedenen Voices repräsentieren. Bei richtiger Angabe der Kategorie wird die Suche nach der
gewünschten Voice aus der großen Vielzahl von Voices erleichtert. Es gibt 17 Hauptkategorien, welche die
Instrumentengattungen darstellen. Für jede Hauptkategorie gibt es bis zu sechs Unterkategorien, die den
Instrumententyp noch genauer angeben.
Einstellungen: Siehe die „Liste der Voice-Kategorien“ auf Seite 53.

[SF2] PLY MODE (Play Mode)

[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] CTL SET
[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F5] LFO
[F6] EQ
Drum Voice Edit
Common Edit

Mono/Poly
Wählt eine der Voice-Betriebsarten monophon oder polyphon.
Näheres zu den Einstellungen finden Sie im PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.
Einstellungen: mono, poly

KeyAsgnMode (Key Assign Mode; Tastenzuweisungsmodus)
Legt die Wiedergabemethode fest, wenn auf jeweils einem MIDI-Kanal dieselben Noten ohne dazugehörige Note-OffMeldungen empfangen werden. Näheres zu den Einstellungen finden Sie im PDF-Dokument „SynthesizerparameterHandbuch“.
Einstellungen: single, multi

NoteShift

[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] CTL SET
[F6] EFFECT
Key Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER

Bestimmt die Anzahl von Halbtönen, um welche die Tonhöhe nach oben oder nach unten verschoben wird.
Einstellungen: -24 – +0 – +24

[F4] AMP
[F6] EQ

M. TuningNo. (Micro Tuning Number; Nummer des Micro Tuning)
Legt das Stimmungssystem der Voice fest. Näheres zu den verschiedenen Stimmsystemen finden Sie im PDFDokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.
Einstellungen: 01 (Equal Temp), 02 (PureMaj), 03 (PureMin), 04 (Werckmeist), 05 (Kirnberger), 06 (Vallot&Yng), 07 (1/4 Shift), 08 (1/4
Tone), 09 (1/8 Tone), 10 (Indian), 11 (Arabic 1), 12 (Arabic 2), 13 (Arabic 3)

M. TuningRoot (Micro Tuning Root; Grundton des Micro Tunings)
Bestimmt den Grundton des oben eingestellten Micro Tuning.
Einstellungen: C – B

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

Voice Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Ergänzende Informationen

30

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[SF3] PORTA (Portamento)
Switch (Schalter „Portamento“)

FILE

Voice-Modus
Voice Play

Bestimmt, ob auf Ihr Spiel auf der Tastatur mit der aktuellen Voice der Portamento-Effekt angewendet wird oder nicht.

[F1] PLAY

Einstellungen: off, on

[F3] PORTA

Time (Portamento Time)

[F4] EG

Bestimmt die Dauer bzw. das Verhältnis des Tonhöhenübergangs, wenn Portamento angewendet wird.

[F5] ARP ED

Einstellungen: 0 – 127

[F6] EFFECT
Arpeggio Edit

Mode (Portamento Mode)
Bestimmt, wie der Portamento-Effekt auf Ihr Tastaturspiel angewendet wird.

[F2] TYPE

Einstellungen: fingered, fulltime

[F3] MAIN

TimeMode (Portamento Time Mode; Modus für Portamento-Zeit)

[F4] LIMIT

Bestimmt, wie sich die Tonhöhe im Zeitverlauf ändert.

[F5] PLAY FX

Einstellungen: rate1, time1, rate2, time2

Normal Voice Edit

LegatoSlope (Portamento Legato Slope; P.-L.-Verlauf)

Common Edit

Bestimmt die Attack-Geschwindigkeit von Legato-Noten, wenn Portamento Switch (siehe oben) auf „on“ und „Mono/
Poly“ auf „mono“ eingestellt ist. (Legato-Noten „überlappen“ einander, so dass die nachfolgende Note gespielt wird,
bevor die vorhergehende losgelassen wird.)

[F1] GENERAL

Einstellungen: 0 – 7

[F3] EQ

[F2] OUTPUT

[F4] CTL SET

[SF4] OTHER

[F5] LFO

A.Func1 (Modus für zuweisbare Funktion Nr. 1)
A.Func2 (Modus für zuweisbare Funktion Nr. 2)
Bestimmt, ob die ASSIGNABLE-FUNCTION-Tasten [1] und [2] als einrastende Schalter (latch) oder als Momentschalter
(momentary) funktionieren. Näheres zu den Einstellungen finden Sie im PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.
Einstellungen: momentary, latch

[F6] EFFECT
Element Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER

PB Upper (Pitch Bend Range Upper)
PB Lower (Pitch Bend Range Lower)
Bestimmt den maximalen Pitch-Bend-Bereich in Halbtönen.

[F5] LFO
[F6] EQ

Einstellungen: -48 – +0 – +24

Assign1 (Assign 1 Value)
Assign2 (Assign 2 Value)

[F4] AMP

Knob
Knob

Bestimmt den Versatzwert, um welchen die den Assign-Drehreglern 1/2 zugewiesenen Funktionen von ihren
ursprünglichen Einstellungen verändert werden.
Einstellungen: -64 – +0 – +63

HINWEIS Die den Reglern ASSIGN 1/2 zugeordneten Funktionen können im CTL-SET-Display (Seite 32) eingestellt werden.

Drum Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] CTL SET
[F6] EFFECT

[F2] OUTPUT

Key Edit
[F1] OSC

Volume

Knob

Bestimmt die Lautstärke (Englisch: volume) der gewählten Voice.

[F3] FILTER

Einstellungen: 0 – 127

Pan

[F2] PITCH

[F4] AMP
Knob

Reguliert die Stereo-Panoramaposition der gewählten Voice.
Einstellungen: L63 (ganz links) – C (Mitte) – R63 (ganz rechts)

ChoSend (Chorus Send)
RevSend (Reverb Send)

Knob
Knob

Bestimmt den Send Level (Ausspielpegel) des Signals, das vom Insertion Effect A/B (oder daran vorbei) an die Chorus/
Reverb-Effekteinheit gesendet wird.
Einstellungen: 0 – 127

HINWEIS Näheres zu den Effekt-Verbindungen finden Sie auf Seite 19.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

[F6] EQ
Voice Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Ergänzende Informationen

31

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Voice-Modus

[F3] EQ

Voice Play
Dies ist ein parametrischer Equalizer mit drei Bändern (Höhen, Mitten und Bässe). Sie können den Pegel jedes
Frequenzbandes (Höhen, Mitten, Bässe) anheben oder absenken, um den Klang der Voice zu ändern.

[F1] PLAY
[F3] PORTA

FREQ (Frequenz)

[F4] EG

Bestimmt die Arbeitsfrequenz der einzelnen Frequenzbänder.

[F5] ARP ED

Einstellungen: Low: 50,1 Hz – 2,00 kHz

[F6] EFFECT

Mid: 139,7 Hz – 10,1 kHz
High: 503,8 Hz – 14,0 kHz

Arpeggio Edit
[F2] TYPE

GAIN (Verstärkung)
Legt die Pegelverstärkung für die (oben eingestellte) Frequenz bzw. den Wert fest, um den das ausgewählte
Frequenzband abgesenkt oder angehoben wird.
Einstellungen: -12,00 dB – +0,00 dB – +12,00 dB

[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
Normal Voice Edit

Q

Common Edit

Bestimmt den Wert für Q (Quality, Güte, bzw. Kehrwert der Bandbreite) des mittleren Frequenzbandes.
Einstellungen: 0.7 – 10.3

[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F3] EQ

[F4] CTL SET (Controller-Set)

[F4] CTL SET
[F5] LFO

[SF1] SET1/2 – [SF3] SET5/6

[F6] EFFECT
Element Edit

Da jeder Voice bis zu sechs Controller-Sets zugewiesen werden können, stehen drei Seiten (Sets 1/2, Sets 3/4 und Sets
5/6) zur Verfügung. Näheres zu den Controller-Sets siehe Seite 53.

[F1] OSC
[F2] PITCH

ElmSw (Element Switch; Elementschalter)

[F3] FILTER

Hier können Sie angeben, ob der Controller jedes einzelne Element steuern soll oder nicht.

[F4] AMP

Einstellungen: Elemente 1 bis 8 aktiviert (Anzeige „1“ bis „8“) oder deaktiviert (Anzeige „-“)

[F5] LFO

HINWEIS Dieser Parameter ist deaktiviert, wenn „Dest“ (Ziel, siehe unten) auf einen nicht mit den Voice-Elementen
zusammenhängenden Parameter eingestellt ist.

[F6] EQ
Drum Voice Edit

Source

Common Edit

Bestimmt, welcher Controller für das ausgewählte Set als „Source“ (Quelle) zugeordnet und genutzt werden soll.
Mit Hilfe dieses Controllers wird dann der unter „Destination“ (Ziel) festgelegte Parameter gesteuert.
Einstellungen: PB (Pitch-Bend-Rad), MW (Modulationsrad), AT (Aftertouch), FC1/FC2 (Fußregler 1/2), FS (Fußschalter), RB (Gleitband),
BC (Blaswandler), AS1 (ASSIGN 1), AS2 (ASSIGN 2), FC2 (Fußregler 2), AF1 (ASSIGNABLE FUNCTION [1]),
AF2 (ASSIGNABLE FUNCTION [2])

HINWEIS Wenn der Fußschalter im CTL-ASN-Display im Utility-Modus auf Controller-Nummer 96 oder höher eingestellt wird, ist der
Fußschalter im Controller-Set der gewählten Voice nicht mehr als „Source“ verfügbar.

Dest (Destination; Ziel)

[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] CTL SET
[F6] EFFECT
Key Edit

Bestimmt die Funktion, die durch den bei „Source“ eingestellten Controller gesteuert wird.

[F1] OSC

Einstellungen: Siehe Abschnitt „Controller-Liste“ im separaten PDF-Dokument „Datenliste“.

[F2] PITCH

Depth

[F3] FILTER

Bestimmt die Wirkungstiefe (Englisch: depth), mit der der „Source“-Controller die „Destination“ (das Ziel) beeinflusst.

[F4] AMP

Einstellungen: -64 – +0 – +63

[F6] EQ
Voice Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

32

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[F5] LFO (Low Frequency Oscillator)

FILE

Voice-Modus
Voice Play

[SF1] WAVE

[F1] PLAY
[F3] PORTA

Wave

[F4] EG

Wählt die LFO-Wellenform aus.

[F5] ARP ED

Einstellungen: tri, tri+, sawup, sawdwn, squ1/4, squ1/3, squ, squ2/3, squ3/4, trpzd, S/H 1, S/H 2, user

Speed

[F6] EFFECT
Arpeggio Edit

Legt die Geschwindigkeit (Frequenz) der LFO-Variation fest.
Einstellungen: 0 – 63

[F2] TYPE
[F3] MAIN

TempoSync

[F4] LIMIT

Bestimmt, ob der LFO mit dem Tempo des Arpeggios oder des Sequenzers (Song oder Pattern) synchronisiert wird
oder nicht.

[F5] PLAY FX

Einstellungen: off (nicht synchronisiert), on (synchronisiert)

TempoSpeed
Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn „TempoSync“ (siehe oben) auf „on“ eingestellt wurde. Hier können Sie genaue
Einstellungen der Notenwerte vornehmen, die bestimmen, wie der LFO synchron zum Arpeggio oder zum Sequenzer läuft.
Einstellungen: 16th (Sechzehntelnoten), 8th/3 (Achteltriolen), 16th. (punktierte Sechzehntel), 8th 4th/3 (Vierteltriolen), 8th. (punktierte
Achtel), 4th (Viertelnoten), 2nd/3 (Halbe Triolen), 2nd. (punktierte Viertel), 2nd (Halbe Noten), whole/3 (Ganze Triolen), 2nd.
(punktierte Halbe), 4th x 4 (Viertelquartolen; vier Viertelnoten pro Schlag), 4th x 5 (Viertelquintolen; fünf Viertelnoten pro
Schlag), 4th x 6 (Viertelsextolen; sechs Viertelnoten pro Schlag), 4th x 7 (Viertelseptolen; sieben Viertelnoten pro Schlag),
4th x 8 (Vierteloktolen; acht Viertelnoten pro Schlag), 4th x 16 (sechzehn Viertelnoten pro Schlag), 4th x 32 (32 Viertelnoten
pro Schlag), 4th x 64 (64 Viertelnoten pro Schlag)

HINWEIS Die tatsächliche Länge der Note ist von der Einstellung des internen oder externen MIDI-Tempos abhängig.

Normal Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] CTL SET
[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit

PlayMode

[F1] OSC

Bestimmt, ob der LFO die Wellenform wiederholt (in einer Schleife) oder nur einmal durchläuft (one shot).

[F2] PITCH

Einstellungen: loop, one shot

[F3] FILTER

KeyOnReset

[F4] AMP

Bestimmt, ob die Wellenform des LFO bei jedem Anschlagen einer neuen Note wieder von vorne beginnt.

[F5] LFO

Einstellungen: off, each-on, 1st-on

RandomSpeed
Bestimmt, in welchem Umfang sich die LFO-Geschwindigkeit zufällig ändert.
Einstellungen: 0 – 127

[SF2] DELAY

[F6] EQ
Drum Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F3] EQ

Delay
Bestimmt die Verzögerung (Delay) zwischen dem Anschlagen einer Taste auf der Tastatur und dem Zeitpunkt, an dem
die LFO-Modulation beginnt.
Einstellungen: 0 – 127

FadeIn (Fade-In-Zeit)
Bestimmt, über welchen Zeitraum der LFO eingeblendet (Englisch: to fade in) werden soll, nachdem die bei „Delay“
eingestellte Zeit verstrichen ist.
Einstellungen: 0 – 127

Hold
Bestimmt die Zeitspanne, für die der LFO auf maximalem Pegel gehalten wird (Englisch: to hold).
Einstellungen: 0 – 126, hold

FadeOut (Fade-Out-Zeit)
Hier können Sie die Ausblendzeit für den LFO-Effekt einstellen (nachdem die „Hold“-Zeit verstrichen ist).
Einstellungen: 0 – 127

[F4] CTL SET
[F6] EFFECT
Key Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F6] EQ
Voice Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

33

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[SF3] PHASE

FILE

Voice-Modus
Voice Play

Phase
Bestimmt die Phase, mit der die LFO-Wellenform beim Zurücksetzen startet.

[F1] PLAY

Einstellungen: 0, 90, 120, 180, 240, 270

[F3] PORTA

OFFSET EL1 – EL8

[F4] EG

Bestimmt die Versatzwerte des Parameters „Phase“ (siehe oben) für die jeweiligen Elements.

[F5] ARP ED

Einstellungen: +0, +90, +120, +180, +240, +270

[F6] EFFECT

[SF4] BOX
In diesem Display können Sie die Zielparameter des LFOs (d. h. welcher Aspekt des Klangs vom LFO gesteuert wird),
die vom LFO zu beeinflussenden Elements und den LFO-Anteil einstellen. Auf den drei zum Einstellen der
Zielparameter verfügbaren Seiten (Feldern) können Sie mehrere Ziele zuweisen.

ElmSw (LFO Element Switch)
Bestimmt, welche Elements vom LFO beeinflusst werden sollen.

Arpeggio Edit
[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
Normal Voice Edit
Common Edit

Dest (Control Destination; Controller-Ziel)

[F1] GENERAL

Hier können Sie die Funktionen einstellen, die durch die LFO-Wellenform gesteuert werden.

[F2] OUTPUT

Einstellungen: Siehe Abschnitt „Controller-Liste“ im separaten PDF-Dokument „Datenliste“.

[F3] EQ

HINWEIS Bei den in der Controller-Liste beschriebenen Parametern 1–16 von Insert-Effekt A, Parametern 1–16 von Insert-Effekt B und
Parametern 1–32 von Insert-Effekt L werden im Display die tatsächlichen Namen des ausgewählten Effekttyps angezeigt.
Wenn einer dieser Namen angezeigt wird, ist dem betreffenden Parameter keine Funktion zugewiesen.

Depth

[F4] CTL SET
[F5] LFO
[F6] EFFECT

Hier können Sie die LFO-Wellentiefe (Amplitude) einstellen.
Einstellungen: 0 – 127

DPTRATIO (Depth Ratio) EL1 – EL8
Bestimmt die Versatzwerte des Parameters „Depth“ (siehe oben) für die jeweiligen Elements.
Einstellungen: 0 – 127

Element Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP

[SF5] USER
Dieses Menü ist nur dann verfügbar, wenn der „Wave“-Parameter auf „user“ eingestellt ist. Sie können eine eigene
LFO-Welle aus bis zu sechzehn Schritten erzeugen.

[F5] LFO
[F6] EQ
Drum Voice Edit
Common Edit

Template
Diese Vorlage enthält vorprogrammierte Einstellungen für die Erstellung eines eigenen LFO. Drücken Sie die Taste [SF1]
RANDOM, um eine beliebige Wellenform auszuwählen.
Einstellungen: all-64 ................. Die Werte aller Schritte werden auf –64 gestellt.
all0..................... Die Werte aller Schritte werden auf 0 gestellt.
all+64 ................ Die Werte aller Schritte werden auf +63 gestellt.
sawup................ Erzeugt eine aufsteigende Sägezahnwelle.
sawdown ........... Erzeugt eine abfallende Sägezahnwelle.
evnstep ............. Die Werte aller geraden Schritte werden auf –64 gestellt, die aller ungeraden Schritte auf +63.
oddstep ............. Die Werte alle ungeraden Schritte werden auf –64 gestellt, die aller geraden Schritte auf +63.

[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] CTL SET
[F6] EFFECT
Key Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH

Slope
Bestimmt den Verlauf der LFO-Wellenform.
Einstellungen: off (kein Verlauf), up, down, up&down

[F3] FILTER
[F4] AMP
[F6] EQ

Value (Step Value; Schrittanzahl)
Bestimmt den Pegel für jeden Schritt des Parameters „Step“.
Einstellungen: -64 – +0 – +63

Step
Numerator (Zähler): Wählt den gewünschten Schritt.
Einstellungen: 1 – 16

Nenner: Bestimmt die Maximalzahl der Schritte.

Voice Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Ergänzende Informationen

Einstellungen: 2, 3, 4, 6, 8, 12, 16

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

34

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Voice-Modus

[F6] EFFECT

Voice Play
[F1] PLAY

[SF1] CONNECT (Verbindungen)

[F3] PORTA
[F4] EG

23 4

6 78 9 )

[F5] ARP ED
[F6] EFFECT
Arpeggio Edit

1

[F2] TYPE
[F3] MAIN

23 5

! @ # $

[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX

1 EL: OUT 1 – 8 (Element Out 1 – 8)
Bestimmt, welcher Insert-Effekt (A oder B) zur Bearbeitung jedes einzelnen Elements verwendet wird. Mit der
Einstellung „THRU“ können Sie die Insert-Effekte für das angegebene Element umgehen. Wenn „InsEF Connect“
(Insertion Effect Connection) auf „vocoder“ gestellt ist, wird der Ausgang auch dann angegeben, wenn „EL: OUT“
auf entweder „INSA“ oder „INSB“ gestellt wurde.

Normal Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT

Einstellungen: THRU, INSA (Insertion Effect A), INSB (Insertion Effect B)

[F3] EQ

2 InsA Ctgry (Insertion Effect A Category)/InsB Ctgry (Insertion Effect B Category)
3 InsA Type (Insertion Effect A Type)/InsB Type (Insertion Effect B Type)

[F4] CTL SET

Bestimmt Kategorie und Typ des Insert-Effekts A/B. Wenn „InsEF Connect“ auf „vocoder“ gestellt ist, gibt dieser
Parameter den „Vocoder Type“ an und bestimmt den Effekttyp des Vocoders.
Einstellungen: Näheres zu den bearbeitbaren Effektkategorien und -typen erfahren Sie im PDF-Dokument „Datenliste“. Beschreibungen
der einzelnen Effekttypen finden Sie im PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.

[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit
[F1] OSC

4 InsEF Connect (Insert-Effektverknüpfung)

[F2] PITCH

Bestimmt das Routing für die Insert-Effekte A und B. Die ausgewählte Einstellung wird in der Grafik im Display
dargestellt. Sie erhalten somit ein klares Bild vom Routing des Signals. Näheres hierzu siehe Abschnitt
„Effektverbindungen in jedem Modus“ im Kapitel „Bedienungsgrundlagen“ (Seite 19).

[F3] FILTER

Einstellungen: parallel, insA>B, insB>A, vocoder

HINWEIS Wenn „vocoder“ ausgewählt ist, wird „VOCODER“ im Reiter-Menü der Taste [SF2] angezeigt, und das Reiter-Menü der Taste
[SF3] verschwindet.
HINWEIS Wenn „vocoder“ ausgewählt ist, wird das Audiosignal dieses Instruments in mono ausgegeben.
HINWEIS Für nähere Anweisungen zum Einsatz des Vocoders siehe Bedienungsanleitung.

5 Reverb Send

[F4] AMP
[F5] LFO
[F6] EQ
Drum Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL

Stellt den Reverb-Send-Pegel ein.

[F2] OUTPUT

Einstellungen: 0 – 127

[F3] EQ

6 Chorus Send
Stellt den Chorus-Send-Pegel ein.
Einstellungen: 0 – 127

[F4] CTL SET
[F6] EFFECT
Key Edit

7 Chorus Ctg (Chorus-Effektkategorie)
8 Chorus Typ (Chorus-Effekttyp)

[F1] OSC

Bestimmt Kategorie und Effekttyp für den Chorus-Effekt.

[F3] FILTER

Einstellungen: Näheres zu den bearbeitbaren Effektkategorien und -typen erfahren Sie im PDF-Dokument „Datenliste“. Beschreibungen
der einzelnen Effekttypen finden Sie im PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.

9 Chorus to Reverb
Bestimmt den Ausspielpegel (Send Level) des Signals, das vom Chorus-Effekt an den Reverb-Effekt gesendet wird.
Einstellungen: 0 – 127

[F2] PITCH

[F4] AMP
[F6] EQ
Voice Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

35

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Voice-Modus

) Reverb Type
Wählt den Reverb-Effekttyp aus.

Voice Play

Einstellungen: Näheres zu den bearbeitbaren Effektkategorien und -typen erfahren Sie im PDF-Dokument „Datenliste“. Beschreibungen
der einzelnen Effekttypen finden Sie im PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.

[F1] PLAY
[F3] PORTA

! Chorus Return

[F4] EG

Bestimmt den Return-Pegel des Chorus-Effekts.

[F5] ARP ED

Einstellungen: 0 – 127

[F6] EFFECT

@ Chorus Pan

Arpeggio Edit

Legt die Stereo-Panoramaposition des Chorus-Effektsignals fest.

[F2] TYPE

Einstellungen: L63 (ganz links) – C (Mitte) – R63 (ganz rechts)

[F3] MAIN

# Reverb Return

[F4] LIMIT

Bestimmt den Rückwegpegel (Return Level) des Reverb-Effekts.

[F5] PLAY FX

Einstellungen: 0 – 127

Normal Voice Edit

$ Reverb Pan

Common Edit

Legt die Stereo-Panoramaposition des Reverb-Effektsignals fest.

[F1] GENERAL

Einstellungen: L63 (ganz links) – C (Mitte) – R63 (ganz rechts)

[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] CTL SET

[SF2] INS A (Insertion Effect A)
[SF3] INS B (Insertion Effect B)
[SF4] CHORUS
[SF5] REVERB

[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit
[F1] OSC

Von diesen Displays aus können Sie die Effektparameter einstellen, wenn der Parameter „InsEF CONNECT“ (Insert
Effect Connection) im CONNECT-Display auf „parallel“, „insA>B“ oder „insB>A“ eingestellt ist. Diese Displays bestehen
aus mehreren Seiten, die sich mit den Cursor-Tasten [<]/[>] auswählen lassen. Außerdem können Sie in diesen Displays

[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP

die Parameter des ausgewählten Effekt-Typs einzeln und manuell einstellen.

[F5] LFO

1 Category
2 Type
Bestimmt Kategorie und Effekttyp für den ausgewählten
Effekt.

[F6] EQ

1
2
3

4

Common Edit
[F1] GENERAL

Einstellungen: Näheres zu den bearbeitbaren Effektkategorien
und -typen erfahren Sie im PDF-Dokument
„Datenliste“. Beschreibungen der einzelnen
Effekttypen finden Sie im PDF-Dokument
„Synthesizerparameter-Handbuch“.

[F2] OUTPUT
[F3] EQ
oder

[F4] CTL SET

HINWEIS Die „Category“-Anzeige erscheint nicht im

[F6] EFFECT

REVERB-Display.

Key Edit

3 Preset

[F1] OSC

Hiermit können Sie vorprogrammierte Einstellungen für

[F2] PITCH

jeden Effekttyp abrufen, die für bestimmte

4

Anwendungen und Situationen entworfen wurden.
Durch Auswahl vorprogrammierter Einstellungen

[F3] FILTER
[F4] AMP

können Sie umschalten, wie der Klang beeinflusst wird.

[F6] EQ

HINWEIS Eine Liste aller Preset-Performances finden Sie im

Voice Job

separaten PDF-Dokument „Datenliste“.

4 Effektparameter

Drum Voice Edit

[F1] INIT

oder

[F2] RECALL

Der Effektparameter hängt vom momentan
ausgewählten Effekttyp ab. Näheres zu den

[F3] COPY

bearbeitbaren Effektparametern in jedem Effekttyp

[F4] BULK

siehe PDF-Dokument „Datenliste“. Beschreibungen der

Ergänzende Informationen

einzelnen Effektparameter finden Sie im PDF-Dokument
„Synthesizerparameter-Handbuch“.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

4

36

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Voice-Modus

[SF2] VOCODER
Dieses Display wird mit Taste [SF2] aufgerufen und ist nur dann verfügbar, wenn „InsEF Connect“ im CONNECT-Display
[SF1] auf „vocoder“ eingstellt ist. Die Vocoder-Parameter in diesem Display legen die Art fest, wie der Vocoder
angewendet wird.
HINWEIS Näheres zur Vocoder-Funktion siehe Seite 21.

Voice Play
[F1] PLAY
[F3] PORTA
[F4] EG
[F5] ARP ED

HPF

[F6] EFFECT
Band 10

Arpeggio Edit

Band 9

[F2] TYPE

Band 2

Rauscheingang (*1)

[F4] LIMIT

Herausfiltern der
Klangcharakteristik
BPF1’
(*2)

Instrumenteneingang
(Tastaturspiel)

[F3] MAIN

Band 1

Noise
Gate

Mikrofoneingang

[F5] PLAY FX

Pegelerkennung

Normal Voice Edit

+

Common Edit

Effektsignal

+
BPF1

Lautstärkeregelung

+

Ausgabe

Direktsignal
BPF1
Gain

[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] CTL SET

*1 Es wird das im Vocoder erzeugte Rauschen verwendet.
*2 Die Grenzfrequenz des BPF1’ muss nicht der des BPF1 entsprechen. Dies hängt von den Einstellungen bei Formant Shift und Formant Offset ab.

[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit

Type
Bestimmt, ob der Vocoder-Effekt auf die aktuelle Voice angewendet wird oder nicht. In der Einstellung „Thru“ wird
der Vocoder-Effekt nicht auf die aktuelle Voice angewendet.
Einstellungen: Thru, Vocoder

Attack (Vocoder Attack Time)
Bestimmt die Anstiegszeit des Vocoder-Klanges.
Einstellungen: 1ms – 200ms

[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F5] LFO
[F6] EQ

Release (Vocoder Release Time)
Bestimmt die Ausklingzeit des Vocoder-Klanges.
Einstellungen: 10ms – 3000ms

Drum Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL

MicGateTh (Mic Gate Threshold)
Bestimmt den Schwellenwert des Noise Gates für das Mikrofonsignal.
Einstellungen: –72 dB – –30 dB

GateSw (Gate Switch)
Bestimmt, ob das Signal vom Mikrofon vom HPF mit dem im Parameter „HPFOutLvl“ eingestellten Pegel ausgegeben
wird, wenn Sie die Tasten loslassen. Normalerweise sollte hier „on“ eingestellt sein.
Einstellungen: off, on
off: Das Mikrofonsignal wird immer ausgegeben.
on: Das Mikrofonsignal wird nur dann ausgegeben, während eine Taste gedrückt ist.

HPF (High Pass Filter)
Stellt die HPF-Grenzfrequenz für das Mikrofonsignal ein. Höhere Einstellungen betonen die oberen Frequenzanteile wie
Konsonanten und Silbenlaute (wodurch Wörter besser zu verstehen sind).
Einstellungen: thru, 500 Hz – 16,0 kHz

[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] CTL SET
[F6] EFFECT
Key Edit
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F6] EQ
Voice Job

HPFOutLvl (High Pass Filter Output Level)

[F1] INIT

Bestimmt den Pegel des Mikrofonsignals bei Ausgabe vom HPF (High Pass Filter).

[F2] RECALL

Einstellungen: 0 – 127

FormantShift
Bestimmt den Anteil (im BPF), um den die Cutoff-Frequenz des BPFs (für den Instrumenteneingang) verschoben wird.
Mit diesem Parameter wird die Tonhöhe des Vocoder-Klangs eingestellt.

[F3] COPY
[F4] BULK
Ergänzende Informationen

Einstellungen: -2, -1, +0, +1, +2

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

37

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Voice-Modus

FormantOffset
Dient der Einstellung der Cutoff-Frequenzen aller BPFs (des Inst Input). Mit diesem Parameter wird die Tonhöhe des
Vocoder-Klangs feineingestellt.
Einstellungen: -63 – +0 – +63

Voice Play
[F1] PLAY
[F3] PORTA

MicLvl (Mic Level)
Bestimmt den Pegel des Mikrofonsignals, das dem Vocoder zugeführt wird.
Einstellungen: 0 – 127

[F4] EG
[F5] ARP ED
[F6] EFFECT

InstInpLvl (Inst Input Level)
Bestimmt die Lautstärke des Tastaturspiels, das dem Vocoder zugeführt wird.
Einstellungen: 0 – 127

Arpeggio Edit
[F2] TYPE
[F3] MAIN

NoisInpLvl (Noise Input Level)

[F4] LIMIT

Bestimmt den Rauschpegel, der dem Vocoder zugeführt wird. Das Rauschen kann genutzt werden, um Silben- und

[F5] PLAY FX

Verschlusslaute zu betonen und den Sprachcharakter deutlicher werden zu lassen.
Einstellungen: 0 – 127

Normal Voice Edit
Common Edit

OutLvl (Output Level)

[F1] GENERAL

Bestimmt den Ausgangspegel des Vocoders.

[F2] OUTPUT

Einstellungen: 0 – 127

[F3] EQ

Dry/Wet (Dry/Wet Balance)

[F4] CTL SET

Bestimmt das Verhältnis zwischen dem Direktsignal (ohne angewendeten Effekt) und dem Effektsignal.

[F5] LFO

Einstellungen: D63>W – D=W – DB, insB>A
insA>B .................................... Signale, die im Insert-Effekt A verarbeitet wurden, werden zum Insert-Effekt B gesendet,
und die im Insert-Effekt B verarbeiteten Signale werden zum Reverb und zum Chorus
gesendet.
insB>A .................................... Signale, die im Insert-Effekt B verarbeitet wurden, werden zum Insert-Effekt A gesendet,
und die im Insert-Effekt A verarbeiteten Signale werden zum Reverb und zum Chorus
gesendet.

FILE

Performance-Modus
Performance Play
[F1] PLAY
[F2] VOICE
[F3] PORTA
[F4] EG
[F5] ARP ED
[F6] EFFECT

[SF3] INS A (Insertion Effect A)
[SF4] INS B (Insertion Effect B)

Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON

Diese Displays bestehen aus mehreren Seiten und lassen sich durch Drücken der Cursor-Tasten [<]/[>] auswählen.
Außerdem können Sie in diesen Displays die Parameter des ausgewählten Effekt-Typs einzeln und manuell einstellen.

[F2] TYPE
[F3] MAIN

Category
Type

[F4] LIMIT

Bestimmt Kategorie und Effekttyp für den ausgewählten Effekt.
Einstellungen: Näheres zu den bearbeitbaren Effektkategorien und -typen erfahren Sie im PDF-Dokument „Datenliste“. Beschreibungen
der einzelnen Effekttypen finden Sie im PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.

[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Performance Edit
Common Edit

Preset
Hiermit können Sie vorprogrammierte Einstellungen für jeden Effekttyp abrufen, die für bestimmte Anwendungen und
Situationen entworfen wurden. Durch Auswahl vorprogrammierter Einstellungen können Sie umschalten, wie der Klang
beeinflusst wird.
HINWEIS Eine Liste aller Preset-Effekttypen finden Sie im separaten PDF-Dokument „Datenliste“.

[F1] GENERAL
[F2] OUT/MFX
[F3] MEQ
[F4] USB I/O

Effektparameter
Die Effektparameter hängen vom momentan ausgewählten Effekttyp ab. Näheres zu den bearbeitbaren
Effektparametern in jedem Effekttyp siehe PDF-Dokument „Datenliste“. Beschreibungen der einzelnen Effektparameter
finden Sie im PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.

[F5] A/D IN
[F6] EFFECT
Part Edit
[F1] VOICE

[F6] EFFECT
[SF1] CONNECT (Verbindungen)
Die Insert-Verknüpfungsart hängt von der Einstellung der Voice ab, die dem ausgewählten Part zugeordnet ist. Dieses
Display stellt den Systemeffekt ein, der auf alle Parts angewendet wird.

Chorus Ctg (Chorus Category)
Chorus Type
Reverb Type
Bestimmt Kategorie und Typ des Chorus-Effekts und des Reverb-Effekts.
Einstellungen: Näheres zu den bearbeitbaren Effektkategorien und -typen erfahren Sie im PDF-Dokument „Datenliste“. Beschreibungen
der einzelnen Effekttypen finden Sie im PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.

Chorus Return
Reverb Return
Bestimmt den Return-Pegel des Chorus/Reverb-Effekts.
Einstellungen: 0 – 127

Chorus Pan
Reverb Pan

[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW
Performance Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Performance Record
[F1] SETUP
[F2] REC TR
[F3] OTHER
[F5] CLICK
[F6] INFO
Ergänzende Informationen

Legt die Stereo-Panoramaposition des Chorus/Reverb-Effektsignals fest.
Einstellungen: L63 (ganz links) – C (Mitte) – R63 (ganz rechts)

Chorus To Reverb
Bestimmt den Ausspielpegel (Send Level) des Signals, das vom Chorus-Effekt an den Reverb-Effekt gesendet wird.
Einstellungen: 0 – 127

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

63

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[SF2] INS SW (Insertion Effect Switch)
In diesem Display können Sie festlegen, auf welche Parts die Insert-Effekte angewendet werden.

FILE

Performance-Modus
Performance Play
[F1] PLAY

[SF4] CHORUS
[SF5] REVERB

[F2] VOICE
[F3] PORTA

Die Anzahl der verfügbaren Parameter und Werte hängt vom momentan ausgewählten Effekttyp ab. Näheres zu den
Parametern finden Sie im PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.

[F4] EG
[F5] ARP ED
[F6] EFFECT
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)

Part Edit
Bedienung

[PERFORM]  Performance-Auswahl  [EDIT]  Part-Auswahl

[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN

[F1] VOICE
[SF1] VOICE
PartSw (Part Switch)

[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Performance Edit
Common Edit

Legt fest, ob der jeweilige Part ein- oder ausgeschaltet ist.

[F1] GENERAL

Einstellungen: off, on

[F2] OUT/MFX

Bank

[F3] MEQ

Legt die Voice-Bank (Seite 7) für jeden Part fest.

[F4] USB I/O

Number

[F5] A/D IN

Legt die Voice-Programmnummer für jeden Part fest.

P.WithVce (Parameter with Voice)
Bestimmt, ob die folgenden Parametereinstellungen der ausgewählten Voice von der Voice auf den aktuellen Part
kopiert werden, wenn Sie die Voice des aktuellen Parts einzeln umschalten.
• Arpeggio-Einstellungen
• Filter Cutoff Frequency
• Filter Resonance
• Amplitude EG
• Filter EG
• Pitch Bend Range (Upper/Lower)
• Note Shift (Notenverschiebung; Tonhöhe)

[F6] EFFECT
Part Edit
[F1] VOICE
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW
Performance Job
[F1] INIT

HINWEIS Unabhängig von der Einstellung bei „P.WithVce“ werden die folgenden Einstellungen immer kopiert, wenn eine Normal-

[F2] RECALL

Voice ausgewählt wird: „Mono/Poly“, „Switch“ (Portamento Part Switch), „Time“ (Portamento Time) und „Mode“
(Portamento Mode).
Einstellungen: off (wird nicht kopiert), on (wird kopiert)

[F3] COPY

[SF2] MODE

[F4] BULK
Performance Record
[F1] SETUP

Mono/Poly

[F2] REC TR

Hier legen Sie für jeden Part den Wiedergabe-Modus fest (monophon oder polyphon). Bei monophonem Spiel wird nur
eine Stimme gespielt, bei polyphon können mehrere Noten gleichzeitig gespielt werden.

[F3] OTHER

Einstellungen: mono, poly

HINWEIS Dieser Parameter steht nicht für Parts zur Verfügung, denen eine Drum-Voice zugeordnet ist.

SplitLo/Up (Split Lower/Upper)

[F5] CLICK
[F6] INFO
Ergänzende Informationen

Legt fest, welcher Bereich der Tastatur einen Ton erzeugt. Wenn „upper“ ausgewählt wird, erzeugen nur die Noten am
Split Point (Common-Parameter) oder höher einen Ton. Wenn „lower“ ausgewählt wird, erzeugen nur die Noten am Split
Point (Common-Parameter) oder tiefer einen Ton. Wenn „both“ ausgewählt ist, erzeugen alle Noten der gesamten
Tastatur einen Ton. Es wird allerdings nur dann ein Ton erzeugt, wenn Sie Noten innerhalb des Bereichs spielen,
der sowohl von der Split- als auch der Note-Limit-Einstellung abgedeckt ist.
Einstellungen: both, lower, upper

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

64

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Performance-Modus

ArpPlyOnly (Arpeggio Play Only)
Legt fest, ob der aktuelle Part nur die Noten-Events der Arpeggio-Wiedergabe spielen soll. Wenn dieser Parameter
eingeschaltet ist, werden nur die Noten-Events der Arpeggio-Wiedergabe an den Klangerzeuger-Block geleitet.

Performance Play
[F1] PLAY

Einstellungen: off, on

[F2] VOICE

[SF3] LIMIT

[F3] PORTA

NoteLimitH (Obere Noten-Bereichsgrenze)
NoteLimitL (Untere Noten-Bereichsgrenze)

[F4] EG

Legt für jeden Part die tiefste und höchste Note des Tastaturbereichs fest. Jeder Part wird nur für die Noten
wiedergegeben, die innerhalb seines eingestellten Tastaturbereiches liegen.

[F6] EFFECT

[F5] ARP ED

Einstellungen: C –2 – G8

HINWEIS Wenn Sie erst die höhere und dann die tiefere Note angeben, etwa „C5 bis C4“, werden die folgenden Notenbereiche
abgedeckt: „C –2 bis C4“ und „C5 bis G8“.

Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE

VelLimitH (Velocity Limit High; Obere Velocity-Grenze)
VelLimitL (Velocity Limit Low; Untere Velocity-Grenze)

[F3] MAIN

Legt die obere und untere Grenze des Velocity-Bereichs fest, in dem der jeweilige Part wiedergegeben wird. Jeder Part
erklingt nur für Noten, die innerhalb des festgelegten Velocity-Bereichs liegen.
Einstellungen: 1 – 127

HINWEIS Wenn Sie an erster Stelle den höchsten und an zweiter Stelle den tiefsten Wert angeben, z. B. „93 bis 34“, dann werden die
Velocity-Bereiche „1 bis 34“ und „93 bis 127“ abgedeckt.

[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Performance Edit
Common Edit

[SF4] PORTA (Portamento)

[F1] GENERAL
Legt die Portamento-Parameter für jeden Part fest. Durch den Portamento-Effekt wird ein allmählicher Übergang der
Tonhöhe zwischen zwei auf der Tastatur gespielten Noten erzeugt.

[F2] OUT/MFX

Switch (Portamento Part Switch)

[F4] USB I/O

Knob

Bestimmt, ob auf den aktuellen Part der Portamento-Effekt angewendet wird oder nicht.
Einstellungen: off, on

[F3] MEQ

[F5] A/D IN
[F6] EFFECT

Time (Portamento Time)

Knob

Part Edit

Bestimmt die Zeitdauer für den Tonhöhenwechsel. Höhere Werte erzeugen einen längeren Übergang bzw. eine
langsame Geschwindigkeit von einem Ton zum nächsten.
Einstellungen: 0 – 127

[F1] VOICE
[F2] OUTPUT
[F3] EQ

Mode (Portamento Mode)

[F4] TONE

Bestimmt den Portamento-Modus.

[F5] RCV SW

Einstellungen: full, fingr
full............................................ Portamento wird immer angewendet.
fingr (fingered) ........................ (mit Fingergriff) Der Portamento-Effekt wird nur bei Legato-Spiel angewendet (d.h.,
die nächste Note wird angeschlagen, bevor die vorherige losgelassen wird).

HINWEIS Diese Portamento-Parameter sind nicht für Parts verfügbar, denen eine Drum-Voice zugewiesen ist.

[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY

[SF5] VEL SENS (Velocity Sensitivity)

[F4] BULK
Performance Record

VelSensDpt (Intensität der Anschlagempfindlichkeit)
Legt das Ausmaß fest, in dem die resultierende Lautstärke des Klangerzeugers auf die Anschlagstärke reagiert.
Je höher der Wert, desto deutlicher fällt die Lautstärkeänderung in Reaktion auf die Anschlagstärke aus (siehe unten).
Einstellungen: 0 – 127

Wenn „Offset“ (siehe unten) auf 64 steht:
Depth = 127
127

Performance Job

[F1] SETUP
[F2] REC TR
[F3] OTHER
[F5] CLICK

Depth = 64

[F6] INFO
Ergänzende Informationen

Effektive Velocity
(die auf den
Klangerzeuger wirkt)

Depth = 32

0

Depth = 0
127

Velocity, mit der Sie eine Note spielen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

65

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Performance-Modus

VelSensOfs (Offset-Wert der Anschlagempfindlichkeit)
Legt den Betrag fest, um den die gespielten Velocity-Werte zur Erzeugung des wirksamen Velocity-Effekts versetzt
werden. Dadurch können Sie alle Velocity-Werte um den gleichen Betrag nach oben oder unten korrigieren, um
beispielsweise ein zu starkes oder zu sanftes Spiel automatisch auszugleichen.
Einstellungen: 0 – 127

Performance Play
[F1] PLAY
[F2] VOICE

Wenn Depth (siehe oben)
= 64 und Offset = 32

Wenn Depth (siehe oben)
= 64 und Offset = 96
127

127
Effektive Velocity (die auf
den Klangerzeuger wirkt)

Wenn Depth (siehe oben)
= 64 und Offset = 64

127
Effektive Velocity (die auf
den Klangerzeuger wirkt)

Effektive Velocity (die auf
den Klangerzeuger wirkt)

[F3] PORTA
[F4] EG
[F5] ARP ED
[F6] EFFECT
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON

0

0

64
127
Velocity, mit der Sie eine
Note spielen

64
127
Velocity, mit der Sie eine
Note spielen

0

64
127
Velocity, mit der Sie eine
Note spielen

[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT

[SF6] OTHER

[F5] PLAY FX

PB Upper (Pitch Bend Range Upper)
PB Lower (Pitch Bend Range Lower)
Bestimmt den maximalen Pitch-Bend-Bereich jedes Parts in Halbtönen. Entspricht dem gleichnamigen Parameter im
Voice-Common-Edit-Modus. Siehe Seite 31.
Einstellungen: –48 semi – +0 semi – +24 semi

[F6] OUT CH
Performance Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUT/MFX

Assign 1 (Wert von Assign 1)
Assign 2 (Wert von Assign 2)

Knob
Knob

Bestimmt den Versatzwert, um den die den ASSIGN-Drehreglern 1/2 zugewiesenen Funktionen von ihren
ursprünglichen Einstellungen verändert werden. Die Funktionen der ASSIGN-Drehregler 1/2 werden im Display CTL
SET (Seite 32) im Voice-Common-Edit-Modus eingestellt.
Einstellungen: -64 – +0 – +63

[F3] MEQ
[F4] USB I/O
[F5] A/D IN
[F6] EFFECT
Part Edit
[F1] VOICE
[F2] OUTPUT

[F2] OUTPUT

[F3] EQ

[SF1] VOL/PAN (Lautstärke/Pan)

[F4] TONE
[F5] RCV SW

Volume

Knob

Legt die Lautstärken der einzelnen Parts fest, so dass Sie die Lautstärkeverhältnisse der Parts einstellen können.

Performance Job
[F1] INIT

Einstellungen: 0 – 127

[F2] RECALL

Pan

Knob

Bestimmt die Position jedes Parts im Stereopanorama.
Einstellungen: L63 (ganz links) – C (Mitte) – R63 (ganz rechts)

VoiceELPan (Voice Element Pan; Pan-Position des V.-Elements)
Legt fest, ob die individuellen Pan-Einstellungen für jede Voice (ausgewählt über: [VOICE]  [EDIT]  ElementAuswahl  [F4] AMP  [SF1] LVL/PAN  Pan) angewendet werden oder nicht. Wenn ausgeschaltet, („off“),
ist die Stereoposition jedes Elements im Part die Mitte.
Einstellungen: off, on

[F3] COPY
[F4] BULK
Performance Record
[F1] SETUP
[F2] REC TR
[F3] OTHER
[F5] CLICK

[SF2] EF SEND (Effect Send)

[F6] INFO
Ergänzende Informationen

In diesem Display können Sie für jeden Part den Send-Pegel und den Dry-Pegel festlegen, die an die Systemeffekte
gesendet werden. Einzelheiten zur Effektverbindung im Performance-Modus finden Sie auf Seite 20.

ChoSend (Chorus Send)

Knob

Bestimmt für jeden Part die Lautstärke. Hiermit können Sie die Lautstärken der zahlreichen Klänge der Drum-Voice sehr
genau einstellen.
Einstellungen: 0 – 127

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

66

VOICE

PERF

SONG

RevSend (Reverb Send)

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Performance-Modus

Knob

Stellen Sie die Stereobalance jedes Parts ein. Hiermit können Sie die Reverb-Einstellungen der zahlreichen Sounds der
Drum-Voice sehr genau vornehmen.

Performance Play
[F1] PLAY

Einstellungen: 0 – 127

[F2] VOICE

DryLevel
Legt den Pegel des Direktsignals („Dry“) des ausgewählten Parts fest, wodurch Sie die gesamten Effektverhältnisse
zwischen den Parts steuern können.

[F3] PORTA

Einstellungen: 0 – 127

[F5] ARP ED

InsEF (Part-Schalter für Insert-Effekt)

[F6] EFFECT

Bestimmt die für den Insert-Effekt verfügbaren Parts. Wenn dieser Schalter eingeschaltet ist, ist der Insert-Effekt der
dem Part zugeordneten Voice aktiviert.
Einstellungen: off, on

[F4] EG

Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN

[F3] EQ (Equalizer)

[F4] LIMIT
In dieser Anzeige können Sie die EQ-Einstellungen für jeden Part festlegen. Dies ist ein parametrischer Equalizer mit
drei Bändern (Höhen, Mitten und Bässe). Sie können den Pegel jedes Frequenzbandes (Höhen, Mitten, Bässe)
anheben oder absenken, um den Klang der Voice zu ändern. Beachten Sie, dass es zwei verschiedene Display-Arten
gibt, zwischen denen Sie durch Drücken der Taste [SF6] wechseln können. Die beiden nachfolgend aufgeführten
Display-Arten enthalten dieselben Einstellungen in verschiedenen Formaten. Verwenden Sie die Art, die Ihnen
besser gefällt.
• Display mit vier Parts
Beachten Sie, dass Sie das Vier-Part-Display mit Hilfe der Cursortasten durchsuchen müssen, um weitere Parameter
anzeigen und bearbeiten zu können, da nicht alle verfügbaren Parameter gleichzeitig angezeigt werden.
• Display mit sämtlichen Parametern für einen einzelnen Part
Einzelheiten zur Effektverbindung im Performance-Modus einschließlich des EQ finden Sie auf Seite 20.

[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Performance Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUT/MFX
[F3] MEQ
[F4] USB I/O
[F5] A/D IN
[F6] EFFECT

Anhebung/Absenkung

3

+

Part Edit
[F1] VOICE

0

2

2
2

–

1

3 Bänder  Low

[F2] OUTPUT
Frequenz

1

1

[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW

Mid

High

Performance Job

1 FREQ (Frequenz)

Knob

[F1] INIT

Bestimmt die Arbeitsfrequenz der einzelnen Frequenzbänder.

[F2] RECALL

Einstellungen: Low: 50,1 Hz – 2,00 kHz

[F3] COPY

Mid: 139,7 Hz – 10,1 kHz
High: 503,8 Hz – 14,0 kHz

2 GAIN

Knob

[F4] BULK
Performance Record

Legt die Pegelverstärkung für die (oben eingestellte) Frequenz bzw. den Wert fest, um den das ausgewählte
Frequenzband abgesenkt oder angehoben wird.

[F1] SETUP

Einstellungen: -12,00 dB – +0,00 dB – +12,00 dB

[F3] OTHER

3 Q (Güte)

[F5] CLICK

Bestimmt den Wert für Q (Quality, Güte, bzw. Kehrwert der Bandbreite) des mittleren Frequenzbandes.
Einstellungen: 0.7 – 10.3

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

[F2] REC TR

[F6] INFO
Ergänzende Informationen

67

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Performance-Modus

[F4] TONE

Performance Play
Sie können für jeden Part Tonhöhen- und Klangparameter festlegen. In diesem Display können Sie Versatzwerte für
dieselben Parameter im Voice-Modus einstellen.

[F1] PLAY

[SF1] TUNE

[F3] PORTA

[F2] VOICE

[F4] EG

NoteShift

[F5] ARP ED

Legt die Tonhöhe (Transponierung) jedes Parts in Halbtönen fest.
Einstellungen: -24 – +0 – +24

[F6] EFFECT
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)

Detune
Legt die Feinstimmung jedes Parts fest.

[F1] COMMON

Einstellungen: –12,8 Hz – +0,0 Hz – +12,7 Hz

[F2] TYPE

[SF2] FILTER

[F3] MAIN
[F4] LIMIT

In diesem Display können Sie Versatzwerte für die Filtereinstellungen im Voice Element/Key Edit jedes Parts einstellen.

[F5] PLAY FX

Cutoff

[F6] OUT CH

Knob

Legt die Cutoff-Frequenz (Grenzfrequenz) für jeden Part fest. Wenn Sie eine Kombination aus LPF (Low Pass Filter –
Tiefpassfilter) und HPF (High Pass Filter – Hochpassfilter) verwenden, steht dieser Parameter für den LPF zur Verfügung.
Einstellungen: -64 – +0 – +63

Resonance

Knob

Bestimmt den Anteil der Filterresonanz.
Einstellungen: -64 – +0 – +63

FEGDepth

Knob

Bestimmt für jeden Part die Wirkungstiefe des FEG (Filter Envelope Generator – Filter-Hüllkurvengenerator) auf
die Cutoff-Frequenz. Dieser Parameter ist für Drum-Voice-Parts nicht verfügbar.
Einstellungen: -64 – +0 – +63

HINWEIS Näheres zur Filterstruktur finden Sie im PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“.

[SF3] FEG (Filter Envelope Generator)
In diesem Display können Sie die FEG-Parameter jedes einzelnen Parts einstellen. In diesem Display können Sie
Versatzwerte für die FEG-Einstellungen im Voice Element Edit jedes Parts einstellen. Diese Parameter sind für DrumVoice-Parts nicht verfügbar.

Performance Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUT/MFX
[F3] MEQ
[F4] USB I/O
[F5] A/D IN
[F6] EFFECT
Part Edit
[F1] VOICE
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW
Performance Job

Attack (Attack-Zeit; Anstiegszeit)
Decay (Abklingzeit)
Sustain (Sustain-Pegel)
Release (Ausklingzeit)
Legt für jeden Part den jeweiligen FEG-Parameter fest. Weitere Einzelheiten zum FEG finden Sie auf Seite 42.
Einstellungen: -64 – +0 – +63

[SF4] AEG (Amplitude Envelope Generator)

[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Performance Record
[F1] SETUP
[F2] REC TR
[F3] OTHER

In diesem Display können Sie die AEG-Parameter jedes einzelnen Parts einstellen. In diesem Display können Sie
Versatzwerte für die Filtereinstellungen im Voice Element/Key Edit jedes Parts einstellen.

[F5] CLICK
[F6] INFO

Knob
Attack (Attack Time)
Knob
Decay (Decay Time)
Knob
Sustain (Sustain Level)
Knob
Release (Release Time)

Ergänzende Informationen

Legt für jeden Part den jeweiligen AEG-Parameter fest. Weitere Einzelheiten zum FEG finden Sie auf Seite 44.
Die Parameter „Sustain“ und „Release“ sind für Drum-Voice-Parts nicht verfügbar.
Einstellungen: -64 – +0 – +63

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

68

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[F5] RCV SW (Receive Switch)

FILE

Performance-Modus
Performance Play

In diesem Display können Sie einstellen, wie jeder einzelne Part auf verschiedene MIDI-Daten reagieren soll,
beispielsweise auf Controller- und Programmwechsel-Meldungen. Wenn der betreffende Parameter eingeschaltet („on“)
ist, reagiert der entsprechende Part auf die jeweiligen MIDI-Daten. Es gibt zwei verschiedene Display-Arten, zwischen
denen Sie durch Drücken der [SF6]-Taste wechseln können. Die beiden nachfolgend aufgeführten Display-Arten

[F1] PLAY
[F2] VOICE
[F3] PORTA

enthalten dieselben Einstellungen in verschiedenen Formaten. Verwenden Sie die Art, die Ihnen besser gefällt.

[F4] EG

• Display mit vier Parts

[F5] ARP ED

In diesem Display wird der Receive-Switch-Status für vier Parts gleichzeitig angezeigt. Schalten Sie den
gewünschten Part für den jeweiligen MIDI-Datentyp ein oder aus.
• Display mit sämtlichen Parametern für einen einzelnen Part

[F6] EFFECT

HINWEIS Der Parameter „Sus“ (Sustain) ist für Drum-Voice-Parts nicht verfügbar.
HINWEIS Wenn „Control Change“ hier ausgeschaltet ist („off“) sind keine Controller-Parameter verfügbar.
Einstellungen: Siehe weiter unten.

Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN

CtrlChange (Controller-Befehl)
Zeigt alle Controller-Meldungen (Steuerbefehle) an.

[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX

PB (Pitch Bend)
Durch Drehen am Pitch-Bend-Rad werden MIDI-Meldungen erzeugt.

MW (Modulation Wheel)
Durch Drehen am Modulationsrad werden MIDI-Meldungen erzeugt.

[F6] OUT CH
Performance Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUT/MFX

RB (Ribbon Controller)
MIDI-Meldungen für den Ribbon Controller (Gleitband).

[F3] MEQ
[F4] USB I/O

ChAT (Channel After Touch)
MIDI-Meldungen für Channel After Touch.

FC1 (Foot Controller 1)
FC2 (Foot Controller 2)

[F5] A/D IN
[F6] EFFECT
Part Edit
[F1] VOICE

Durch Betätigung eines an der Rückseite angeschlossenen Fußreglers (als Zubehör erhältlich) werden

[F2] OUTPUT

MIDI-Meldungen erzeugt.

[F3] EQ

Sus (Sustain)
MIDI-Meldungen für Controller-Nummer 64 (Sustain). Dieser Parameter ist für Drum-Voice-Parts nicht verfügbar.

[F4] TONE
[F5] RCV SW
Performance Job

FS (Foot switch)
MIDI-Meldungen, die durch Betätigung des an der Buchse FOOT SWITCH [ASSIGNABLE] an der Rückseite
angeschlossenen Fußschalter (als Zubehör erhältlich) erzeugt werden.

[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY

AS1 (Assign 1)
AS2 (Assign 2)
MIDI-Meldungen, die durch Betätigung von ASSIGN 1/ASSIGN 2 (Drehregler 3/Drehregler 4) erzeugt werden, wenn die
[TONE3]-Lampe mit der Drehrelger-Funktionstaste 1 eingeschaltet wurde.

[F4] BULK
Performance Record
[F1] SETUP
[F2] REC TR

A.Func1 (Assignable Function 1)
A.Func2 (Assignable Function 2)
MIDI-Meldungen, die durch Betätigung der ASSIGNABLE-FUNCTION-Tasten [1] und [2] erzeugt werden.

BC (Breath Controller)

[F3] OTHER
[F5] CLICK
[F6] INFO
Ergänzende Informationen

MIDI-Meldungen für den Breath Controller (Blaswandler).

Exp (Expression)
MIDI-Meldungen für Controller-Nummer 11 (Expression).

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

69

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Performance-Modus

Performance Job
Im Performance-Job-Modus stehen verschiedene Grundfunktionen wie „Initialize“ (Initialisieren) und „Copy“ (Kopieren)
zur Verfügung. Drücken Sie, nachdem Sie in dem ausgewählten Display die Parameter nach Bedarf eingestellt haben,
die Taste [ENTER], um den Job auszuführen.

Bedienung

FILE

Performance Play
[F1] PLAY
[F2] VOICE
[F3] PORTA

[PERFORM]  Performance-Auswahl  [JOB]

[F4] EG
[F5] ARP ED
[F6] EFFECT

[F1] INIT (Initialize)
Setzt sämtliche Parameter einer Performance auf die Standardeinstellungen zurück (Initialisieren). Darüber hinaus
können Sie auch bestimmte Parameter selektiv initialisieren, wie beispielsweise die Common-Einstellungen,
Einstellungen für einzelne Parts usw. – was sehr praktisch ist, wenn Sie eine Performance von Grund auf neu
erstellen möchten.

Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN

Zu initialisierender Parametertyp

[F4] LIMIT

All: Alle Daten in der Performance
Common: Daten im Common Edit
Part 1–4: Daten der Part-Edit-Parameter des entsprechenden internen Parts
A/D: Daten, die zum A/D-Eingangs-Part gehören

[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Performance Edit

HINWEIS Um „Common“, „Part“ oder „A/D“ aktivieren zu können, muss das Feld „ALL“ deaktiviert sein.

Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUT/MFX

[F2] RECALL

[F3] MEQ

Wenn Sie während der Bearbeitung einer Performance eine andere Performance auswählen, ohne die bearbeitete
Performance zu speichern, werden alle vorgenommenen Veränderungen gelöscht. Falls dies geschieht, können Sie mit
Hilfe der Edit-Recall-Funktion die Voice mit den zuletzt eingestellten Bearbeitungen wiederaufrufen.

[F4] USB I/O
[F5] A/D IN
[F6] EFFECT
Part Edit
[F1] VOICE

[F3] COPY

[F2] OUTPUT
[F3] EQ

[SF1] PART

[F4] TONE
Mit dieser nützlichen Funktion können Sie Common-Editund Part-Edit-Einstellungen einer Performance in die
zurzeit bearbeitete Performance kopieren. Dies ist nützlich,
wenn Sie eine Performance erzeugen und einige
Parametereinstellungen von anderen Performances
verwenden möchten.

1

2

Performance Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY

HINWEIS Wenn dieses Display angezeigt wird, hören Sie den
Original-Sound der zu kopierenden Quelle, indem Sie
die Taste [EDIT] drücken, um den Compare-Modus
aufzurufen. Drücken Sie erneut die [EDIT]-Taste,
um den Compare-Modus zu verlassen.

[F5] RCV SW

3

1 Quell-Performance
Bestimmt die Bank und Nummer der zu kopierenden Performance. Wenn „current“ ausgewählt ist, wird die aktuelle
Performance als Source Performance (Quelle) angegeben. Entsprechend können Sie die Parametereinstellungen von
einem Part auf einen anderen Part derselben Performance kopieren.
Einstellungen: Bank: USR1 – 2, --Performance-Nummer: 001 (A01) – 128 (H16), Current

[F4] BULK
Performance Record
[F1] SETUP
[F2] REC TR
[F3] OTHER
[F5] CLICK
[F6] INFO
Ergänzende Informationen

2 Datentyp der Quelle
Bestimmt den Quelldatentyp einschließlich der Part-Nummer. Je nach der hier gewählten Einstellung wird der Datentyp
des Ziels (unten) automatisch entsprechend eingestellt.
Einstellungen: common, part1 – 4, A/D

3 Datentyp des Ziels
Bestimmt den Zieldatentyp einschließlich der Part-Nummer. Je nach der hier gewählten Einstellung wird der Datentyp
der Quelle (2) automatisch entsprechend eingestellt.
Einstellungen: common, part1 – 4, A/D

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

70

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Performance-Modus

[SF2] VOICE
Mit dieser nützlichen Funktion können Sie Effekt- und MasterEQ-Einstellungen einer Voice einer Performance in die

FILE

Performance Play

1

[F1] PLAY

Common-Parameter der zurzeit bearbeitete Performance

[F2] VOICE

kopieren. Dies ist sehr nützlich, wenn eine bestimmte

[F3] PORTA

Performance Einstellungen enthält, die Sie in der aktuellen

[F4] EG

Performance verwenden möchten.
HINWEIS Wenn dieses Display angezeigt wird, hören Sie das
Originalsignal der zu kopierenden Quelle, indem Sie die
Taste [EDIT] drücken, um den Compare-Modus
aufzurufen. Drücken Sie erneut die [EDIT]-Taste, um den
Compare-Modus zu verlassen.

[F5] ARP ED

2

[F6] EFFECT
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON

1 Quell-Voice
Bestimmt die Bank und Nummer der zu kopierenden Voice.
Einstellungen: Bank: PRE1 – 9, USR1 – 3, PDR, UDR, GM, GMDR
Voice-Nummer: 001 (A01) – 128 (H16)

2 Bestimmt, welche Effekteinheiten kopiert werden
Mit dieser nützlichen Funktion können Sie Effekt- und Master-EQ-Einstellungen einer Voice einer Performance in die
zurzeit bearbeitete Performance kopieren. Sie können zu kopierende Effekteinheiten aus „Rev“, „Cho“, „MEQ“ und
„MFX“ auswählen.
HINWEIS Auch dann, wenn Reverb und Chorus eingeschaltet werden („on“) wird durch Ausführen des Jobs nicht der Send-Pegel von
der Voice zur Performance mitkopiert. Wenn Sie für die kopierte Voice den gleichen Effektanteil für Reverb und Chorus wie
im Voice-Modus erhalten möchten, stellen Sie Reverb Send und Chorus Send im OUTPUT-Display (Seite 66) im
Performance-Part-Edit-Modus von Hand auf den gleichen Wert wie im Voice-Edit-Modus ein.

[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Performance Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUT/MFX
[F3] MEQ
[F4] USB I/O

[F4] BULK (Bulk Dump)
Mit Hilfe dieser Funktion können Sie alle bearbeiteten Parametereinstellungen der aktuell ausgewählten Performance an
einen Computer oder an ein anderes MIDI-Gerät senden, um die Daten zu archivieren. Drücken Sie die [ENTER]-Taste,
um den Bulk Dump auszuführen.
HINWEIS Um eine Bulk-Dump-Übertragung durchzuführen, müssen Sie mit dem folgenden Bedienvorgang die korrekte
MIDI-Gerätenummer einstellen: [UTILITY]  [F6] MIDI  [SF1] CH  „DeviceNo.“

[F5] A/D IN
[F6] EFFECT
Part Edit
[F1] VOICE
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW
Performance Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Performance Record
[F1] SETUP
[F2] REC TR
[F3] OTHER
[F5] CLICK
[F6] INFO
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

71

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Performance Record (Performance-Aufnahme)
Im Performance-Modus können Sie Ihr eigenes Spiel auf der Tastatur in einem Song oder Pattern aufnehmen.
Als Bestandteil der Reglerbewegungen werden Controller- und Reglerbewegungen sowie die Arpeggio-Wiedergabe
im Performance-Modus zusammen mit Ihrem Tastaturspiel auf der angegebenen Spur als MIDI-Events aufgenommen.
Für Informationen zu den aufgenommenen Drehreglervorgängen beachten Sie den Abschnitt „Sequenzer-Block;
angewendet auf den Performance-Modus“ (Seite 11).

FILE

Performance-Modus
Performance Play
[F1] PLAY
[F2] VOICE
[F3] PORTA
[F4] EG

Bedienung

[PERFORM]  Performance-Auswahl  [REC]

ACHTUNG
Durch die Performance-Aufzeichnung werden alle Spuren des Ziel-Songs oder der Pattern-Section überschrieben. Bitte
überprüfen Sie vor der Aufnahme, ob der Ziel-Song bzw. die Pattern-Section Daten enthält. Ob die einzelnen Spuren Daten
enthalten, können Sie in der Spurstatuszeile im Display sehen. Wählen Sie als Ziel einen Song oder eine Pattern-Section aus,
der/die keine Daten enthält, oder sichern Sie sämtliche Song-/Pattern-Daten auf einem externen USB-Flash-Speichergerät, bevor
Sie die Aufnahme durchführen.

[F5] ARP ED
[F6] EFFECT
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT

[F1] SETUP
SeqMode (Sequencer Mode)
Bestimmt, an welchem Aufnahmeziel (Song oder Pattern) Ihr Performance-Spiel aufgezeichnet wird.
Einstellungen: song, pattern

[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Performance Edit
Common Edit

Number (Song/Pattern Number)

[F1] GENERAL

Legt die Pattern- oder Song-Nummer als Aufnahmeziel fest.

[F2] OUT/MFX
[F3] MEQ

Section
Legt die Section als Ziel der Aufnahme fest, wenn der Sequencer-Modus auf „pattern“ eingestellt ist. Beachten Sie,
dass die in der ausgewählten Ziel-Section aufgezeichneten Daten überschrieben und gelöscht werden, sobald die
Aufnahme startet.

Section Length

[F4] USB I/O
[F5] A/D IN
[F6] EFFECT
Part Edit

Legt die Länge der Section fest, wenn Sequencer Mode auf „pattern“ gestellt ist.

[F1] VOICE

Einstellungen: 001 – 256

[F2] OUTPUT

Time Signature (Meter)

[F3] EQ

Legt das Taktmaß fest.

[F4] TONE

Einstellungen: 1/16 – 16/16, 1/8 – 16/8, 1/4 – 8/4

Tempo

[F5] RCV SW
Performance Job

Legt das Tempo für die Aufnahme fest. Während der Aufnahme wird das Arpeggio in dem hier eingestellten Tempo
wiedergegeben.
Einstellungen: 5 – 300

HINWEIS Wenn Sie dieses Instrument mit einem externen Sequenzer, mit DAW-Software oder einem MIDI-Gerät nutzen, und Sie
möchten zu dieser/m synchronisieren, stellen Sie den Parameter „MIDI Sync“ im Utility-MIDI-Display (Seite 148) auf
„external“ oder „auto“. Wenn „MIDI Sync“ auf „auto“ eingestellt ist (nur wenn die MIDI-Clock kontinuierlich gesendet wird)
oder auf „external“, zeigt der Tempo-Parameter hier „external“ an und lässt sich nicht ändern.

HINWEIS Diese Einstellung wird auf das Tempo des Aufnahmeziels kopiert (ein Song oder Pattern).
HINWEIS Dieser Parameter kann auch eingestellt werden, indem die [SHIFT]-Taste gehalten und ein paar Mal im gewünschten Tempo
die [ENTER]-Taste gedrückt wird. Diese Funktion wird als „Tap Tempo“ (Tempo einzählen) bezeichnet.

[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Performance Record
[F1] SETUP
[F2] REC TR
[F3] OTHER

[SF1] ARP1 (Arpeggio 1) – [SF6] ARP6 (Arpeggio 6)
Die Arpeggio-Typen sind den Tasten mit den Achtelnoten-Symbolen auf dem Reiter im Display zugeordnet. Diese
können Sie aufrufen, indem Sie diese Tasten zu beliebiger Zeit während Ihres Tastaturspiels drücken. Wählt die
Arpeggio-Einstellung vor der Aufnahme aus. Der Arpeggio-Typ kann im Arpeggio-Edit-Display (Seite 58)
eingestellt werden.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

[F5] CLICK
[F6] INFO
Ergänzende Informationen

72

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Performance-Modus

[F2] REC TR (Record Track)

Performance Play
[F1] PLAY

1

2

[F2] VOICE
[F3] PORTA
[F4] EG
[F5] ARP ED
[F6] EFFECT

3

1 RecTrack (Record Track)
Legt die Spuren des Song/Pattern als Aufnahmeziel fest.

Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE

2 PERFPART (Performance Part)
Zeigt die Spuren des als Aufnahmeziel festgelegten Song/Pattern entsprechend der Einstellung bei „RecTrack“ an.

[F3] MAIN
[F4] LIMIT

3 Spurenstatus

[F5] PLAY FX

Zeigt an, ob die einzelnen Spuren der ausgewählten Song- bzw. Pattern-Section MIDI-Daten enthalten oder nicht.
Rechtecke mit durchgezogener Linie zeigen an, dass die Spur MIDI-Daten enthält; Rechtecke mit gepunkteter Linie
zeigen an, dass die Spur keine Daten enthält.

[F6] OUT CH
Performance Edit
Common Edit
[F1] GENERAL

[F3] OTHER

[F2] OUT/MFX
[F3] MEQ

KeyOnStart (Key On Start Switch; Start-Schalter b. Tastenanschlag)
In der Einstellung „on“ startet die Aufnahme, sobald Sie eine beliebige Note auf der Tastatur spielen.
Einstellungen: off, on

[F4] USB I/O
[F5] A/D IN
[F6] EFFECT

CopyPerfParam (Copy Performance Parameters; P.-Param. kopieren)
Legt fest, ob die Parametereinstellungen der Performance in das Mixing des Ziel-Songs oder -Patterns kopiert werden
oder nicht.
Einstellungen: off, on

MoveToRecMode (Move To Record Mode; In Aufnahmemodus schalten)
Wenn dies eingeschaltet ist („on“), springt die Bedienung nach der Aufnahme in der Performance zum Zielmodus um.
Wenn ausgeschaltet („off“), springt die Bedienung zum Performance-Play-Display.
Einstellungen: off, on

Part Edit
[F1] VOICE
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW
Performance Job
[F1] INIT

[F5] CLICK

[F2] RECALL
[F3] COPY

Durch Drücken der CLICK-Taste [F5] können Sie das Metronom für die Aufnahme ein- oder ausschalten.

[F4] BULK
Performance Record

[F6] INFO (Information)
Zeigt die Song/Pattern-Nummer, die Section (nur wenn der Sequencer Mode auf „pattern“ gestellt ist), und den Namen
des Song/Pattern, welcher/s als Ziel der Performance-Aufnahme eingestellt ist. Zeigt auch den verbleibenden
Speicherplatz des Sequenzers an.

[F1] SETUP
[F2] REC TR
[F3] OTHER
[F5] CLICK
[F6] INFO
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

73

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Performance-Modus

Ergänzende Informationen

Performance Play
[F1] PLAY

 Liste der Performance-Kategorien
Dies ist die Liste der Hauptkategorien (Main Categories) und ihrer Unterkategorien (Sub Categories), zu denen die
jeweiligen Performances des MOXF6/MOXF8 gehören.

[F2] VOICE
[F3] PORTA
[F4] EG

Hauptkategorie
(Abkürzung)

Unterkategorie (Abkürzung)
Folk

Ballad

[F5] ARP ED

Rock/Pops

All

Top40

Classic
Rock

Hard Rock

Country

Blues

Film

---

R&B/Hip Hop

All

Hip Hop

Modern
R&B

Classic
R&B

Funk

---

Electronic

All

Techno

Trance

Dance Pop
/ House

Breakbeats
/ D&B

Chillout /
Ambient

---

[F1] COMMON

Jazz

All

Swing

Modern
Jazz

Smooth
Jazz

Jazz Funk

Club Jazz

---

[F2] TYPE

World

All

Latin

Reggae /
Dancehall

Ethnic /
World

---

Splits&Layers

All

Piano

Organ

Synth

Symphonic

Strings

FX

All

Sequence

Hard

Soft

Sound
Effect

---

No Assign

---

[F6] EFFECT
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)

[F3] MAIN
[F4] LIMIT
Woodwind

Brass

Guitar

Bass

Chromatic
Percussion

Pad

---

[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Performance Edit
Common Edit
[F1] GENERAL

 Funktionen der Drehregler 1–8

[F2] OUT/MFX

Dieser Abschnitt beschreibt die den Drehreglern 1–8 zugewiesenen Funktionen im Performance-Modus. Im
Performance-Modus ist die Bedienung der Drehregler 1–8 im Common Edit den Common-Edit-Parametern zugewiesen.
Die Bedienung der Drehregler 1–8 im Part Edit ist den Part-Edit-Parametern zugewiesen. Für Anweisungen lesen Sie
bitte die Bedienungsanleitung.

[F3] MEQ
[F4] USB I/O
[F5] A/D IN
[F6] EFFECT

Wenn das [TONE 1]-Lämpchen leuchtet:

Part Edit
Common Edit

[PERFORM]  [F4] EG  FEG „CUTOF“

Seite 56

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F4] TONE  [SF2]
FILTER  „Cutoff“ für den ausgewählten Part

Seite 68

DrehRESONANCE
regler 2

Common Edit

[PERFORM]  [F4] EG  FEG „RESO“

Seite 56

[F3] EQ

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F4] TONE  [SF2]
FILTER  „Resonance“ für den ausgewählten Part

Seite 68

[F4] TONE

DrehFEG DEPTH
regler 3

Common Edit

[PERFORM]  [F4] EG  FEG „DEPTH“

Seite 56

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F4] TONE  [SF2]
FILTER  „FEGDepth“ für den ausgewählten Part

Seite 68

Common Edit

[PERFORM]  [F3] PORTA „PortaTime“

Seite 56

[F2] RECALL

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F1] VOICE  [SF4]
PORTA  „Time“ für den ausgewählten Part

Seite 65

[F3] COPY

DrehCUTOFF
regler 1

DrehPORTAMENTO
regler 4

[F1] VOICE
[F2] OUTPUT

[F5] RCV SW
Performance Job
[F1] INIT

[F4] BULK
Wenn das [TONE 2]-Lämpchen leuchtet:

Performance Record

DrehATTACK
regler 1

Common Edit

[PERFORM]  [F4] EG  AEG „ATK“

Seite 56

[F1] SETUP

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F4] TONE  [SF4]
AEG  „Attack“ für den ausgewählten Part

Seite 68

[F2] REC TR

DrehDECAY
regler 2

Common Edit

[PERFORM]  [F4] EG  AEG „DCY“

Seite 56

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F4] TONE  [SF4]
AEG  „Decay“ für den ausgewählten Part

Seite 68

DrehSUSTAIN
regler 3

Common Edit

[PERFORM]  [F4] EG  AEG „SUS“

Seite 56

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F4] TONE  [SF4]
AEG  „Sustain“ für den ausgewählten Part

Seite 68

DrehRELEASE
regler 4

Common Edit

[PERFORM]  [F4] EG  AEG „REL“

Seite 56

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F4] TONE  [SF4]
AEG  „Release“ für den ausgewählten Part

Seite 68

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

[F3] OTHER
[F5] CLICK
[F6] INFO
Ergänzende Informationen

74

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

DrehPAN
regler 2

DrehASSIGN 1
regler 3

DrehASSIGN 2
regler 4

FILE

Performance-Modus

Wenn das [TONE 3]-Lämpchen leuchtet:
DrehVOLUME
regler 1

QUICK SET

Common Edit

[PERFORM]  [EDIT]  [COMMON]  [F2] OUT/MFX 
[SF1] OUT  „Volume“

Seite 60

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F2] OUTPUT  [SF1]
VOL/PAN  „Volume“ für den ausgewählten Part

Seite 66

Common Edit

[PERFORM]  [EDIT]  [COMMON]  [F2] OUT/MFX 
[SF1] OUT  „Pan“

Seite 60

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F2] OUTPUT  [SF1]
VOL/PAN  „Pan“ für den ausgewählten Part

Seite 66

Common Edit

Disabled

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F1] VOICE  [SF6]
OTHER  „Assign1“ des ausgewählten Part

Common Edit

Disabled

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F1] VOICE  [SF6]
OTHER  „Assign2“ des ausgewählten Part

Performance Play
[F1] PLAY
[F2] VOICE
[F3] PORTA
[F4] EG
[F5] ARP ED
[F6] EFFECT

Seite 66

Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON

Seite 66

[F2] TYPE
[F3] MAIN

Wenn das [EQ]-Lämpchen leuchtet:
DrehLOW
regler 5

DrehMID F
regler 6

DrehMID
regler 7

DrehHIGH
regler 8

[F4] LIMIT

Common Edit

[PERFORM]  [EDIT]  [COMMON]  [F1] GENERAL  [SF3] EQ
OFS  „LOW GAIN“

Seite 59

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F3] EQ  „LOW
GAIN“ für den ausgewählten Part

Seite 67

Common Edit

[PERFORM]  [EDIT]  [COMMON]  [F1] GENERAL  [SF3] EQ
OFS  „MID FREQ“

Seite 59

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F3] EQ  „MID
FREQ“ für den ausgewählten Part

Seite 67

Common Edit

[PERFORM]  [EDIT]  [COMMON]  [F1] GENERAL  [SF3] EQ
OFS  „MID GAIN“

Seite 59

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F3] EQ  „MID
GAIN“ für den ausgewählten Part

Seite 67

Common Edit

[PERFORM]  [EDIT]  [COMMON]  [F1] GENERAL  [SF3] EQ
OFS  „HIGH GAIN“

Seite 59

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F3] EQ  „HIGH
GAIN“ für den ausgewählten Part

DrehCHO SEND
regler 6

Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUT/MFX
[F3] MEQ
[F4] USB I/O
[F5] A/D IN

Seite 67

[F6] EFFECT
Part Edit
[F1] VOICE
[F2] OUTPUT

[PERFORM]  [F6] EFFECT  [SF4] CHORUS  „Preset“

Seite 64

Common Edit

[PERFORM]  [EDIT]  [COMMON]  [F2] OUT/MFX 
[SF1] OUT  „ChoSend“

Seite 60

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F2] OUTPUT 
[SF2] EF SEND  „ChoSend“ für den ausgewählten Part

Seite 66

[PERFORM]  [F6] EFFECT  [SF5] REVERB  „Preset“

Seite 64

Common Edit

[PERFORM]  [EDIT]  [COMMON]  [F2] OUT/MFX 
[SF1] OUT  „RevSend“

Seite 60

Part Edit

[PERFORM]  [EDIT]  Zifferntasten [1]–[4]  [F2] OUTPUT 
[SF2] EF SEND  „RevSend“ für den ausgewählten Part

Seite 67

[F3] EQ
[F4] TONE

DrehREV PRESET
regler 7
DrehREV SEND
regler 8

[F6] OUT CH
Performance Edit

Wenn das [EFFECT]-Lämpchen leuchtet:
DrehCHO PRESET
regler 5

[F5] PLAY FX

[F5] RCV SW
Performance Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Performance Record
[F1] SETUP

Wenn das [ARP]-Lämpchen leuchtet:

[F2] REC TR

DrehGATE TIME
regler 5

Common Edit

[PERFORM]  ARP [EDIT]  [F1] COMMON  „GateTimeRate“

Seite 57

[F3] OTHER

Part Edit

[PERFORM]  ARP [EDIT]  [F5] PLY FX  „GateTimeRate“

Seite 58

[F5] CLICK

DrehOCT RANGE
regler 6

Common Edit

Disabled

Part Edit

[PERFORM]  ARP [EDIT]  [F5] PLY FX  „OctaveRange“

Seite 58

Ergänzende Informationen

Common Edit

Disabled

Part Edit

[PERFORM]  ARP [EDIT]  [F5] PLY FX  „UnitMultiply“

Seite 58

[PERFORM]  ARP [EDIT]  [F1] COMMON  „Tempo“

Seite 57

DrehUNITMULTIPLY
regler 7
DrehTEMPO
regler 8

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

[F6] INFO

75

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus

Song-Modus

Song Play
Im Song-Modus können Sie eigene Songs aufzeichnen, bearbeiten und abspielen. Dieser Abschnitt beschreibt jeden
Parameter für vier Betriebsarten (Song Play, Song Record, Song Edit und Song Job).

[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK

Song Play

[F6] CHAIN

Song Play ist der „Haupteingang“ des Song-Modus’, und hier wählen Sie Songs aus und spielen sie ab.

Song Record
Song Record Standby

Bedienung

Drücken Sie die Taste [SONG].

[F1] SETUP
[F2] VOICE
[F3] ARP ED

[F1] PLAY

[F5] CLICK
[F6] ALL TR

1

Während der Song-

2

Aufnahme
[F1] SETUP

3
4
5

8

[F3] REST
[F4] TIE
[F5] DELETE

6

7 9

Song-Play-Display

HINWEIS Im PLAY-Display im Song-Play-Modus können Sie mit der Taste [CATEGORY SEARCH] die zur Spur gehörende Voice des
Mixing-Parts auswählen.

1 Loc1 (Location 1), Loc2 (Location 2)
Der Song-Play-Modus verfügt über die hilfreiche Location-Funktion, mit der Sie zu den benutzerdefinierten Positionen in
einem Song gelangen können. Dadurch können Sie eine bestimmte Taktnummer im ausgewählten Song angeben und
dann – sowohl bei angehaltener als auch bei laufender Wiedergabe – direkt zu
m angegebenen Takt springen. Es können zwei Locations angegeben werden. Dieses Display zeigt die Locations an.
Genauere Informationen finden Sie unter Seite 97.

2 Sequencer-Edit-Anzeige
Bei Änderung der MIDI-Daten und von Parametern des Sequenzers (mit Ausnahme der Mixing-Einstellungen) erscheint
die Sequencer-Edit-Anzeige oben rechts im Display. Im Song/Pattern-Modus fungiert der Edit-Pufferspeicher der
Sequenzereinstellungen als Speicherort für alle Programme beider Modi. Wenn Sie daher die Sequenzereinstellungen
für einen Song oder ein Pattern ändern, erscheint vor dem Speichern die Sequencer-Edit-Anzeige im Song/PatternModus (außer im Mixing-Modus).
HINWEIS Da der Edit-Pufferspeicher für die Mixing-Einstellungen sich von dem für die Sequenzereinstellungen unterscheidet,
wird die Sequencer-Edit-Anzeige im Mixing-Modus nicht angezeigt.

[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL
[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job

3 Spurenstatus
Zeigt an ob die jeweilige Spur MIDI-Daten enthält oder nicht. Rechtecke mit durchgezogener Linie ( ) zeigen an, dass
die Spur MIDI-Daten enthält; Rechtecke mit gepunkteter Linie ( ) zeigen an, dass die Spur keine Daten enthält.

[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT

4 Song-Nummer/Song-Name
Legt fest, welcher Song wiedergegeben wird.
Einstellungen: Song-Nummer 01–64

5 Trans (Transpose)
Legt die Transposition der Tonart für den gesamten Song fest und kann in Halbtönen eingestellt werden.

[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

Einstellungen: -36 – +0 – +36

6 Meter (Taktmaß)
Stellt das Taktmaß des Songs ein. Das angegebene Taktmaß wird auf den Takt angewendet, der beim Parameter
„MEAS“ (8) angegeben wurde.
Einstellungen: 1/16 – 16/16, 1/8 – 16/8, 1/4 – 8/4

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

76

VOICE

7

(Tempo)

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus

Knob

Bestimmt das Tempo der Song-Wiedergabe.

Song Play

Einstellungen: 5.0 – 300.0

HINWEIS Wenn Sie dieses Instrument mit einem externen Sequenzer, mit DAW-Software oder einem MIDI-Gerät nutzen, und Sie
möchten zu dieser/m synchronisieren, stellen Sie den Parameter „MIDI Sync“ im Utility-MIDI-Display (Seite 148) auf
„external“ oder „auto“. Wenn „MIDI Sync“ auf „auto“ eingestellt ist (nur wenn die MIDI-Clock kontinuierlich gesendet wird)
oder auf „external“, zeigt der Tempo-Parameter hier „external“ an und lässt sich nicht ändern.

HINWEIS Dieser Parameter kann auch eingestellt werden, indem die [SHIFT]-Taste gehalten und ein paar Mal im gewünschten Tempo
die [ENTER]-Taste gedrückt wird. Diese Funktion wird als „Tap Tempo“ (Tempo einzählen) bezeichnet.

[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F6] CHAIN
Song Record

8 MEAS (Measure; Takt)

Song Record Standby

Legt fest, an welcher Position die Wiedergabe startet. Außerdem wird hier die aktuelle Position der Wiedergabe
angezeigt.

[F1] SETUP
[F2] VOICE

9 SCN1 (Scene 1) – [SF6] SCN6 (Scene 6)

[F3] ARP ED

Diesen Tasten können Sie die Einstellungen der Song-bezogenen Parameter (Song Scene) und der Arpeggiobezogenen Parameter zuweisen. Durch Drücken dieser Tasten können Sie diese Einstellungen auch abrufen. Nähere
Anweisungen zum Speichern von Scenes erfahren Sie unter „Verschiedene Einstellungen für die Song-Wiedergabe
zuweisen (Song Scene)“ auf Seite 97. Genaue Anweisungen zur Einstellung der Arpeggio-bezogenen Parameter finden
Sie auf Seite 82.
HINWEIS Durch Drücken von [SF1] SCN1 – [SF6] SCN6 während der Wiedergabe wird nur die Song Scene umgeschaltet.
HINWEIS Nachdem die Song Scene auf einer Taste gespeichert wurde, erscheint auf dem Reiter, der der gedrückten Taste entspricht,
ein Achtelnoten-Symbol. Im Arpeggio-Edit-Display (Seite 82) des Song-Record-Modus können Sie überprüfen, ob der
Arpeggio-Typ der betreffenden Taste zugewiesen ist.

[F5] CLICK
[F6] ALL TR
Während der SongAufnahme
[F1] SETUP
[F3] REST
[F4] TIE
[F5] DELETE

[F2] GROOVE (Grid Groove)

[F6] BAK DEL

Mit der Grid-Groove-Funktion können Sie über ein 1-Takt/Sechzehntelnoten-Raster die Tonhöhe, das Timing, die Notenlänge und die Velocity von Noten einer bestimmten Spur korrigieren, um „Grooves“ zu erstellen, die durch eine exakte
Sequenzerprogrammierung nicht erzielt werden können. Die Grid-Groove-Funktion beeinflusst die Wiedergabe des
Songs, ohne die eigentlichen Sequenzdaten zu ändern.

Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit
[F1] CHANGE

–

0

+

NOTE OFST (Note Offset)
CLOCK SFT (Clock Shift)
GATE OFFSET (Gate Time Offset)
VELO OFST (Velocity Offset)

[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL
[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job

NOTE OFST (Note Offset)
Erhöht oder verringert die Tonhöhe der Note(n) des ausgewählten Rasters in Halbtönen.
Einstellungen: -99 – +00 – +99

[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT

CLOCK SFT (Clock Shift)

[F4] MEAS

Verschiebt (Englisch: to shift) das Timing der Note(n) des ausgewählten Rasters in Clock-Schritten nach vorn oder
nach hinten.

[F5] TRACK

Einstellungen: -120 – +000 – +120

GATE OFFSET (Gate Time Offset)

[F6] SONG
Ergänzende Informationen

Verlängert oder verkürzt die Note(n) des ausgewählten Rasters in Clock-Schritten.
Einstellungen: -120 – +000 – +120

VELO OFST (Velocity Offset)
Erhöht oder verringert die Velocity der Note(n) des ausgewählten Rasters.
Einstellungen: -127 – +000 – +127

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

77

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[F3] TRACK

FILE

Song-Modus
Song Play

[SF1] CHANNEL
In diesem Display können Sie den MIDI-Sendekanal für jede der 16 Spuren des entsprechenden internen bzw. externen
Klangerzeugers einstellen. Sie können gleichzeitig mehrere Spuren (Spuren 1–8 oder Spuren 9–16) auf denselben Wert
wie die derzeit ausgewählte Spur einstellen, indem Sie den Parameter bearbeiten, während Sie die Taste [SF4] 1–8 oder
die Taste [SF5] 9–16 gedrückt halten.

[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F6] CHAIN
Song Record
Song Record Standby

OUT CH (Output Channel)
Bestimmt für jede Spur den MIDI-Sendekanal für die Sequenzdaten. Auf „Off“ eingestellte Spuren erklingen nicht.
Einstellungen: 1–16, off

HINWEIS Im Song-/Pattern-Modus werden die durch Betätigung der Tastatur/Drehregler/Räder erzeugten MIDI-Meldungen über den
MIDI-Sendekanal der zurzeit ausgewählten Spur an die Klangerzeugungs-Einheit oder an externe MIDI-Geräte gesendet.

[SF2] OUT SW (Output Switch)

[F1] SETUP
[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK
[F6] ALL TR
Während der Song-

Sie können gleichzeitig mehrere Spuren (Spuren 1–8 oder Spuren 9–16) auf denselben Wert wie die derzeit
ausgewählte Spur einstellen, indem Sie den Parameter bearbeiten, während Sie die Taste [SF4] 1–8 oder die Taste
[SF5] 9–16 gedrückt halten.

Aufnahme
[F1] SETUP
[F3] REST

INT SW (Interner Schalter)
Bestimmt, ob die Wiedergabedaten an die interne Klangerzeugungs-Einheit gesendet werden oder nicht.
Einstellungen: off, on

[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL

EXT SW (Extern-Schalter)
Bestimmt, ob die Wiedergabedaten über MIDI an den externen MIDI-Klangerzeuger ausgegeben werden oder nicht.
Einstellungen: off, on

[SF3] TR LOOP (Track Loop)

Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN

In diesem Display können Sie festlegen, ob die Daten der ausgewählten Spur während der Wiedergabe als Loop
(Endlosschleife) wiedergegeben werden. Loops sind eine effektive Möglichkeit, kurze Patterns und Phrasen während
des gesamten Songs zu wiederholen. Näheres siehe Seite 99.
Einstellungen: off, on

[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit

[F6] CHAIN
Mit dieser Funktion können Sie Songs in einer Kette (Chain) hintereinander anordnen, um sie automatisch der Reihe
nach abzuspielen. Näheres siehe Seite 98.
skip.................. Ignoriert die ausgewählte Chain-Nummer und setzt die Wiedergabe mit der folgenden
Chain-Nummer fort.
stop ................. Stoppt die Wiedergabe der Song Chain bei der ausgewählten Chain-Nummer. Sie können die
Wiedergabe der Song Chain mit der folgenden Chain-Nummer fortsetzen, indem Sie die Taste [R]
(Wiedergabe) drücken.
end .................. Kennzeichnet das Ende der Song-Kette.

[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL
[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

78

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Song-Aufnahme

FILE

Song-Modus
Song Play

Song-Record-Standby-Modus
[SONG]  Song-Auswahl  [REC]

Bedienung

[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F6] CHAIN
Song Record

[F1] SETUP
Type

Song Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE

Bestimmt die Aufnahmeart. Die Aufnahmearten können in zwei Gruppen eingeteilt werden: Echtzeitaufnahme und
Einzelschrittaufnahme. Während der Echtzeitaufnahme funktioniert das Instrument wie ein Tonbandgerät, das die
Spieldaten aufnimmt, während sie gespielt werden. Dadurch können Sie alle Nuancen Ihres Spiels mit aufzeichnen.
Bei der Echtzeitaufnahme (Realtime) muss „Type“ auf „replace“, „overdub“ oder „punch“ eingestellt werden. Bei der
schrittweisen Aufnahme (Step Recording) können Sie Ihre Musik komponieren, indem Sie sie Event für Event „notieren“.
Hierbei handelt es sich nicht um eine Echtzeit-, sondern um eine schrittweise (englisch: Step) Aufnahmemethode –
vergleichbar mit dem Aufschreiben von Noten auf Papier. Bei der Einzelschrittaufnahme sollte „Type“ auf „step“
gestellt werden.
Einstellungen: Wenn RecTr auf eine der Nummern 1–16 eingestellt ist: replace, overdub, punch, step
Wenn RecTr auf „tempo“ gestellt ist: replace, punch, step
Wenn RecTr auf „scene“ gestellt ist: replace, punch
Wenn RecTr auf „all“ gestellt ist: replace, overdub, punch
replace ....... Mit dieser Methode können Sie bereits aufgenommene Spuren in Echtzeit mit neuen Daten überschreiben.
Die bestehenden Daten werden gelöscht.
overdub ...... Mit dieser Methode können Sie zu einer Spur, die bereits Daten enthält, in Echtzeit weitere Daten hinzufügen.
Bereits aufgenommene Daten bleiben erhalten.
punch ......... Mit dieser Methode können Sie in einem angegebenen Bereich einer Spur, die bereits Daten enthält, in
Echtzeit „einsteigen“ und die Daten ab diesem Zeitpunkt ersetzen. Dadurch werden die bestehenden Daten
vom Startpunkt bis zu Endpunkt (Takt/Schlag) überschrieben, so wie es vor der Aufnahme angegeben wurde.
step ............ Mit dieser Methode können Noten einzeln und manuell eingegeben werden.

HINWEIS Wenn „punch“ ausgewählt ist, erscheint im Display die Option „Punch-in measure: beat“ und „Punch-out measure: beat“
und sollte eingestellt werden. Falls Sie die Positionen 1 und 2 (Loc1, Loc2) festgelegt haben, können die Punch-In-/PunchOut-Punkte mit einem einzigen Tastendruck eingestellt werden. Positionieren Sie den Cursor auf dem Punch-In-/Punch-OutWert. Daraufhin wird das Menüelement „COPYLOC“ (Position kopieren) angezeigt. Drücken Sie die Taste [SF1] COPYLOC,
und die Punch-In-/Punch-Out-Einstellungen werden automatisch den vorhandenen Locate-Punkten zugewiesen.

Quantize (Resolution)
Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn Recording Type auf einer anderen Einstellung als „step“ steht.
Die Aufnahmequantisierung korrigiert das Timing von Noten automatisch während der Aufnahme. Sie können diesen
Parameter auch mit Hilfe des Auswahlfensters „Note Selection“ (Notenauswahl) einstellen, das mit der Taste [SF6]
aufgerufen wird.
Einstellungen: off, 2 60 (32stel-Note), 63 80 (16tel-Triole), 6 120 (16tel-Note), 83 160 (Achteltriole), 8 240 (Achtelnote),
43 320 (Vierteltriole),4 480 (Viertelnote)

Event
Dieser Parameter steht zur Verfügung, wenn Recording Type auf „step“ eingestellt ist. Hier können Sie den
einzugebenden Eventtyp angeben.

[F3] ARP ED
[F5] CLICK
[F6] ALL TR
Während der SongAufnahme
[F1] SETUP
[F3] REST
[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL
[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job

Einstellungen: note, p.bend (Pitch Bend), CC#000~#119 (Controller-Nummer)

[F1] UNDO/REDO

RecTr (Recording Track)

[F2] NOTE

Bestimmt die aufzunehmende Spur. Durch Drücken der [F6]-Taste können Sie zwischen der Einzelspuraufnahme und
der Aufnahme auf allen Spuren (All Track) wechseln.

[F3] EVENT

Einstellungen: tempo, scene, 1 – 16, all

[F4] MEAS

Ch (Nummer)

[F5] TRACK

Bestimmt den MIDI-Aufnahmekanal.
Einstellungen: 1 – 16, all

(Tempo)

[F6] SONG
Ergänzende Informationen

Knob

Bestimmt das Song-Tempo.
Einstellungen: 005.0 – 300.0

HINWEIS Wenn Sie dieses Instrument mit einem externen Sequenzer, mit DAW-Software oder einem MIDI-Gerät nutzen, und Sie
möchten zu dieser/m synchronisieren, stellen Sie den Parameter „MIDI Sync“ im Utility-MIDI-Display (Seite 148) auf
„external“ oder „auto“. Wenn „MIDI Sync“ auf „auto“ eingestellt ist (nur wenn die MIDI-Clock kontinuierlich gesendet wird)
oder auf „external“, zeigt der Tempo-Parameter hier „external“ an und lässt sich nicht ändern.

HINWEIS Dieser Parameter kann auch eingestellt werden, indem die [SHIFT]-Taste gehalten und ein paar Mal im gewünschten Tempo
die [ENTER]-Taste gedrückt wird. Diese Funktion wird als „Tap Tempo“ (Tempo einzählen) bezeichnet.

Meas (Measure)
Legt fest, mit welchem Takt die Song-Aufnahme beginnt. Sie können diesen Parameter auch mit Hilfe des Fensters für
die Direkteingabe von Zahlenwerten einstellen, das mit der NUM-Taste [SF6] aufgerufen wird.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

79

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus
[F2] VOICE
In diesem Display können Sie verschiedene Parameter der Voice für die Aufnahmespur einstellen. Diese Einstellungen
gelten für den Part, dessen Empfangskanal (im Mixing-Modus eingestellt) dem Sendekanal (Ausgabekanal) der
Aufnahmespur entspricht.

Song Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F6] CHAIN

Voice
Legt fest, welche Voice für die Aufnahmespur verwendet wird. Wenn der Cursor sich hier befindet, können Sie zur
Auswahl einer Voice die Bank-, Gruppen- und Nummerntasten sowie die Category-Search-Funktion verwenden.
Knob

Volume

Song Record
Song Record Standby
[F1] SETUP

Legt die Lautstärke der Aufnahmespur fest.

[F2] VOICE

Einstellungen: 0 – 127

[F3] ARP ED

Pan

[F5] CLICK

Knob

Bestimmt die Stereo-Panoramaposition der Aufnahmespur.

[F6] ALL TR

Einstellungen: L63 (ganz links) – C (Mitte) – R63 (ganz rechts)

Während der Song-

InsEF (Insertion Effect Part Switch)

Aufnahme

Legt fest, ob die Insertion-Effekte auf die Aufnahmespur angewendet werden oder nicht.

[F1] SETUP

Einstellungen: off, on

[F3] REST

(Tempo)

Knob

Bestimmt das Song-Tempo. Dieser Parameter entspricht der Tempoeinstellung im Display [F1] SETUP.
Einstellungen: 005.0 – 300.0

HINWEIS Dieser Parameter kann auch eingestellt werden, indem die [SHIFT]-Taste gehalten und ein paar Mal im gewünschten Tempo
die [ENTER]-Taste gedrückt wird. Diese Funktion wird als „Tap Tempo“ (Tempo einzählen) bezeichnet.

[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)

Meas (Measure)
Legt fest, mit welchem Takt die Song-Aufnahme beginnt.

[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN

[F3] ARP ED (Arpeggio Edit)
Zeigt das Arpeggio-Edit-Display (Seite 82) des Song-Modus’ an.

[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit

[F5] CLICK

[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT

Durch Drücken der CLICK-Taste [F5] können Sie das Metronom für die Aufnahme ein- oder ausschalten.
HINWEIS Im CLICK-Display (Seite 144) können Sie verschiedene Einstellungen des Metronomklicks vornehmen, z. B. Notenwert
(Auflösung), Lautstärke und Länge des Vorzählers bei der Aufnahme.

[F4] TR SEL
[F5] INSERT
[F6] DELETE

[F6] ALL TR (All Track)
Durch Drücken der Taste [F6] können Sie zwischen der Einzelspuraufnahme (Single Track) und der Aufnahme auf allen
Spuren (All Track) wechseln.

Song Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

80

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus

Während der Song-Aufnahme

Song Play

Bedienung

[SONG]  Song-Auswahl  [REC]  [R] (Wiedergabe)

[F1] PLAY
[F2] GROOVE

Bei der Echtzeitaufnahme befinden sich die während der Aufnahme bearbeitbaren Parameter in den Displays [F1]
SETUP, [F2] VOICE und [F3] ARP ED des Song-Aufnahmebereitschaftsmodus’. Bei der Einzelschrittaufnahme
unterscheiden sich die während der Aufnahme angezeigten Displays vom Song-Aufnahmebereitschaftsmodus.
Die folgenden Parameter können während der Aufnahme bearbeitet werden.

[F3] TRACK
[F6] CHAIN
Song Record
Song Record Standby

Der Pointer zeigt die aktuelle Notenposition an.

[F1] SETUP
[F2] VOICE

Beat-Darstellung (Schlag)

[F3] ARP ED
[F5] CLICK
[F6] ALL TR
Während der SongAufnahme
[F1] SETUP
[F3] REST
[F4] TIE
[F5] DELETE

[F1] SETUP
In diesem Display werden die Noten während der Einzelschrittaufnahme eingefügt. Bei einem 4/4-Takt (Englisch:
measure) ist die Darstellung in vier Schläge (Englisch: beats) unterteilt (entspricht genau einem Takt). Jede
rautenförmige Marke im Display stellt einen 32tel-Schlag dar (jede Viertelnoten-Teilung ist in acht 32tel-Schläge
unterteilt). Beispiel: Wenn das folgende Rhythmus-Pattern „
“ im 4/4-Takt eingegeben wird, wird das Display so
wie in der obigen Abbildung dargestellt.

[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT

Pointer
Bestimmt die Eingabeposition für die Daten. Der dreieckige Pointer über der Beat-Darstellung zeigt die
Dateneingabestelle an. Sie können den Pointer mit den Tasten [INC] und [DEC] oder dem Datenrad [DATA] nach links
und nach rechts bewegen.

[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit
[F1] CHANGE

Value
Wenn das einzugebende Event ([F1] SETUP  Event) auf „Note“ eingestellt ist, gibt dieser Wert die Velocity an, mit der
die Note eingefügt wird.

[F2] VIEW FLT

Einstellungen: Wenn das Event auf „note“ eingestellt ist: 1–127, kbd, rnd1–rnd4 1 – 127, kbd, rnd1–rnd4

[F5] INSERT

Wenn das Event auf „p.bend“ eingestellt ist: -8192– +8191
Wenn das Event auf „CC (Control Change 001–119)“ eingestellt ist: 000–127
Wenn das Event auf „tempo“ eingestellt ist und RecTr = „tempo“ ist: 005–300

HINWEIS Wenn das einzugebende Event auf „note“ eingestellt ist, können Sie „kbd“ (keyboard) und „rnd1“–„rnd4“ (random1–4) sowie
die Werte 1–127 auswählen. Wenn „kbd“ gewählt ist, wird die tatsächliche Anschlagstärke als Velocity-Wert eingegeben.
Wenn eine der „random“-Einstellungen ausgewählt ist, wird ein zufälliger Wert für die Velocity eingegeben.

StepTime
Hier wird die Länge des nächsten einzugebenden Notenereignisses für die Step-Aufnahme angezeigt. Damit wird
bestimmt, zu welcher Position der Cursor nach der Eingabe weiterspringt. Sie können diesen Parameter auch mit Hilfe
des Auswahlfensters „Note Selection“ (Notenauswahl) einstellen, das mit der Taste [SF6] aufgerufen wird.
Einstellungen: 0001–0059, 32stel-Note, 16tel-Triole, 16tel-Note, Achteltriole, Achtelnote, Vierteltriole, Viertelnote, halbe Note, ganze Note

GateTime

[F4] TR SEL

[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

Die „Gate Time“ bezeichnet die klingende Länge der Note, im Gegensatz zum Notenwert. Für dieselbe Viertelnote z. B.
ergibt eine lange Gate-Time ein Legato, während eine kurze Gate-Time einen Stakkatoeffekt hervorruft. Ermöglicht die
Erzeugung von Notenbindungen, Stakkatonoten usw. „GateTime“ wird als Prozentwert der Step-Zeit angegeben.
Einstellungen: 1% – 200%

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

81

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus

[F3] REST

Song Play
Drücken Sie [F3], um eine Pause (Englisch: rest) mit der Länge der vorgegebenen Step Time einzugeben. Der Pointer
wird anschließend zur nächsten Position für die Dateneingabe verschoben. Pausen werden im Display nicht dargestellt.
HINWEIS Es gibt keine eigentlichen Daten, die Pausen im MIDI-Sequenzer darstellen. Wenn eine „Pause“ eingegeben wird, wird der
Zeiger einfach zur nächsten Dateneingabeposition verschoben, wodurch eine Pause entsteht.

[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F6] CHAIN
Song Record

[F4] TIE

Song Record Standby
[F1] SETUP
1

2

[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK
[F6] ALL TR
Während der Song-

Wenn die Taste [F4] gedrückt wird, um einen Haltebogen (englisch: Tie) einzugeben, wird die vorhergehende Note auf
die volle Step-Dauer verlängert. Beispiel: In der folgenden Phrase werden die Noten mit der Step-Dauer einer
Viertelnote (1/4) eingegeben. Wenn die Step Time anschließend auf eine Achtelnote geändert und die Taste [F4]
gedrückt wird, wird eine Note eingegeben. Mit Hilfe der TIE-Funktion können auch punktierte Noten eingegeben
werden. Um z. B. eine punktierte Viertelnote zu erzeugen, stellen Sie die Step-Dauer auf eine Achtelnote ein, geben Sie
eine Note ein und drücken Sie anschließend zweimal auf [F4].
HINWEIS Dieses Display ist nur verfügbar, wenn das einzugebende Event auf „note“ gesetzt ist.

Aufnahme
[F1] SETUP
[F3] REST
[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)

[F5] DELETE

[F1] COMMON

Drücken Sie diese Taste, um die Noten-Events an der aktuellen Cursorposition zu entfernen (Englisch: to delete).

[F2] TYPE
[F3] MAIN

[F6] BAK DEL (Back Delete)
Verschiebt den Pointer um einen Step zurück und entfernt sämtliche Noten an dieser Position.
HINWEIS Versehentlich eingegebene Noten können direkt nach der Eingabe (vor dem Ändern des Wertes für Step Time) durch
Drücken von [F6] wieder entfernt werden.

[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT

Arpeggio Edit

[F4] TR SEL

In diesem Display finden Sie die Grundeinstellungen für die Arpeggio-Wiedergabe, einschließlich Type und Tempo.
Der MOXF6/MOXF8 besitzt vier Arpeggiatoren. Im Song-Modus können die verschiedenen Arpeggio-Typen bis zu vier
Parts zugewiesen werden, und bis zu vier Arpeggio-Typen können gleichzeitig abgespielt werden. Die Parameter sind
bis auf die folgenden Ausnahmen mit den Parametern im Voice-Modus (Seite 27) identisch.

[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO

Bedienung

[SONG]  [REC]  [F3] ARP ED
Song-Modus  ARP [EDIT]

[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] MEAS
[F5] TRACK

[F1] COMMON

[F6] SONG
Ergänzende Informationen

Switch
Legt für alle Parts fest, ob das Arpeggio ein- oder ausgeschaltet ist. Diese Einstellung wird auf die ARP-Taste [ON/OFF]
am Bedienfeld angewendet.
Einstellungen: off, on

SyncQtzValue (Sync Quantize Value; Quantisierungswert f. Arpeggio-Synchronisation)
Bestimmt den tatsächlichen Zeitpunkt an dem die nächste Arpeggio-Wiedergabe startet, wenn Sie sie während der
Arpeggio-Wiedergabe eines bestimmten Parts auslösen. In der Einstellung „off“ startet das nächste Arpeggio, so bald
Sie es auslösen. Die Zahl rechts des Wertes zeigt die Auflösung der Viertelnoten in Clock-Impulsen an.
Einstellungen: off, 2 60 (32stel-Note), 63 80 (16tel-Triole), 6 120 (16tel-Note), 83 160 (Achteltriole), 8 240 (Achtelnote),
43 320 (Vierteltriole), 4 480 (Viertelnote)

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

82

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

QtzStrength (Quantize Strength)
Legt den Versatzwert für „QtzStrength“ im Display PLAY FX [F5] fest. Dieser Parameter wird auf alle Parts angewendet.
Einstellungen: -100 – +0 – +100

FILE

Song-Modus
Song Play
[F1] PLAY

VelocityRate
Legt den Versatzwert für „VelocityRate“ im Display PLAY FX [F5] fest. Dieser Parameter wird auf alle Parts angewendet.
Einstellungen: -100 – +0 – +100

[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F6] CHAIN

GateTimeRate
Legt den Versatzwert für „QtzTimeRate“ im Display PLAY FX [F5] fest. Dieser Parameter wird auf alle Parts angewendet.
Einstellungen: -100 – +0 – +100

Song Record
Song Record Standby
[F1] SETUP

Swing
Legt den Versatzwert für „Swing“ im Display PLAY FX [F5] fest. Dieser Parameter wird auf alle Parts angewendet.
Einstellungen: -120 – +0 – +120

[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK
[F6] ALL TR

[F2] TYPE
Diese sind identisch mit den Parametern im Arpeggio-Edit-Display (Seite 27) des Voice-Modus’.

Während der SongAufnahme
[F1] SETUP
[F3] REST

[F3] MAIN
Diese sind identisch mit den Parametern im Arpeggio-Edit-Display (Seite 27) des Voice-Modus’. Bitte beachten Sie,
dass der Parameter „Tempo“ sich nicht im MAIN-Display des Song-Modus’ befindet. Stattdessen ist der folgende
Parameter im Display verfügbar. Die Tempo-Einstellung für das Arpeggio ist dieselbe wie die Tempo-Einstellung im
Song-Play-Display.

VoiceWithARP (Voice with Arpeggio)
Jeder Arpeggio-Typ ist einer bestimmten Voice zugeordnet, die am besten zu diesem Typ passt. Dieser Parameter legt
fest, ob die unter dem jeweiligen Arpeggio-Typ gespeicherte Voice dem bearbeiteten Part hinzugefügt wird oder nicht.
In der Einstellung „on“ wird dem momentan bearbeiteten Part anstelle der momentan zugewiesenen Voice die dem
Arpeggio-Typ zugeordnete Voice zugewiesen. In der Einstellung „off“ wird dem bearbeiteten Part keine andere Voice
zugewiesen. Die momentane Voice-Zuweisung bleibt erhalten.

[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit

[F4] LIMIT
Diese sind identisch mit den Parametern im Arpeggio-Edit-Display (Seite 28) des Voice-Modus’.

[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL
[F5] INSERT

[F5] PLAY FX (Wiedergabeeffekt)
Diese sind identisch mit den Parametern im Arpeggio-Edit-Display (Seite 28) des Voice-Modus’.

[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE

[F6] OUT CH (Ausgangskanal)

[F3] EVENT
[F4] MEAS

OutputSwitch
Bei Aktivierung dieses Parameters („on“) werden die Arpeggio-Wiedergabedaten über MIDI ausgegeben.
Einstellungen: off, on

[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

TransmitCh (Sendekanal)
Legt den MIDI-Sendekanal (Transmit Channel) für die Arpeggio-Wiedergabe fest. Falls „KbdCh“ ausgewählt ist, werden
die Arpeggio-Wiedergabedaten über den MIDI-Sendekanal der Tastatur (Keyboard Transmit Channel) ausgegeben
([UTILITY]  [F6] MIDI  „KBDTransCh“).
Einstellungen: 1–16, KbdCh (Keyboard Channel)

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

83

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus

Song Edit
In diesem Modus verfügen Sie über umfassende und detaillierte Steuermöglichkeiten für die Bearbeitung der
MIDI-Events einzelner Song-Spuren. MIDI-Events sind Meldungen (wie z.B. Note an/aus, Notennummer,
Programmwechselnummer usw.), aus denen die Daten einer aufgenommenen Spur bestehen. Sie können Fehler
korrigieren oder mehr Dynamik erzeugen, oder auch Effekte wie Vibrato hinzufügen, um den Song bis in die letzten
Details zu verfeinern.

Song Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F6] CHAIN

Bedienung

[SONG]  Song-Auswahl  [EDIT]

Song Record
Song Record Standby
[F1] SETUP

[F1] CHANGE
Zeigt die Event-Liste der ausgewählten Song-Spur an. Siehe Bedienungsanleitung für Anweisungen.

[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK
[F6] ALL TR

[F2] VIEW FLT (View Filter)

Während der SongAufnahme

In diesem Display können Sie die Event-Typen auswählen, die im CHANGE-Display angezeigt werden sollen. Wenn Sie
z. B. nur Noten-Events bearbeiten möchten, aktivieren Sie das Kästchen „Note“, so dass im CHANGE-Display (EventListe) ausschließlich Noten-Events angezeigt werden.

[F1] SETUP

Einstellungen: Note, PitchBend, ProgramChange, ControlChange, Ch.AfterTouch, PolyAfterTouch, RPN (Registered Parameter Number),

[F4] TIE

NRPN (Non Registered Parameter Number), Exclusive

[F5] CLR ALL (Clear All)

[F3] REST

[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit

Drücken Sie [F5], um alle Markierungen auf einmal zu entfernen.

(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON

[F6] SET ALL
Drücken Sie [F6], um alle Markierungen auf einmal zu setzen.

[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX

[F4] TR SEL (Track Select)
Mit dieser Taste schalten Sie zwischen dem Display für die Spuren 1–16, der SCN-Spur (Scene) und der TMP-Spur
(Tempo) um.

[F6] OUT CH
Song Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL

[F5] INSERT
Wenn sich der Cursor im Display [F1] CHANGE (Event-Liste) an der gewünschten Position befindet, wird durch
Drücken dieser Taste im Song-Modus oder Pattern-Modus das Display zum Einfügen neuer MIDI-Events aufgerufen.
Die Event-Typen, die in den Song eingefügt werden können, werden unten beschrieben.

[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO

Hinweis

[F2] NOTE

Dies sind die Events, aus denen Noten bestehen; der größte Teil von Spieldaten besteht aus diesen Events. Dies ist der
einfachste und häufigste Datentyp.

[F3] EVENT

NOTE (Notenname)
Bestimmt den Notennamen oder die konkrete Tonhöhe auf der Tastatur.
Einstellungen: C –2 – G8

GATE (Gate Time)

[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

Bestimmt die klingende Länge einer Note in Schlägen und Clock-Impulsen.
Einstellungen: 000:001 – 999:479

HINWEIS Bei diesem Synthesizer beträgt die Einheit „Clock“ 1/480stel einer Viertelnote.

VELO (Velocity)
Bestimmt, wie laut die ausgewählte Note erklingt.
Einstellungen: 001 – 127

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

84

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus

PitchBend
Durch derartige Events werden kontinuierliche Veränderungen der Tonhöhe bestimmt. Sie werden durch Betätigen des
Pitch-Bend-Rads erzeugt.

Song Play
[F1] PLAY

DATA
Legt die Pitch-Bend-Daten fest.

[F2] GROOVE

Einstellungen: -8192 – +8191

[F3] TRACK

ProgramChange
Mit Program-Change-Events (Programmwechsel-Events) werden Voices umgeschaltet.

[F6] CHAIN
Song Record
Song Record Standby

BANK
Bestimmt die Voice-Bank. Die Voice-Bank besteht aus MSB und LSB.

[F1] SETUP

Einstellungen: 000 – 127, ***

[F2] VOICE

HINWEIS Bank Select MSB und LSB sind eigentlich Bestandteil der Controller-Events (siehe unten). Da diese Events jedoch
speziell zur Auswahl von Voices dienen, werden sie hier aufgeführt und erläutert.

PC NO (Program Change Number)
Bestimmt die Voice (der durch die oben beschriebenen MSB- und LSB-Events ausgewählten Bank).
Einstellungen: 000 – 127

HINWEIS Informationen über Voice-Bank und Voice-Nummer erhalten Sie in der „Liste der Voices“ in dem PDF-Dokument
„Datenliste“.

Control Change
Diese Events steuern den Klang und bestimmte Parameter der Voice und werden normalerweise durch das Betätigen
eines Controllers (wie z. B. des Modulationsrads, eines Dreh- oder Schiebereglers oder eines Fußreglers) erzeugt/
aufgenommen.

CTRL NO (Control Number)
Bestimmt die Controller-Nummer.
Einstellungen: 000 – 127

HINWEIS Information über die jeder Controller-Nummer zugewiesenen Funktionen erhalten Sie im Abschnitt „MIDI“ des PDFDokuments „Synthesizerparameter-Handbuch“.

DATA
Siehe „Data Entry MSB/LSB“ im Abschnitt „MIDI“ der PDF-Datei „Synthesizerparameter-Handbuch“.
Einstellungen: 000 – 127

[F3] ARP ED
[F5] CLICK
[F6] ALL TR
Während der SongAufnahme
[F1] SETUP
[F3] REST
[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT

Ch.AfterTouch (Channel After Touch)
Dieses Event wird erzeugt, wenn auf eine bereits angeschlagene Taste nachträglich Druck ausgeübt wird.
HINWEIS Die Tastatur des MOXF6/MOXF8 verfügt nicht über die Aftertouch-Funktion. Sie können jedoch von diesem Display aus
Aftertouch-Events in die Song-Daten einfügen.

DATA
Dieser Wert repräsentiert die Stärke des nachträglichen Drucks auf die Tastatur.
Einstellungen: 000 – 127

[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL

PolyAfterTouch (Polyphonic After Touch)
Dieses Event wird erzeugt, wenn auf eine bereits angeschlagene Taste nachträglich Druck ausgeübt wird. Im
Unterschied zum Event „Channel Aftertouch“ werden hier Werte für jede einzelne Taste (polyphon) gesendet.
HINWEIS Die Tastatur des MOXF6/MOXF8 verfügt nicht über die Aftertouch-Funktion. Sie können jedoch von diesem Display aus
Aftertouch-Events in die Song-Daten einfügen.

NOTE
Legt fest, auf welche Taste Aftertouch angewendet wird.

[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE

Einstellungen: C –2 – G8

[F3] EVENT

DATA

[F4] MEAS

Dieser Wert repräsentiert die Stärke des nachträglichen Drucks auf die Tastatur.

[F5] TRACK

Einstellungen: 000 – 127

[F6] SONG
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

85

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

RPN (Registrierte Parameternummer)
Durch diese Events werden die Parameterwerte der einzelnen Klangerzeuger-Parts geändert. Mit Hilfe dieses Events
können Part-Einstellungen wie z.B. die Pitch Bend Sensitivity oder Tuning eingestellt werden.

MSB-LSB
Siehe „Registered Parameter Number MSB/LSB“ im Abschnitt „MIDI“ der PDF-Datei „SynthesizerparameterHandbuch“.
Einstellungen: 000 – 127

DATA (Data Entry MSB-LSB)
Siehe „Registered Parameter Number MSB/LSB“ im Abschnitt „MIDI“ der PDF-Datei „SynthesizerparameterHandbuch“.
Einstellungen: 000 – 127, ***

HINWEIS Normalerweise werden drei Arten von Controller-Daten gesendet: RPN MSB (101), RPN LSB (100) und Data-Entry-MSB (6).
An diesem Synthesizer wurde der Typ Data Entry LSB (38) hinzugefügt. Die sich daraus ergebende Gruppe der ControllerEvents wird einheitlich in diesem Display bearbeitet. Beachten Sie, dass alle nachfolgenden Daten, die eingegeben werden,
als Parameteränderung für die gleiche RPN behandelt werden, sobald Sie die RPN für einen Kanal eingestellt haben.
Zur Vermeidung von Fehlbedienungen sollten Sie bei Ausführung eines Steuervorgangs eine RPN-Null-Nachricht (7FH,
7FH) senden, nachdem Sie einen Parameter mit diesen Events verändert haben.

NRPN (Non Registered Parameter Number)
Ändert Parameterwerte für jeden Part des Klangerzeugers. Mit dessen Hilfe können Voices über MIDI bearbeitet
werden. Dadurch können Sie beispielsweise Filter- oder EG-Einstellungen bearbeiten oder die Tonhöhe und die
Lautstärke jedes einzelnen Instruments einer Drum-Voice ändern.

FILE

Song-Modus
Song Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F6] CHAIN
Song Record
Song Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK
[F6] ALL TR
Während der SongAufnahme
[F1] SETUP
[F3] REST

MSB-LSB

[F4] TIE

Siehe „Non Registered Parameter Number MSB/LSB“ im Abschnitt „MIDI“ der PDF-Datei
„Synthesizerparameter-Handbuch“.

[F5] DELETE

Einstellungen: 000 – 127

DATA (Data Entry MSB-LSB)
Siehe „Non Registered Parameter Number MSB/LSB“ im Abschnitt „MIDI“ der PDF-Datei
„Synthesizerparameter-Handbuch“.
Einstellungen: 000 – 127, ***

[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE

HINWEIS Normalerweise werden drei Arten von Controller-Daten gesendet: NRPN MSB (99), NRPN LSB (98) und Data-Entry-MSB (6).

[F3] MAIN

An diesem Synthesizer wurde der Typ Data Entry LSB (38) hinzugefügt. Die sich daraus ergebende Gruppe der ControllerEvents wird einheitlich in diesem Display bearbeitet. Beachten Sie, dass, wenn die NRPN für einen Kanal eingestellt wurde,
alle nachfolgenden Dateneingaben als Parameteränderung für die gleiche NRPN behandelt werden. Zur Vermeidung von
Fehlbedienungen sollten Sie bei Ausführung eines Steuervorgangs eine RPN-Null-Nachricht (7FH, 7FH) senden, nachdem
Sie einen Parameter mit diesen Events verändert haben.
HINWEIS Der MOXF6/MOXF8 kann keine NRPN-Meldungen empfangen.

[F4] LIMIT

Exclusive (Systemexklusiv)
(Gerätebezogene Nachricht) Dies ist eine MIDI-Befehlsart, die den Austausch modell- oder baureihenspezifischer
Daten ermöglicht. Im Gegensatz zu sonstigen MIDI-Events sind diese Events vom Hersteller/Gerät abhängig und nicht
mit anderen Geräten kompatibel.

DATA (HEX)
Siehe „Systemexklusive Meldungen“ im Abschnitt „MIDI“ der PDF-Datei „Synthesizerparameter-Handbuch“.
Einstellungen: 00 – 7F, F7 (Die Daten müssen im Hexadezimalformat eingegeben werden.)

[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL
[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO

[F6] DELETE
Drücken Sie diese Taste, um die Noten-Events an der aktuellen Cursorposition zu entfernen (Englisch: to delete).

[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

86

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Song-Modus

Song Job
Der Song-Job-Modus enthält eine umfassende Gruppe von Bearbeitungswerkzeugen und Datenumwandlungsfunktionen,
mit denen Sie den Song verändern können. Außerdem umfasst dieser Modus verschiedene nützliche Bedienvorgänge wie
das Kopieren oder Löschen von Daten. Siehe Bedienungsanleitung für Anweisungen.

ACHTUNG

Song Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK

Wenn die Meldung „Executing...“ (Ausführung läuft) angezeigt wird, nimmt die Ausführung des Jobs etwas Zeit in Anspruch.
Versuchen Sie niemals, das Gerät auszuschalten, während die Meldung „Executing...“ angezeigt wird. Das Ausschalten des
Geräts in diesem Zustand führt zum Verlust sämtlicher Daten.

Bedienung

FILE

[SONG]  Song-Auswahl  [JOB]

[F6] CHAIN
Song Record
Song Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE

[F1] UNDO/REDO

[F3] ARP ED
[F5] CLICK

Durch den Undo-Job werden die Änderungen verworfen, die Sie in der letzten Aufnahme-Session, in der letzten
Bearbeitungssitzung oder im letzten Job vorgenommen haben, und die Daten des vorherigen Zustands werden
wiederhergestellt. Auf diese Weise können Sie versehentlich verlorengegangene Daten wiederherstellen. Redo steht nur
nach einem Undo-Vorgang zur Verfügung. Mit Redo können Sie die mittels Undo verworfenen Änderungen wiederherstellen.

ACHTUNG
Undo/Redo kann nicht für Vorgänge mit Mixing-Voices verwendet werden.

[F6] ALL TR
Während der SongAufnahme
[F1] SETUP
[F3] REST
[F4] TIE

[F2] NOTE (Notendaten-Job)

[F5] DELETE
[F6] BAK DEL

Hiermit rufen Sie das Display des ausgewählten Jobs auf.

Arpeggio Edit

HINWEIS Achten Sie vor der Ausführung des Note-Data-Jobs darauf, die Spur (01–16, all) und den Bereich (Measure : Schlag: Clock)

(Arpeggio-Bearbeitung)

anzugeben, auf die der Job angewendet werden soll.

[F1] COMMON

01: Quantize
Quantisierung nennt man den Vorgang des Angleichens des Timings von Noten-Events – dabei werden die Noten näher
an den nächstliegenden exakten Schlag verschoben. Mit Hilfe dieser Funktion können Sie z. B. das Timing einer in
Echtzeit aufgenommenen Melodie verbessern.

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479
Legt die Spur (01–16, all) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job angewendet werden soll.

Quantize (Resolution)

[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit
[F1] CHANGE

Bestimmt, an welchen Beats die Notendaten der ausgewählten Spur ausgerichtet werden.

[F2] VIEW FLT

Einstellungen: 32stel-Note, 16tel-Triole, 16tel-Note, Achteltriole, Achtelnote, Vierteltriole, Viertelnote, 16tel-Note + 16tel-Triole, Achtelnote

[F4] TR SEL

+ Achteltriole

[F5] INSERT

Strength
Dieser Parameter bestimmt, um welchen Anteil die Noten-Events auf die nächste Note im Quantisierungsraster verschoben
werden. Eine Einstellung von 100% bewirkt ein exaktes Timing. Bei einer Einstellung von 0% erfolgt keine Quantisierung.

[F6] DELETE
Song Job

Einstellungen: 000% – 100%

[F1] UNDO/REDO

SwingRate

[F2] NOTE

Verzögert Noten an geradzahligen (unbetonten) Schlägen, um ein Swing-Feeling zu erzeugen. Wenn z. B. ein 4/4-Takt und
als Quantize-Wert Viertelnoten verwendet werden, erfolgt für den zweiten und den vierten Schlag des Takts eine
Verzögerung. Wenn als Quantize-Wert eine Triole verwendet wird, wird die jeweils letzte Note der Triole verzögert.
Wenn der Quantize-Wert geradzahlig ist, werden die Schläge verzögert.

[F3] EVENT

Einstellungen: Der Bereich hängt von der Quantize-Einstellung ab. Weitere Informationen hierzu finden Sie weiter unten.
Wenn als Quantize-Wert Viertelnote, Achtelnote, 16tel-Note, 32tel-Note verwendet wird:
Eine Einstellung von 100% entspricht der doppelten Länge des angegebenen Quantize-Werts. Eine Einstellung von 50%
erzeugt ein exaktes Timing und somit kein Swing-Feeling. Einstellungen über 51% verstärken den Swing, wobei 75% der
Verzögerung einer punktierten Note entspricht.

[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

Wenn als Quantize-Wert Vierteltriole, Achteltriole, 16tel-Triole, 32tel-Triole verwendet wird:
Eine Einstellung von 100% entspricht der dreifachen Länge des angegebenen Quantize-Werts. Eine Einstellung von 66%
erzeugt ein exaktes Timing und somit kein Swing-Feeling. Einstellungen über 67% verstärken den Swing, wobei 83% der
Verzögerung einer Sextole entspricht.
Wenn als Quantize-Wert Achtelnote + Achteltriole, 16tel-Note + 16tel-Triole verwendet wird:
Eine Einstellung von 100% entspricht der doppelten Länge einer Achtelnote oder 16tel-Note. Eine Einstellung von 50%
erzeugt ein exaktes Timing und somit kein Swing-Feeling. Einstellungen über 51% verstärken den Swing, wobei 66% der
Verzögerung einer Triole entspricht.

HINWEIS Falls ein von 100% verschiedener Swing-Wert dazu führt, dass Noten hinter anderen Nicht-Swing-Noten positioniert werden,
erfolgt für die letzteren Noten eine entsprechende Verzögerung.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

87

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus

GateTime
Bestimmt die Gate Time (die klingende Länge einer Note) der geradzahligen unbetonten Noten, um das Swing-Feeling zu
verstärken. Wenn als Quantize-Wert eine Triole verwendet wird, wird die Gate-Time der jeweils letzten Note der Triole
geändert. Wenn als Quantize-Wert Achtelnote + Achteltriole, 16tel-Note + 16tel-Triole verwendet wird, wird die GateTime
der geradzahligen Achtelnoten- oder 16tel-Noten-Schläge geändert. Bei einer Einstellung von 100% bleibt die
ursprüngliche GateTime unverändert. Falls ein geänderter GateTime-Wert kleiner als 1 ist, wird er auf 1 aufgerundet.

Song Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK

Einstellungen: 000% – 200%

[F6] CHAIN

02: Modify Velocity

Song Record

Durch diesen Job werden die Velocity-Werte des angegebenen Notenbereichs geändert. Dadurch können Sie die
Lautstärke dieser Noten selektiv erhöhen bzw. verringern. Die Änderung der Velocity wird wie folgt berechnet:
Geänderte Velocity = (ursprüngliche Velocity x Rate) + Offset
Bei einem Ergebnis von 0 oder darunter wird der Wert auf 1 gesetzt. Bei einem Ergebnis von über 127 wird der Wert auf
127 gesetzt.

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479
Legt die Spur (01–16, all) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job angewendet werden soll.

Song Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK
[F6] ALL TR
Während der SongAufnahme

SetAll
Stellt die Velocity aller Zielnoten auf denselben festen Wert ein (1 bis 127). Wenn „OFF“ eingestellt ist, hat der Parameter
„Set All“ keine Wirkung. Wenn ein anderer Wert als „off“ eingestellt ist, stehen die Parameter Rate und Offset nicht zur
Verfügung und werden im Display als „***“ dargestellt.

[F1] SETUP

Einstellungen: off (0), 001 – 127

[F4] TIE

[F3] REST

[F5] DELETE

Rate
Legt den Prozentsatz fest, um den die ursprüngliche Velocity der Zielnoten verändert wird. Einstellungen unter 100%
verringern die Velocity, Einstellungen über 100% erhöhen sie proportional. Eine Einstellung von 100 ergibt keine
Änderung. Wenn der Set-All-Parameter nicht auf „off“ gesetzt ist, wird dieser Parameter mit „***“ dargestellt und kann nicht
bearbeitet werden.
Einstellungen: 000% – 200%, ***

[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE

Offset
Addiert einen festen Wert zu den durch Rate veränderten Velocity-Werten. Einstellungen unter 0 verringern die Velocity,
Einstellungen über 0 erhöhen sie. Eine Einstellung von 0 ergibt keine Änderung. Wenn der Set-All-Parameter nicht auf „off“
gesetzt ist, wird dieser Parameter mit „***“ dargestellt und kann nicht bearbeitet werden.
Einstellungen: -127 – +0 – +127, ***

[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH

03: Modify Gate Time
Mit diesem Job können die Gate-Zeiten (klingende Notenlängen) des angegebenen Notenbereichs geändert werden.
Die Änderung der GateTime wird wie folgt berechnet:
Geänderte GateTime = (ursprüngliche GateTime x Verhältnis) + Versatz
Bei einem Ergebnis von 0 oder darunter wird der Wert auf 1 gesetzt.

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479
Legt die Spur (01–16, all) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job angewendet werden soll.

Song Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL
[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO

SetAll
Stellt die GateTime aller Zielnoten auf denselben nicht veränderbaren Wert ein. Wenn „OFF“ eingestellt ist, hat der
Parameter „Set All“ keine Wirkung. Wenn ein anderer Wert als „off“ eingestellt ist, stehen die Parameter Rate und Offset
nicht zur Verfügung und werden im Display als „***“ dargestellt.
Einstellungen: off (0), 0001 – 9999

Rate
Legt den Prozentsatz fest, um den die Gate-Time der Zielnoten geändert wird. Einstellungen unter 100% verkürzen die
Noten, Einstellungen über 100% verlängern sie proportional. Eine Einstellung von 100 ergibt keine Änderung. Wenn der
Set-All-Parameter nicht auf „off“ gesetzt ist, wird dieser Parameter mit „***“ dargestellt und kann nicht bearbeitet werden.

[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

Einstellungen: 000% – 200%, ***

Offset
Addiert einen festen Wert zu den durch Rate veränderten Gate-Time-Werten. Einstellungen unter 0 verkürzen die GateTime, Einstellungen über 0 verlängern sie. Eine Einstellung von 0 ergibt keine Änderung. Wenn der Set-All-Parameter nicht
auf „off“ gesetzt ist, wird dieser Parameter mit „***“ dargestellt und kann nicht bearbeitet werden.
Einstellungen: -9999 – +0 – +9999, ***

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

88

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

04: Crescendo
Mit diesem Job können Sie ein Crescendo oder ein Decrescendo über den angegebenen Notenbereich erstellen.
(Ein Crescendo ist eine allmähliche Erhöhung der Lautstärke, ein Decrescendo ist eine allmähliche Verringerung der
Lautstärke.)

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479
Legt die Spur (01–16, all) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job angewendet
werden soll.

VelocityRange
Legt die Intensität des Crescendos bzw. des Decrescendos fest. Beginnend mit der ersten Note des angegebenen
Bereichs werden die Velocity-Werte der Noten allmählich erhöht bzw. verringert. Die Velocity der letzten Note im Bereich
errechnet sich aus der ursprünglichen Velocity plus dem VelocityRange-Wert. Falls die sich ergebende Velocity außerhalb
des Bereichs 1–127 liegt, wird der Wert auf 1 bzw. 127 gesetzt. Einstellungen größer als 0 ergeben ein Crescendo, Werte
kleiner als 0 ergeben ein Decrescendo. Eine Einstellung von 0 erzeugt keinen Effekt.
Einstellungen: -127 – +0 – +127

HINWEIS Durch Ausführung dieses Jobs werden die Velocity-Werte der Note-On-Events im angegebenen Bereich so verändert, dass
ein Crescendo/Decrescendo entsteht. Beachten Sie, dass dieser Job das Crescendo/Decrescendo nicht auf lang
ausgehaltene Noten anwenden kann. Um dies zu erreichen, verwenden Sie den Job „Create Continuous Data“ (Seite 92),
und stellen Sie dort bei Event Type „Control Change 11“ ein.

05: Transpose
Mit Transpose können Sie die Tonlage oder Tonhöhe der Noten im angegebenen Bereich ändern.

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479
Legt die Spur (01–16, all) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job angewendet
werden soll.

FILE

Song-Modus
Song Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F6] CHAIN
Song Record
Song Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK
[F6] ALL TR
Während der SongAufnahme
[F1] SETUP
[F3] REST
[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)

Note
Bestimmt den Tonhöhenbereich der Noten, auf die der Job angewendet werden soll. Sie können den Key auch direkt über
die Tastatur einstellen. Halten Sie dazu die Taste [SF6] KBD gedrückt, und spielen Sie die gewünschte Klaviertaste.
Einstellungen: C –2 – G8

[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN

Transpose

[F4] LIMIT

Transponiert die Noten im angegebenen Bereich (in Halbtonschritten). Eine Einstellung von +12 transponiert um eine
Oktave höher, eine Einstellung von –12 um eine Oktave tiefer. Eine Einstellung von 0 ergibt keine Änderung.

[F5] PLAY FX

Einstellungen: -127 – +0 – +127

[F6] OUT CH
Song Edit

06: Glide
Durch den Glide-Job werden alle Noten nach der ersten Note im angegebenen Bereich durch Pitch-Bend-Daten ersetzt,
wobei ein sanftes Gleiten (Englisch: to glide) von Note zu Note entsteht. Diese Funktion ist gut geeignet, um
gitarrenähnliche Slides oder „Bending“ zu erzielen.

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479
Legt die Spur (01–16, all) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job angewendet
werden soll.

[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL
[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO

GlideTime

[F2] NOTE

Legt die Länge oder Dauer des Glides fest. Höhere Werte führen zu einem längeren Gleiten zwischen den Noten.

[F3] EVENT

Einstellungen: 000 – 100

PBRange (Pitch Bend Range)
Bestimmt den maximalen Pitch-Bend-Bereich, der im Glide-Job zur Anwendung kommt (in Halbtonschritten).
Einstellungen: 01 – 24

HINWEIS Bedenken Sie bitte, dass der Song eventuell nicht richtig abgespielt wird, wenn Sie „PB Range“ auf einen Wert einstellen,

[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

der von der Einstellung im Voice-Edit-Modus abweicht. Damit der Song richtig gespielt wird, fügen Sie das folgende
MIDI-Event auf der entsprechenden Spur im Song-Edit-Display (Seite 84) ein.
RPN [000-000] xxx („xxx“ repräsentiert den Pitch-Bend-Wert)

07: Create Roll
Mit diesem Job können Sie im angegebenen Bereich eine Folge von sich wiederholenden Noten (wie einen Trommelwirbel
– Englisch: drum roll) mit den eingestellten kontinuierlichen Änderungen von Clock-Steps und Velocity erzeugen. Diese
Funktion eignet sich sehr gut, um schnelle Stakkato-Rolls und spezielle „Flams“ zu erzielen.

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479
Legt die Spur (01–16) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job angewendet werden soll.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

89

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

StartStep (Erster Schritt (Step))
EndStep (Letzter Schritt (Step))
Bestimmt die Schrittgröße (d. h. die Anzahl der Clock-Impulse) zwischen den einzelnen Noten des Wirbels. Je kleiner
der Wert, desto feiner ist der Wirbel. Sie können die Clock-Werte sowohl für den Anfang als auch für das Ende
angeben, wodurch Sie Wirbel mit wechselnder Schrittgröße erzeugen können.
Einstellungen: StartStep: 001–999, EndStep: 001 – 999

Note

FILE

Song-Modus
Song Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F6] CHAIN

Bestimmt die Note (oder das entsprechende Instrument bei Drum Voices) für den Roll-Effekt. Sie können den Key auch
direkt über die Tastatur einstellen. Halten Sie dazu die Taste [SF6] KBD gedrückt, und spielen Sie die gewünschte
Klaviertaste.
Einstellungen: C –2 – G8

StartVelo (Anfangs-Velocity)
EndVelo (End-Velocity)
Bestimmt die Velocity der Noten im Wirbel. Es können sowohl für den Start als auch für den Abschluss die VelocityWerte der Noten des Wirbels angegeben werden. Dadurch wird das Erzeugen von Wirbeln erleichtert, in denen sich die
Velocity erhöht oder verringert. So können Sie Wirbel erzeugen, die allmählich lauter oder leiser werden (crescendo/
decrescendo).
Einstellungen: StartVelo: 001–127, EndVelo: 001 – 127

Song Record
Song Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK
[F6] ALL TR
Während der SongAufnahme
[F1] SETUP

08: Sort Chord
Dieser Job sortiert Akkord-Events (gleichzeitige Noten-Events) nach Tonhöhe. Durch das Sortieren ändert sich die
Reihenfolge der Noten im Event-List-Display (Seite 84), das Timing der Noten wird jedoch nicht beeinflusst. Mit diesem
Job können mit Hilfe des Separate-Chord-Jobs (siehe unten) Akkorde vorbereiten, um den Schlag- oder Zupfklang von
Gitarren und ähnlichen Instrumenten zu simulieren.

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479
Legt die Spur (01–16, all) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job angewendet
werden soll.

[F3] REST
[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN

Type
Legt fest, wie die Akkord-Notendaten sortiert werden.

[F4] LIMIT

Einstellungen: up, down, up&down, down&up

[F5] PLAY FX

up ............... Die Noten werden in aufsteigender Reihenfolge sortiert. Nach der Ausführung dieses Jobs mit dieser
Einstellung können Sie mit dem Separate-Chord-Job einen gitarrenartigen Aufwärts-Zupfklang (Upstroke)
erzeugen.
down .......... Die Noten werden in absteigender Reihenfolge sortiert. Nach der Ausführung dieses Jobs mit dieser
Einstellung können Sie mit dem Separate-Chord-Job einen gitarrenartigen Abwärts-Zupfklang (Downstroke)
erzeugen.
up&down .... Sortiert anhand der Rastereinstellung (siehe unten) Akkordnoten an betonten Zählzeiten in aufsteigender
Reihenfolge und Akkordnoten an Upbeats in absteigender Reihenfolge.
down&up .... Sortiert anhand der Rastereinstellung (siehe unten) Akkordnoten an betonten Zählzeiten in absteigender
Reihenfolge und Akkordnoten an Upbeats in aufsteigender Reihenfolge.

Grid
Legt den Notentyp fest, der als Grundlage für den Chord-Sort-Job verwendet wird.
Einstellungen: 32tel-Note, 16tel-Triole, 16tel-Note, Achteltriole, Achtelnote, Vierteltriole, Viertelnote

[F6] OUT CH
Song Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL
[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE

09: Separate Chord
Dieser Job schiebt Noten in Akkorden innerhalb des angegebenen Bereichs ein wenig auseinander, indem eine
angegebene Anzahl von Clock-Impulsen zwischen den einzelnen Noten eingefügt wird. Mit Hilfe dieses Jobs können
Sie nach Ausführung des Chord-Sort-Jobs (siehe oben) gitarrenähnliche Aufwärts- und Abwärtsschläge erzeugen.

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479

[F3] EVENT
[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

Legt die Spur (01–16, all) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job angewendet
werden soll.

Clock
Bestimmt die Anzahl der Clock-Impulse, die zwischen den aufeinander folgenden Akkordnoten eingefügt werden.
Einstellungen: 000 – 999

HINWEIS Beachten Sie, dass eine Viertelnote aus 480 Clock-Impulsen besteht.
HINWEIS Es ist nicht möglich, Akkorde so weit auseinander zu schieben, dass sie in den nächsten Akkord hinein- oder den
(oben ingestellten) Bereich hinausreichen.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

90

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus

[F3] EVENT (Event Job)

Song Play
Hiermit rufen Sie das Display des ausgewählten Jobs auf.

[F1] PLAY

HINWEIS Achten Sie vor der Ausführung des Event-Jobs darauf, die Spur (01–16, all) und den Bereich (Measure : Beat : Clock)

[F2] GROOVE

anzugeben, auf die der Job angewendet werden soll. Beachten Sie, dass die anzugebende Spur vom Job abhängt.

[F3] TRACK

01: Shift Clock

[F6] CHAIN

Dieser Job verschiebt alle Events im angegebenen Bereich um die eingestellte Anzahl an Clock-Impulsen nach vorne
oder nach hinten.

Song Record
Song Record Standby
[F1] SETUP

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479
Legt die Spur (01–16, TMP=tempo, SCN=scene, all) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den
der Job angewendet werden soll.

[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK

Clock

[F6] ALL TR

Bestimmt den Wert in Takten (Englisch: measure), Schlägen und Clock-Impulsen, um den die Daten verzögert werden
oder vorauseilen sollen.

Während der Song-

Einstellungen: 000: 0: 000 – 999: 3: 479

Aufnahme
[F1] SETUP

Direction
Legt die Richtung fest, in die die Daten verschoben werden. Advance verschiebt die Daten in Richtung des Anfangs
der Sequenz, Delay verschiebt die Daten in Richtung Ende der Sequenz.

[F3] REST

Einstellungen: Advance, Delay

[F5] DELETE

02: Copy Event

[F6] BAK DEL

[F4] TIE

Arpeggio Edit
Mit diesem Job werden sämtliche Daten eines angegebenen Quellbereichs in einen vorgegebenen Zielbereich kopiert
(Englisch: to copy). Führen Sie diesen Job aus, nachdem Sie folgende Einstellungen vorgenommen haben:
• Quellspur (01-16, TMP, SCN, all)
• Quellbereich (Takt : Schlag : Clock)
• Zielspur (01–16, TMP, SCN, all)
• Zielbereich (Takt : Schlag : Clock)
• Anfangstakt des Ziels
• Anzahl (wie viele Male die Daten kopiert werden sollen)

NumberOfTimes

Quellspur und Quellbereich in Takten, Schlägen und
Clock-Impulsen

Bestimmt, wie viele Male die Daten kopiert werden.

[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit
[F1] CHANGE

Einstellungen: x01 – x99

[F2] VIEW FLT

ACHTUNG

[F4] TR SEL

Bei Ausführen von Copy Event werden sämtliche bereits an der ZielPosition vorhandenen Daten überschrieben.

ACHTUNG

(Arpeggio-Bearbeitung)

[F5] INSERT
Zielspur und der Anfang (Takt, Schlag und Clock-Impuls)
des Zielbereichs

03: Erase Event

[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE

Mit diesem Job werden alle angegebenen Events im angegebenen Bereich gelöscht, wodurch auf effektive Weise ein
lautloses Segment erzeugt werden kann.

[F3] EVENT
[F4] MEAS

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479
Legt die Spur (01–16, TMP, SCN, all) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job
angewendet werden soll.

[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

EventType
Legt den zu löschenden Event-Typ fest. Wenn ALL ausgewählt wird, werden sämtliche Events gelöscht. Beim Löschen
von Controller-Events können einzelne Controller-Nummern angegeben werden.
Einstellungen: Wenn TR auf 01–16 eingestellt ist: Note (Noten-Events), PC (Program Change), PB (Pitch Bend), CC: (Control Change)*,
CAT (Channel Aftertouch), PAT (Polyphonic Aftertouch), EXC (systemexklusiv), All (alle Events)
Wenn TR auf „TMP“ (Tempo) eingestellt ist: TMP (tempo)
Wenn TR auf „SCN“ (Scene) eingestellt ist: SceneMemory (Informationen zum Wechsel der Scene), TrackMute
(Informationen zum Wechsel der Track-Mute-Einstellungen)
* Sie können auch die CC-Nummer (Controller-Nummer) angeben.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

91

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus

04: Extract Event
Dieser Job verschiebt alle Instanzen der angegebenen Event-Daten vom angegebenen Bereich einer Spur in
denselben Bereich einer anderen Spur.

Song Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479
Legt die Spur (01–16) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job angewendet
werden soll.

[F3] TRACK
[F6] CHAIN
Song Record

EventType
Wählt den zu extrahierenden Event-Typ aus. Falls erforderlich, können auch spezielle Noten und Controller-Nummern
angegeben werden.
Einstellungen: Note, PC (Program Change), PB (Pitch Bend), CC (Control Change), CAT (Channel Aftertouch), PAT (Polyphonic
Aftertouch), EXC (systemexklusiv)

Song Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE
[F3] ARP ED

 TR (Track)

[F5] CLICK

Bestimmt die Zielspur (01–16).

[F6] ALL TR
Während der Song-

05: Create Continuous Data

Aufnahme
Mit diesem Job können kontinuierliche Pitch-Bend- oder Controller-Events über den angegebenen Bereich erstellt werden.

[F1] SETUP
[F3] REST

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479
Legt die Spur (01–16, TMP, all) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job angewendet
werden soll.

[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL

EventType
Legt den zu erstellenden Event-Typ fest.

Arpeggio Edit

Einstellungen: PB (Pitch Bend), CC (Control Change)*, CAT (Channel Aftertouch), EXC (systemexklusiv), TMP (Tempo)

(Arpeggio-Bearbeitung)

* Sie können auch die CC-Nummer (Controller-Nummer) angeben.

[F1] COMMON

Data (Data Range)

[F2] TYPE

Legt die obere und die untere Grenze des zu erstellenden Datenbereichs fest.

[F3] MAIN

Einstellungen: Wenn Event Type auf PB eingestellt ist: -8192 – +0 – +8191

[F4] LIMIT

Wenn Event Type auf TMP eingestellt ist: 005.0 – 300.0
Wenn Event Type auf einen anderen Wert eingestellt ist: 0 – 127

[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH

Clock
Bestimmt die Anzahl der Clock-Impulse, die zwischen den einzelnen erstellten Events eingefügt werden sollen
(d. h. den Abstand zwischen den Events).
Einstellungen: 001 – 999

Curve = +16

Curve = 0 (linear) Curve = –16

Curve

NumberOfTimes

Endpunkt

[F2] VIEW FLT

[F5] INSERT
[F6] DELETE

Startpunkt

Song Job
Der durch Clock eingestellte Abstand

Legt fest, wie viele Male die Datenerstellung wiederholt wird.
Beispiel: Wenn Daten im Bereich M001:1:000 – M003:1:000 erstellt werden und dieser Parameter auf 03 eingestellt ist,
werden dieselben Daten auch in den Bereichen M003:1:000 – M005:1:000 und M005:1:000 – M007:1:000 erstellt. Mit
diesem Job können Sie beispielsweise sich wiederholende Variationen der Lautstärke oder der Filter Cutoff-Frequenz
einfügen, um Tremolo- oder Wah-Effekte zu erzeugen.
Einstellungen: x01 – x99

[F1] CHANGE

[F4] TR SEL

Legt den Kurvenverlauf der kontinuierlichen Daten fest. In der
folgenden Grafik sehen Sie schematisch einige Kurvenverläufe.
Einstellungen: -16 – +0 – +16

Song Edit

[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

92

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus

06: Thin Out
Mit diesem Job wird der angegebene Typ der Continuous Events im angegebenen Bereich ausgedünnt, wodurch
Speicherplatz für andere Daten oder weitere Aufnahmen frei wird.

Song Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479
Legt die Spur (01–16, all) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job angewendet
werden soll.

[F3] TRACK
[F6] CHAIN
Song Record

EventType
Legt den auszudünnenden Event-Typ fest.
Einstellungen: PB (Pitch Bend), CC (Control Change)*, CAT (Channel Aftertouch), PAT (Polyphonic Aftertouch), TMP (Tempo)
* Sie können auch die CC-Nummer (Controller-Nummer) angeben.

HINWEIS Der Thin-Out-Job funktioniert nicht für Continuous-Event-Daten, deren Events weiter als 60 Clock-Impulse voneinander
entfernt sind.

Song Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK

07: Modify Control Data
Mit diesem Job können Sie die Werte eines angegebenen Typs von Controller-Events (z. B. Pitch Bend, ControllerNummer, Aftertouch usw.) im angegebenen Bereich ändern. Die Änderungen der Werte werden wie folgt berechnet:
Geänderter Wert = (ursprünglicher Wert x Rate) + Offset

[F6] ALL TR
Während der SongAufnahme
[F1] SETUP

Alle Ergebnisse, die kleiner als das Minimum sind, werden auf das Minimum eingestellt; alle Werte, die größer als das
Maximum sind, werden auf das Maximum eingestellt.

[F3] REST

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479

[F5] DELETE

Legt die Spur (01–16, TMP, all) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job angewendet
werden soll.

[F6] BAK DEL

EventType

[F4] TIE

Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)

Legt den zu ändernden Event-Typ fest.

[F1] COMMON

Einstellungen: PB (Pitch Bend), CC (Control Change)*, CAT (Channel Aftertouch), PAT (Polyphonic Aftertouch), TMP (Tempo)

[F2] TYPE

* Sie können auch die CC-Nummer (Controller-Nummer) angeben.

SetAll
Stellt alle Ziel-Events auf denselben festen Wert ein. Wenn „off“ eingestellt ist, hat der Parameter „Set All“ keine Wirkung.
Wenn ein anderer Wert als „off“ eingestellt ist, stehen die Parameter Rate und Offset nicht zur Verfügung und werden im
Display als „***“ dargestellt.
Einstellungen: off, 000–127 (–8192 bis +8191 für Pitch Bend, 5,0 bis 300,0 für Tempo), ***

Rate
Legt den Prozentsatz fest, um den die ursprünglichen Werte der Ziel-Events verändert werden. Wenn der Set-AllParameter nicht auf „off“ gesetzt ist, wird dieser Parameter mit „***“ dargestellt und kann nicht bearbeitet werden.
Einstellungen: 000% – 200%, ***

Offset
Addiert einen festen Wert zu den durch Rate veränderten Event-Werten. Wenn der Set-All-Parameter nicht auf „off“
gesetzt ist, wird dieser Parameter mit „***“ dargestellt und kann nicht bearbeitet werden.
Einstellungen: –127 bis +0 (–8192 bis +8191 für Pitch Bend, –275 über –+0 bis +275 für Tempo), ***

[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL
[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE

08: Beat Stretch
Dieser Job führt eine Dehnung oder eine Stauchung der Zeitdauer des ausgewählten Bereichs durch. Beachten Sie,
dass durch diesen Vorgang das Timing der Events sowie die Step Times und Gate Times der Noten beeinflusst werden.

[F3] EVENT
[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG

TR (Track) 001 : 1 : 000 – 999 : 4 : 479
Legt die Spur (01–16, all) und den Bereich (in Takten/Schlägen/Clock-Impulsen) fest, auf den der Job angewendet
werden soll.

Ergänzende Informationen

Rate
Bestimmt die Größe der Zeitdehnung oder -stauchung als Prozentsatz. Einstellungen größer 100% erzeugen eine
Dehnung, Einstellungen unter 100% erzeugen eine Stauchung. Eine Einstellung von 100 ergibt keine Änderung.
Einstellungen: 025% – 400%

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

93

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus

[F4] MEAS (Measure Job)

Song Play
Hiermit rufen Sie das Display des ausgewählten Jobs auf.

[F1] PLAY
[F2] GROOVE

01: Create Measure

[F3] TRACK
[F6] CHAIN

Dieser Job erstellt an der angegebenen Position leere Takte in sämtlichen Spuren.
Taktmaß bzw. Taktart der
einzufügenden Takte

Anzahl der
einzufügenden Takte

Song Record
Quelldaten

Song Record Standby

001 – 004 005

–

016

[F1] SETUP

8 Takte werden bei Takt 5 eingefügt
001 – 004 005

–

012 013

–

024

[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK

Die eingefügten 8 Takte

[F6] ALL TR

Einfügestelle (Measure bzw. Taktnummer)

Während der SongAufnahme

Taktmaß der einzufügenden Takte
Legt die Taktart der zu erstellenden Takte fest. Dieser Parameter ist besonders nützlich, wenn Sie einen Song erstellen,
der Taktwechsel enthält.
Einstellungen: 1/16 – 16/16, 1/8 – 16/8, 1/4 – 8/4

[F1] SETUP
[F3] REST
[F4] TIE

Insertion Point (Measure bzw. Taktnummer)

[F5] DELETE

Bestimmt die Einfügestelle (Taktnummer), an welcher die neu erzeugten, leeren Takte eingefügt werden.

[F6] BAK DEL

Einstellungen: 001 – 999

Arpeggio Edit

Number of Measures (Taktanzahl)

(Arpeggio-Bearbeitung)

Bestimmt die Anzahl der leeren Takte (Englisch: measure), die erstellt und eingefügt werden.

[F1] COMMON

Einstellungen: 01 – 99

HINWEIS Wenn leere Takte eingefügt werden, werden die Takt- und Taktart-Daten hinter der Einfügestelle entsprechend verschoben.
HINWEIS Falls die Einfügestelle hinter dem letzten Takt liegt, der Daten enthält, werden lediglich Taktart-Daten für diese Position
erstellt, ohne jedoch die Takte tatsächlich einzufügen.

[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT

02: Delete Measure

[F5] PLAY FX

Dieser Job löscht die angegebenen Takte des aktuellen Songs. Takt- und Taktartdaten hinter den gelöschten Takten
werden entsprechend verschoben.

[F6] OUT CH
Song Edit
[F1] CHANGE

Quelldaten
001 – 004 005

–

012

013

–

024

[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL

Takte M006–M012 werden gelöscht
001 – 004 005

Measure (zu löschender Taktbereich)

–

016

[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO

Measure (zu löschender Taktbereich)
Einstellungen: 001 – 999

[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

94

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus

[F5] TRACK (Track Job)

Song Play
Hiermit rufen Sie das Display des ausgewählten Jobs auf.

[F1] PLAY
[F2] GROOVE

01: Copy Track

[F3] TRACK

Dieser Job kopiert alle Daten des ausgewählten Typs von
der ausgewählten Quellspur auf die angegebene Zielspur.

Quell-Song und -spur
(01–16)

Ziel-Song und -spur
(01–16)

ACHTUNG

[F6] CHAIN
Song Record
Song Record Standby

Durch den Kopiervorgang werden alle bereits in der Zielspur
vorhandenen Daten überschrieben.

[F1] SETUP

Zu kopierende Datentypen

[F3] ARP ED

[F2] VOICE

Bestimmt den bzw. die zu kopierenden Datentypen.
Markieren Sie die Kontrollkästchen der gewünschten
Datentypen.

Zu kopierende Datentypen

[F5] CLICK
[F6] ALL TR

Einstellungen: Seq Event (alle Events in der Spur), Grid Groove (für die ausgewählte Spur), Mix Part Param (alle Mixing-Part-Parameter)

Während der SongAufnahme

02: Exchange Track

[F1] SETUP

Dieser Job vertauscht den angegebenen Datentyp
zwischen zwei angegebenen Spuren im aktuellen Song.

Zielspuren für den Exchange-Vorgang (01–16)

[F4] TIE
[F5] DELETE

Zu tauschende Datentypen

[F6] BAK DEL

Legt den bzw. die zu vertauschenden Datentypen fest.
Markieren Sie die Kontrollkästchen der gewünschten
Datentypen.
Einstellungen: Seq Event (alle Events in der Spur), Grid Groove (für
die ausgewählte Spur), Mix Part Param (alle MixingPart-Parameter)

[F3] REST

Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
Zu tauschende Datentypen

[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN

03: Mix Track

[F4] LIMIT
Dieser Job mischt sämtliche Daten zweier angegebener Spuren („A“ und „B“) und speichert das Ergebnis in Spur B.
Spur A (01 – 16)

[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH

Spur B (01 – 16)
Spur A

Spur B

Song Edit
[F1] CHANGE

Mix Track
Spur B

[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL
[F5] INSERT
[F6] DELETE

Zielspuren für den Mix-Track-Job

Song Job

Einstellungen: 01 – 16

[F1] UNDO/REDO

04: Clear Track
Mit diesem Job werden alle Daten des ausgewählten Typs aus
der gewählten Pattern-Spur gelöscht.

[F2] NOTE
Spur, deren Daten gelöscht werden sollen (01–16, TMP, SCN, all)

[F3] EVENT
[F4] MEAS
[F5] TRACK

Zu löschender Datentyp

[F6] SONG

Bestimmt den bzw. die zu löschenden Datentypen. Markieren
Sie die Kontrollkästchen der gewünschten Datentypen.

Ergänzende Informationen

Einstellungen: Seq Event (alle Events in der Spur), Grid Groove (für die
ausgewählte Spur), Mix Part Param (alle Mixing-PartParameter)

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

Zu löschende Datentypen

95

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus

05: Normalize Play Effect
Mit diesem Job werden die Daten in der ausgewählten Spur so umgeschrieben, dass sie die aktuellen Grid-GrooveEinstellungen reflektieren.

Song Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE

TR (Track)

[F3] TRACK

Bestimmt die Song-Spur, auf die dieser Job angewendet wird.

[F6] CHAIN

Einstellungen: 01 – 16, all

Song Record

06: Divide Drum Track

Song Record Standby

Verteilt die Noten-Events einer Schlagzeugaufnahme auf separate Spuren, so dass als Ergebnis jedes verwendete
Drum-Instrument einzeln in einer separaten Spur (Spuren 1 bis 8) zur Verfügung steht.

[F1] SETUP
[F2] VOICE
[F3] ARP ED

TR (Track)

[F5] CLICK

Bestimmt die Song-Spur, auf die dieser Job angewendet wird.

[F6] ALL TR

Einstellungen: 01 – 16

Während der Song-

07: Put Track To Arp (Put Track to Arpeggio; Spur in Arpeggio übernehmen)
Dieser Job kopiert Daten in den angegebenen Takten einer Spur, um Arpeggio-Daten zu erzeugen. Näheres siehe Seite 126.

Aufnahme
[F1] SETUP
[F3] REST

08: Copy Phrase

[F4] TIE
[F5] DELETE

Dieser Job kopiert die Phrase (die im Pattern-Modus erzeugt wurde) auf eine bestimmte Spur des aktuellen Songs.

ACHTUNG

[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit

Dieser Job überschreibt alle Daten, die in der Ziel-Spur vorhanden waren, mit Ausnahme der Mixing-Einstellungen.

(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE

[F6] SONG (Song Job)

[F3] MAIN
Hiermit rufen Sie das Display des ausgewählten Jobs auf.

[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX

01: Copy Song

[F6] OUT CH
Mit diesem Job werden sämtliche Daten des ausgewählten
Quell-Songs in den ausgewählten Ziel-Song kopiert (englisch:
to copy). Die im Quell-Song verwendeten Mixing-Voices
werden ebenfalls kopiert.

Quell-Song

[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL

ACHTUNG

[F5] INSERT

Dieser Job überschreibt alle im Ziel-Song vorhandenen Daten.

02: Split Song To Pattern
Mit diesem Job können Sie einen Teil des aktuellen Songs – alle
16 Spuren eines bestimmten Taktbereiches – kopieren.

Song Edit

Ziel-Song

[F6] DELETE
Song Job

Quell-Song-Bereich in Takten

[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT

ACHTUNG

[F4] MEAS

Durch diesen Job werden alle bereits im Ziel-Pattern und der ZielSection vorhandenen Daten überschrieben.

[F5] TRACK
[F6] SONG

03: Clear Song

Ziel-Pattern und -Section

Ergänzende Informationen

Dieser Job löscht alle Daten aus dem ausgewählten Song bzw. aus allen Songs, einschließlich der Mixing-Voices.
Hiermit können Sie auch alle 64 Songs auf einmal löschen.

04: Song Name
Mit diesem Job können Sie dem ausgewählten Song einen Namen geben. Genaue Anweisungen zur Namensgebung
finden Sie unter „Wichtigste Bedienungsvorgänge“ in der Bedienungsanleitung.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

96

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Song-Modus

Ergänzende Informationen

Song Play
[F1] PLAY

 Song-Wiedergabearten

[F2] GROOVE
[F3] TRACK

Wiedergabe mitten im Song

[F6] CHAIN
Um die Wiedergabe an einer Stelle mitten im Song zu starten, stellen Sie mit den folgenden Tasten die gewünschte
Position ein und drücken Sie dann die Wiedergabetaste [R]. Diese Vorgänge können auch während der Wiedergabe
ausgeführt werden.

Song Record
Song Record Standby
[F1] SETUP

Vorlauf

Drücken Sie die Vorlauftaste [RR].

[F2] VOICE

Schneller Vorlauf

Halten Sie die Vorlauftaste [RR] gedrückt.

[F3] ARP ED

Rücklauf

Drücken Sie die Rücklauftaste [LL].

Schneller Rücklauf

Halten Sie die Rücklauftaste [LL] gedrückt.

Zurück zum Song-Anfang

Drücken Sie die Taste [T] (Top).

Zu Position 1 springen

Halten Sie die Taste [T] gedrückt und drücken Sie gleichzeitig die Rücklauftaste [LL].

Während der Song-

Zu Position 2 springen

Halten Sie die Taste [T] gedrückt und drücken Sie gleichzeitig die Vorlauftaste [RR].

Aufnahme

[F5] CLICK
[F6] ALL TR

[F1] SETUP

Wenn der Song nicht richtig wiedergegeben wird:

[F3] REST

Beachten Sie, dass das Starten des Songs irgendwo in der Mitte Wiedergabeprobleme verursachen kann,
beispielsweise falscher Sound, falsche Tonhöhe oder unerwartete Lautstärkeänderungen. Dies kann vorkommen, wenn
die am Anfang des Songs aufgezeichneten MIDI-Events vom Klangerzeuger-Bereich nicht erkannt wurden, da die
Wiedergabe an einer anderen Stelle im Song mit anderen MIDI-Events gestartet wurde. Um dies zu verhindern, stellen
Sie den Parameter „SongEventChase“ im OTHER-Display des Utility-Modus’ (Seite 144) auf „PC+PB+Ctrl“ oder „all“.
Bei dieser Einstellung wird der Song richtig wiedergegeben, auch wenn die Wiedergabe irgendwo in der Song-Mitte
gestartet wird.

[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE

Position 1 und 2 bestimmte Taktnummern zuweisen

[F3] MAIN

Um Position 1 und 2 bestimmte Taktnummern zuzuweisen,
wählen Sie die gewünschte Taktnummer aus und drücken Sie
die Rücklauf-/Vorlauftaste [LL]/[RR], während Sie die
[REC/SET LOCATE]-Taste gedrückt halten. Die hier
vorgenommene Einstellung wird im PLAY-Display [F1] im
Song-Modus angezeigt.

Position 1

Position 2

[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL

Verschiedene Einstellungen für die Song-Wiedergabe zuweisen (Song Scene)
Sie können fünf verschiedene „Momentaufnahmen“ wichtiger Song-Parameter wie Transponierung, Tempo, Status der
Spurstummschaltung und das grundlegende Song-Mixing-Setup als Song Scenes den Tasten [SF1]–[SF6] zuweisen.
Einer der praktischen Vorzüge von Song Scenes besteht darin, dass Sie direkt und automatisch
Parametereinstellungen vornehmen können, die normalerweise ein Betätigen vieler Tasten oder Regler erfordern.
Nutzen Sie diese Funktion, um während der Aufnahme oder der Wiedergabe eines Songs unverzüglich Änderungen
der Einstellungen vorzunehmen.

[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] MEAS

Parameter der Song Scene
Tempo

[F5] INSERT

[F5] TRACK
Song-Modus

PLAY-Display (Seite 76)

[F6] SONG

Transpose (Transposition)
Play-Effect-Einstellungen für 16 Spuren

GROOVE-Display (Seite 77)

Track-Mute-Einstellungen für 16 Spuren

[MUTE] (Siehe „Quick Guide“ in der
Bedienungsanleitung)

Panorama-Einstellungen für 16 Mixing-Parts

Mixing-Modus

Ergänzende Informationen

OUTPUT-Display (Seite 118)

Lautstärke-Einstellungen für 16 Mixing-Parts
Reverb-Send-Einstellungen für 16 Mixing-Parts
Chorus-Send-Einstellungen für 16 Mixing-Parts
Grenzfrequenz-Einstellungen für 16 Mixing-Parts

TONE-Display (Seite 118)

Resonance-Einstellungen für 16 Mixing-Parts
AEG-Attack-Einstellungen für 16 Mixing-Parts
AEG-Release-Einstellungen für 16 Mixing-Parts

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

97

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Song Scene speichern
Nachdem Sie die gewünschten Einstellungen für die Scene vorgenommen haben, halten Sie die [STORE]-Taste
gedrückt, und drücken Sie dann eine der Tasten [SF1] bis [SF6]. In dem Reiter, der der Unterfunktionstaste entspricht,
die mit der Song Scene belegt ist, erscheint das Achtelnoten-Symbol. Drücken Sie die [STORE]-Taste, um die SongDaten einschließlich der Song-Scene-Einstellungen zu speichern.

Abrufen der Song Scene

FILE

Song-Modus
Song Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F6] CHAIN
Song Record

Sie können die Song Scene abrufen, indem sie eine der Tasten [SF1] bis [SF6] im PLAY-Display drücken, oder in
anderen Displays, die die Anzeige „SCN“ bei den Tasten [SF1]–[SF6] enthalten.

Song Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE

Song-Chain-Wiedergabe

[F3] ARP ED
[F5] CLICK

Die Song-Chain-Wiedergabe ermöglicht Ihnen, in jeder gewünschten Reihenfolge eine Wiedergabeliste voreingestellter
Songs zusammenzustellen und diese nacheinander abzuspielen. Sie können die Reihenfolge der Song-Wiedergabe
einstellen und dann im Song-Chain-Display die Kettenwiedergabe (Chain Playback) starten.

1

Ruft das Song-Chain-Display auf (Seite 78).

[F6] ALL TR
Während der SongAufnahme
[F1] SETUP
[F3] REST
[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit

Drücken Sie [F6] CHAIN im Song-Play-Display.

2

Drücken Sie die Wiedergabetaste [R], um die Song-Chain-Wiedergabe zu starten.
Die Songs werden gemäß der Chain-Reihenfolge abgespielt Wenn der Chain-Nummer ein leerer Song zugewiesen
ist, wird ein stiller Takt gezählt, an den die Wiedergabe des nächsten Songs anschließt. Wenn der Chain-Nummer
ein „skip“ (Überspringen) zugewiesen wird, wird der zugeordnete Song ignoriert oder übersprungen, und der
nächste Song startet. Wenn der Chain-Nummer ein „stop“ zugewiesen wird, hält die Wiedergabe bei dem
betreffenden Song an. Drücken Sie die Wiedergabetaste [R], um die Wiedergabe ab der nächsten Chain-Nummer
fortzusetzen. Wenn der Chain-Nummer ein „end“ zugewiesen wird, hält die Wiedergabe am Ende des Songs an.

3

(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit

Wenn Sie die Wiedergabe mitten in einer Song Chain anhalten möchten, drücken Sie die
Stopptaste [J].

HINWEIS Die Song Chain kann ausschließlich vom Song-Chain-Display aus gestartet werden.

[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL
[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

98

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

 Song Track Loop – Einstellungsbeispiel
Im folgenden Beispiel wurde ein Song mit 40 Takten aufgezeichnet. Spur 1 wurde auf eine normale Wiedergabe der 40
Takte eingestellt. Spur 2 wurde auf Loop gesetzt und wird solange wiederholt, bis die Taste [J] (Stopp) gedrückt wird.
Wenn Sie Loop auf „on“ stellen, können Sie den zu wiederholenden Bereich bestimmen. (Es kann nur der Endpunkt
bestimmt werden; der Startpunkt der wiederholten Wiedergabe ist fest auf den Anfang des Songs eingestellt.)
Wiedergabe

FILE

Song-Modus
Song Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F6] CHAIN

Spur 1
(40 Takte mit Daten)

Song Record

Spur 2
(40 Takte mit Daten)

Song Record Standby
[F1] SETUP
Die Daten der vier Takte werden zehnmal wiederholt.

[F2] VOICE
[F3] ARP ED

ACHTUNG

[F5] CLICK

Bitte denken Sie daran, dass die Daten des nicht in der Loop wiederholten Bereichs gelöscht werden, wenn Sie die Track-LoopEinstellung von „off“ zu „on“ ändern.

1

[F6] ALL TR
Während der Song-

Drücken Sie die PLAY-Taste [F1], um das Song-Play-Display aufzurufen. Stellen Sie hier den
gewünschten letzten Takt für die Loop-Wiedergabe ein.

Aufnahme
[F1] SETUP
[F3] REST
[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL

In diesem Beispiel ist der letzte Takt auf „004“

Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)

2

Drücken Sie die Taste [F3] TRACK und dann die Taste [SF3] TR LOOP, um das Track-LoopDisplay aufzurufen, und bewegen Sie den Cursor auf die gewünschte Spur.

[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH
Song Edit

3
4

Stellen Sie Track Loop mit der Taste [INC] oder dem Datenrad [DATA] auf „on“. (Im Display
werden Sie zur Bestätigung aufgefordert.)

[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL

Drücken Sie die [INC]-Taste. Loop wird auf „on“ gestellt, und der nicht wiederholte Part wird
gelöscht.

[F5] INSERT
[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT

Wenn Sie die gelöschten Daten wiederherstellen und die ausgewählte Spur auf „off“ setzen möchten, drücken Sie
die Taste [SF6] UNDO (Rückgängig).

ACHTUNG
Die Undo-Funktion kann nur für den letzten Track-Loop-Vorgang verwendet werden. Wenn Sie noch weitere Spuren auf Loop
gesetzt haben, können die ursprünglichen Daten dieser vorher bearbeiteten Spuren nicht wiederhergestellt werden.

[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

ACHTUNG
Wenn Sie in ein anderes Display umschalten, lässt sich die Undo-Funktion nicht ausführen.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

99

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

 Punch In/Out (Type = punch)

FILE

Song-Modus

Mit Hilfe dieser Methode können Sie auf einem bestimmten Bereich der Spur erneut aufnehmen. Vor der Neuaufnahme
müssen Sie eine Anfangs- und eine Endmarkierung setzen. Im der folgenden, acht Takte langen Beispielsequenz
werden die Takte drei bis fünf neu aufgezeichnet.

Song Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK

Vor der erneuten Aufnahme

[F6] CHAIN

Beginn der Aufnahme Ende der Aufnahme
Punch-In

1

2

3

Song Record

Punch-Out

4

5

6

Song Record Standby

7

8

[F1] SETUP
[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK
[F6] ALL TR

Nach der erneuten Aufnahme

1

2

3

4

5

6

7

8

Neu aufgezeichnete Daten

Während der SongAufnahme
[F1] SETUP

HINWEIS Die Punch In/Out-Aufnahmemethode kann nur bei der Echtzeitaufnahme verwendet werden.
HINWEIS Beachten Sie, dass die Punch-In/Out-Methode die ursprünglichen Daten im festgelegten Bereich immer ersetzt (löscht).

[F3] REST
[F4] TIE
[F5] DELETE

 Wichtigste Bedienungsvorgänge im Song-Job-Modus

1

Drücken Sie die [JOB]-Taste, um den Song-Job-Modus aufzurufen.

2

Wählen Sie das gewünschte Job-Menü aus, indem Sie die entsprechende Taste [F1] bis [F6]
drücken.

3

Bewegen Sie den Cursor mit dem Datenrad [DATA], den Cursortasten oder den Tasten [INC] und
[DEC] auf den gewünschten Job und rufen Sie mit der [ENTER]-Taste das Job-Display auf.

4

Bewegen Sie den Cursor auf den gewünschten Parameter, und stellen Sie dann mit dem
Datenrad [DATA] und den Tasten [INC] und [DEC] den Wert ein.

[F6] BAK DEL
Arpeggio Edit
(Arpeggio-Bearbeitung)
[F1] COMMON
[F2] TYPE
[F3] MAIN
[F4] LIMIT
[F5] PLAY FX
[F6] OUT CH

5

Drücken Sie nach der Einstellung die Taste [ENTER], um den Job auszuführen.
„Completed“ (Abgeschlossen) erscheint im Display, wenn der Job beendet ist.

[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F4] TR SEL
[F5] INSERT

ACHTUNG
Bei einigen Jobs überschreibt der Vorgang alle Daten, die bis dahin in dem als Ziel gewählten Speicher vorhanden sind. Wichtige
Daten sollten immer auf einem an die USB-Buchse [DEVICE] angeschlossenen USB-Flash-Speichergerät gesichert werden.

6

Song Edit

Drücken Sie zweimal auf die Taste [EXIT], um zum Song-Play-Display zurückzukehren.

[F6] DELETE
Song Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE

ACHTUNG
Auch nach Ausführung eines Jobs führt das Ausschalten des Geräts, ohne vorher gespeichert zu haben, zu einem Verlust der
Song-Daten. Denken Sie daran, die Song-Daten mit der [STORE]-Taste im internen Speicher zu sichern, bevor Sie das Gerät
ausschalten.

HINWEIS In einigen Jobs müssen Sie einen Bereich angeben (Start- und Endpunkt, wie unten gezeigt), für den der Job gelten soll.
Bedenken Sie, dass der Endpunkt selbst nicht im angegebenen Bereich enthalten ist. Der wirksame Bereich für einen Job,
bei dem Start- und Endpunkt angegeben werden, ist um genau einen Clock-Impuls (am Endpunkt) kleiner. Diese Regel gilt
für Fälle, bei denen Sie nur den Takt angeben; in der Beispielabbildung unten wird jedoch Takt, Schlag und Clock-Impuls
angegeben.
Startpunkt

[F3] EVENT
[F4] MEAS
[F5] TRACK
[F6] SONG
Ergänzende Informationen

Endpunkt

HINWEIS Wenn sich der Cursor auf einem solchen Parameter befindet, erscheint bei einigen Jobs unten rechts im Display das NUMSymbol. In diesem Fall können Sie diesen Parameter auch mit Hilfe des Fensters für die Direkteingabe von Zahlenwerten
einstellen, das mit der NUM-Taste [SF6] aufgerufen wird. Um das Fenster zu schließen, drücken Sie die [EXIT]-Taste.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

100

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Pattern-Modus

Pattern-Modus

Pattern Play
Im Pattern-Modus können Sie eigene Patterns aufzeichnen, bearbeiten und abspielen. Dieser Abschnitt erläuter
die einzelnen Parameter anhand von vier Typen (Pattern Play, Pattern Record, Pattern Edit und Pattern Job).

[F1] PLAY

HINWEIS Der Begriff „Pattern“ bezeichnet eine mehrtaktige, rhythmische Passage, gespielt von mehreren Instrumenten,

[F2] GROOVE

die unbegrenzt in einer Schleife (Loop) laufen kann. Ein Pattern enthält 16 Variationen, genannt „Sections“. Sie können
Sections verwenden, indem Sie sie während der Wiedergabe umschalten. Ein Pattern besteht aus 16 Spuren und wird
erzeugt, indem im PATCH-Display (Seite 102) jeder Spur eine Phrase zugewiesen wird. Näheres zu Patterns, Sections
und Phrasen finden Sie auf Seite 9.

[F3] TRACK
[F4] PATCH
[F5] REMIX
[F6] CHAIN

Pattern Play

Pattern Record

Pattern Play ist der „Haupteingang“ des Pattern-Modus’, und hier wählen Sie Patterns aus und spielen sie ab.
Sie können auch eigene Patterns erzeugen, indem Sie Phrasen – kurze, rhythmische Passagen und „Bausteine“ –
zusammenfügen und Pattern Chains (P.-Ketten) erstellen, bei denen die Patterns in jeder gewünschten Reihenfolge
abgespielt werden.

Pattern Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE
[F3] ARP ED

Bedienung

[F5] CLICK

Drücken Sie die [PATTERN]-Taste.

Während der PatternAufnahme
[F1] SETUP

[F1] PLAY

[F3] RESET
Identisch mit dem Parameter im Song-Play-Modus. Siehe Seite 76. Beachten Sie, dass die Funktion zur
Szenenregistrierung im Pattern-Modus nicht zur Verfügung steht. Die Tasten [SF1] – [SF6] sind ARP1 (Arpeggio 1) –
ARP6 (Arpeggio 6) zugeordnet. Außerdem befindet sich der Parameter „Loc“ (Location) nicht im PLAY-Display des
Pattern-Modus, und die folgenden Parameter sind in dem Display enthalten.

[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Pattern Edit
[F1] CHANGE

1
2

[F2] VIEW FLT
[F5] INSERT
[F6] DELETE

1

(Keyboard Start)

Pattern Job

Wenn dieser Parameter eingeschaltet ist, beginnt die Pattern-Wiedergabe, sobald Sie eine Tastaturtaste anschlagen.

[F1] UNDO/REDO

Einstellungen:

[F2] NOTE

(on),
(off)
HINWEIS Im PLAY-Display im Pattern-Modus können Sie mit der Taste [CATEGORY SEARCH] die zur aktuellen Spur gehörende Voice
des Mixing-Parts auswählen.

2 Length
Legt die Länge des Patterns fest. Dieser Wert ist die Länge der nach der Aufnahme erzeugten Phrase.
Einstellungen: 001 – 256

[F3] EVENT
[F4] PHRASE
[F5] TRACK
[F6] PATTERN
Ergänzende Informationen

[F2] GROOVE (Grid Groove)
Entspricht dem GROOVE-Display des Song-Modus. Siehe Seite 77.

[F3] TRACK
Entspricht dem TRACK-Display des Song-Modus. Siehe Seite 78. Bitte beachten Sie, dass das Display [SF6] TR LOOP
im TRACK-Display des Pattern-Modus’ nicht zur Verfügung steht.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

101

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Pattern-Modus

[F4] PATCH

Pattern Play
Im diesem Display können Sie jeder Spur eine Preset-Phrase oder eine (im Pattern-Record-Modus aufgenommene)
User-Phrase zuweisen und ein Pattern mit bis zu 16 Spuren erstellen. Sie können eine User-Phrase zuweisen, die mit
dem momentan ausgewählten Pattern erzeugt wurde. Wenn Sie User-Phrasen verwenden möchten, die auf Spuren
anderer Patterns aufgezeichnet wurden, führen Sie die Funktion „Phrase Data Copy“ (Phrasendaten kopieren) aus,
die mit der Taste [SF6] COPY aufgerufen wird.

1

[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F4] PATCH
[F5] REMIX

2

[F6] CHAIN
Pattern Record
Pattern Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE

3

4

[F3] ARP ED
[F5] CLICK

1 Phrasennummer

Während der Pattern-

Stellt die Nummer der Phrase ein, die der Spur zugewiesen wird. Sie können aus bis zu 256 User-Phrasen auswählen,
die im ausgewählten Pattern gespeichert sind. Beachten Sie, dass die User-Phrasen zunächst keine Daten enthalten.
In der Einstellung „---“ ist die Spur leer.

Aufnahme
[F1] SETUP

Einstellungen: --- (off), 001 – 256

[F3] RESET

HINWEIS Der MOXF6/MOXF8 enthält keine Preset-Phrase-Daten.

[F4] TIE

2 Zahl der Takte

[F5] DELETE

Zeigt den Namen der ausgewählten Phrase an.

[F6] BAK DEL
Pattern Edit

3 Section
Zeigt die momentan in Bearbeitung befindliche Section an. Um die Section zu wechseln, drücken Sie die Taste
[PATTERN SECTION] und verwenden Sie dann die Nummerntasten [1]–[16]. Durch Drücken der Taste [PATTERN
SECTION] werden die Sections A–P den Nummern [1]–[16] zugewiesen. Durch Drücken der entsprechenden Nummer
[1]–[16] können Sie dann die Section wechseln.

4 Measure (Takt)

[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F5] INSERT
[F6] DELETE
Pattern Job

Zeigt die aktuelle Wiedergabeposition im Format „Takt und Taktschlag“ an.

[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE

[SF5] CLEAR

[F3] EVENT
Hiermit wird die Phrasenzuweisung zur aktuell ausgewählten Spur aufgehoben und eine leere Spur produziert.

[F4] PHRASE
[F5] TRACK

[SF6] COPY

[F6] PATTERN
Ergänzende Informationen
Nummer des zu kopierenden Quell-Patterns und der Quellphrase

Zielphrase und Zielspur des aktuell bearbeiteten Patterns

Die User-Phrasen, die mit der Patch-Funktion zugewiesen werden können, sind auf die im aktuell gewählten Pattern
enthaltenen Phrasen beschränkt. Diese Funktion ermöglicht Ihnen das Kopieren von Phrasen aus einem anderen
Pattern in das aktuelle. Drücken Sie die Taste [SF6], um zum nachfolgend dargestellten Display zu wechseln. Drücken
Sie nach der Festlegung der Parameter die [ENTER]-Taste, um die Phrasendaten zu kopieren.

ACHTUNG
Jegliche vorhandene Daten am Kopierziel werden überschrieben. Deshalb sollten Sie regelmäßig Sicherungskopien wichtiger
Daten auf einem USB-Flash-Speichergerät oder Ähnlichem anlegen.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

102

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Pattern-Modus

[F5] REMIX

Pattern Play
Diese Funktion stellt eine Reihe von halbzufälligen Voreinstellungen bereit, mit deren Hilfe Sie die MIDI-Sequenzdaten
zerteilen und die Notenlängen modifizieren können. Auf diese Weise können Sie vollständig neue Variationen eines
Patterns erstellen. Legen Sie die nachfolgenden Parameter fest, und drücken Sie die Taste [ENTER], um den RemixVorgang auszuführen. Falls Sie die Änderungen beibehalten möchten, drücken Sie die Taste [SF5] OK. Um zum
ursprünglichen Display zurückzukehren, ohne die Daten zu ändern, drücken Sie die Taste [SF4] CANCEL.

[F1] PLAY

HINWEIS Da die neu arrangierten Daten als neue Phrase gespeichert und der aktuellen Spur zugewiesen werden, bleiben die

[F5] REMIX

ursprünglichen Phrasendaten als nicht zugewiesene Phrase erhalten.

[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F4] PATCH

[F6] CHAIN

Type
Bestimmt, wie die Daten in der ausgewählten Spur unterteilt und umgeordnet werden sollen. Die Regeln für die Teilung
und Neuordnung sind für jeden Remix-Typ verschieden.

Pattern Record
Pattern Record Standby
[F1] SETUP

Einstellungen: 1 – 16

[F2] VOICE

Var (Variation)
Legt fest, wie die ursprünglichen MIDI-Sequenzdaten verändert werden.

[F3] ARP ED

Einstellungen: Normal 1–16, Roll 1–16, Break 1–16, Fill 1–48

[F5] CLICK

Normal 1 – 16 ... Die Originaldaten werden nur geteilt und umgeordnet. 16 Variationen stehen zur Verfügung.
Roll 1 – 16.......... Zusätzlich zu Teilung und Neuarrangement werden einige Teile der Daten mit einem Wirbel-Effekt
wiedergegeben.
16 Variationen stehen zur Verfügung.
Break 1–16 ........ Zusätzlich zu Teilung und Neuarrangement werden einige Teile der Daten gelöscht, um Breaks (Pausen) zu
erzeugen.
16 Variationen stehen zur Verfügung.
Fill 1 – 48 ........... Zusätzlich zu Teilung und Neuarrangement werden einige Teile der Daten mit einem Fill-In wiedergegeben.
48 Variationen stehen zur Verfügung.

Interval

Während der PatternAufnahme
[F1] SETUP
[F3] RESET
[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL

Bestimmt, auf welche Takte die Remix-Funktion angewendet wird. In der Einstellung „1“ wird Remix beispielsweise auf
alle Takte angewendet. Bei Einstellung „2“ wird Remix auf die Daten jedes zweiten Taktes angewendet: 2, 4, 6, 8 und so
fort. Bei Einstellung „3“ wird Remix auf die Daten jedes dritten Taktes angewendet: 3, 6, 9, 12 und so fort.

Pattern Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT

Einstellungen: 1 – 8

[F5] INSERT
[F6] DELETE

[F6] CHAIN

Pattern Job

HINWEIS Anweisungen finden Sie im „Quick Guide“ in der Bedienungsanleitung.

[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE

Pattern Chain Play

[F3] EVENT
[F4] PHRASE

Bedienung

[PATTERN]  [F6] CHAIN

[F5] TRACK

In diesem Modus können Sie die programmierte Section-Chain-Sequenz abspielen, die im Pattern-Record-Modus und
Pattern-Edit-Modus erstellt wurde. Die Parameter sind identisch mit denjenigen im Display [F1] PLAY (Seite 101).

[F6] PATTERN
Ergänzende Informationen

Pattern Chain Record
Pattern-Chain-Record-Standby-Modus
Bedienung

[PATTERN]  [F6] CHAIN  [REC]
Aufnahmespur

Zum Aufnehmen können Sie eine der folgenden Spuren auswählen:
• patt (Pattern): Zeichnet Section-Wechsel während der Wiedergabe auf
• tempo: Zeichnet Tempowechselinformationen während der Wiedergabe auf
• scene: Zeichnet Spurstummschaltungen während der Wiedergabe auf

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

103

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Pattern-Modus

Während der Pattern-Aufnahme
Bedienung

FILE

[PATTERN]  [F6] CHAIN  [REC]  [R] (Wiedergabe)

Pattern Play
[F1] PLAY

Bei der Aufnahme auf der Pattern-Spur können Sie die Section ändern. Bei der Aufnahme auf der Tempo-Spur können
Sie den Tempowert ändern. Wenn die Scene-Spur gewählt ist, können Sie Stummschaltungseinstellungen der Spuren
aufzeichnen.

[F2] GROOVE

Pattern Chain Edit

[F5] REMIX

[F3] TRACK
[F4] PATCH

[F6] CHAIN
Bedienung

[PATTERN]  [F6] CHAIN  [EDIT]

Pattern Record
Pattern Record Standby

[F1] CHANGE

[F1] SETUP

Im Pattern-Chain-Edit-Modus können Sie die Reihenfolge der Sections in einer Chain ändern sowie Tempo-, Szenenund Stummschaltungs-Events einfügen. Rufen Sie das Display der zu bearbeitenden Spur auf, indem Sie die Taste [F4]
TR SEL drücken.

[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK

Pattern Track Edit
In diesem Display können Sie die Section-Wechsel für jeden Takt bearbeiten. Um das Ende der Chain
festzulegen, fügen Sie im entsprechenden Takt eine END-Marke ein. Um das Event an der aktuell ausgewählten
Position zu löschen, drücken Sie die Taste [F6] CLEAR.

Während der PatternAufnahme
[F1] SETUP

Scene Track Edit

[F3] RESET

Sie können die Änderung der Spurstummschaltung nach Taktschlägen bearbeiten. Drücken Sie die Taste [F5]
INSERT bzw. [F6] DELETE, um das Event einzufügen bzw. zu löschen.

[F4] TIE
[F5] DELETE

Tempo Track Edit
Sie können die Tempowechsel nach Taktschlägen bearbeiten.
Drücken Sie die Taste [F5] INSERT bzw. [F6] DELETE, um das Event einzufügen bzw. zu löschen.

[F6] BAK DEL
Pattern Edit
[F1] CHANGE

[F2] COPY
Quellbereich

[F2] VIEW FLT
[F5] INSERT
[F6] DELETE
Pattern Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE

Anfangstakt des Ziels

In diesem Display können Sie alle Pattern-Chain-Events aus einem bestimmten Taktbereich (Quelle) an eine Zielposition
kopieren. Drücken Sie nach der Angabe des Quellbereichs in Takten, des Anfangstaktes der Zielposition und der
„NumberOfTimes“ (Anzahl der zu erstellenden Kopien) die [ENTER]-Taste, um den Kopiervorgang auszuführen.

[F3] EVENT
[F4] PHRASE
[F5] TRACK
[F6] PATTERN

ACHTUNG
Dieser Vorgang überschreibt alle Events, die im Ziel-Bereich bereits vorhanden sind.

Ergänzende Informationen

[F3] SONG
Ziel-Song

Erster Takt des Ziel-Songs

Diese Funktion wandelt Pattern-Chain-Daten in Song-Daten (im Standard-MIDI-Format) um und legt die Ergebnisse in
normalen Song-Spuren ab. Drücken Sie nach der Angabe des gewünschten Ziel-Songs und der Nummer des Taktes, in
den die konvertierten Daten kopiert werden sollen, die [ENTER]-Taste, um den Vorgang auszuführen. Wenn das
Kästchen „without PC“ (ohne Programmwechsel) angekreuzt ist, werden die Mixing- und Tempo-Einstellungen in den
Ziel-Song kopiert. Der Tempowert wird in den ersten Takt des Ziel-Songs kopiert. Wenn das Häkchen entfernt wird,
werden die Voice-Einstellungen in den einzelnen Phrasen ebenfalls als Programmwechsel-Events in den ersten Takt
des Ziel-Songs kopiert.

ACHTUNG
Dieser Bedienvorgang überschreibt alle Daten, die im Ziel-Bereich vorhanden sind.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

104

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Pattern Record (Pattern-Aufnahme)

FILE

Pattern-Modus
Pattern Play

Pattern-Record-Standby-Modus
[PATTERN]  Pattern-Auswahl  [REC]

Bedienung

[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F4] PATCH
[F5] REMIX

[F1] SETUP

[F6] CHAIN
Pattern Record

HINWEIS Die Phrasenlänge wird mit dem Length-Parameter im PLAY-Display des Pattern-Modus festgelegt.

Pattern Record Standby

Type

[F1] SETUP

Bestimmt die Aufnahmeart. Die Aufnahmearten können in zwei Gruppen eingeteilt werden: Echtzeitaufnahme und
Einzelschrittaufnahme. Während der Echtzeitaufnahme funktioniert das Instrument wie ein Tonbandgerät, das die
Spieldaten aufnimmt, während sie gespielt werden. Dadurch können Sie alle Nuancen Ihres Spiels mit aufzeichnen.
Bei der Echtzeitaufnahme (Realtime) muss „Type“ auf „replace“, „overdub“ oder „punch“ eingestellt werden. Bei der
schrittweisen Aufnahme (Step Recording) können Sie Ihre Musik komponieren, indem Sie sie Event für Event „notieren“.
Hierbei handelt es sich nicht um eine Echtzeit-, sondern um eine schrittweise (Englisch: step) Aufnahmemethode –
vergleichbar mit dem Aufschreiben von Noten auf Papier. Bei der Einzelschrittaufnahme sollte „Type“ auf „step“
gestellt werden.

[F2] VOICE

Einstellungen: replace, overdub, step

[F3] ARP ED
[F5] CLICK
Während der PatternAufnahme
[F1] SETUP
[F3] RESET
[F4] TIE

Loop
Schaltet die Loop-Aufnahme ein („on“) oder aus („off“). Wenn eingeschaltet, wird die Phrase während der
Echtzeitaufnahme immer wieder als Loop (in einer Schleife) wiederholt. Das kann nützlich sein, um beispielsweise bei
der Aufnahme von Schlagzeug-Parts bei jedem Durchlauf ein neues Instrument hinzuzufügen. In der Einstellung „off“
endet die Aufnahme nach einem Durchlauf der Phrase.
Einstellungen: off, on

[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Pattern Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT

Quantize
Entspricht dem Parameter „Quantize“ im SETUP-Display des Song-Record-Modus (Seite 79).

[F5] INSERT
[F6] DELETE

Event

Pattern Job

Entspricht dem Parameter „Event“ im SETUP-Display des Song-Record-Modus (Seite 79).

(Tempo)

Knob

Legt das Tempo des Patterns fest.
Einstellungen: 005.0 – 300

HINWEIS Im Unterschied zu Songs stehen für Patterns die Scene-Spur und die Tempospur nicht zur Verfügung.
HINWEIS Wenn Sie dieses Instrument mit einem externen Sequenzer, mit DAW-Software oder einem MIDI-Gerät nutzen, und Sie
möchten zu dieser/m synchronisieren, stellen Sie den Parameter „MIDI Sync“ im Utility-MIDI-Display (Seite 148) auf
„external“ oder „auto“. Wenn „MIDI Sync“ auf „auto“ eingestellt ist (nur wenn die MIDI-Clock kontinuierlich gesendet wird)
oder auf „external“, zeigt der Tempo-Parameter hier „external“ an und lässt sich nicht ändern.
HINWEIS Dieser Parameter kann auch eingestellt werden, indem die [SHIFT]-Taste gehalten und ein paar Mal im gewünschten Tempo
die [ENTER]-Taste gedrückt wird. Diese Funktion wird als „Tap Tempo“ (Tempo einzählen) bezeichnet.

[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] PHRASE
[F5] TRACK
[F6] PATTERN
Ergänzende Informationen

Meas (Measure)
Legt den Takt fest, in dem die Pattern-Aufnahme beginnt.

[F2] VOICE
In diesem Display können Sie verschiedene Parameter der Voice für die Aufnahmespur einstellen. Diese Einstellungen
gelten für den Part, dessen (im Mixing-Modus eingestellter) Empfangskanal dem Sendekanal (Ausgabekanal) der
Aufnahmespur entspricht. Die Parameter entsprechen denjenigen im VOICE-Display (Seite 80) des Song-RecordModus.

[F3] ARP ED (Arpeggio Edit)
Zeigt das Arpeggio-Edit-Display im Pattern-Modus an. Die Parameter entsprechen denjenigen im Arpeggio-EditDisplay (Seite 82) des Song-Modus’.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

105

VOICE

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SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Pattern-Modus

[F5] CLICK

Pattern Play
Durch Drücken der CLICK-Taste [F5] können Sie das Metronom für die Aufnahme ein- oder ausschalten.

[F1] PLAY

HINWEIS Im CLICK-Display (Seite 144) können Sie verschiedene Einstellungen des Metronomklicks vornehmen, z. B. Notenwert

[F2] GROOVE

(Auflösung), Lautstärke und Länge des Vorzählers bei der Aufnahme.

[F3] TRACK
[F4] PATCH

Während der Pattern-Aufnahme

[F5] REMIX

Bei der Echtzeitaufnahme befinden sich die während der Aufnahme bearbeitbaren Parameter in den Displays [F1]
SETUP, [F2] VOICE, und [F3] ARP ED des Pattern-Record-Standby-Modus. Bei der Einzelschrittaufnahme sind die
während der Aufnahme gezeigten Displays anders als im Song-Record-Standby-Modus. In diesem Fall entsprechen
die bearbeitbaren Parameter den während der Einzelschritt-Aufnahme im Song-Record-Modus gezeigten (Seite 81).

[F6] CHAIN
Pattern Record
Pattern Record Standby
[F1] SETUP

Vorgang

[PATTERN]  Pattern-Auswahl  [REC]  [R] (Wiedergabe)

[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK

Pattern Edit
Wie im Song Edit. Siehe Seite 84. Der einzige Unterschied ist hier, dass das Display [F4] TR SEL nicht gezeigt wird.

Während der PatternAufnahme
[F1] SETUP
[F3] RESET
[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Pattern Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F5] INSERT
[F6] DELETE
Pattern Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] PHRASE
[F5] TRACK
[F6] PATTERN
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

106

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Pattern-Modus

Pattern Job
Der Pattern-Job-Modus umfasst eine Reihe von Bearbeitungswerkzeugen und Funktionen, mit denen Sie den Klang des
Patterns verändern können. Die Anweisungen für die Einstellungen sind die gleichen wie im Song-Job-Modus
(Seite 87). Drücken Sie, nachdem Sie in dem ausgewählten Display die Parameter nach Bedarf eingestellt haben,
die Taste [ENTER], um den Job auszuführen.

Pattern Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK

ACHTUNG
Wenn die Meldung „Executing...“ (Ausführung läuft) angezeigt wird, nimmt die Ausführung des Jobs etwas Zeit in Anspruch.
Versuchen Sie niemals, das Gerät auszuschalten, während die Meldung „Executing...“ angezeigt wird. Das Ausschalten des
Geräts in diesem Zustand führt zum Verlust sämtlicher Daten.

Bedienung

FILE

[F4] PATCH
[F5] REMIX
[F6] CHAIN
Pattern Record

[PATTERN]  Pattern-Auswahl  [JOB]

Pattern Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE

[F1] Undo/Redo

[F3] ARP ED

Durch den Undo-Job werden die Änderungen verworfen, die Sie in der letzten Aufnahme-Session, in der letzten Bearbeitungssitzung oder im letzten Job vorgenommen haben, und die Daten des vorherigen Zustands werden wiederhergestellt.
Auf diese Weise können Sie versehentlich verloren gegangene Daten wiederherstellen. Redo steht nur nach einem UndoVorgang zur Verfügung. Mit Redo können Sie die mittels Undo verworfenen Änderungen wiederherstellen.

[F5] CLICK
Während der PatternAufnahme
[F1] SETUP

ACHTUNG
Undo/Redo kann nicht für Vorgänge mit Mixing-Voices verwendet werden.

[F3] RESET
[F4] TIE
[F5] DELETE

[F2] NOTE (Note Data Job)
Die Notendaten-Jobs im Pattern-Modus sind grundsätzlich
identisch mit denjenigen im Song-Job-Modus. Im Unterschied
zum Song-Job-Modus werden die Pattern-Event-Jobs jedoch
auf die Phrasen (001–256) und einen bestimmten Bereich
innerhalb der Phrase angewendet (Takt: Schlag: Clock).

[F6] BAK DEL
Bestimmen Sie hier die Phrase und den Bereich (in Takten/
Schlägen/Clocks), auf den der Job angewendet werden soll.

Pattern Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F5] INSERT
[F6] DELETE
Pattern Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE

[F3] EVENT (Event-Job)
Die Event-Jobs im Pattern-Modus sind grundsätzlich identisch mit denjenigen im Song-Job-Modus. Im Unterschied
zum Song-Job-Modus werden die Pattern-Event-Jobs jedoch auf die Phrasen (001–256) und einen bestimmten Bereich
innerhalb der Phrase angewendet (Takt: Schlag: Clock).

01: Shift Clock

[F3] EVENT
[F4] PHRASE
[F5] TRACK
[F6] PATTERN
Ergänzende Informationen

Wie im Song-Job-Modus. Siehe Seite 91.

02: Copy Event
Wie im Song-Job-Modus. Siehe Seite 91.

03: Erase Event
Wie im Song-Job-Modus. Siehe Seite 91.
HINWEIS Im Gegensatz zum Song Job-Modus können hier nicht „Tempo“, „, „ Scene Memory“ oder „, oder „Track Mute“ als EventTypen ausgewählt werden.

04: Extract Event
Wie im Song-Job-Modus. Siehe Seite 92.

05: Create Continuous Data
Wie im Song-Job-Modus. Siehe Seite 92.
HINWEIS Im Gegensatz zum Song Job-Modus kann hier nicht „Tempo“ als Event-Typ ausgewählt werden.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

107

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Pattern-Modus

06: Thin Out

Pattern Play

Wie im Song-Job-Modus. Siehe Seite 93.

[F1] PLAY

07: Modify Control Data

[F2] GROOVE
[F3] TRACK

Wie im Song-Job-Modus. Siehe Seite 93.

[F4] PATCH

HINWEIS Im Gegensatz zum Song Job-Modus kann hier nicht „Tempo“ als Event-Typ ausgewählt werden.

[F5] REMIX

08: Beat Stretch

[F6] CHAIN
Pattern Record

Wie im Song-Job-Modus. Siehe Seite 93.

Pattern Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE

[F4] PHRASE (Phrasen-Job)

[F3] ARP ED
[F5] CLICK

01: Copy Phrase

Während der PatternMit diesem Job wird eine ausgewählte Phrase auf die
angegebene Ziel-Phrase kopiert. Drücken Sie nach der
Angabe von Quell-Pattern/-Phrase und Ziel-Pattern/-Phrase
sowie der Aktivierung aller gewünschten Kästchen die Taste
[ENTER], um den Job auszuführen.

Legt Pattern und Phrase fest, die kopiert werden sollen.
(Es können auch Preset Phrases ausgewählt werden.)

[F1] SETUP
[F3] RESET
[F4] TIE
[F5] DELETE

ACHTUNG

[F6] BAK DEL

Jegliche vorhandene Daten am Kopierziel werden überschrieben.

02: Exchange Phrase

Aufnahme

Geben Sie das Ziel-Pattern und die Ziel-Phrase an.

Pattern Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT

Mit diesem Job vertauschen Sie die Inhalte zweier ausgewählter Phrasen („A“ und „B“).

[F5] INSERT

03: Mix Phrase
Dieser Job mischt alle Daten zweier ausgewählter User-Phrasen
(„A“ und „B“) und legt das Ergebnis in Spur B ab.

[F6] DELETE
Phrase A

Pattern Job

Phrase B

[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
Mix Phrase

[F3] EVENT

Phrase B

[F4] PHRASE

04: Append Phrase

[F5] TRACK
[F6] PATTERN

Mit diesem Job wird eine Phrase (A) an das Ende einer anderen (B)
angefügt, wodurch eine lange Phrase (B) erzeugt wird.

Phrase A

Ergänzende Informationen

Append Phrase
Phrase B

05: Split Phrase
Mit diesem Job wird eine ausgewählte Phrase (A) in zwei getrennte
Phrasen (A und B) geteilt. Phrase A wird am Split-Punkt geteilt.
Die Daten vor dem Split-Punkt werden als die ursprüngliche Phrase
A gespeichert, und die Daten dahinter werden entfernt und in einer
anderen Phrase B gespeichert. Sie können auch das Taktmaß von
Phrase A und B festlegen, nachdem der Split-Phrase-Job
ausgeführt wurde.
HINWEIS Wenn entweder „Pattern“ oder „Phrase“ auf „off“ gesetzt ist, wird

Phrase A wird am Split-Punkt geteilt
Phrase A

Split Phrase

Phrase A

Phrase B

die geteilte Phrase B gelöscht.

ACHTUNG
Dieser Job überschreibt alle Daten, die in der als Ziel gewählten Phrase B zuvor vorhanden sind.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

108

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Pattern-Modus

06: Get Phrase From Song
Dieser Job kopiert einen Abschnitt der Spurdaten aus einem
Song in die angegebene Ziel-Phrase. Drücken Sie nach der
Angabe von Quell-Song/Spur/Takt und Zielphrase sowie der
Aktivierung aller gewünschten Kästchen die Taste [ENTER], um
den Job auszuführen.

Quell-Song, Quell-Spur und zu kopierender Taktbereich.

Pattern Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F4] PATCH

ACHTUNG
Durch diesen Job werden alle bereits in der Zielphrase vorhandenen
Daten überschrieben.

FILE

[F5] REMIX
Ziel-Phrase

[F6] CHAIN
Pattern Record

07: Put Phrase To Song
Dieser Job kopiert eine ausgewählte User-Phrase in den
angegebenen Abschnitt eines ausgewählten Songs. Drücken
Sie nach der Angabe der Quell-Phrase sowie von Ziel-Pattern/
Spur/Anfangstakt die Taste [ENTER], um den Job auszuführen.

Pattern Record Standby
[F1] SETUP

Quell-Phrase

[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK

ACHTUNG

Während der Pattern-

Dieser Vorgang überschreibt alle Daten, die bis dahin in der als Ziel
gewählten Spur vorhanden sind.

Aufnahme
[F1] SETUP

Ziel-Song, Spur und Anfangstakt

08: Clear Phrase

[F3] RESET
[F4] TIE

Dieser Job löscht alle Daten der ausgewählten Phrase.

[F5] DELETE
[F6] BAK DEL

09: Phrase Name

Pattern Edit
Mit diesem Job können Sie der ausgewählten Phrase einen Namen (bis zu acht Zeichen) geben. Genaue Anweisungen
zur Namensgebung finden Sie unter „Wichtigste Bedienungsvorgänge“ in der Bedienungsanleitung.

[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F5] INSERT

[F5] TRACK (Track Job)

[F6] DELETE
Pattern Job
[F1] UNDO/REDO

01: Copy Track

[F2] NOTE
Dieser Job kopiert alle Daten des ausgewählten Typs von
der ausgewählten Quellspur auf die angegebene Zielspur.
Die kopierbaren Datentypen stimmen mit denjenigen im SongJob-Modus überein. Siehe Seite 95.

Quell-Pattern, Section und
Spur

Ziel-Pattern, Section
und Spur

[F3] EVENT
[F4] PHRASE
[F5] TRACK
[F6] PATTERN
Ergänzende Informationen

02: Exchange Track
Mit diesem Job vertauschen Sie den angegebenen Datentyp
zwischen zwei ausgewählten Spuren im aktuellen Pattern und
in der aktuellen Section. Die austauschbaren Datentypen
stimmen mit denjenigen im Song-Job-Modus überein.
Siehe Seite 95.

Zu kopierende Datentypen

Gegeneinander zu tauschende Spuren

Zu tauschende Datentypen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

109

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Pattern-Modus

03: Clear Track
Mit diesem Job werden alle Daten des ausgewählten Typs
aus der angegebenen Pattern-Spur gelöscht. Die zu
löschenden Datentypen stimmen mit denjenigen im SongJob-Modus überein. Siehe Seite 95.

FILE

Section und Spur, aus denen Daten gelöscht werden sollen

Pattern Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE
[F3] TRACK
[F4] PATCH
[F5] REMIX

Zu löschende Datentypen

[F6] CHAIN

04: Normalize Play Effect

Pattern Record

Mit diesem Job werden die Daten in der ausgewählten Spur so umgeschrieben, dass sie die aktuellen Grid-GrooveEinstellungen reflektieren. Drücken Sie nach der Angabe einer Spur (TR 01–16), auf die dieser Job angewendet wird,
die Taste [ENTER], um den Job auszuführen.

Pattern Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE
[F3] ARP ED

05: Divide Drum Track

[F5] CLICK

Verteilt die Noten-Events einer Schlagzeugaufnahme auf separate Spuren, so dass als Ergebnis jedes verwendete
Drum-Instrument einzeln in einer separaten Spur (Spuren 1 bis 8) zur Verfügung steht. Drücken Sie nach der Angabe
einer Spur (TR 01–16), auf die dieser Job angewendet wird, die Taste [ENTER], um den Job auszuführen.
HINWEIS Dieser Job erfordert das Vorhandensein von 8 leeren User-Phrasen, auf die die getrennten Daten verteilt werden. Falls nicht
genügend leere Spuren vorhanden sind, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Löschen Sie in diesem Falle mit Hilfe des
Clear-Phrase-Jobs (Seite 109) einige User-Phrasen, und führen Sie den Job erneut aus.

06: Put Track To Arp (Put Track to Arpeggio; Spur in Arpeggio übernehmen)

Während der PatternAufnahme
[F1] SETUP
[F3] RESET
[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL

Dieser Job kopiert Daten in den angegebenen Takten einer Section/Spur, um Arpeggio-Daten zu erzeugen. Näheres
siehe Seite 126.

Pattern Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F5] INSERT

[F6] PATTERN (Pattern-Job)

[F6] DELETE
Pattern Job

01: Copy Pattern

[F1] UNDO/REDO
Dieser Job kopiert alle Daten aus einem ausgewählten QuellPattern in ein ausgewähltes Ziel-Pattern. Drücken Sie nach der
Angabe von Quell-Pattern/-Section und Ziel-Pattern/-Section
sowie der Aktivierung aller gewünschten Kästchen die Taste
[ENTER], um den Job auszuführen.

Quell-Pattern und -Section

Ziel-Pattern und -Section

HINWEIS Wenn Sie für die Quell-Section die Option „all“ (Alle)
auswählen, wird die Ziel-Section automatisch ebenfalls auf
„all“ gesetzt. Wenn Sie den Job in diesem Zustand
ausführen, werden die Daten des Quell-Patterns vollständig
an das Ziel kopiert.

[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] PHRASE
[F5] TRACK
[F6] PATTERN
Ergänzende Informationen

Duplicate User Phrase
Wenn dieses Kästchen aktiviert ist, werden (eventuell im Quell-Pattern vorhandene) User-Phrasen in eine andere UserPhrase kopiert, die dem Ziel-Pattern zugewiesen wird.
HINWEIS Wenn die Nummer des Quell-Patterns mit der des Ziel-Patterns identisch ist, werden keine User-Phrasen in eine andere
User-Phrase kopiert.

Chain
Wenn dieses Kästchen aktiviert ist, werden (eventuell im Quell-Pattern enthaltene) Pattern-Chain-Daten in das ZielPattern kopiert.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

110

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Pattern-Modus

02: Append Pattern
Hängt ein Pattern an das Ende eines anderen an, um ein
langes Pattern mit allen 16 Spuren zu erzeugen.

FILE

Quell-Pattern und
-Section

Ziel-Pattern und Section

Pattern Play
[F1] PLAY
[F2] GROOVE

HINWEIS Falls das neu erstellte Pattern durch die Ausführung des
„Append Pattern”-Jobs länger als 256 Takte wird, erscheint
eine Fehlermeldung, und der Vorgang wird abgebrochen.

[F3] TRACK
[F4] PATCH

Keep Original Phrase

[F5] REMIX

Wenn dieses Kästchen aktiviert ist, werden die ursprünglichen
Daten des Ziel-Patterns zusammen mit den soeben angefügten
Pattern-Daten im Speicher aufbewahrt.

[F6] CHAIN
Pattern Record

HINWEIS Ist das Kästchen deaktiviert, werden die ursprünglichen
Daten des Ziel-Patterns gelöscht und durch die neu erstellten Daten ersetzt. Falls das Kästchen „Keep Original Phrase“
aktiviert ist, ist die Anzahl der leeren User-Phrasen, die zum Speichern der angehängten Phrasendaten für diesen Vorgang
benötigt werden, doppelt so hoch wie die Anzahl der Spuren, die Daten enthalten. Ist der benötigte Speicherplatz nicht
verfügbar, erscheint eine Warnmeldung, und der Job wird abgebrochen. In diesem Fall können Sie den Job Clear Phrase
verwenden, um nicht verwendete Phrases zu löschen und danach einen neuen Versuch zu unternehmen.

Pattern Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE
[F3] ARP ED

03: Split Pattern
Mit diesem Job wird ein ausgewähltes Pattern (Daten aller 16
Spuren) in zwei Patterns aufgeteilt. Nach dem Split-PatternVorgang bleibt der Teil des Patterns vor dem angegebenen
Split-Punkt erhalten, während der Teil hinter dem Split-Punkt in
das Ziel-Pattern verschoben wird.

[F5] CLICK
Während der PatternAufnahme
[F1] SETUP
Quell-Pattern und
-Section

Ziel-Pattern und Section

ACHTUNG
Durch diesen Job werden alle bereits im Ziel-Pattern vorhandenen
Daten überschrieben.

[F3] RESET
[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Pattern Edit

Split Point
Legt durch die Angabe einer Taktnummer den Trennpunkt fest.

[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT

Keep Original Phrase
Wenn dieses Kästchen aktiviert ist, bleiben die Daten des ursprünglichen Quell-Patterns im Speicher erhalten und die
Ergebnisse des Split-Jobs werden in leere Phrasen geschrieben. Ist das Kästchen deaktiviert, werden die
ursprünglichen Daten des Quell-Patterns gelöscht und durch die neu erstellten Daten ersetzt.
HINWEIS Falls das Kästchen „Keep Original Phrase“ aktiviert ist, ist die Anzahl der leeren User-Phrasen, die zum Speichern der
angehängten Phrasendaten für diesen Vorgang benötigt werden, doppelt so hoch wie die Anzahl der Spuren, die Daten
enthalten. Ist der benötigte Speicherplatz nicht verfügbar, erscheint eine Warnmeldung, und der Job wird abgebrochen.
In diesem Fall können Sie den Clear-Phrase-Job (Seite 109) verwenden, um nicht verwendete Phrasen zu löschen und
danach einen neuen Versuch zu unternehmen.

[F5] INSERT
[F6] DELETE
Pattern Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] PHRASE

04: Clear Pattern
Dieser Job löscht alle Daten des ausgewählten Patterns oder aller Patterns.
Wenn eine bestimmte Section zum Löschen ausgewählt ist, können Sie das Kreuz vor dem „Chain“-Kästchen entfernen.
Bei nicht angekreuztem „Chain“-Kästchen bleiben die Daten der Pattern-Chain erhalten, obwohl der Clear-Pattern-Job
ausgeführt wird.

[F5] TRACK
[F6] PATTERN
Ergänzende Informationen

05: Pattern Name
Mit diesem Job können Sie dem ausgewählten Pattern einen Namen zuweisen. Genaue Anweisungen zur
Namensgebung finden Sie unter „Wichtigste Bedienungsvorgänge“ in der Bedienungsanleitung.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

111

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Pattern-Modus

Ergänzende Informationen

Pattern Play
[F1] PLAY

 Arten der Pattern-Wiedergabe

[F2] GROOVE

Wiedergabe durch Anschlagen einer Taste starten

[F3] TRACK
[F4] PATCH

Wenn Keyboard Start eingeschaltet ist, beginnt die Pattern-Wiedergabe, sobald Sie eine Klaviertaste anschlagen.
Bewegen Sie den Cursor auf das Keyboard-Start-Symbol, und drücken Sie dann die [INC]-Taste im PLAY-Display des
Pattern-Play-Modus, um die Keyboard-Start-Funktion zu aktivieren. Wenn Sie in diesem Zustand eine beliebige
Tastaturtaste anschlagen, beginnt die Pattern-Wiedergabe.
Keyboard Start (Tastaturstart)

[F5] REMIX
[F6] CHAIN
Pattern Record
Pattern Record Standby
[F1] SETUP
[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK
Während der PatternAufnahme

Umschalten der Section während der Wiedergabe
Um die Section während der zu wechseln, drücken Sie die Taste [PATTERN SECTION] und verwenden Sie dann die
Nummerntasten [1] – [16]. Wenn Sie während der Pattern-Wiedergabe eine andere Section auswählen, erscheinen der
Eintrag „NT“ sowie der Name der nächsten Section in der Section-Spalte oben im Display. Nachdem die aktuelle
Section den bei „PtnQuantize“ (Seite 144) im Display [F2] SEQ des Utility-Modus festgelegten Zeitpunkt erreicht hat,
startet die nächste Section. Wenn Sie in den verschiedenen Sections der Patterns verschiedene Teile eines Musikstücks
wie Intro, Melodie A, Fill-in, Hauptthema und Schluss aufnehmen, können Sie einen vollständigen Song abspielen,
indem Sie die Sections während der Wiedergabe auswählen.

[F1] SETUP
[F3] RESET
[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL
Pattern Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT

Die aktuelle Section oder die nächste Section wird hier angezeigt.

[F5] INSERT
[F6] DELETE
Pattern Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] PHRASE

Pattern-Chain-Wiedergabe

[F5] TRACK
[F6] PATTERN

Mit der Pattern-Chain-Funktion können Sie Sections in selbstbestimmter Reihenfolge anordnen, und diese automatisch
während der Wiedergabe umschalten lassen, um eine nahtlose Folge für die Begleitspuren Ihres Live-Spiels oder für
die Song-Aufnahme zu erstellen. Das Chain-Play-Display (Seite 103) ist der „Haupteingang“ der Pattern-ChainFunktion, und von hier können Sie auch die programmierte Pattern-Kette starten. Drücken Sie im Pattern-Play-Modus
die Taste [F6] CHAIN, um das Pattern-Chain-Display aufzurufen. Pattern Chains können im Chain-Record-Display
(Seite 103) und mittels der Insert-Funktion (Seite 104) im Chain-Edit-Display erzeugt werden. Die Pattern-Ketten können
im Chain-Edit-Display (Seite 104) bearbeitet werden.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

Ergänzende Informationen

112

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

 Loop-Aufnahme (Pattern)

FILE

Pattern-Modus
Pattern Play

Bedienung

[PATTERN]  [REC]  [F1] SETUP  „Loop“ = „on“

[F1] PLAY
[F2] GROOVE

Pattern wiederholt das Rhythmus-Pattern mehrerer Takte (1 bis 256 Takte) in einem Loop (englisch für: Schleife), wobei
die Aufnahme eines Patterns auch mit Hilfe von Loops erfolgt. Diese Methode wird für die Aufnahme einer PatternPhrase mit Hilfe der Overdub-Methode verwendet.

[F3] TRACK
[F4] PATCH
[F5] REMIX

Wenn Sie nacheinander den Rhythmus einer Bass-Drum, einer Snare-Drum und eines Hi-HatBeckens aufnehmen:

[F6] CHAIN
Pattern Record

Loop erster Durchgang

Pattern Record Standby
[F1] SETUP

Bass Drum

[F2] VOICE
[F3] ARP ED
[F5] CLICK
Während der Pattern-

Loop zweiter Durchgang

Aufnahme
[F1] SETUP

Snare Drum
Bass Drum

[F3] RESET
[F4] TIE
[F5] DELETE
[F6] BAK DEL

Loop dritter Durchgang
Hi-Hat
Snare Drum
Bass Drum

Pattern Edit
[F1] CHANGE
[F2] VIEW FLT
[F5] INSERT
[F6] DELETE

HINWEIS Die Loop-Aufnahmemethode kann nur bei der Echtzeitaufnahme verwendet werden.

Pattern Job
[F1] UNDO/REDO
[F2] NOTE
[F3] EVENT
[F4] PHRASE
[F5] TRACK
[F6] PATTERN
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

113

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Mixing-Modus

FILE

Mixing-Modus
Mixing Play

Die Einstellungen der Klangerzeugungseinheit für die Song-/Pattern-Wiedergabe werden als Mixing bezeichnet. Im
Mixing-Modus können Sie die Voice und die Effekteinstellungen für die einzelnen Parts ändern. Dieser Abschnitt
erläutert die einzelnen Parameter in den vier Typen (Mixing Play, Mixing Edit, Mixing Job und Mixing Voice Edit).
Beachten Sie, dass Pattern-Mixing-Parameter kein echter Bestandteil der Pattern-Sequenzdaten jeder Spur sind,
sondern vielmehr Einstellungen für den mit den Pattern-Daten gesteuerten Klangerzeuger. Aus diesem Grunde werden
die Einstellungen der Mixing-Parameter nicht auf den Song-/Pattern-Spuren aufgenommen.

[F1] VOL/PAN
[F2] VOICE
[F3] EF SEND
[F4] TEMPLATE
[F5] VCE ED

ACHTUNG
Die Einstellungen im Mixing Play / Mixing Edit werden als Teil der Song-/Pattern-Daten gespeichert.

[F6] EFFECT
Mixing Edit

HINWEIS Die Parametereinstellungen im Mixing Play und Mixing Edit können als Vorlage im internen Flash-ROM sowie auch als Teil
eines Songs/Patterns gespeichert werden. Näheres siehe Seite 126.

Common Edit
[F1] GENERAL

Mixing Play
Das Mixing-Play-Display erscheint, wenn im Song- oder Pattern-Modus die [MIXING]-Taste gedrückt wird. Hier können
Sie die Mixing-Parameter bearbeiten, die für das Erstellen eines Songs/Patterns wichtig sind.
[SONG]/[PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]

Bedienung

[F2] MFX
[F3] MEQ
[F4] USB I/O
[F5] A/D IN
[F6] EFFECT
Part Edit
[F1] VOICE

[F1] VOL/PAN (Lautstärke/Pan)

[F2] OUTPUT
[F3] EQ

PAN

Knob

[F4] TONE

Bestimmt für jeden Part die Stereo-Panoramaposition.
Einstellungen: L63 (ganz links) – C (Mitte) – R63 (ganz rechts)

VOLUME

Knob

Legt die Lautstärken der einzelnen Parts fest, so dass Sie die Lautstärken sämtlicher Parts optimal aufeinander
abstimmen können.
Einstellungen: 0 – 127

[F5] RCV SW
Mixing Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Mixing Voice Edit

[F2] VOICE

Common Edit
[F1] GENERAL

VOICENUM (Voice Number)
BANK MSB/LSB (Bank Select MSB/LSB)

[F2] OUTPUT

Bestimmt die Voice für jeden Part. Es können auch Mixing-Voices ausgewählt werden.

[F4] CTL SET

HINWEIS Zur Auswahl von Voices (mit Ausnahme von Mixing-Voices) können Sie hier auch die Category-Search-Funktion einsetzen.

[F5] LFO

P.WithVce (Parameter with Voice)
Legt fest, ob die folgenden Parametereinstellungen der gewählten Voice von dieser auf den
aktuellen Part kopiert werden oder nicht, wenn Sie eine einzelne Voice des aktuellen Parts umschalten.
• Arpeggio-Einstellungen
• Filter Cutoff Frequency
• Filter Resonance
• Amplitude EG
• Filter EG
• Pitch Bend Range (Upper/Lower)
• Note Shift (Notenverschiebung; Tonhöhe)
HINWEIS Unabhängig von der Einstellung bei „P.WithVce“ werden die folgenden Einstellungen immer kopiert, wenn eine NormalVoice ausgewählt wird: „Mono/Poly“, „Switch“ (Portamento Part Switch), „Time“ (Portamento Time) und „Mode“
(Portamento Mode).
Einstellungen: off (wird nicht kopiert), on (wird kopiert)

[F6] EFFECT
Element Edit (ElementBearbeitung)
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F5] LFO
[F6] EQ
Mixing-Voice-Jobs
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F5] DELETE
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

114

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[F3] EF SEND (Effect Send)

FILE

Mixing-Modus
Mixing Play

In diesem Display können Sie grundlegende Effekteinstellungen für die einzelnen Parts vornehmen – darunter den
Send-Pegel für die Systemeffekte (Reverb, Chorus) sowie den Dry-Pegel für Insert-Effekte.
HINWEIS Informationen zu den Effektsignalwegen im Song-Modus finden Sie auf Seite Seite 20.

[F1] VOL/PAN
[F2] VOICE
[F3] EF SEND
[F4] TEMPLATE

[F4] TEMPLATE

[F5] VCE ED
[F6] EFFECT

[SF1] MIX (Mixing)

Mixing Edit
Common Edit

In diesem Display können Sie die Mischvorlage (Mixing Template) in die Mischeinstellungen des derzeit bearbeiteten
Parts kopieren. Drücken Sie nach der Auswahl der gewünschten Vorlage die Taste [ENTER], um den Kopiervorgang
auszuführen.

[F1] GENERAL
[F2] MFX

HINWEIS Neben den Mischeinstellungen wird auch die in der Mischvorlage gespeicherte Tempoeinstellung automatisch geladen.
HINWEIS Anweisungen, wie Sie die Mixing-Einstellungen als Mischvorlage speichern, finden Sie auf Seite 126.

[F3] MEQ

[SF2] PERFORM (Performance)

[F5] A/D IN

[F4] USB I/O

[F6] EFFECT
Mit Hilfe dieser nützlichen Funktion können Sie bestimmte Einstellungen der einzelnen Parts einer Performance in das in
Bearbeitung befindliche Mixing-Programm kopieren (Englisch: to copy). Drücken Sie die Taste [ENTER], um den
Kopiervorgang auszuführen.
HINWEIS Dieses Display hat Ähnlichkeit mit dem Display [SF3] PERFORM des Mixing Job (Seite 121). Es unterscheidet sich jedoch in
zwei wichtigen Punkten vom Display [SF3] PERFORM:
• Alle Parameter werden gleichzeitig kopiert.
• Die Receive-Channel-Einstellungen werden automatisch dem Ziel zugeordnet.

HINWEIS Bei Parts, deren Part Switch auf OFF gestellt ist, ist auch Receive Channel auf OFF gestellt.
HINWEIS Neben den Part-Einstellungen wird auch die in der Performance gespeicherte Arpeggio-Tempoeinstellung kopiert.

Part Edit
[F1] VOICE
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW
Mixing Job
[F1] INIT

[F5] VCE ED (Mixing Voice Edit)
Drücken Sie die Taste [F5] VCE ED im Mixing Play, um das Mixing Voice Edit aufzurufen. Drücken Sie die [EXIT]-Taste,
um zum ursprünglichen Display zurückzukehren. Normal Voices können speziell für die Verwendung im Song-Modus
bzw. Pattern-Modus bearbeitet werden, wodurch eine spezielle „Mixing-Voice“ erstellt wird. Näheres erfahren Sie unter
„Bearbeiten von Mixing-Voices“ auf Seite 122.

[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Mixing Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL

[F6] EFFECT

[F2] OUTPUT
[F4] CTL SET

Durch Drücken der Taste [F3] EFFECT im Mixing-Modus wird im Mixing Edit das Display [SONG]/[PATTERN] 
[MIXING]  [EDIT]  [COMMON]  [F6] EFFECT aufgerufen. In diesem Display können Sie die Effektparameter für
den aktuellen Song bzw. das aktuelle Pattern einstellen. Näheres siehe Seite 116.

[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit (ElementBearbeitung)
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F5] LFO
[F6] EQ
Mixing-Voice-Jobs
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F5] DELETE
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

115

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Mixing-Modus

Mixing Edit
Im Mixing-Edit-Modus können Sie typische Mischpulteinstellungen vornehmen wie Lautstärkebalance, Panoramaposition
und Effekte – auf diese Weise können Sie eine Feineinstellung der Song-/Pattern-Daten vornehmen. Der Mixing-EditModus besteht aus dem Part Edit und dem Common Edit. Dieser Abschnitt erläutert die Parameter des Common Edit
und des Part Edit.

Mixing Play
[F1] VOL/PAN
[F2] VOICE
[F3] EF SEND

Common Edit
Bedienung

[SONG]/[PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT]  [COMMON]

[F4] TEMPLATE
[F5] VCE ED
[F6] EFFECT
Mixing Edit
Common Edit

[F1] GENERAL

[F1] GENERAL
[F2] MFX

A.Func1 (Assignable Function 1)
A.Func2 (Assignable Function 2)

[F3] MEQ

Bestimmt, ob die Tasten ASSIGNABLE FUNCTION [1] und [2] in dem ausgewählten Song/Pattern als einrastende (hold)
oder als Momentschalter (momentary) fungieren.

[F5] A/D IN

Einstellungen: momentary, latch

[F4] USB I/O

[F6] EFFECT
Part Edit
[F1] VOICE

[F2] MFX (Master-Effekt)
In diesem Display können Sie die Master-Effekt-Parameter festlegen. Die Parameter sind identisch mit denen im
Common Edit der Performance (Seite 60).

[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW
Mixing Job

[F3] MEQ (Master-EQ)
In diesem Display können Sie die Parameter für den Master-Equalizer einstellen. Sie können fünf verschiedene EQBänder für das Multi einstellen. Die Parameter sind identisch mit denen im Common Edit der Performance (Seite 61).

[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Mixing Voice Edit

[F4] USB I/O
Bestimmt den Ausgang/die Ausgänge für das Signal des jeweiligen Parts. Die Parameter sind identisch mit denen im
Common Edit der Performance (Seite 61).

Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F4] CTL SET

[F5] A/D IN (A/D Input)
In diesem Display können Sie Parameter für die Audio-Eingabe an den A/D-INPUT-Buchsen [L]/[R] einstellen.
Die Parameter sind identisch mit denen im Common Edit der Performance (Seite 62).

[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit (ElementBearbeitung)
[F1] OSC
[F2] PITCH

[F6] EFFECT
In diesem Display können Sie die Effektparameter festlegen. Die Parameter sind identisch mit denen im Common Edit
der Performance (Seite 63).

[F3] FILTER
[F4] AMP
[F5] LFO
[F6] EQ
Mixing-Voice-Jobs
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F5] DELETE
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

116

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Mixing-Modus

Part Edit

Mixing Play

Bedienung

[SONG]/[PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT]  Nummer [1] – [16]

[F1] VOL/PAN
[F2] VOICE
[F3] EF SEND

[F1] VOICE
Bestimmt die Voice für jeden Part. Dieses Display zeigt nur jeweils vier Parts auf einmal (Part 1–4, Part 5–8, Part 9–12
oder Part 13–16). Um zwischen den Bearbeitungs-Parts umzuschalten, drücken Sie die Cursortasten [<]/[>]. Die zu
bearbeitenden Parts können nach Drücken der [TRACK]-Taste auch durch Drücken der entsprechenden Tasten auf
andere Parts der Nummern [1] – [16] umgeschaltet werden.

[SF1] VOICE

[F4] TEMPLATE
[F5] VCE ED
[F6] EFFECT
Mixing Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] MFX

Bestimmt die Voice für jeden Part.

[F3] MEQ

Bank

[F4] USB I/O

Legt die Voice-Bank für jeden Part fest. Informationen über andere Einstellungen als diejenigen der Mixing-Voices
finden Sie auf Seite 7.

[F5] A/D IN
[F6] EFFECT
Part Edit

Number
Legt die Voice-Programmnummer für jeden Part fest.

P.WithVce (Parameter with Voice)
Bestimmt, ob die folgenden Parametereinstellungen der ausgewählten Voice von der Voice auf den aktuellen Part
kopiert werden, wenn Sie die Voice des aktuellen Parts einzeln umschalten.
• Arpeggio-Einstellungen
• Filter Cutoff Frequency
• Filter Resonance
• Amplitude EG
• Filter EG
• Pitch Bend Range (Upper/Lower)
• Note Shift
HINWEIS Wenn dem Part eine Normal Voice zugewiesen ist, werden die folgenden Einstellungen immer in den Part kopiert,
ungeachtet der Einstellung bei „P.WithVce“. Andererseits werden, wenn dem Part eine Drum-Voice zugewiesen ist,
die folgenden Einstellungen nicht in den Part kopiert, ungeachtet der Einstellung bei „P.WithVce“.
• „Mono/Poly“
• „Switch“ (Portamento Part Switch)
• „Time“ (Portamento Time)
• „Mode“ (Portamento Mode)

Einstellungen: off (wird nicht kopiert), on (wird kopiert)

[SF2] MODE

[F1] VOICE
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW
Mixing Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Mixing Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F4] CTL SET
[F5] LFO
[F6] EFFECT

Mono/Poly
Hier legen Sie für jeden Part den Wiedergabe-Modus fest (monophon oder polyphon). Monophon ist für das Spiel
einzelner Noten vorgesehen, polyphon für das gleichzeitige Spiel mehrerer Noten.

Element Edit (ElementBearbeitung)

Einstellungen: mono, poly

[F1] OSC

HINWEIS Dieser Parameter steht nicht für Parts zur Verfügung, denen Drum-Voices zugeordnet sind.

[F2] PITCH

ReceiveCh (Empfangskanal)

[F3] FILTER

Legt den MIDI-Empfangskanal für den ausgewählten Part fest. Da MIDI-Daten gleichzeitig auf mehreren Kanälen
gesendet werden können, sollten Sie diesen Parameter auf den Kanal einstellen, auf dem die gewünschten MIDI-Daten
gesendet werden.

[F4] AMP

Einstellungen: 1–16, off

ArpPlyOnly (Arpeggio Play Only)
Legt fest, ob der aktuelle Part nur die Noten-Events der Arpeggio-Wiedergabe spielen soll. Wenn dieser Parameter
eingeschaltet ist, werden nur die Noten-Events der Arpeggio-Wiedergabe an den Klangerzeuger-Block geleitet.
Einstellungen: off, on

[F5] LFO
[F6] EQ
Mixing-Voice-Jobs
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F5] DELETE
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

117

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[SF3] LIMIT
In diesem Display können Sie den Notenbereich und den Velocity-Bereich für die einzelnen Parts einstellen.
Die Parameter sind identisch mit denen im Performance Part Edit. Siehe Seite 65.

FILE

Mixing-Modus
Mixing Play
[F1] VOL/PAN
[F2] VOICE

[SF4] PORTA (Portamento)
Legt die Portamento-Parameter für jeden Part fest. Die Parameter sind identisch mit denen im Performance Part Edit.
Siehe Seite 65.

[F3] EF SEND
[F4] TEMPLATE
[F5] VCE ED
[F6] EFFECT

[SF5] VEL SENS (Velocity Sensitivity)
Die Parameter sind identisch mit denen im Performance Part Edit. Siehe Seite 65.

Mixing Edit
Common Edit
[F1] GENERAL

[SF6] OTHER

[F2] MFX
[F3] MEQ

Die Parameter sind identisch mit denen im Performance Part Edit. Siehe Seite 66.

[F4] USB I/O
[F5] A/D IN

[F2] OUTPUT

[F6] EFFECT
Part Edit

Bestimmt die Voice für jeden Part. Dieses Display zeigt nur jeweils vier Parts auf einmal (Part 1–4, Part 5–8, Part 9–12
oder Part 13–16). Um zwischen den Bearbeitungs-Parts umzuschalten, drücken Sie die Cursortasten [<]/[>]. Die zu
bearbeitenden Parts können nach Drücken der [TRACK]-Taste auch durch Drücken der entsprechenden Tasten auf
andere Parts der Nummern [1] – [16] umgeschaltet werden.

[F1] VOICE
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE

[SF1] VOL/PAN (Lautstärke/Pan)
Die Parameter sind identisch mit denen im Performance Part Edit. Siehe Seite 66.

[F5] RCV SW
Mixing Job
[F1] INIT

[SF2] EF SEND (Effect Send)
Die Parameter sind identisch mit denen im Performance Part Edit. Siehe Seite 66.

[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Mixing Voice Edit

[F3] EQ (Equalizer)

Common Edit
[F1] GENERAL

In diesem Display können Sie Parameter des Part-EQ einstellen. Diese entsprechen denen im Modus Performance Part
Edit. Siehe Seite 67.

[F2] OUTPUT
[F4] CTL SET
[F5] LFO

[F4] TONE

[F6] EFFECT
Element Edit (Element-

[SF1] TUNE

Bearbeitung)
[F1] OSC

Die Parameter sind identisch mit denen im Performance Part Edit. Siehe Seite 68.

[SF2] FILTER

[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP

Die Parameter sind identisch mit denen im Performance Part Edit. Siehe Seite 68.

[SF3] FEG (Filter EG)
In diesem Display können Sie die FEG-Parameter jedes einzelnen Parts einstellen. Die folgenden Parameter versehen
die entsprechenden Parameter der im Voice-Modus (Seite 42) eingestellten Voice mit einem Offset. Die Parameter sind
identisch mit denen im Performance Part Edit. Siehe Seite 68.
HINWEIS Für Parts, denen Drum-Voices zugeordnet sind, stehen diese FEG-Parameter nicht zur Verfügung.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

[F5] LFO
[F6] EQ
Mixing-Voice-Jobs
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F5] DELETE
Ergänzende Informationen

118

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[SF4] AEG (Amplitude EG)
In diesem Display können Sie die AEG-Parameter jedes einzelnen Parts einstellen. Die folgenden Parameter versehen
die entsprechenden Parameter der im Voice-Modus (Seite 44) eingestellten Voice mit einem Offset. Die Parameter sind
identisch mit denen im Performance Part Edit. Siehe Seite 68.
HINWEIS Für Parts, denen Drum-Voices zugeordnet sind, steht die Sustain-Einstellung nicht zur Verfügung.
HINWEIS Für Parts, denen Drum-Voices zugeordnet sind, steht der Parameter Release nicht zur Verfügung.

FILE

Mixing-Modus
Mixing Play
[F1] VOL/PAN
[F2] VOICE
[F3] EF SEND
[F4] TEMPLATE
[F5] VCE ED

[F5] RCV SW (Receive Switch)
In diesem Display können Sie einstellen, wie jeder einzelne Part auf verschiedene MIDI-Daten reagieren soll,
beispielsweise auf Controller- und Programmwechsel-Meldungen. Wenn der betreffende Parameter eingeschaltet („on“)
ist, reagiert der entsprechende Part auf die jeweiligen MIDI-Daten. Es gibt zwei verschiedene Display-Arten, zwischen
denen Sie durch Drücken der [SF5]-Taste wechseln können. Die beiden Displays sind miteinander verknüpft und stellen
dieselben Einstellungen dar - jedoch in unterschiedlicher Form. Verwenden Sie das Display, welches Ihnen bequemer
erscheint.

[F6] EFFECT
Mixing Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] MFX
[F3] MEQ
[F4] USB I/O

Display mit vier Parts
In diesem Display wird der Receive-Switch-Status für vier Parts gleichzeitig angezeigt. Aktivieren („on“) oder
deaktivieren („off“) Sie den Empfang des jeweiligen MIDI-Datentyps für die einzelnen Parts. Um eine andere
Vierergruppe von Parts anzuzeigen und zu bearbeiten, drücken Sie die entsprechende Nummerntaste [1] bis [16].

Display mit sämtlichen Parametern für einen einzelnen Part
In diesem Display werden sämtliche Receive-Switch-Einstellungen eines einzelnen Parts angezeigt. Aktivieren („on“)
oder deaktivieren („off“) Sie den Empfang des jeweiligen MIDI-Datentyps für den ausgewählten Part. Andere Parts
können Sie mit den Nummerntasten [1] – [16] auswählen (achten Sie darauf, dass die [TRACK]-Taste aktiv ist).
Die Funktion ist identisch mit derjenigen des RCV-SW-Displays (Seite 69) im Performance-Part-Edit-Modus. Zusätzlich
zu den im Performance-Part-Edit-Modus einstellbaren Parametern können in diesem Display des Mixing-Modus
Programmwechsel und Bankauswahl eingestellt werden.

[F5] A/D IN
[F6] EFFECT
Part Edit
[F1] VOICE
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW
Mixing Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Mixing Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F4] CTL SET
[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit (ElementBearbeitung)
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F5] LFO
[F6] EQ
Mixing-Voice-Jobs
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F5] DELETE
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

119

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Mixing-Modus

Mixing Job
Im Performance-Job-Modus stehen verschiedene Grundfunktionen wie „Initialize“ (Initialisieren) und „Copy“ (Kopieren)
zur Verfügung. Drücken Sie, nachdem Sie in dem ausgewählten Display die Parameter nach Bedarf eingestellt haben,
die Taste [ENTER], um den Job auszuführen.

Bedienung

FILE

[SONG]/[PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [JOB]

Mixing Play
[F1] VOL/PAN
[F2] VOICE
[F3] EF SEND
[F4] TEMPLATE
[F5] VCE ED
[F6] EFFECT

[F1] INIT (Initialize)

Mixing Edit

Setzt alle Mixing-Parameter auf die Standardeinstellungen zurück (initialisieren). Darüber hinaus können Sie auch
bestimmte Parameter selektiv initialisieren, wie beispielsweise die Common-Einstellungen, Einstellungen für einzelne
Parts usw. – was sehr praktisch ist, wenn Sie eine Performance von Grund auf neu erstellen möchten.

Common Edit
[F1] GENERAL

Parametertypen, die initialisiert werden können:

[F2] MFX

GM, All, Common (gemeinsame Parametereinstellungen für das ausgewählte Mixing), Part 1–16, A/D (A/D-Eingangs-Part)

[F3] MEQ
[F4] USB I/O
[F5] A/D IN

[F2] RECALL (Edit Recall)

[F6] EFFECT

Wenn Sie während der Bearbeitung eines Mixing-Programms ein anderes Programm auswählen, ohne das bearbeitete
Programm zu speichern, werden alle von Ihnen vorgenommenen Bearbeitungen gelöscht. Sollte dies einmal
geschehen sein, können Sie mit Hilfe der Funktion Edit Recall (Wiederherstellung) das Mixing-Programm wieder mit
den zuletzt eingestellten Bearbeitungen aufrufen.

Part Edit
[F1] VOICE
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW

[F3] COPY

Mixing Job
[F1] INIT

[SF1] PART

[F2] RECALL
Quell-Song und -Part

[F3] COPY
[F4] BULK
Mixing Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL

Ziel-Song (aktueller Song) und Ziel-Part

[F2] OUTPUT
[F4] CTL SET

In diesem Display können Sie aus einem beliebigen Mixing-Programm (einschließlich des aktuell bearbeiteten, aber
noch nicht gespeicherten) Part-Parameter in einen bestimmten Part des aktuell bearbeiteten Mixings kopieren. Dies ist
sehr nützlich, wenn Sie einige Einstellungen aus einem anderen Programm verwenden möchten. Die Vorgehensweise
entspricht im Grunde derjenigen im Display [F3] COPY des Performance-Job-Modus. Siehe Seite 70.

[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit (ElementBearbeitung)

[SF2] VOICE
Mit diesem Job können Sie die Einstellungen des Voice Common Edit in das aktuelle Mixing kopieren. Dies ist sehr
nützlich, wenn eine bestimmte Voice Effekteinstellungen enthält, die Sie in Ihrem Mixing-Programm verwenden
möchten. Sie können die Kontrollkästchen der gewünschten Einstellungen von Reverb-, Chorus- und Master-Effekt
und Master-EQ ankreuzen, um diesen Job auszuführen.
HINWEIS Mixing-Voices lassen sich nicht als Quell-Voices auswählen.

[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F5] LFO
[F6] EQ
Mixing-Voice-Jobs
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F5] DELETE
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

120

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[SF3] PERFORM (Performance)
Mit dieser nützlichen Funktion können Sie bestimmte Einstellungen der vier Parts einer Performance in das derzeit
bearbeitete Mixing-Programm kopieren. Sie können die Kontrollkästchen der gewünschten Einstellungen von Reverb-,
Chorus-, Master- und Insert-Effekt, Master-EQ und AD-Eingangs-Part ankreuzen, um diesen Job auszuführen. Dies ist
sehr nützlich, wenn eine bestimmte Performance Einstellungen enthält, die Sie in Ihrem Mixing-Programm verwenden
möchten. Dies hat Ähnlichkeit mit dem Display [F4] TEMPLATE  [SF2] PERFORM (Seite 115) des Mixing Play,
unterscheidet sich aber in dem Punkt, dass die Daten der zu verschiebenden Quelle gelöscht werden.
• In diesem Display können Sie die zu kopierenden Parameter auswählen.
• Der auf den Ziel-Part des Songs/Patterns eingestellte „ReceiveCh“ variiert je nach Ziel-Part. Die möglichen
Einstellungen sind folgende.
Parts 1–4: Kanal 1
Parts 5–8: Kanal 5
Parts 9–12: Kanal 9
Parts 13–16: Kanal 13

FILE

Mixing-Modus
Mixing Play
[F1] VOL/PAN
[F2] VOICE
[F3] EF SEND
[F4] TEMPLATE
[F5] VCE ED
[F6] EFFECT
Mixing Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] MFX
[F3] MEQ

[F4] BULK (Bulk Dump)

[F4] USB I/O
[F5] A/D IN

Mit Hilfe dieser Funktion können Sie alle bearbeiteten Parametereinstellungen des aktuell ausgewählten MixingProgramms an einen Computer oder an ein anderes MIDI-Gerät senden, um die Daten zu archivieren. Drücken Sie
die [ENTER]-Taste, um die Massenübertragung auszuführen.
HINWEIS Um einen Bulk Dump ausführen zu können, müssen Sie die richtige MIDI-Gerätenummer einstellen. Näheres siehe
Seite 148.

[F6] EFFECT
Part Edit
[F1] VOICE
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW
Mixing Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Mixing Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F4] CTL SET
[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit (ElementBearbeitung)
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F5] LFO
[F6] EQ
Mixing-Voice-Jobs
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F5] DELETE
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

121

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Mixing Voice Edit
In diesem Modus können Sie die den Mixing Parts 1–16 jeweils zugeordneten Voices bearbeiten und als Mixing Voices
speichern. Die Einstellungen des Mixing Voice Edit werden nur auf Normal Voices angewendet. Wenn eine Normal
Voice ausgewählt ist, sind die Voice-Edit-Parameter unterteilt in solche des Common Edit (allen vier Elementen
gemeinsame Parameter) und solche des Element Edit (Parameter einzelner Elemente). Außerdem stehen Mixing-VoiceJobs zur Verfügung, die mit denen Sie Ihre erstellten Mixing Voices auf praktische Weise organisieren können. Dieser
Abschnitt erläutert die einzelnen Parameter anhand von drei Typen (Common Edit, Element Edit und Mixing Voice Job).
HINWEIS Weitere Informationen über Mixing Voices finden Sie auf Seite 7.

FILE

Mixing-Modus
Mixing Play
[F1] VOL/PAN
[F2] VOICE
[F3] EF SEND
[F4] TEMPLATE
[F5] VCE ED
[F6] EFFECT

Common Edit
Bedienung

[SONG]/[PATTERN]  [MIXING]  [F2] VOICE  Normal Voice-Auswahl  [F5] VCE ED 
[COMMON]

Mixing Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] MFX

Entspricht dem Common Edit für Normal Voices (Seite 30). Die Mixing-Voice-Edit-Parameter entsprechen im Grunde
denjenigen im Voice-Edit-Modus. Im Mixing Voice Edit stehen jedoch einige Parameter desselben Namens wie im Song
Mixing / Pattern Mixing Part Edit nicht zur Verfügung.

[F3] MEQ
[F4] USB I/O
[F5] A/D IN
[F6] EFFECT

[F1] GENERAL

Part Edit
[F1] VOICE

Entspricht dem Common Edit für Normal Voices (Seite 30). Bitte beachten Sie, dass das Display [F3] EQ im Mixing
Voice Edit nicht zur Verfügung steht.

[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW

[F2] OUTPUT

Mixing Job
Entspricht dem Common Edit für Normal Voices (Seite 31).

[F1] INIT
[F2] RECALL

[F4] CTL SET (Controller-Set)

[F3] COPY
[F4] BULK

Entspricht dem Common Edit für Normal Voices (Seite 32).

Mixing Voice Edit
Common Edit

[F5] LFO (Low Frequency Oscillator)
Entspricht dem Common Edit für Normal Voices (Seite 33).

[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F4] CTL SET
[F5] LFO
[F6] EFFECT

[F6] EFFECT

Element Edit (Element-

Entspricht den Common-Edit-Parametern für Normal Voices. Siehe Seite 35. Beachten Sie jedoch, dass die Displays
[SF4] REVERB und [SF5] CHORUS im Mixing Voice Edit nicht verfügbar sind.
HINWEIS Bei Auswahl eines Parts mit ausgeschaltetem Insert-Effekt-Schalter steht das Display [F6] EFFECT nicht zur Verfügung.

Bearbeitung)
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER

Element Edit (Element-Bearbeitung)
Bedienung

[SONG]/[PATTERN]  [MIXING]  [F2] VOICE  Normal Voice-Auswahl  [F5] VCE ED 
Element-Auswahl

[F4] AMP
[F5] LFO
[F6] EQ
Mixing-Voice-Jobs
[F2] RECALL

[F1] OSC (Oscillator)

[F3] COPY
[F5] DELETE

Entspricht dem Display im Element Edit der Normal Voice (Seite 38).

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

Ergänzende Informationen

122

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Mixing-Modus

[F2] PITCH

Mixing Play
Entspricht dem Display im Element Edit der Normal Voice (Seite 40).

[F1] VOL/PAN
[F2] VOICE
[F3] EF SEND

[F3] FILTER

[F4] TEMPLATE

Entspricht dem Display im Element Edit der Normal Voice (Seite 41).

[F5] VCE ED
[F6] EFFECT
Mixing Edit

[F4] AMP (Amplitude)

Common Edit

Entspricht dem Display im Element Edit der Normal Voice (Seite 43).

[F1] GENERAL
[F2] MFX
[F3] MEQ

[F5] LFO (Low Frequency Oscillator)
Entspricht dem Display im Element Edit der Normal Voice (Seite 45).

[F4] USB I/O
[F5] A/D IN
[F6] EFFECT
Part Edit

[F6] EQ (Equalizer)

[F1] VOICE

Entspricht dem Display im Element Edit der Normal Voice (Seite 46).

[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE

Mixing-Voice-Jobs

[F5] RCV SW

Im Mixing-Voice-Job-Modus stehen zwei Grundfunktionen zur Verfügung: „Copy“ (Kopieren) und „Delete“ (Löschen).
Drücken Sie, nachdem Sie in dem ausgewählten Display die Parameter nach Bedarf eingestellt haben, die Taste
[ENTER], um den Job auszuführen.

Mixing Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK

[F2] RECALL (Edit Recall)

Mixing Voice Edit
Wenn Sie während der Bearbeitung einer Mixing-Voice ein anderes Mixing-Programm, einen anderen Song oder ein
anderes Pattern, auswählen, ohne die bearbeiteten Daten zu speichern, werden alle von Ihnen vorgenommenen
Bearbeitungen gelöscht. Die Bearbeitungen werden auch gelöscht, wenn der aktuelle Part, dem die bearbeitete
Mixing-Voice zugewiesen ist, von einem externen MIDI-Instrument einen Programmwechsel empfängt. In diesem Fall
können Sie mit Edit Recall die Mixing-Voice mit den letzten Bearbeitungen unversehrt wiederherstellen, indem Sie im
Display [F2] RECALL die Taste [ENTER] drücken.
HINWEIS Da für jeden Part des aktuellen Songs oder Patterns ein Recall Buffer für die Mixing-Voice vorbereitet wird, können Sie vor
der Ausführung des Edit Recall angeben, welchem Part die wiederherzustellende Mixing-Voice zugewiesen ist.

Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F4] CTL SET
[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit (ElementBearbeitung)

[F3] COPY

[F1] OSC

Mit diesem Job können Sie die in einem bestimmten Part eines Songs/Patterns gespeicherte Mixing-Voice auf einen
Part eines anderen Songs/Patterns kopieren.
Quell-Song und -Part

[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F5] LFO
[F6] EQ
Mixing-Voice-Jobs
[F2] RECALL
[F3] COPY

Ziel-Song (aktueller Song) und Ziel-Part

[F5] DELETE
Ergänzende Informationen

[F5] DELETE
Mit diesem Job können Sie die einem bestimmten Part eines Songs/Patterns zugewiesene Mixing-Voice löschen.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

123

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Mixing-Modus

Ergänzende Informationen

Mixing Play

 Bearbeiten von Performances mit den Drehreglern

[F1] VOL/PAN

Mit den Drehreglern am Bedienfeld können Sie für jeden Part (jede Spur) des Mixings verschiedene Parameter wie
Panorama, Effekt, Grenzfrequenz und Resonanz einstellen.

[F2] VOICE

1

[F4] TEMPLATE

2

Drücken Sie eine der Knob-Function-Tasten
(1 oder 2), um das Control-Function-Display
aufzurufen.

[F5] VCE ED
[F6] EFFECT
Mixing Edit

Wählen Sie den Part, den Sie bearbeiten möchten.

Common Edit

Drücken Sie die Nummerntaste, die der Part-Nummer
entspricht.

3

[F3] EF SEND

[F1] GENERAL

Wählen Sie die Funktionen aus, die den Drehreglern 1–4 oder 5–8 zugewiesen sind.

[F2] MFX

Bei jedem Drücken der Taste Knob Function 1 leuchtet das Lämpchen abwechselnd in absteigender Reihenfolge,
[TONE1] | [TONE2] | [TONE3]. Die den Drehreglern 1–4 zugewiesenen Funktionen werden entsprechend der
Bedienung der Taste Knob Function 1 umgeschaltet. Bei jedem Drücken der Taste Knob Function 2 leuchtet das
Lämpchen abwechselnd in absteigender Reihenfolge, [EQ] | [EFFECT] | [ARP]. Die den Drehreglern 5–8
zugewiesenen Funktionen werden entsprechend der Bedienung der Taste Knob Function 2 umgeschaltet.
Bei eingeschalteten Lämpchen sind den Drehreglern folgende Funktionen zugeordnet.

[F3] MEQ
[F4] USB I/O
[F5] A/D IN
[F6] EFFECT
Part Edit

Wenn das [TONE 1]-Lämpchen leuchtet:
Drehregler 1

CUTOFF

[SONG] oder [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT]  PartAuswahl  [F4] TONE  [SF2] FILTER  „Cutoff“

Drehregler 2

RESONANCE

[SONG] oder [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT]  PartAuswahl  [F4] TONE  [SF2] FILTER  „Resonance“

Drehregler 3

FEG DEPTH

[SONG] oder [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT]  PartAuswahl  [F4] TONE  [SF2] FILTER  „FEGDepth“

Drehregler 4

PORTAMENTO

[SONG] oder [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT]  PartAuswahl  [F1] VOICE  [SF4] PORTA  „Time“

[F1] VOICE
Seite 118

[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW
Mixing Job
Seite 118

[SONG] oder [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT] 
Part-Auswahl  [F4] TONE  [SF4] AEG  „Attack“

ATTACK

Drehregler 2

DECAY

[SONG] oder [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT] 
Part-Auswahl  [F4] TONE  [SF4] AEG  „Decay“

Drehregler 3

SUSTAIN

[SONG] oder [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT] 
Part-Auswahl  [F4] TONE  [SF4] AEG  „Sustain“

Drehregler 4

RELEASE

[SONG] oder [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT] 
Part-Auswahl  [F4] TONE  [SF4] AEG  „Release“

[F3] COPY
Seite 119

VOLUME

[SONG]  Song-Auswahl  [MIXING]  [EDIT]  Part-Auswahl 
[F2] OUTPUT  [SF1] VOL/PAN  „Volume“

Drehregler 2

PAN

[SONG] oder [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT] 
Part-Auswahl  [F2] OUTPUT  [SF1] VOL/PAN  „Pan“

Drehregler 3

ASSIGN 1

[SONG] oder [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT] 
Part-Auswahl  [F1] VOICE  [SF6] OTHER  „Assign 1“

Drehregler 4

ASSIGN 2

[SONG] oder [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT] 
Part-Auswahl  [F1] VOICE  [SF6] OTHER  „Assign 2“

[F4] BULK
Mixing Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F4] CTL SET
[F5] LFO
[F6] EFFECT

Wenn das [TONE 3]-Lämpchen leuchtet:
Drehregler 1

[F1] INIT
[F2] RECALL

Wenn das [TONE 2]-Lämpchen leuchtet:
Drehregler 1

[F2] OUTPUT

Element Edit (ElementSeite 118

Bearbeitung)
[F1] OSC
[F2] PITCH

Seite 118

[F3] FILTER
[F4] AMP
[F5] LFO
[F6] EQ

Wenn das [EQ]-Lämpchen leuchtet:
Drehregler 5

LOW

[SONG] / [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT] 
Part-Auswahl  [F3] EQ  „LOW GAIN“

Drehregler 6

MID F

[SONG] / [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT] 
Part-Auswahl  [F3] EQ  „MID FREQ“

Drehregler 7

MID

[SONG] / [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT] 
Part-Auswahl  [F3] EQ  „MID GAIN“

Drehregler 8

HIGH

[SONG] / [PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT] 
Part-Auswahl  [F3] EQ  „HIGH GAIN“

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

Mixing-Voice-Jobs
Seite 118

[F2] RECALL
[F3] COPY
[F5] DELETE
Ergänzende Informationen

124

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Mixing-Modus

Wenn das [EFFECT]-Lämpchen leuchtet:
Drehregler 5

CHO PRESET

[SONG]/[PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT] 
[COMMON]  [F6] EFFECT  [SF4] CHORUS  „Preset“

Drehregler 6

CHO SEND

[SONG]/[PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [F3] EF SEND 
Part-Auswahl  „CHO SEND“

Drehregler 7

REV PRESET

[SONG]/[PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [EDIT] 
[COMMON]  [F6] EFFECT  [SF4] CHORUS  „Preset“

Drehregler 8

REV SEND

[SONG]/[PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  [MIXING]  [F3] EF SEND 
Part-Auswahl  „REV SEND“

Seite 116

Mixing Play
[F1] VOL/PAN
[F2] VOICE
[F3] EF SEND
[F4] TEMPLATE
[F5] VCE ED
[F6] EFFECT
Mixing Edit

Wenn das [ARP]-Lämpchen leuchtet:
[SONG]/[PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  ARP [EDIT] 
[F5] PLAY FX  Part-Auswahl  „GateTimeRate“ auf der ersten Seite

Drehregler 5

GATE TIME

Drehregler 6

OCT RANGE

[SONG]/[PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  ARP [EDIT] 
[F5] PLAY FX  Part-Auswahl  „OctaveRange“ auf der ersten Seite

Drehregler 7

UNITMULTIPLY

[SONG]/[PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl  ARP [EDIT] 
[F5] PLAY FX  Part-Auswahl  „UnitMultiply“ auf der ersten Seite

Drehregler 8

TEMPO

[SONG]/[PATTERN]  Song-/Pattern-Auswahl 

Seite 83

(Tempo)

Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] MFX
[F3] MEQ
[F4] USB I/O
[F5] A/D IN
[F6] EFFECT

HINWEIS Wenn die Taste [SHIFT] gedrückt gehalten und die Taste Knob Function 1 oder 2 gedrückt wird, leuchtet das TONE1/
EQ-Lämpchen auf.

Part Edit
[F1] VOICE
[F2] OUTPUT

 Erstellen von Arpeggios

[F3] EQ

Zusätzlich zu den voreingestellten Arpeggien können Sie auch eigene Arpeggio-Daten erzeugen. Zuerst müssen Sie
eine Phrase auf einer Song- oder Pattern-Spur aufnehmen. Konvertieren Sie dann mit Hilfe der entsprechenden Songoder Pattern-Job-Funktion die Daten (MIDI-Sequenzdaten) in Arpeggio-Daten.

[F4] TONE

1

Nehmen Sie in einem Song oder einem Pattern MIDI-Sequenzdaten auf.

2

Konvertieren Sie die (im Song oder Pattern aufgenommenen) MIDI-Sequenzdaten
in Arpeggio-Daten.

[F5] RCV SW
Mixing Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Mixing Voice Edit
Common Edit

Song oder Pattern
Aufnahme

Arpeggio

Spur 1

User-Arpeggio (256)

Spur 2
User-Arpeggio 001

Spur 4
Spur 1

Spur 5
Spur 6
Spur 7
Aufnahme

Spur 8
Spur 9
Spur 10
Spur 11

Aufnahme

Spur 12
Spur 13
Spur 14

[F2] OUTPUT
[F4] CTL SET

Spur 3
Aufnahme

[F1] GENERAL

[F6] EFFECT

Spur 2

Element Edit (Element-

Spur 3

Bearbeitung)

Spur 4

[F1] OSC

Konvertieren

[F2] PITCH

[SONG]  [JOB]  [F5] TRACK  07: Put Track To Arp (Spur auf Arpeggio setzen)
Stellen Sie die Parameter wie nachstehend gezeigt ein, und drücken Sie
die Taste [ENTER], um den Konvertierungsvorgang auszuführen.
Geben Sie die Nummer
des Ziel-Arpeggios an.

[F5] LFO

Geben Sie die Nummer des Ziel-Songs/Patterns und den Taktbereich an.

[F3] FILTER
[F4] AMP
[F5] LFO
[F6] EQ
Mixing-Voice-Jobs

Spur 15

[F2] RECALL

Spur 16

[F3] COPY
[F5] DELETE
Die MIDI-Sequenzdaten für das Arpeggio
können Sie auf jeder beliebigen Spur
aufnehmen. Wählen Sie nach der Aufnahme
von den sechzehn Spuren vier aus, und
konvertieren Sie sie in Arpeggio-Daten.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

Ergänzende Informationen
Legen Sie den Grundton fest, wenn der Konver- Auswahl eines Konvertietierungstyp einer Spur auf „OrgNote“ gestellt ist. rungstyps nach Spuren.
Angabe der Kategorie des
erzeugten Arpeggios.

Angabe der Spuren des QuellSongs/-Patterns. Setzen Sie nicht
benötigte Spuren auf „off“.

125

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Festlegen, wie Song-/Pattern-Daten in ein Arpeggio konvertiert werden – Convert Type
MIDI-Sequenzdaten (von Song-/Pattern-Spuren) können je nach den nachstehenden Konvertierungstypen mit drei
Methoden in Arpeggio-Daten konvertiert werden. Diese Typen können für jede Zielspur unabhängig ausgewählt werden
– was Ihre Flexibilität und Steuermöglichkeiten enorm steigert.
Normal (Normales Arpeggio)

Das Arpeggio wird nur mit der gespielten Note und ihren Oktavierungen wiedergegeben.

Fixed

Durch das Spielen einer oder mehrerer Noten werden dieselben MIDI-Sequenzdaten
ausgelöst.

OrgNotes (Original Notes)

Im Grunde identisch mit „Fixed“, nur dass die Arpeggio-Wiedergabenoten je nach
gespieltem Akkord variieren.

Zeichnen Sie die MIDI-Sequenzdaten, in einem Song oder Pattern auf. Lesen Sie dazu ggf. die Anweisungen in diesem
Kapitel (siehe oben). Im Folgenden sind einige Beispielmethoden aufgelistet.

FILE

Mixing-Modus
Mixing Play
[F1] VOL/PAN
[F2] VOICE
[F3] EF SEND
[F4] TEMPLATE
[F5] VCE ED
[F6] EFFECT
Mixing Edit
Common Edit
[F1] GENERAL

• Erstellen eines Rhythmus-Patterns (mit einer Drum-Voice)

[F2] MFX

Spur 1

Nehmen Sie mit verschiedenen Schlaginstrumenten ein Rhythmus-Grund-Pattern auf.

Konvertierung mit
„Fixed“.

Spur 2–4

Nehmen Sie mit einzelnen Schlaginstrumenten für die verschiedenen Spuren ein
anderes Rhythmus-Pattern auf.

Konvertierung mit
„Normal“.

• Erzeugen einer Basslinie (unter Verwendung einer Normal Voice)
Spur 1

Nehmen Sie mit einer spezifischen gewünschten
Taste (Grundton) eine Basslinie auf.

Spur 2–4

Konvertierung mit „OrgNote“, nachdem OrgNotes
Root festgelegt wurde.
off

[F3] MEQ
[F4] USB I/O
[F5] A/D IN
[F6] EFFECT
Part Edit
[F1] VOICE
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE

 Speichern der Mischeinstellungen als Mischvorlage
Insgesamt wurden 32 Mischeinstellungen, die jeweils für verschiedene Musikkategorien oder Genres geeignet sind,
als praktische Mischvorlagen (Mixing-Templates) programmiert und gespeichert. Jede Mischvorlage umfasst
Einstellungen für Voices, Effekte, Stereoposition usw., die an den jeweiligen Musikstil angepasst sind. Wählen Sie
einfach das Template aus, das der Art des Songs/Patterns, die Sie erzeugen möchten, am nächsten kommt, nehmen
Sie die Einstellungen nach Bedarf vor, und beginnen Sie dann die Aufnahme. Sie können die von Ihnen auf dem
MOXF6/MOXF8 vorgenommenen Mischeinstellungen auch als eigene Mischvorlage speichern.

[F5] RCV SW
Mixing Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Mixing Voice Edit
Common Edit

Abrufen von Vorlagen

[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT

1

Um den Pattern-Play-Modus aufzurufen, drücken Sie einfach die [SONG]-/[PATTERN]-Taste.

2

Drücken Sie die [MIXING]-Taste und dann die Taste [F6] TEMPLATE, und drücken Sie dann die
Taste [SF1] MIX, um das Display zum Auswählen einer Vorlage zu öffnen.

[F4] CTL SET
[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit (Element-

3
4

Wählen Sie mit den Tasten [INC] und [DEC] oder dem [DATA]-Rad die gewünschte Vorlage aus.

Bearbeitung)

Drücken Sie nach dem Auswählen der Vorlage die [ENTER]-Taste, um die entsprechenden Mixing-Einstellungen
zu laden.

[F1] OSC

Spielen Sie auf der Tastatur, um die Mischeinstellungen zu prüfen.

[F3] FILTER

Um den gewünschten Part auszuwählen, drücken Sie die [TRACK]-Taste (das Lämpchen leuchtet) und danach die
entsprechende Nummerntaste [1]–[16].

[F4] AMP

[F2] PITCH

[F5] LFO
[F6] EQ

Speichern der Mischeinstellungen als Mischvorlage

1

Drücken Sie im Song-/Pattern-Modus die [MIXING]-Taste, und nehmen Sie dann die MixingEinstellungen vor.

2

Drücken Sie die [STORE]-Taste.

Mixing-Voice-Jobs
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F5] DELETE
Ergänzende Informationen

Das Store-Display für den Song-/Pattern-Modus erscheint.
HINWEIS Drücken Sie im Mixing Voice Edit die [STORE]-Taste, um die Mixing-Voice zu speichern. Um die Mischvorlagen zu speichern, drücken Sie im Song-/Pattern-Modus, Mixing Play, Mixing Edit oder Mixing Job die [STORE]-Taste.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

126

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

3

Drücken Sie die Taste [F2] TEMPLATE.

4

Stellen Sie Nummer und Name der Vorlage ein.

5

Drücken Sie die [ENTER]-Taste.

[F2] VOICE

Nachdem die Bestätigungsaufforderung erscheint,
drücken Sie die [ENTER]-Taste, um die neue Vorlage zu
speichern. Um den Vorgang abzubrechen, drücken Sie die
[EXIT]-Taste.

[F3] EF SEND

Template-Nummer

Mixing-Modus
Mixing Play
[F1] VOL/PAN

[F4] TEMPLATE
Name der Vorlage (Template)

[F5] VCE ED
[F6] EFFECT
Mixing Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] MFX
[F3] MEQ
[F4] USB I/O
[F5] A/D IN
[F6] EFFECT
Part Edit
[F1] VOICE
[F2] OUTPUT
[F3] EQ
[F4] TONE
[F5] RCV SW
Mixing Job
[F1] INIT
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F4] BULK
Mixing Voice Edit
Common Edit
[F1] GENERAL
[F2] OUTPUT
[F4] CTL SET
[F5] LFO
[F6] EFFECT
Element Edit (ElementBearbeitung)
[F1] OSC
[F2] PITCH
[F3] FILTER
[F4] AMP
[F5] LFO
[F6] EQ
Mixing-Voice-Jobs
[F2] RECALL
[F3] COPY
[F5] DELETE
Ergänzende Informationen

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

127

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Master-Modus

Master-Modus

Master Play
Dieser Synthesizer ist mit einer derartigen Vielzahl an verschiedenen Leistungsmerkmalen, Funktionen und Vorgängen
ausgestattet, dass es Ihnen möglicherweise schwer fällt, die benötigte Funktion zu finden und aufzurufen. Hierfür wurde
die Master-Funktion eingebaut. Der MOXF6/MOXF8 verfügt über insgesamt 128 Speicherplätze für Ihre eigenen UserMaster-Einstellungen. Mit Hilfe dieser Funktion können Sie die Vorgänge speichern, die Sie in jedem Modus am
häufigsten einsetzen, und sie dann mit einem einfachen Tastendruck aufrufen.

[F1] PLAY
[F2] MEMORY
[F3] ZONE SW
Master Edit
Common Edit

Master Play

[F1] NAME

Um zu Master Play zu wechseln und das Master-Play-Display aufzurufen, drücken Sie im aktuellen Modus die
[MASTER]-Taste.

Zone Edit
[F1] TRANS
[F2] NOTE

Bedienung

Drücken Sie die Taste [MASTER].

[F3] TX SW
[F4] PRESET
[F5] KNOB

[F1] PLAY

Master Job
[F1] INIT

1

5

768

[F4] BULK

2
3
4

1 Master-Nummer (Gruppe/Nummer)
Zeigt die Nummer des ausgewählten Masters an.

2 Hauptkategorie / Voice
Wenn der Voice- oder Performance-Modus gespeichert ist, werden hier Haupt- und Unterkategorie der Voice/
Performance angezeigt. Wenn der Song- oder Pattern-Modus gespeichert ist, wird hier die Voice angezeigt,
die der momentan ausgewählten Spur zugeordnet ist.

3 Master-Name
Zeigt den Namen des aktuellen Masters an.

4 Mode
Zeigt den im aktuellen Master gespeicherten Modus an. Hier wird einer der Modi (VOICE, PERF, PATTERN, SONG)
angezeigt.

5 Zone Switch
Zeigt die „ZoneSwitch“-Einstellung an (Seite 129).

6 Aktueller Part / Aktuelle Spur
Wenn der Performance-Modus gespeichert ist, wird hier der momentan ausgewählte Part (aktuelle Part) der
Performance angezeigt. Wenn der Song- oder Pattern-Modus gespeichert ist, wird hier die momentan ausgewählte
Spur angezeigt. Wenn der Voice-Modus gespeichert ist, wird nichts angezeigt.

7

(Arpeggio-Tempo)

Zeigt das für das aktuelle Master eingestellte Arpeggio-Tempo an.
HINWEIS Dieser Parameter kann auch eingestellt werden, indem die [SHIFT]-Taste gehalten und ein paar Mal im gewünschten Tempo
die [ENTER]-Taste gedrückt wird. Diese Funktion wird als „Tap Tempo“ (Tempo einzählen) bezeichnet.

8 OCT (Octave)
Zeigt die Oktavlage der Tastatur an.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

128

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[SF1] ARP1 (Arpeggio 1) – [SF6] ARP6 (Arpeggio 6)/
[SF1] SCN1 (Scene 1) – [SF6] SCN6 (Scene 6)
Wenn der Voice-, Performance- oder Pattern-Modus gespeichert wird, ist jeder der Tasten [SF1] ARP1 bis [SF6] ARP6
entsprechend der Voice-/Performance-/Pattern-Nummer ein unterschiedlicher Arpeggio-Typ zugewiesen.
Die Arpeggio-Typen sind den Tasten mit den Achtelnoten-Symbolen auf dem Reiter im Display zugeordnet. Diese
können Sie aufrufen, indem Sie diese Tasten zu beliebiger Zeit während Ihres Tastaturspiels drücken. Wenn der SongModus gespeichert wird, ist jeder der Tasten [SF1] – [SF6] entsprechend der Song-Nummer eine unterschiedliche
Scene-Einstellung zugewiesen. Sie können während Ihres Spiels auf der Tastatur jederzeit die Stummschaltungs- oder
Solo-Einstellungen für die Spuren aufrufen, indem Sie diese Tasten drücken.
HINWEIS Die Arpeggien können im Arpeggio-Edit-Display gespeichert werden. Ausführliche Anweisungen zum Speichern von
Szenen finden Sie unter „Speichern von Song-Szenen“ auf Seite 98.

FILE

Master-Modus
Master Play
[F1] PLAY
[F2] MEMORY
[F3] ZONE SW
Master Edit
Common Edit
[F1] NAME
Zone Edit
[F1] TRANS
[F2] NOTE

[F2] MEMORY

[F3] TX SW
[F4] PRESET

Mode
Legt den Modus fest, der bei der Auswahl des Masters aufgerufen wird.
Einstellungen: Voice, Performance, Song, Pattern

[F5] KNOB
Master Job
[F1] INIT

Memory
Legt die Programmnummer fest, die bei der Auswahl des Masters aufgerufen wird.

[F4] BULK

Einstellungen: Wenn der Modus eingestellt ist auf Voice: Wählen Sie eine Voice-Bank und -Nummer aus.
Wenn der Modus eingestellt ist auf Performance: Wählen Sie eine Performance-Bank und -Nummer aus.
Wenn der Modus eingestellt ist auf Song: Wählen Sie eine Song-Nummer aus.
Wenn der Modus eingestellt ist auf Pattern: Wählen Sie eine Pattern-Nummer aus.

[F3] ZONE SW (Zone Switch)
ZoneSwitch
Dieser Parameter bestimmt, ob die Zone-Funktion verwendet wird (on) oder nicht (off). Einzelheiten zur Zone-Funktion
finden Sie auf Seite 130.
Einstellungen: off, on

HINWEIS Wenn der Modus auf „Voice“ oder „Performance“ gestellt ist, und der Zone-Schalter ist eingeschaltet (on), kann in der
Voreinstellung nur Zone 1 benutzt werden (das Spielen der Zonen 2–4 erzeugt keinen Ton). Diese Zonen können Sie
benutzen, indem Sie die verschiedenen Parameter im Master-Edit-Modus einstellen.

ZoneKnob
Wenn ZoneSwitch auf „on“ gestellt ist, wird hiermit festgelegt, ob den Drehreglern 1–8 die Zone-Edit-Einstellungen
zugewiesen sind (on) oder ob den Drehreglern 1–8 die Einstellungen im gespeicherten Modus zugewiesen sind (off).
Einstellungen: off, on

HINWEIS Wenn ZoneSwitch auf „on“ gestellt ist, kann ZoneKnob auch durch gleichzeitiges Drücken der Knob-Function-Tasten 1 und
2 ein/-ausgeschaltet werden. Wenn dieser Parameter eingeschaltet ist, sind die LED-Anzeigen der Knob-Function-Tasten 1
und 2 ausgeschaltet.

TIPP
Mit den Zifferntasten können Sie den Internal/External Switch (Seite 130) für jede Zone einfach ein- und ausschalten. Wenn der Internal/External Switch einer Zone eingeschaltet ist, leuchtet die LED der entsprechenden Taste
([1]–[4] oder [9]–[12]).
Stellen Sie zunächst sicher, dass die folgenden Einstellungen gewählt sind.
Master Play
Mode

Songs

ZoneSwitch

on

Drücken Sie dann die betreffende [PERFORMANCE CONTROL]-Taste:
Tasten [1] bis [4]

Schaltet die Ein-/Aus-Einstellung des IntSw für Zone1 – 4 um.

Tasten [9] bis [12]

Schaltet die Ein-/Aus-Einstellung des ExtSw für Zone1 – 4 um.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

129

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Master-Modus

Master Edit
Im Master-Edit-Modus können Sie durch die Bearbeitung der entsprechenden Parameter Ihre eigenen, aus bis zu vier
verschiedenen Zonen (Tastaturbereichen) bestehenden Master-Programme erstellen. Im Master-Modus können Sie die
Tastatur in (bis zu) vier unabhängige Bereiche unterteilen, die als „Zonen“ bezeichnet werden. Den einzelnen Zonen
können unterschiedliche MIDI-Kanäle und unterschiedliche Funktionen der Dreh- und Schieberegler zugewiesen
werden. Dadurch wird es möglich, gleichzeitig mehrere Parts des multitimbralen Klangerzeugers über eine einzige
Tastatur zu steuern, oder zusätzlich zu den internen Voices dieses Synthesizers über mehrere verschiedene Kanäle die
Voices eines externen MIDI-Instruments zu steuern. Auf diese Weise können Sie den MOXF6/MOXF8 praktisch die
Arbeit mehrerer Keyboards ausführen lassen. Es gibt zwei Arten von Displays zur Master-Bearbeitung: diejenigen zur
Bearbeitung von Parametern, die für alle vier Zonen gemeinsam gelten, und diejenigen zur Bearbeitung einzelner
Zonen. Dieser Abschnitt erläutert die Parameter des Common Edit und des Part Edit.

Master Play
[F1] PLAY
[F2] MEMORY
[F3] ZONE SW
Master Edit
Common Edit
[F1] NAME
Zone Edit
[F1] TRANS

Common Edit

[F2] NOTE
[F3] TX SW

Bedienung

[MASTER]  Master-Auswahl  [EDIT]  [COMMON]

[F4] PRESET
[F5] KNOB
Master Job

[F1] NAME

[F1] INIT

In diesem Display können Sie einen Namen für den Master eingeben. Genaue Anweisungen zur Namensgebung finden
Sie unter „Wichtigste Bedienungsvorgänge“ in der Bedienungsanleitung.

[F4] BULK

Zone Edit
Bedienung

[MASTER]  Master-Auswahl  [EDIT]  Nummer [1] – [4]

[F1] TRANS (Transmit)
In diesem Display können Sie einstellen, wie jede einzelne Zone MIDI-Daten sendet, wenn Sie auf der Tastatur spielen.

TransCh (Sendekanal)
Bestimmt den MIDI-Sendekanal (Englisch: Transmit Channel) für jede einzelne Zone.
Einstellungen: 1 – 16

IntSw (Internal Switch)
Bestimmt für jede Zone, ob MIDI-Daten an den internen Klangerzeuger gesendet werden oder nicht.
Einstellungen: off, on

ExtSw (External Switch)
Bestimmt für jede Zone, ob MIDI-Daten an externe MIDI-Geräte gesendet werden oder nicht.
Einstellungen: off, on

[F2] NOTE
In diesem Display können Sie die Tonhöhen- und Tastaturparameter für die einzelnen Zonen einstellen.

Octave
Bestimmt, um wie viele Oktaven die Tonhöhe der Zone nach oben oder unten verschoben wird. Sie können den Versatz
über einen Bereich von bis zu drei Oktaven auf- oder abwärts einstellen.
Einstellungen: -3 – +0 (Vorgabe) – +3

Transpose
Bestimmt den Betrag in Halbtönen, um den der Zonenbereich nach oben oder unten verschoben wird.
Einstellungen: -11 – +0 (Vorgabe) – +11

NoteLimitH, L (Note Limit High, Low)
Legt für die einzelnen Zonen die tiefste (Low) und die höchste (High) Note ihres Tastaturbereichs fest. Die ausgewählte
Zone erklingt nur, wenn Sie Noten innerhalb ihres Bereichs spielen.
Einstellungen: C –2 – G8

HINWEIS Sie können den Key auch direkt über die Tastatur einstellen. Halten Sie dazu die Taste [SF6] KBD gedrückt, und spielen Sie
die gewünschte Klaviertaste.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

130

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[F3] TX SW (Transmit Switch)

FILE

Master-Modus
Master Play

In diesem Display können Sie einstellen, wie die einzelnen Zonen das Senden von MIDI-Eventarten (wie z. B. Control
Change- und Program Change-Events) beeinflussen. Wenn der jeweilige Parameter auf „on“ gestellt ist, werden durch
das Spielen der ausgewählten Zone die entsprechenden MIDI-Daten übertragen. Es stehen zwei verschiedene DisplayArten zur Verfügung, zwischen denen Sie durch Drücken der [SF6]-Taste wechseln können. Die beiden nachfolgend
aufgeführten Display-Arten enthalten dieselben Einstellungen in verschiedenen Formaten. Verwenden Sie die Art,
die Ihnen besser gefällt.
• Display mit vier Zonen
• Display mit allen Parametern für eine einzelne Zone
Einstellungen: Siehe weiter unten.
Bank (TG) ................................ Bestimmt, ob Bank-Select-MSB/LSB-Meldungen an den internen Klangerzeuger gesendet
werden oder nicht.
PC (TG) ................................... Bestimmt, ob Programmwechselmeldungen an den internen Klangerzeuger gesendet
werden oder nicht.
Bank (MIDI) ............................. Bestimmt, ob Bank-Select-MSB/LSB-Meldungen an den internen Klangerzeuger gesendet
werden oder nicht.
PC (MIDI) ................................ Bestimmt, ob Programmwechselmeldungen an externe MIDI-Klangerzeuger gesendet
werden oder nicht.
PB (Pitch Bend)....................... Bestimmt, ob Pitch-Bend-Meldungen an den internen und an externe MIDI-Klangerzeuger
gesendet werden oder nicht.
MW (Modulation Wheel) .......... Bestimmt, ob die MIDI-Meldungen, die vom Modulationsrad erzeugt wurden, an den
internen und an externe MIDI-Klangerzeuger gesendet werden oder nicht.
FC1 (Foot Controller 1)............ Bestimmt, ob die MIDI-Meldungen, die vom als Zubehör erhältlichen Foot Controller
(Fußregler) erzeugt wurden, an den internen und an externe MIDI-Klangerzeuger gesendet
werden oder nicht.
Sus (Sustain) ........................... Bestimmt, ob Sustain-Meldungen (Controller-Nummer 64) an den internen und an externe
Klangerzeuger gesendet werden oder nicht. Dieser Parameter ist für Drum-Voice-Parts
nicht verfügbar.
FS (Foot Switch) ...................... Bestimmt, ob MIDI-Meldungen, die von dem Fußschalter erzeugt wurden, das an der
FOOT-SWITCH-Buchse [ASSIGNABLE] angeschlossen ist, an den internen und an externe
MIDI-Klangerzeuger gesendet werden oder nicht.
Knob........................................ Bestimmt, ob die MIDI-Befehle, die von den Drehreglern am Gerät erzeugt wurden, an den
internen und an externe MIDI-Klangerzeuger gesendet werden oder nicht.
A.Func1 (Assignable Function 1) /A.Func2 (Assignable Function 2)
................................................ Bestimmen, ob die MIDI-Meldungen, die durch Drücken der Tasten ASSIGNABLE
FUNCTION [1] und [2] erzeugt wurden, an den internen und an externe MIDIKlangerzeuger gesendet werden oder nicht.
Vol/Exp (Volume/Expression) .. Bestimmt, ob MIDI-Lautstärkemeldungen an den internen und an externe Klangerzeuger
gesendet werden oder nicht.
Pan .......................................... Bestimmt, ob MIDI-Pan-Meldungen an den internen und an externe Klangerzeuger
gesendet werden oder nicht.

[F1] PLAY
[F2] MEMORY
[F3] ZONE SW
Master Edit
Common Edit
[F1] NAME
Zone Edit
[F1] TRANS
[F2] NOTE
[F3] TX SW
[F4] PRESET
[F5] KNOB
Master Job
[F1] INIT
[F4] BULK

[F4] PRESET

In diesem Display können Sie für die ausgewählte Master-Programmnummer Voice-Einstellungen für die einzelnen
Zonen vornehmen.
HINWEIS Mit der Taste [F6] SEND können Sie auswählen, ob die Einstellungen im PRESET-Display sofort übernommen werden sollen
oder nicht. Wenn die Taste [F6] SEND eingeschaltet wird (
), werden die entsprechenden MIDI-Meldungen vom
MOXF6/MOXF8 ausgegeben, sobald Sie die einzelnen Parameter in diesem Display geändert haben. Wenn die SEND-Taste
[F6] ausgeschaltet ist (
), werden die MIDI-Meldungen vom MOXF6/MOXF8 ausgegeben, nachdem Sie den
bearbeiteten Master gespeichert haben und ihn erneut auswählen. Die im Display [F1] TRANS oder [F3] TX SW
deaktivierten Parameter können jedoch nicht ausgegeben werden.

BankMSB (Bank Select MSB)
BankLSB (Bank Select LSB)
PgmChange (Programmwechsel)
Bestimmt die Voice-Zuordnung für jede Zone im ausgewählten Master.
Einstellungen: Siehe die „Liste der Voices“ im PDF-Dokument „Datenliste“.

Volume
Bestimmt den Ausgangspegel der Voice jeder Zone.
Einstellungen: 0 – 127

Pan
Bestimmt die Stereo-Panoramaposition der Voice jeder Zone.
Einstellungen: L64 (ganz links) – C (Mitte) – R63 (ganz rechts)

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

131

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Master-Modus

[F5] KNOB

Master Play

CtrlKnobUp (Control Knob Upper)
CtrlKnobLo (Control Knob Lower)

[F1] PLAY

In diesem Display können Sie bestimmen, welche Controller-Nummern für die Drehregler der einzelnen Zonen
verwendet werden. Diese Einstellungen sind nur verfügbar, wenn der „ZoneKnob“-Parameter (im Display [F3] ZONE
SW des Master-Play-Modus) auf „on“ gestellt ist.

[F3] ZONE SW

[F2] MEMORY

Master Edit
Common Edit

Einstellungen: off, 1–95

[F1] NAME
Zone Edit

Master Job

[F1] TRANS

Der Voice-Job-Modus enthält einige grundlegende Bedienungsschritte wie z. B. Initialize (Initialisieren) und Copy
(Kopieren). Drücken Sie, nachdem Sie in dem ausgewählten Display die Parameter nach Bedarf eingestellt haben,
die Taste [ENTER], um den Job auszuführen.

[F2] NOTE
[F3] TX SW
[F4] PRESET

[F1] INIT (Initialize)

[F5] KNOB

Mit dieser Funktion können Sie alle Master-Parameter auf ihre Standardeinstellungen zurücksetzen (initialisieren).
Außerdem können Sie hier selektiv bestimmte Parameter wie gemeinsame Einstellungen, Einstellungen für die
einzelnen Zonen usw. initialisieren – sehr hilfreich, wenn Sie ein Master von Grund auf neu erstellen möchten.

Master Job
[F1] INIT
[F4] BULK

Parametertyp, der initialisiert werden soll: All, Common, Zone
All

Alle Einstellungen des ausgewählten Masters werden initialisiert.

Common

Die Einstellungen der gemeinsamen Common-Parameter des ausgewählten Masters werden initialisiert.

Zone

Die Zoneneinstellungen werden initialisiert. Sie können die Zoneneinstellung auf einen der folgenden drei
Typen initialisieren.
Split

Teilt den Tastaturbereich in Zone 1 und Zone 2 auf. „UpperCh“ bestimmt
den MIDI-Sendekanal des oberen Tastaturbereichs, „LowerCh“ bestimmt
den MIDI-Sendekanal des unteren Tastaturbereichs, und „SplitPoint“ legt die Note
fest (C2 – G8), bei der die Teilung in oberen und unteren Bereich erfolgt.

4Zone

Initialisiert alle vier Zonen.

Layer

Hiermit können Sie zwei Parts aus Zone 1 und Zone 2 übereinander legen
(Englisch: „Layer“). „UpperCh“ und „LowerCh“ bestimmen jeweils
die MIDI-Sendekanäle der beiden Zonen.

[F4] BULK (Bulk Dump)
Mit dieser Funktion können Sie alle bearbeiteten Parametereinstellungen des aktuell ausgewählten Masters an einen
Computer oder an ein anderes MIDI-Gerät senden, um die Daten zu archivieren. Drücken Sie die [ENTER]-Taste,
um die Massenübertragung auszuführen.
HINWEIS Um eine Bulk-Dump-Übertragung durchzuführen, müssen Sie mit dem folgenden Bedienvorgang die korrekte
MIDI-Gerätenummer einstellen: [UTILITY]  [F6] MIDI  [SF1] CH  „DeviceNo.“

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

132

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Remote-Modus

Remote-Modus

Remote-Display
Im Remote-Modus können Sie mit den Drehreglern und Tasten dieses Instruments die Sequenzerspuren und
Mischpultkanäle der DAW-Software auf dem Computer steuern. Sie können beispielsweise die Wiedergabe der DAWSoftware am Computer starten/stoppen, indem Sie die Funktionstasten betätigen. Mit Hilfe des Datenrads [DATA] und

Zuordnungen von Fernbedienungsfunktionen

der Tasten [INC] und [DEC] statt Maus oder Computertastatur können Sie die Song-Position in der DAW-Software
steuern. Die DAW-Anwendungen Cubase, Logic, SONAR und Digital Performer können im Remote-Modus des MOXF6/
MOXF8 gesteuert werden. Die Remote-Einstellungen werden bei „Remote Select“ im REMOTE-Display des UtilityModus’ vorgenommen.

Bedienung

Drücken Sie die Taste [DAW REMOTE].

HINWEIS Um den Remote-Modus zu verlassen, drücken Sie nochmals die Taste [DAW REMOTE].
HINWEIS Um zu erfahren, welche DAW-Softwareversion mit dem MOXF6/MOXF8 kompatibel ist, siehe Abschnitt „Technische Daten“
in der Bedienungsanleitung.

Remote-Display
5

6

2
3
4
1
1 TrackName
Wenn unter „DAW Select“ im Utility-Modus „Cubase“ als DAW-Software ausgewählt ist, wird hier die aktuelle Spur
(Track) von Cubase angezeigt.

2 Name und Nummer der Steuerungsvorlage (Control Template)
Der MOXF6/MOXF8 ist mit 50 Steuerungsvorlagen ausgestattet, die für verschiedene VSTi-Plug-ins verwendet werden
können. Indem Sie aus den 50 Steuerungsvorlagen die gewünschte auswählen, können Sie den Reglern 1–4 die für das
aktuelle VSTi geeigneten Funktionen zuordnen. Dieser Parameter legt die Nummer der Steuerungsvorlage fest.
HINWEIS Verwenden Sie MOXF6/MOXF8 Remote Editor zur Bearbeitung der Steuerungsvorlage. MOXF6/MOXF8 Remote Editor kann
unter folgender Internetadresse heruntergeladen werden: http://download.yamaha.com/
Anweisungen hierzu finden Sie im PDF-Handbuch von MOXF6/MOXF8 Remote Editor.

HINWEIS Wenn im Utility-Modus „Cubase“ als DAW-Software ausgewählt wurde, wird durch Umschalten von VSTi in Cubase auch die
im MOXF6/MOXF8 eingestellte Steuerungsvorlage umgeschaltet. Wenn im Utility-Modus als DAW-Software eine andere
Software als Cubase ausgewählt wurde, beeinflusst ein Umschalten von VSTi in der DAW-Software die im MOXF6/MOXF8
eingestellte Steuerungsvorlage nicht. Stellen Sie manuell die gewünschte Steuerungsvorlage ein, die für das VSTi in der
DAW-Software geeignet ist.

3 Parametername
Zeigt die Parameter an, die mittels der Drehregler 1–8 auf dem Bedienfeld geändert werden können.

4 Namen der Funktionen
Zeigt die Namen der Cubase-Funktionen an, die den Tasten [SF1]–[SF6] zugewiesen sind.

5 Parameterwerte von „Knob Output Select“ in jeder Vorlage
Zeigt die Parameterwerte von „Knob Output Select“ in der Steuerungsvorlage an. „Knob Output Select“ in der
Steuerungsvorlage kann in MOXF6/MOXF8 Remote Editor eingestellt werden. Unter folgenden Bedingungen wird die
Einstellung +des Parameters Knob Out Select automatisch als „CC“ angezeigt.
• Die im Utility-Modus ausgewählte DAW-Software ist eine andere als Cubase.
• Der Parameter „MIDI In/Out“ (Seite 149) ist auf „MIDI“ eingestellt.
• Das USB-Kabel ist nicht mit dem MOXF6/MOXF8 verbunden.

6 Name der fernzubedienenden Software
Zeigt den Namen der DAW-Software, die unter „DAW Select“ im Utility-Modus ausgewählt wurde (Seite 141).

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

133

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Zuordnungen von Fernbedienungsfunktionen

FILE

Remote-Modus
Remote-Display

Umschalten der Steuerungsvorlage für das VSTi
Zum Umschalten der Steuerungsvorlagen für den MOXF6/MOXF8 verwenden Sie
die BANK-SELECT-Tasten [DEC]/[INC].

Zuordnungen von Fernbedienungsfunktionen

Umschalten der Funktionen der Drehregler 1–4
Drücken Sie die Drehreglerfunktionstaste 1, um die den Drehreglern 1–4 zugewiesenen Funktionen in absteigender
Reihenfolge umzuschalten, „1“ | „2“ | „3“. Die einzelnen Funktionen hängen von der gewählten Steuerungsvorlage ab.
Näheres finden Sie in MOXF6/MOXF8 Remote Editor. Die betreffenden Lämpchen der dem Drehregler zugewiesenen
Funktionen leuchten. Wenn die Funktion im Display angezeigt wird, blinkt das Lämpchen.

HINWEIS Halten Sie die [SHIFT]-Taste gedrückt und drücken Sie Drehreglerfunktionstaste 1, um die Funktionen der Drehregler 1–4
auf „1“ einzustellen.

HINWEIS Verwenden Sie MOXF6/MOXF8 Remote Editor zur Bearbeitung der Steuerungsvorlage.

Umschalten der Funktionen der Drehregler 5–8
Drehregler 5–8 sind nur verfügbar, wenn „DAW Select“ im Utility-Modus auf „Cubase“ eingestellt ist. Drücken Sie die
Drehreglerfunktionstaste 2, um die den Drehreglern 5–8 zugewiesenen Funktionen in absteigender Reihenfolge
umzuschalten, „Q“ | „F“ | „G“. Die Drehregler 5–8 steuern auch die Bänder Low, Low Mid, High Mid und High.
Die Bedienung ist mit dem Parameter „Track EQ“ (Spurklangregelung) in Cubase verbunden. Die betreffenden
Lämpchen der dem Drehregler zugewiesenen Funktionen leuchten. Wenn die Funktion im Display angezeigt wird,
blinkt das Lämpchen.

HINWEIS Halten Sie die [SHIFT]-Taste gedrückt und drücken Sie Drehreglerfunktionstaste 2, um die Funktionen der Drehregler 5–8
auf „Q“ einzustellen.

Bedienung des Transports
Die SEQ-TRANSPORT-Tasten funktionieren auch als DAW-Transporttasten.

1

2

3

4

5

6

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

1
2
3
4
5
6

Top (Zurück zum Song-Anfang)
Zurückspulen
Vorspulen
Aufnahme
Stopp
Wiedergabe

134

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Remote-Modus

Bedienung durch die Funktionstasten
Die Funktionen der DAW-Software können mithilfe der Funktions- und Unterfunktionstasten bedient werden. Wenn bei
„DAW Select“ „Cubase“ eingestellt ist, werden die entsprechenden Funktionen in Cubase diesen Tasten zugewiesen.
Dieser Abschnitt erklärt die besonderen Funktionen der Funktionstasten, wenn „DAW Select“ auf „Cubase“ eingestellt ist.
HINWEIS Wenn bei „DAW Select“ etwas anderes als „Cubase“ eingestellt ist, kann es sein, dass die entsprechenden Funktionen nicht

Remote-Display
Zuordnungen von Fernbedienungsfunktionen

richtig zugewiesen werden. Bevor Sie die Funktionstasten verwenden, weisen Sie den Funktionstasten die gewünschten
Funktionen in der DAW-Software zu. Bitte beachten Sie, dass diese Tasten nicht zur Verfügung stehen, wenn „DAW Select“
auf „Digital Performer“ eingestellt ist.

Funktionen der Funktionstasten
Wenn bei „DAW Select“ „Cubase“ eingestellt ist, sind die folgenden Funktionen fest den Tasten [F1]–[F6] zugewiesen.
Schaltflächen

Bedienfeldanzeige

Funktionen (Function-Display)

F1

ADD INST TRACK

Öffnet/Schließt das Dialogfenster [Instrumentenspur hinzufügen].

F2

VSTi WINDOW

Öffnet/Schließt das VSTi-Display der ausgewählten Spur.

F3

EDIT CH SET

Öffnet/schließt das Einstellungsfenster für den Kanal der gewählten Spur.

F4

AUTOMATION READ

Schaltet Automation Read für die gewählte Spur ein oder aus.

F5

AUTOMATION WRITE

Schaltet Automation Write für die gewählte Spur ein oder aus.

F6

DELETE

Delete

Funktionen der Unterfunktionstasten
Die Tasten [SF1]–[SF6] können jeder beliebigen Funktion zugewiesen werden. Wenn „DAW Select“ auf „Cubase“
eingestellt ist, können Sie sechs Speicherplätze für zugewiesene Funktionen der Tasten [SF1] – [SF6] verwenden.
Sie können die Funktionen der Tasten [SF1]–[SF6] auf jedem Speicherplatz speichern. Um zwischen den
Speichereinstellungen (Memory) 1–6 umzuschalten, verwenden Sie die Tasten [A]–[F] am Bedienfeld des MOXF6/
MOXF8. Die den Unterfunktionstasten zugewiesenen Funktionen lassen sich im Fenster „MOXF6/MOXF8 Extension
Setup“ in Cubase bearbeiten (Seite 136).

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

135

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Remote-Modus

MOXF6/MOXF8 Extension-Setup-Fenster

Remote-Display
Die Funktionen können mit den Tasten [SF1]–[SF6] im Fenster „MOXF6/MOXF8 Extension Setup“ in Cubase zugewiesen
werden. Dieser Abschnitt beschreibt das Fenster „MOXF6/MOXF8 Extension Setup“.

Zuordnungen von Fernbedienungsfunktionen

Startmethode
Wählen Sie in Cubase das Menü „Geräte“ aus, und dort den Menüpunkt „MOXF6/MOXF8 Extension Setup“. Das Fenster
„MOXF6/MOXF8 Extension Setup“ erscheint.
HINWEIS Wenn die Grundeinstellungen von Speicherplatz (Memory) 1 den Funktionstasten zugewiesen sind, können Sie das Fenster
„MOXF6/MOXF8 Extension Setup“ auch mit der Taste [SF6] am Bedienfeld des MOXF6/MOXF8 öffnen.

Über die Einstellungen für das Fenster „MOXF6/MOXF8 Extension Setup“
Das Fenster „MOXF6/MOXF8 Extension Setup“ enthält die Fenster „SF Assign“, „SF Assign (Quick)“ und „Option“.
Mit den Reitern wechseln Sie zwischen den drei Fenstern.

SF-Assign-Fenster
In diesem Fenster werden die Funktionen der ausgewählten Unterfunktionstaste zugewiesen. Sie können eine der
Unterfunktionstasten auswählen, indem Sie auf [SF1]–[SF6] im Fenster klicken.

9

)

1
2

5

3
6

4

7

8

!

1 Reiter [SF Assign], Reiter [SF Assign (Quick)], Reiter [Option]
Klicken Sie auf einen der Reiter, um zwischen den Fenstern umzuschalten.

2 Button
(Taste) Zeigt die zur Bearbeitung ausgewählte Taste an.

3 Category
(Kategorie) Wählt die Kategorie der der ausgewählten Taste zugewiesenen Funktion.

4 Command
(Befehl) Wählt die Funktion aus der gewählten Kategorie.

5 Show As
(Zeigen als) Legt die Anzeige der gewählten Funktion im Display fest. Die Anzeige im Display kann aus maximal sechs
Zeichen bestehen.

6 Schaltflächen [SF1]–[SF6]
Diese Schaltflächen entsprechen den Tasten [SF1]–[SF6] auf dem Bedienfeld des MOXF6/MOXF8. Bestimmt, welcher
Taste eine Funktion zugewiesen werden und für das ausgewählte Set genutzt werden soll.

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

136

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

7 Schaltflächen für die Speicherplätze (Memory) 1–6
Legt fest, welcher Speicherplatz (Memory) den Tasten [SF1]–[SF6] zugewiesen werden soll.

FILE

Remote-Modus
Remote-Display

8 Name des Speicherplatzes

Zuordnungen von Fernbedie-

Legt den Namen des Speicherplatzes (Memory) fest, der durch den obigen Parameter (7) bestimmt wird; maximal 16
Zeichen Länge.

nungsfunktionen

9 Load
(Laden) Lädt die Datei, in der Einstellungen des MOXF6/MOXF8-Extension-Setup-Fensters gespeichert sind.

) Save
(Speichern) Alle Einstellungen im Fenster „MOXF6/MOXF8 Extension Setup“, außer denen unter dem Reiter „Option“,
werden in einer Datei gespeichert.

! Reset Memory 1/2/3/4/5/6
Durch Anklicken dieser Schaltflächen werden die Grundeinstellungen des ausgewählten Speicherplatzes (Memory) auf
den Tasten [SF1]–[SF6] gespeichert.

ACHTUNG
Wenn Sie mit der Reset-Memory-Schaltfläche die Grundeinstellungen wiederherstellen, werden die gespeicherten Funktionen
der Tasten [SF1]–[SF6] des gewählten Speicherplatzes überschrieben.

SF-Assign-Fenster (Quick)
In diesem Fenster können Sie den Tasten [SF1]–[SF6] Funktionen zuweisen. Das Einstellungsmenü ist dasselbe wie im
SF-Assign-Fenster. Im Fenster „SF Assign (Quick)“ können Sie die Funktionen mit den im Fenster gezeigten
Schaltflächen [SF1]–[SF6] zuweisen.

Option-Fenster
Wenn Sie den Projekt-Cursor von Cubase mit dem Datenrad bewegen, legen Sie hier fest, ob der Cursor sofort stoppt,
wenn Sie das Rad nicht mehr bewegen (Ein), oder ob die Cursor-Bewegung allmählich ausläuft (Aus).

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

137

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Remote-Modus

Mute/Solo
Sie können die momentan ausgewählte Spur in Cubase stumm- oder
Solo schalten, indem Sie die entsprechende Taste [MUTE]/[SOLO] am
MOXF6/MOXF8 drücken.

Remote-Display
Zuordnungen von Fernbedienungsfunktionen

Cursor-Bewegung /
Programmwechselfunktion
Die Cursor-Tasten [<]/[u]/[d]/[>] fungieren als Cursor-Steuertasten
für die DAW-Software. Die [EXIT]-Taste fungiert als -Taste am
Computer, während die [ENTER]-Taste als taste fungiert.
Die Tasten [INC]/[DEC] schalten das VSTi-Programm in der DAWSoftware um. Wenn jedoch „Remote Select“ auf „Cubase“ gestellt ist,
hängen die Funktionen der [INC]/[DEC]-Tasten von der Einstellung bei
„ProgramChangeMode“ im MOXF6/MOXF8 ab.

„ProgramChangeMode“Einstellung

Funktionen (Function-Display)

remote

Mit der Taste [INC] wählen Sie das nächste Programm, und mit der Taste [DEC] wählen Sie das
vorhergehende Programm.

PC

Hier können Sie mit den [INC]/[DEC]-Tasten das Programm mit der angegebenen Nummer auswählen.
Wenn Sie eine Programmnummer außerhalb des gültigen Bereichs angeben, wird das Programm nicht
umgeschaltet. Wenn Sie VST3 verwenden, können Sie das Programm nicht mit den [INC]/[DEC]-Tasten
umschalten.

auto

Wenn die ausgewählte Spur eine MIDI-Spur ist, und wenn das Ausgabeziel der MIDI-Spur nicht VSTi
ist, ist die Funktion der [INC]/[DEC]-Tasten dieselbe, als wenn „ProgramChangeMode“ auf „PC“
eingestellt ist. In anderen Fällen ist die Funktionsweise von [INC]/[DEC] die gleiche, als wenn
„ProgramChangeMode“ auf „remote“ gestellt wurde.

Wenn bei „DAW Select“ etwas anderes als „Cubase“ eingestellt ist, ist der „ProgramChangeMode“ immer auf „PC“
eingestellt.

Direkteingabe einer Zahl
Die Nummerntasten [1]–[9] fungieren als Zifferntasten 1–9 in Cubase. Die Nummerntaste [10] fungiert als Zifferntaste 0
in Cubase. Die Nummerntaste [14] fungiert als Zifferntaste „.“, die Nummerntaste [15] als Zifferntaste „-“ und die
Nummerntaste [16] als Zifferntaste „+“. Diese Nummerntasten können Sie bei der Direkteingabe von Parameterwerten
oder bei Umschaltung der Werkzeugfunktionen in Cubase verwenden.

Funktionen des AI KNOB
Das Datenrad [DATA] des MOXF6/MOXF8 fungiert als AI KNOB.
Der AI KNOB (Artificial-Intelligence-Drehregler) kann einen beliebigen
Parameter im Hauptfenster und in Plug-in-Software von Cubase
steuern, die mit dem Mauszeiger angefahren wird (nur wenn die Tasten
[LOCK] und [JOG] ausgeschaltet sind). Die Taste [CATEGORY
SEARCH] fungiert als [JOG]-Taste, und die Taste [FAVORITE] fungiert
als [LOCK]-Taste. Die für die Steuerung per AI KNOB verfügbaren
Parameter unterscheiden sich wie folgt je nach Ein-/Ausschaltzustand
der [JOG]-Taste und der [LOCK]-Taste.
[JOG]-Taste

[LOCK]-Taste

Funktionen des AI KNOB

Aus

Aus

Es wird der Parameter bedient, auf den der Mauszeiger in Cubase weist.

Aus

Ein

Wenn Sie den Mauszeiger auf den gewünschten Parameter bewegen und dann die Taste [LOCK]
einschalten, steuert der AI KNOB den gesperrten Parameter unabhängig von der aktuellen
Mausposition.

on

off

Verändert die Zeitposition des aktuellen Projekts. Im MOXF6/MOXF8-Extension-Setup-Fenster
(Seite 136) wird festgelegt, ob der Cursor sofort stoppt, wenn Sie das Rad nicht mehr bewegen
(Ein), oder ob die Cursor-Bewegung allmählich ausläuft (Aus).

Ein

Ein

Verändert die Zeitposition des aktuellen Projekts. Die Veränderung der Zeitposition stoppt auch
dann nicht, wenn Sie aufhören, den AI KNOB zu betätigen. Sie können die Wiedergabe jederzeit
mit der Taste [J] (Stopp) anhalten.

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

138

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Utility-Einstellungen
Drücken Sie die [UTILITY]-Taste, um das Display mit den Utility-Einstellungen für den Remote-Modus aufzurufen. Siehe
Seite 141 für Näheres zu den einzelnen Parametern.

FILE

Remote-Modus
Remote-Display
Zuordnungen von Fernbedienungsfunktionen

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

139

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Utility-Modus

FILE

Utility-Modus
[F1] GENERAL

Im Utility-Modus können Sie Parameter einstellen, die für das Gesamtsystem des MOXF6/MOXF8 gelten. Dieser Modus
ist eigentlich ein Untermodus der Voice-/Performance-/Song-/Pattern-Modi. Drücken Sie in den einzelnen Modi die
[UTILITY]-Taste, um den Utility-Modus aufzurufen, und drücken Sie nach Beendigung Ihrer Einstellungen diese Taste
nochmals, um wieder in den vorherigen Modus zu gelangen.

[F2] VOICE
[F2] SEQ
[F3] VCE A/D
[F4] CTL ASN

Bedienung

Drücken Sie die [UTILITY]-Taste.

[F5] USB I/O
[F6] MIDI

[F1] GENERAL

Utility Job

[SF1] TG (Tone Generator)
In diesem Bereich können Sie übergreifende Einstellungen für den internen Klangerzeuger (Tone Generator)
vornehmen. Diese Einstellungen betreffen nur die interne Klangerzeugung. Die MIDI-Ausgabe wird dadurch
nicht beeinflusst.

Volume
Bestimmt die Gesamtlautstärke des Instruments.
Einstellungen: 0 – 127

NoteShift
Bestimmt den Betrag (in Halbtönen), um den die Tonhöhe sämtlicher Noten verschoben wird.
Einstellungen: -24 – +0 – +24

Tune
Bestimmt die Feinstimmung (Englisch: to tune) des gesamten Sounds des MOXF6/MOXF8 (in Schritten von 0,1 Cent).
Einstellungen: -102.4 – +0.0 – +102.3

SystemFxOn/OffBtn Chorus (System Effect On/Off Button Chorus)
Bestimmt, ob der Systemeffekt (Chorus) tatsächlich angewendet wird oder nicht, wenn die EFFECT-ON/OFF-Taste
[SYSTEM] eingeschaltet wird.
Einstellungen: off, on

SystemFxOn/OffBtn Reverb (System Effect On/Off Button Reverb)
Bestimmt, ob der Systemeffekt (Reverb) tatsächlich angewendet wird oder nicht, wenn die EFFECT-ON/OFF-Taste
[SYSTEM] eingeschaltet wird.
Einstellungen: off, on

[SF2] OUTPUT
L&R Gain
Bestimmt den Ausgangspegel der OUTPUT-Buchsen [L/MONO] und [R].
Einstellungen: 0 dB, +6 dB

USB 1/2 Gain
USB 3/4 Gain
Legt den Ausgangspegel der USB-Kanäle 1/2 oder 3/4 fest.
Einstellungen: 0 dB, +6 dB

[SF2] KBD (Keyboard)
In diesem Display können Sie die Parameter für die Tastatur (Englisch: keyboard) einstellen. Die hier vorgenommenen
Einstellungen beeinflussen die durch das Spiel auf der Tastatur erzeugten MIDI-Meldungen.

Octave
Bestimmt den Betrag in Oktaven, um den der Tastaturbereich nach oben oder unten verschoben wird. Dieser Parameter
ist mit den OCTAVE-Tasten [–]/[+] am Bedienfeld verknüpft.
Einstellungen: -3 – +0 – +3

Transpose
Dieser Parameter wird verwendet, um die aktuelle Zone in Halbtonschritten zu transponieren.
Einstellungen: -11 – +0 – +11

HINWEIS Wenn Sie hiermit über die Grenzen des Notenbereichs (C –2 und G8) hinaus transponieren, werden Noten der
angrenzenden Oktaven verwendet.

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

140

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

VelCurve (Velocity Curve)
Diese fünf Kurven bestimmen, wie anhand der Anschlagstärke, mit der Sie auf der Tastatur Noten spielen, die tatsächliche
Velocity erzeugt und gesendet wird. Die im Display abgebildete Kurve zeigt die Reaktion der Velocity an. (Die horizontale
Linie stellt die empfangenen Velocity-Werte (die Anschlagstärke Ihres Spiels) dar, während die vertikale Linie die
resultierenden Velocity-Werte darstellt, die an den internen/externen Klangerzeuger gesendet werden.)
Einstellungen: norm, soft, hard, wide, fixed
norm (normal)....... Diese lineare „Kurve“ (Englisch: curve) erzeugt eine Beziehung im Verhältnis 1:1 zwischen der Stärke
Ihres Spiels auf der Tastatur (Velocity) und der tatsächlichen Änderung des Klanges.
soft (weich)........... Diese Kurve zeigt besonders bei niedrigeren Velocity-Werten ein stärkeres Ansprechen.
hard (hart) ............ Diese Kurve zeigt besonders bei höheren Velocity-Werten ein stärkeres Ansprechen.
wide (weit) ............ Diese Kurve betont die Unterschiede Ihrer Anschlagstärke, indem niedrigere Velocity-Werte bei
leiserem Spiel und höhere Velocity-Werte bei lauterem Spiel erzeugt werden. Mit dieser Einstellung
können Sie Ihren Dynamikumfang vergrößern.
fixed (fest) ............ Mit dieser Einstellung wird unabhängig von Ihrer Spielstärke immer der gleiche Betrag der
Klangänderung erzeugt (Einstellung mit Fixed Velocity). Die Velocity der gespielten Noten wird auf den
hier eingestellten Wert festgelegt.

FILE

Utility-Modus
[F1] GENERAL
[F2] VOICE
[F2] SEQ
[F3] VCE A/D
[F4] CTL ASN
[F5] USB I/O
[F6] MIDI
Utility Job

FixedVelocity
Die Fixed-Kurve lässt sich verwenden, um einen festen Velocity-Wert an den Klangerzeuger zu senden, egal wie hart
oder weich Sie die Tasten anschlagen. Dieser Parameter steht nur zur Verfügung, wenn Sie für den Parameter Velocity
Curve (siehe oben) die Einstellung „fixed“ verwenden.
Einstellungen: 1 – 127

[SF4] PERF CRE (Performance Creator)
Dieses Display bestimmt die Parameter von Performance Creator, der die Tasten [LAYER]/[SPLIT]/[DRUM ASSIGN]
verwendet.

Layer Bank (Layer Voice Bank), Layer Number (Layer Voice Number)
Legt die Voice fest, die bei Verwendung der Layer-Funktion von Performance Creator als erste zugewiesen wird. Wählen
Sie die gewünschte Voice aus, indem Sie Bank und Nummer festlegen. Der Name wird automatisch festgelegt.

Split Bank (Split Voice Bank), Split Number (Split Voice Number)
Legt die Voice fest, die bei Verwendung der Split-Funktion von Performance Creator als erste zugewiesen wird. Wählen
Sie die gewünschte Voice aus, indem Sie Bank und Nummer festlegen. Der Name wird automatisch festgelegt.

Split Lower/Upper
Legt den Tastaturbereich fest, dem die Voice bei Ausführung der Split-Funktion von Performance Creator zugewiesen
wird. Wenn „both“ ausgewählt ist, wird die erste Voice sämtlichen Tastaturtasten zugewiesen. Wenn „lower“ ausgewählt
ist, wird die erste Voice dem Bereich unterhalb des Split-Punkts zugewiesen. Wenn „upper“ ausgewählt ist, wird die
erste Voice dem Split-Punkt und dem Bereich darüber zugewiesen.
Einstellungen: both, lower, upper

DrumAssign Bank (Drum Assign Voice Bank), Number (Drum Assign Voice Number)
Legt die Voice fest, die bei Verwendung der Drum-Assign-Funktion von Performance Creator als erste zugewiesen wird.
Wählen Sie die gewünschte Voice aus, indem Sie Bank und Nummer festlegen. Der Name wird automatisch festgelegt.

ConfirmPopup
Falls Sie Performance Creator ausführen, während die Edit-Anzeige (E) im Voice-Modus zu sehen ist, gehen die
bearbeiteten Daten verloren. Dieser Parameter legt fest, ob die hierzu gehörige Abfrage vor Ausführen von
Performance Creator erscheinen soll oder nicht.
Einstellungen: off, on

[SF5] REMOTE
Hier können Sie Locator-Positionen definieren. Wenn Sie die [UTILITY]-Taste im Remote-Modus drücken, wird nur
dieses REMOTE-Display angezeigt.

DAW Select
Bestimmt die DAW-Software, die vom MOXF6/MOXF8 gesteuert wird. Durch einfaches Auswählen eines DAW-Typs
werden die zugehörigen Remote-Einstellungen automatisch abgerufen.
Einstellungen: Cubase, LogicPro, DigiPerf, SONAR

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

141

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

ProgChangeMode (Program Change Mode)
Legt fest, welche Meldungen an den Computer gesendet werden, wenn Sie die [INC]/[DEC]-Tasten oder das Datenrad
[DATA] betätigen. Wenn „PC“ ausgewählt ist, werden Programmwechsel auf MIDI-Port 1 gesendet. Wenn „remote“
ausgewählt ist, werden Remote-Control-Meldungen auf MIDI-Port 2 gesendet. Wenn „auto“ ausgewählt ist, wird je nach
der DAW-Software, die im Remote-Modus gesteuert wird, automatisch entschieden, ob Programmwechsel über MIDI
Port 1 oder Fernsteuerungsmeldungen über MIDI-Port 2 gesendet werden. Die Fernsteuerungsbefehle können nur
übertragen werden, wenn VSTi in Cubase im Remote-Modus gesteuert wird.

FILE

Utility-Modus
[F1] GENERAL
[F2] VOICE
[F2] SEQ
[F3] VCE A/D

Einstellungen: auto, PC, remote

[F4] CTL ASN

HINWEIS Dieser Parameter ist auf „PC“ festgelegt, wenn „DAW Select“ auf einen anderen Wert als „Cubase“ eingestellt ist.

[F5] USB I/O
[F6] MIDI

[SF6] OTHER

Utility Job

Mic/Line
Bei Verwendung der A/D-INPUT-Buchsen [L]/[R] wird hier das Eingangssignal bestimmt: Mikrofon (mic) oder
Line-Pegel (line).
Einstellungen: mic, line
mic ....................... Für Geräte mit niedrigem Ausgang wie z.B. Mikrofon, E-Gitarre oder Bass ausgelegt.
line........................ Für Geräte mit hohem Ausgang wie z.B. Keyboard, Synthesizer oder CD-Spieler ausgelegt.

CtrlReset (Controller Reset)
Bestimmt den Status der Controller (Modulationsrad, Aftertouch, Fußregler, Blaswandler, Drehregler usw.), wenn Sie
zwischen Voices umschalten. Wenn dieser Parameter auf „hold“ (Halten) gesetzt ist, behalten die Controller ihre
aktuellen Einstellungen bei. Wenn dieser Parameter auf „reset“ (Zuücksetzen) eingestellt ist, werden die Controller in
den Standardzustand zurückgesetzt (siehe unten).
Einstellungen: hold, reset
Wenn Sie „reset“ wählen, werden die Controller auf die folgenden Zustände/Positionen zurückgesetzt:
Pitch Bend

Mitte

Modulationsrad

Minimum

Aftertouch

Minimum

Foot Controller (Fußregler)

Maximum

Footswitch (Fußschalter)

Aus

Gleitband

Mitte

Blaswandler

Maximum

Assignable-Funktion

Aus

Expression

Maximum

PowerOnMode
Hiermit wird der Standardmodus beim Einschalten (und die Speicherbank) festgelegt – so können Sie auswählen,
welcher Betriebszustand automatisch aufgerufen werden soll, wenn Sie das Gerät einschalten.
Einstellungen: performance, voice (USR1), voice (PRE1), voice (GM), master, STORE+ENTER
Wenn hier „STORE+ENTER“ eingestellt ist, wird beim nächsten Einschalten automatisch das Display aufgerufen,
in dem Sie den Modus (Voice/Performance/Master/Song/Pattern) und die Programmnummer angeben können.
Um ein Display anzugeben, rufen Sie es ganz normal auf, und drücken Sie dann gleichzeitig die Tasten [STORE]
und [ENTER].

Knob FuncDispSw (Knob Function Display Switch)
Legt fest, ob das Einblendfenster KNOB FUNCTION beim Drücken der Drehreglerfunktionstasten erscheint oder nicht.
Das Einblendfenster KNOB FUNCTION zeigt die Funktionen, die den Drehreglern zugewiesen sind, sowie deren Werte an.
Einstellungen: off, on

Das Einblendfenster KNOB FUNCTION erscheint beim Drücken der Drehreglerfunktionstasten

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

142

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Knob DispTime (Knob Display Time)

FILE

Utility-Modus

Legt fest, ob das Einblendfenster KNOB FUNCTION beim Betätigen der Drehregler erscheint und wie lange es
angezeigt wird.

[F1] GENERAL

Einstellungen: off, 1 sec, 1.5 sec, 2 sec, 3 sec, 4 sec, 5 sec, keep

[F2] VOICE

off ......................... Wenn dies ausgewählt ist, wird bei Betätigung der Dreh- und Schieberegler das Einblenddisplay nicht
aufgerufen.
1 sec – 5 sec ........ Durch Drehen am Drehregler erscheint das Einblenddisplay 1–5 Sekunden lang und schließt sich dann
automatisch.
keep ..................... Durch Drehen des Drehreglers erscheint das Einblenddisplay und bleibt sichtbar, bis Sie ein anderes
Display, ein Dialogfenster oder ein Einblenddisplay aufrufen oder die Taste [ENTER]/[EXIT] drücken.

[F2] SEQ
[F3] VCE A/D
[F4] CTL ASN
[F5] USB I/O
[F6] MIDI
Utility Job

Das Einblendfenster KNOB FUNCTION erscheint beim Betätigen der Drehregler

Knob Curve
Stellt die Anschlagempfindlichkeit in fünf Stufen ein. Größere Werte erzeugen eine größere Empfindlichkeit, so dass Sie
mit nur leichter Verstellung des Drehreglers den tatsächlichen Wert stark verändern können.
Einstellungen: table1 – table5

LCD Mode
Schaltet die Hintergrundbeleuchtung des LC-Displays ein und aus.
Einstellungen: normal, reverse

LCD Contrast
Stellt den LCD-Kontrast ein.
Einstellungen: 1 – 16

[F2] VOICE
Diese speziellen Einstellungen für die Voices stehen nur zur Verfügung, wenn der Utility-Modus vom Voice-Modus aus
aufgerufen wird. Sie können dann Parameter zu sämtlichen Voices einstellen.

[SF1] MFX (Master Effect)
In diesem Display können Sie die auf alle Voices angewendeten Parameter des Master-Effekts einstellen.
Die Einzelheiten der Parameter sind identisch mit denen im Common Edit der Performance. Siehe Seite 60.

[SF2] MEQ (Master-EQ)
In diesem Display können Sie eine fünfbandige Klangregelung (LOW, LOW MID, MID, HIGH MID, HIGH) auf alle Voices
anwenden. Die Einzelheiten der Parameter sind identisch mit denen im Common Edit der Performance. Siehe Seite 61.

[SF3] ARP CH (Arpeggio Channel)
MIDIOutSwitch (MIDI Output Switch)
Hiermit wird die MIDI-Datenausgabe der Arpeggio-Funktion ein- oder ausgeschaltet. Wenn eingeschaltet („on“),
werden Arpeggio-Daten im Voice-Modus über MIDI gesendet.
Einstellungen: off, on

TransmitCh (Transmit Channel)
Bestimmt den MIDI-Kanal, auf dem die Arpeggio-Daten gesendet werden (wenn der Parameter Output Switch auf „on“
gestellt ist).
Einstellungen: 1 – 16

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

143

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[F2] SEQ (Sequencer)

FILE

Utility-Modus
[F1] GENERAL

Diese speziellen Song- und Pattern-bezogenen Einstellungen stehen nur zur Verfügung, wenn der Utility-Modus aus
dem Song- oder Pattern-Modus aufgerufen wird.

[F2] VOICE

[SF1] CLICK

[F3] VCE A/D

[F2] SEQ

[F4] CTL ASN
In diesem Display können Sie die Parameter bezüglich des Klickgeräuschs (Metronom-Klick) einstellen, das im Songbzw. Pattern-Modus während der Aufnahme oder Wiedergabe verwendet wird.

Mode

[F5] USB I/O
[F6] MIDI
Utility Job

Bestimmt, ob und unter welchen Bedingungen der Metronom-Klick zu hören sein soll.
Einstellungen: off, rec, rec/play, all
off ......................... Der Klick erklingt nicht.
rec ........................ Der Klick erklingt nur während der Song- bzw. Pattern-Aufnahme.
rec/play ................ Der Klick erklingt während der Aufnahme und Wiedergabe von Songs bzw. Patterns.
all.......................... Der Klick erklingt immer.

Beat
Bestimmt, auf welchen Schlägen (Englisch: beats) der Metronom-Klick zu hören sein soll.
Einstellungen: 6 (16tel-Noten), 08 (Achtelnoten), 04 (Viertelnoten), 02 (halbe Noten), 01 (ganze Noten)

Volume
Bestimmt die Lautstärke (Englisch: volume) des Klicks.
Einstellungen: 0 – 127

Type
Bestimmt die Art des Klickgeräuschs.
Einstellungen: 1 – 10

RecCount (Record Count)
Bestimmt die Anzahl der Takte, die vor Beginn einer Aufnahme vorgezählt werden, nachdem im Record-StandbyModus die Wiedergabetaste [R] gedrückt wurde.
Einstellungen: off (Aufzeichnung beginnt, sobald die Taste [R] gedrückt wird), 1meas – 8meas (1 Takt – 8 Takte)

HINWEIS Da der Metronom-Klick mit der internen Klangerzeugung erzeugt wird, beeinflusst die Klick-Wiedergabe die gesamte
Polyphonie des Instruments.

[SF2] FILTER (MIDI-Filter)
In diesem Display können Sie einstellen, welche MIDI-Ereignisse über MIDI erkannt/gesendet werden sollen. Die hier
vorgenommenen Einstellungen werden nur auf die Wiedergabedaten des Songs bzw. Patterns angewendet; sie haben
keine Auswirkung auf die MIDI-Events, die durch das Spiel auf der Tastatur oder durch Bedienfeldvorgänge im Voiceund Performance-Modus erzeugt werden.

MIDI-Ereignisse, auf die das Filter angewendet wird:
Note, PgmChange (Program Change), CtrlChange (Control Change), PB (Pitch Bend), ChAt (Channel
Aftertouch), PolyAT (Polyphonic Aftertouch), Exclusive (systemexklusiv)

[SF3] OTHER
PtnQuantize (Pattern Quantize)
Bestimmt den Quantisierungswert für das Umschalten zwischen Patterns während der Wiedergabe.
Einstellungen: 1 (1 Takt), 1/2 (halbe Note), 1/4 (Viertelnote), 1/8 (Achtelnote), 1/16 (Sechzehntelnote)

PtnTempoHold (Pattern-Tempo halten)
Bestimmt, ob bei Auswahl eines neuen Patterns während der Wiedergabe die Tempoeinstellung auf den Tempowert
umgeschaltet wird, der mit dem jeweiligen Pattern gespeichert ist. Wenn eingeschaltet („on“), wird der Tempowert bei
der Umschaltung der Patterns beibehalten. Wenn ausgeschaltet („off“), wird der Tempowert beim Umschalten von
Patterns auf den Wert umgestellt, der mit dem neuen Pattern gespeichert ist.
Einstellungen: off, on

HINWEIS Die Tempodaten einer Pattern Chain werden durch diesen Parameter nicht beeinflusst.

SongEventChase
Mit Hilfe der Event-Chase-Funktion können Sie bestimmen, welche nicht notenbezogenen Datentypen während des Voroder Zurückspulens eines Songs oder Patterns richtig erkannt werden sollen. Wenn Sie bei diesem Parameter einen
bestimmten Event-Typ wählen, werden diese Events immer abgespielt, auch beim Vor- oder Zurückspulen.
Einstellungen: Off, PC (Programmwechsel), PC+PB+Ctrl (Programmwechsel+Pitch Bend+Controller), all (Alle Events)

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

144

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

HINWEIS Beachten Sie, dass eine andere Einstellung als „off“ den Sequenzer-Betrieb verlangsamen kann – was sich beispielsweise in
einer Pause vor Beginn der Wiedergabe oder langsamerer Geschwindigkeit beim Vor- oder Zurückspulen bemerkbar macht.
HINWEIS Mit der Einstellung „all“ wird möglicherweise ein übermäßiger Umfang an MIDI-Daten erzeugt, was zu einem MIDI-Fehler an
angeschlossenen Geräten führen kann.

FILE

Utility-Modus
[F1] GENERAL
[F2] VOICE

LoadMix
Bestimmt, ob die Mischeinstellungen beim Ändern der Song- bzw. Pattern-Nummer geladen werden sollen („on“) oder
nicht („off“).

[F2] SEQ
[F3] VCE A/D

Einstellungen: off, on

[F4] CTL ASN

HINWEIS Diese Einstellung beeinflusst den Song/Pattern-Wechsel während der Wiedergabe einer Song-Kette.

[F5] USB I/O

[SF6] MEMORY

[F6] MIDI
Utility Job

Zeigt den verbleibenden freien (verfügbaren) Speicherplatz des Sequenzers an.

[F3] VCE A/D (Voice A/D Input)
Sie können Parameter einstellen, die das Audio-Eingangssignal von den A/D-INPUT-Buchsen [L]/[R] im Voice-Modus
betreffen. Die Einzelheiten der Parameter sind identisch mit denen im Common Edit der Performance. Siehe Seite 62.

[F4] CTL ASN (Controller Assign)
[SF2] ASSIGN
Legt Controller-Assign-Einstellungen fest, die für das gesamte System des MOXF6/MOXF8 gemeinsam gelten.
Sie können den Drehreglern auf dem Bedienfeld und den externen Controllern MIDI-Controller-Nummern zuweisen.
Sie können beispielsweise die ASSIGN-Drehregler 1 und 2 zur Steuerung der Effektintensität für zwei verschiedene
Effekte verwenden, während Sie mit dem Fußregler die Modulation steuern. Diese Controller-Zuweisungen werden auch
„Controller Assign“ genannt.
HINWEIS Wie für Controller, die am Instrument selbst nicht vorhanden sind (z. B. Aftertouch, Ribbon Controller oder Breath Controller),
lassen diese sich steuern, indem die entsprechende MIDI-Controller-Nummer von einem externen MIDI-Gerät gesendet
werden.

BC (Breath Controller Control Number)
Legt die Controller-Nummer fest, die erzeugt wird, wenn Sie einen Blaswandler eines externen Gerätes verwenden,
das mit dem MOXF6/MOXF8 verbunden ist.
Einstellungen: off, 1 – 95

RB (Ribbon Controller Control Number)
Legt die Controller-Nummer fest, die erzeugt wird, wenn Sie ein Gleitband eines externen Gerätes verwenden, das mit
dem MOXF6/MOXF8 verbunden ist.
Einstellungen: off, 1 – 95

FC1 (Controller-Nummer von Foot Controller 1)
Legt die Controller-Nummer fest, die erzeugt wird, wenn Sie den an der Buchse [FOOT CONTROLLER]
angeschlossenen Fußregler betätigen. Beachten Sie, dass der interne Klangerzeuger, wenn dieselben MIDI-ControllerMeldungen wie die hier eingestellten von einem externen Gerät empfangen werden, auf diese Meldungen ebenfalls so
reagiert, als wäre der Fußregler des Instruments betätigt worden.
Einstellungen: off, 1–95

FC2 (Controller-Nummer von Foot Controller 2)
Legt die Controller-Nummer fest, die erzeugt wird, wenn ein zweiter Fußregler eines externen Gerätes verwendet wird,
das mit dem MOXF6/MOXF8 verbunden ist.
Einstellungen: off, 1 – 95

AS1 (Controller-Nummer von Assignable Controller 1)
AS2 (Controller-Nummer von Assignable Controller 2)
Legt die Controller-Nummer fest, die erzeugt wird, wenn Sie die ASSIGN-Drehregler 1/2 verwenden. Beachten Sie, dass
der interne Klangerzeuger, wenn dieselben MIDI-Controller-Meldungen wie die hier eingestellten von einem externen
Gerät empfangen werden, auf diese Meldungen ebenfalls so reagiert, als wären die ASSIGN-Drehregler 1/2 des
Instruments betätigt worden.
Einstellungen: off, 1 – 95

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

145

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

AF1 (Assign Function 1 Control Number)
AF2 (Assign Function 2 Control Number)
Bestimmt die erzeugte Controller-Nummer, wenn Sie die ASSIGNABLE-FUNCTION-Tasten [1]/[2] betätigen. Beachten
Sie, dass der interne Klangerzeuger, wenn dieselben MIDI-Controller-Meldungen wie die hier eingestellten von einem
externen Gerät empfangen werden, auf diese Meldungen ebenfalls so reagiert, als wären die ASSIGNABLEFUNCTION-Tasten [1]/[2] des Instruments betätigt worden.
Einstellungen: off, 1 – 95

FILE

Utility-Modus
[F1] GENERAL
[F2] VOICE
[F2] SEQ
[F3] VCE A/D
[F4] CTL ASN

[SF2] FT SW (Foot Switch)
In diesem Display können Sie festlegen, welche Controller-Nummer erzeugt werden soll, wenn der an die FOOTSWITCH-Buchse angeschlossene Fußschalter verwendet wird.

[F5] USB I/O
[F6] MIDI
Utility Job

FS (Controller-Nummer des Fußschalters)
In diesem Display können Sie festlegen, welche Controller-Nummer erzeugt werden soll, wenn der an die FOOT-SWITCHBuchse [ASSIGNABLE] angeschlossene Fußschalter verwendet wird. Beachten Sie, dass der interne Klangerzeuger,
wenn dieselben MIDI-Controller-Meldungen wie die hier eingestellten von einem externen Gerät empfangen werden,
ebenfalls auf diese Meldungen so reagiert, als wäre der Fußschalter des Instruments betätigt worden.
Einstellungen: off, 1 – 95, arp sw, play/stop, PC inc, PC dec, octave reset

Sustain Pedal (Sustain-Pedalauswahl des Fußschalters)
Bestimmt, welches Modell eines an die FOOT-SWITCH-Buchse [SUSTAIN] angeschlossenen optionalen Fußschalters
erkannt wird.

Wenn ein FC3 verwendet wird:
Wenn Sie einen als Zubehör erhältlichen Fußschalter FC3 (mit Halbdämpfer-Funktion) anschließen, um einen
„Halbdämpfer-Effekt“ (wie bei einem echten akustischen Klavier) zu erzeugen, stellen Sie diesen Parameter auf
„FC3 (Half on)“. Wenn Sie den Halbdämpfereffekt nicht benötigen oder ausschalten möchten, während Sie ein
FC3 verwenden, stellen Sie diesen Parameter auf „FC3 (Half off)“.

Wenn ein FC4 oder FC5 verwendet wird:
Wählen Sie „FC4/5“. FC4 und der FC5 haben keine Halbdämpfer-Funktion.
Einstellungen: FC3 (Half On), FC3 (Half Off), FC4/5

HINWEIS Wenn Sie jedoch die Halbdämpfer-Funktion durch Controller-Meldungen von einem externen MIDI-Gerät steuern, ist diese
Einstellung nicht notwendig.

[F5] USB I/O
Mode
Bestimmt die Audio-Ein-/Ausgangsverbindungen. Es stehen die folgenden drei Einstellungen zur Verfügung.
Einstellungen: VST, 2StereoRec, 1StereoRec
VST ....................... Das Audiosignal von den A/D-INPUT-Buchsen [L]/[R] wird an die Kanäle „USB 1/2“ der USB-Buchse
[TO HOST] gesendet. Gleichzeitig wird das Audiosignal vom Klangerzeuger an die Kanäle „USB 3/4“
der USB-Buchse [TO HOST] gesendet. Dieser Modus dient der Verwendung doppelter Stereo-Kanäle
(4 Kanäle) für die Ausgabe. Wenn Sie MOXF6/MOXF8 Editor VST verwenden, stellen Sie diesen
Parameter auf „VST“.

2StereoRec........... Das Audiosignal von den A/D-INPUT-Buchsen [L]/[R] wird an die Kanäle „USB 1/2“ der USB-Buchse
[TO HOST] gesendet. Gleichzeitig wird das Audiosignal vom Klangerzeuger an die Kanäle „USB 1/2“
oder „USB 3/4“ der USB-Buchse [TO HOST] gesendet. Die Ausgangskanäle des Audiosignals vom
A/D INPUT [L]/[R] sind festgelegt, die Ausgangskanäle für das Audiosignal vom Klangerzeuger lassen
sich für jeden Part frei wählen. Der Ausgangskanal jedes Parts wird unter „USB OUTPUT SELECT“ im
Performance Common Edit (Seite 61) oder Mixing Common Edit (Seite 116) ausgewählt.

HINWEIS Im Voice-Modus ist der Ausgangskanal des Audiosignals vom Klangerzeuger festgelegt auf „USB 3/4“.

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

146

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

1StereoRec........... Das Audiosignal von den A/D-INPUT-Buchsen [L]/[R] sowie dasjenige vom Klangerzeuger werden an
die Kanäle „USB 1/2“ der USB-Buchse [TO HOST] gesendet. Dieser Modus dient der Verwendung
eines Stereo-Kanals (2 Kanäle) für die Ausgabe.

FILE

Utility-Modus
[F1] GENERAL
[F2] VOICE
[F2] SEQ
[F3] VCE A/D
[F4] CTL ASN
[F5] USB I/O

DirectMonitorSw A/D In&Part (Direct Monitor Switch A/D Input & Part)
Bestimmt, ob das über die Kanäle „USB 1/2“ an ein externes Gerät ausgegebene Audiosignal auch von diesem
Instrument ausgegeben werden soll (Direct Monitoring). Wenn eingeschaltet („on“), wird das auf den Kanälen „USB 1/2“
ausgegebene Audiosignal auch an den OUTPUT-Buchsen [L/MONO]/[R] und der Buchse [PHONES] ausgegeben.
Die Ausgabe des Audiosignals auf den Kanälen „USB 1/2“ variiert je nach der „Mode“-Einstellung. Wenn „Mode“
auf „VST“ eingestellt ist, wird „DirectMonitorSw A/D In“ bei diesem Parameter angezeigt.

[F6] MIDI
Utility Job

Einstellungen: off, on

HINWEIS Wenn die maximale Anzahl von Ausgangskanälen für USB auf 2 Kanäle eingestellt ist, ist „Mode“ auf „1StereoRec“
festgelegt. Näheres erfahren Sie in der Beschreibung des [SF1]-OUT-CH-Displays (Seite 147).

DirectMonitorSw Part (Direct Monitor Switch Part)
Dieser Parameter erscheint nur dann, wenn „Mode“ auf „VST“ oder „2StereoRec“ eingestellt ist. Er bestimmt, ob das
über die Kanäle „USB 1/2“ an ein externes Gerät ausgegebene Audiosignal auch von diesem Instrument ausgegeben
werden soll (Direct Monitoring). Wenn eingeschaltet („on“), wird das auf den Kanälen „USB 3/4“ ausgegebene
Audiosignal auch an den OUTPUT-Buchsen [L/MONO]/[R] und der Buchse [PHONES] ausgegeben.
Einstellungen: off, on

[SF1] OUT CH (Output Channel)
Mit dieser Taste rufen Sie das Display auf, das bestimmt, ob die maximale Anzahl von USB-Ausgangskanälen 4 Kanäle
(2 Stereokanäle) oder 2 Kanäle (1 Stereokanal) ist. Wenn die Übertragung des Audiosignals zwischen MOXF6/MOXF8
und dem am MOXF6/MOXF8 angeschlossenen Computer beeinträchtigt oder nicht möglich ist, stellen Sie diesen
Parameter auf „2ch“. Diese Einstellung verringert die CPU-Last des Computers und kann ztur Lösung des Problems
beitragen. Drücken Sie nach Ändern dieser Einstellung die Taste [ENTER], und starten Sie den MOXF6/MOXF8 neu.

ACHTUNG
Nach dem Ändern dieser Einstellung und Drücken der [ENTER]-Taste stellen Sie sicher, den MOXF6/MOXF8 neu zu starten,
anderenfalls funktioniert das Instrument nicht. Speichern Sie vor dem Neustart Ihre wichtigen bearbeiteten Daten, so dass sie
nicht ungewollt verlorengehen.

[SF6] INFO (Information)
Durch Drücken dieser Taste wird das Display mit Abbildungen der Audio-Verbindungen aufgerufen. Sie können hier die
Einstellungen „Mode“ und „DirectMonitor Switch“ ablesen.

[F6] MIDI
[SF1] CH (Channel)
In diesem Display können Sie die MIDI-Grundeinstellungen vornehmen.

BasicRcvCh (Basic Receive Channel)
Bestimmt den MIDI-Empfangskanal, wenn dieser Synthesizer auf monotimbrale Klangerzeugung (Voice-/PerformanceModus) eingestellt ist.
Einstellungen: 1–16, omni (alle Kanäle), off

HINWEIS Bei der multitimbralen Klangerzeugung (Song-/Pattern-Modus), empfangen die einzelnen Parts ihre MIDI-Daten
entsprechend den ihnen zugewiesene MIDI-Empfangskanälen ([SONG] oder [PATTERN]  [MIXING]  [EDIT] 
Part-Auswahl  [F1] VOICE  [SF2] MODE  ReceiveCh).

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

147

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

KBDTransCh (Keyboard Transmit Channel)
Bestimmt den MIDI-Kanal, über den das Instrument MIDI-Daten (an einen externen Sequenzer, Klangerzeuger oder an
ein anderes Gerät) sendet. Dieser Parameter steht bei der monotimbralen Klangerzeugung (Voice-/PerformanceModus) zur Verfügung.
Einstellungen: 1 – 16, off

HINWEIS Bei der multitimbralen Klangerzeugung (Song-/Pattern-Modus) werden durch das Spiel auf der Tastatur (und ihre Controller)
erzeugte MIDI-Daten an den internen Klangerzeuger und externe Geräte gesendet. Dies geschieht über den MIDIAusgabekanal, der im CHANNEL-Display ([SONG] oder [PATTERN]  [F3] TRACK  [SF1] CHANNEL) eingestellt wird.

FILE

Utility-Modus
[F1] GENERAL
[F2] VOICE
[F2] SEQ
[F3] VCE A/D
[F4] CTL ASN

DeviceNo. (Device Number)
Legt die MIDI-Gerätenummer fest. Diese Nummer muss mit der Gerätenummer des externen MIDI-Geräts
übereinstimmen, wenn Blockdaten, Parameteränderungen oder andere systemexklusive Meldungen übertragen/
empfangen werden.

[F5] USB I/O
[F6] MIDI
Utility Job

Einstellungen: 1–16, all, off

[SF2] SWITCH
BankSel (Bank Select)
Mit diesem Schalter aktivieren oder deaktivieren Sie sowohl das Senden als auch den Empfang von Bank-SelectEvents. Wenn eingeschaltet („on“), reagiert dieser Synthesizer auf eingehende Bank-Select-Events und sendet
(bei Betätigung des Bedienfelds) auch entsprechende Bank-Select-Events.
Einstellungen: off, on

PgmChange (Program Change)
Mit diesem Schalter aktivieren oder deaktivieren Sie sowohl das Senden als auch den Empfang von Program-ChangeMeldungen (Programmwechseln). Wenn eingeschaltet, reagiert dieser Synthesizer auf eingehende Programmwechsel
und sendet (bei Betätigung des Bedienfelds) auch entsprechende Programmwechsel.
Einstellungen: off, on

LocalCtrl (Local Control)
Bestimmt, ob der Klangerzeuger des Instruments auf das Spielen auf der Tastatur reagiert oder nicht. Normalerweise
sollte dieser Parameter auf „on“ stehen, da Sie sicher den Sound des MOXF6/MOXF8 hören möchten, während Sie
spielen. Auch in der Einstellung „off“ werden die Daten über MIDI gesendet. Darüber hinaus reagiert der Klangerzeuger
auf MIDI-Meldungen, die über MIDI empfangen werden.
Einstellungen: off (getrennt), on (verbunden)

RcvBulk (Receive Bulk)
Bestimmt, ob Bulk-Dump-Daten empfangen werden können oder nicht.
Einstellungen: protect (kein Empfang), on (Empfang)

[SF3] SYNC (Synchronization)
In diesem Display können Sie verschiedene Parameter bezüglich der MIDI-Clock und der MIDI-Synchronisation einstellen.

MIDI Sync
Bestimmt, ob die Song-, Pattern- bzw. Arpeggio-Wiedergabe zur internen Clock des Instruments oder zu einer externen
MIDI-Clock synchronisiert wird.
Einstellungen: internal, external, auto, MTC

HINWEIS
HINWEIS
HINWEIS

HINWEIS

internal ............................. Synchronisation zum internen Taktgeber. Sie können diese Einstellung verwenden, wenn dieser
Klangerzeuger eigenständig oder als Master Clock Source für weitere Geräte verwendet wird.
external ............................ Synchronisation mit einer von einem externen MIDI-Instrument über MIDI empfangenen
MIDI-Clock. Benutzen Sie diese Einstellung, wenn der externe Sequenzer als Master benutzt
werden soll.
auto .................................. Wenn von einem externen MIDI-Gerät oder Computer fortwährend ein MIDI-Clock-Signal
gesendet wird, wird die interne Clock des MOXF6/MOXF8 automatisch deaktiviert, und der
MOXF6/MOXF8 läuft synchron zur externen Clock. Wenn kein MIDI-Clock-Signal von einem
externen MIDI-Gerät oder Computer gesendet wird, läuft die interne Clock des MOXF6/MOXF8
weiterhin im zuletzt empfangenen Tempo des externen MIDI-Geräts oder Computer (DAWSoftware). Diese Einstellung ist sinnvoll, wenn Sie zwischen externem und internem ClockSignal umschalten möchten.
MTC (MIDI Time Code) .... Synchronisation zu einem über MIDI empfangenen MTC-Signal. MMC-Signale werden über
MIDI gesendet. Verwenden Sie diese Einstellung, wenn dieser Synthesizer als MIDI-Slave
verwendet wird, beispielsweise bei der Synchronisation mit einem MTC-fähigen MTR.
Die MTC-Sync-Funktion steht nur im Song-Modus zur Verfügung.
Wenn MIDI Sync auf „MTC“ gestellt ist, können keine Songs und Arpeggios im Song-Modus gespielt werden, jedoch können
Patterns und Arpeggios im Pattern-Modus gespielt werden.
Mit MTC (MIDI Time Code) können Sie über MIDI mehrere Audiogeräte gleichzeitig synchronisieren. Er enthält in kodierter
Form die Stunden, Minuten, Sekunden und „Frames“ (Anzahl der Bilder/Halbbilder pro Sekunde). Der MOXF6/MOXF8
sendet keinen MTC.
MMC (MIDI Machine Control) ermöglicht eine Fernbedienung von Mehrspurmaschinen, MIDI-Sequenzern usw. Eine MMCkompatible Mehrspurmaschine reagiert z.B. automatisch auf die Funktionen Start, Stop und schneller Vor- und Rücklauf,
die im steuernden Sequenzer ausgeführt werden, wodurch sich die Wiedergabeposition des Sequenzers und der
Mehrspurmaschine immer an der übereinstimmenden Stelle befindet.
Wenn der MOXF6/MOXF8 so eingestellt ist, dass die Arpeggio-Wiedergabe zu einer externen MIDI-Clock synchronisiert ist,
achten Sie darauf, die Geräte so einzustellen, dass die MIDI-Clock korrekt von der DAW-Software / vom externen MIDI-Gerät
von der DAW-Software / den externen MIDI-Geräten an den MOXF6/MOXF8 gesendet wird.

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

148

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Utility-Modus

ClockOut
Bestimmt, ob die MIDI-Clock (F8H) über die MIDI OUT- oder USB-Schnittstelle gesendet wird.
Einstellungen: off, on

[F1] GENERAL
[F2] VOICE

SeqCtrl (Sequencer Control)
Bestimmt, ob die Sequenzer-Steuersignale – Start, Continue, Stop und Song Position Pointer – über MIDI empfangen
und/oder gesendet werden.
Einstellungen: off, in, out, in/out
off ......................... Nicht gesendet/erkannt.
in .......................... Erkannt, aber nicht gesendet.
out ........................ Gesendet, aber nicht erkannt.
in/out .................... Gesendet/erkannt.

MTC StartOffset

[F2] SEQ
[F3] VCE A/D
[F4] CTL ASN
[F5] USB I/O
[F6] MIDI
Utility Job

Bestimmt den Time-Code-Point, an dem bei Empfang des MTC die Sequenzer-Wiedergabe beginnt. Diese Funktion
können Sie zur genau abgestimmten Wiedergabe dieses Synthesizers mit einem externen MTC-kompatiblen Gerät
verwenden.
Einstellungen: Hour: Minute: Second: Rahmen
Hour: 00 – 23
Minute: 00 – 59
Second: 00 – 59
Frame: 00 – 29

[SF4] OTHER
MIDI IN/OUT
Bestimmt die physikalische(n) Schnittstelle(n) für das Senden bzw. den Empfang von MIDI-Daten.
Einstellungen: MIDI, USB

HINWEIS Die beiden oben aufgeführten Schnittstellentypen können nicht gleichzeitig verwendet werden. Sie können nur eine von
ihnen für das Senden bzw. den Empfang der MIDI-Daten verwenden.

BulkInterval
Bestimmt den Abstand zwischen den Datenpaketen während der Bulk-Dump-Übertragung, wenn die Bulk-DumpFunktion verwendet oder ein Bulk Dump Request empfangen wird.
Einstellungen: 0–900 ms

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

149

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Utility-Modus

Utility Job
Im Utility-Job-Modus können Sie den User-Speicher dieses Synthesizers (Seite 23) wieder auf die Werksvorgaben
(Factory Set) zurücksetzen. Bitte beachten Sie, dass die Einstellung bei „Power On Auto“ in diesem Display durch
Ausführen von „Factory Set“ automatisch gespeichert wird.

ACHTUNG

[F1] GENERAL
[F2] VOICE
[F2] SEQ
[F3] VCE A/D

Bei der Wiederherstellung der Werkseinstellungen werden alle von Ihnen vorgenommenen Voice-, Performance-, Song-, Patternund Systemeinstellungen im Utility-Modus gelöscht. Achten Sie deshalb darauf, dass keine unersetzlichen Daten überschrieben
werden. Darüber hinaus ist es eine gute Praxis, regelmäßig Sicherungskopien wichtiger Performance-Daten und
Systemeinstellungen auf einem USB-Flash-Speichergerät, einem Computer oder anderen Medien zu sichern.

HINWEIS Für Anweisungen zum Ausführen von „Factory Set“ lesen Sie bitte die Bedienungsanleitung.

[F4] CTL ASN
[F5] USB I/O
[F6] MIDI
Utility Job

1
2

1 PowerOn Auto (Power On Auto Factory Set)
Wenn dieser Parameter eingeschaltet ist („on“), wird der Anwenderspeicher auf die Werksvoreinstellungen
zurückgesetzt, und es werden die Demo-Songs und Demo-Patterns geladen. Normalerweise sollte diese Option
ausgeschaltet sein („off“).
Einstellungen:

on,

off

ACHTUNG
Wenn Sie Auto Factory Set auf „on“ setzen und den Factory-Set-Vorgang ausführen, wird die Factory-Set-Funktion automatisch
bei jedem Einschalten ausgeführt. Wenn Sie den Parameter Auto Factory Set ausschalten und die [ENTER]-Taste drücken, wird
die Factory-Set-Funktion beim nächsten Einschalten nicht mehr ausgeführt.

2 Version
Zeigt die aktuelle Versionsnummer dieses Instruments an.

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

150

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Quick Setup

Quick Setup (Schnelleinrichtung)

[F1] SETUP
Im Quick Setup können Sie sofort für den Sequenzer geeignete Bedienfeldeinstellungen abrufen, indem Sie praktische
Presets auswählen. Dadurch können Sie sofort gleichzeitig eine Vielzahl wichtiger Sequenzerparameter einstellen.

[F2] AUDIO
[F3] MIDI

Bedienung

Drücken Sie die Taste [QUICK SETUP].

[F1] SETUP
In diesem Display legen Sie die sechs Quick-Setup-Einstellungen fest. Dieses Display besteht aus zwei Seiten. Drei
Quick-Setup-Einstellungen werden auf jeder Seite angezeigt. Verwenden Sie die Cursor-Tasten [u]/[d] zum
Umschalten zwischen den Seiten. Nach Vornehmen der gewünschten Einstellungen wählen Sie dasjenige Quick Setup
aus, das Sie nutzen möchten, und drücken Sie dann die [ENTER]-Taste, um die Einstellung aufzurufen.
HINWEIS Durch Gedrückthalten der [QUICK SETUP]-Taste und Drücken einer der Tasten [A] (1) – [F] (6) wird ebenfalls das
ensprechende Quick Setup ausgeführt.

1 NAME
Stellt die Namen der einzelnen Quick Setups ein.

2 AUDIO
Wählt die Audio-Einstellungen für jedes Quick Setup. Die einzelnen Audio-Einstellungen („Config1“ – „Config6“) lassen
sich im Display [F2] AUDIO bearbeiten.
Einstellungen: Config1 – Config6

3 MIDI
Wählt die MIDI-Einstellungen für jedes Quick Setup. Die einzelnen MIDI-Einstellungen („Config1“ – „Config6“) lassen
sich im Display [F3] MIDI bearbeiten.
Einstellungen: Config1 – Config6

Die Standardeinstellungen der Quick Setups Nr. 1–6 lauten wie folgt.

Quick Setup 1 (DAW Rec)
 „Audio“ = „Config2“
Verwenden Sie diese Einstellung, um die Signale vom Klangerzeuger und den A/D-INPUT-Buchsen [L]/[R]
getrennt in der DAW-Software aufzunehmen, und um die Signale von den OUTPUT-Buchsen [L/MONO]/[R]
direkt abzuspielen.
Mode

DirectMonitorSw A/D In

DirectMonitorSw Part

2StereoRec

on

on

 „MIDI“ = „Config1“
Verwenden Sie diese Einstellung, um das Spiel auf diesem Instrument (ohne Arpeggio-Daten) in der DAWSoftware aufzunehmen.
LocalCtrl

MIDI Sync

ClockOut

ArpOutSw

KBDTransCh

TrIntSw

TrExtSw

off

auto

off

all off

1

all on

all on

Quick Setup 2 (Arp Rec)
 „Audio“ = „Config2“
Diese Einstellung ist dieselbe wie bei Quick Setup 1.
 „MIDI“ = „Config2“
Verwenden Sie diese Einstellung, um das Spiel auf diesem Instrument einschließlich der Arpeggio-Daten in der
DAW-Software aufzunehmen. Bedenken Sie, dass dies für die Aufnahme von Arpeggios dient, bei denen
„KeyMode“ auf „sort“ oder „thru“ steht.
LocalCtrl

MIDI Sync

ClockOut

ArpOutSw

KBDTransCh

TrIntSw

TrExtSw

on

auto

off

all on

off

all on

all off

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

151

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

Quick Setup

Quick Setup 3 (Drct Arp)
 „Audio“ = „Config2“
Diese Einstellung ist dieselbe wie bei Quick Setup 1.

[F1] SETUP

 „MIDI“ = „Config3“
Verwenden Sie diese Einstellung, um das Spiel auf diesem Instrument einschließlich der Arpeggio-Daten in der
DAW-Software aufzunehmen. Bedenken Sie, dass dies für die Aufnahme von Arpeggios dient, bei denen
„KeyMode“ auf „direct“ „sortdirect“ oder „thrudirect“ steht.
LocalCtrl

MIDI Sync

ClockOut

ArpOutSw

KBDTransCh

TrIntSw

TrExtSw

on

auto

off

all on

1

all on

all on

[F2] AUDIO
[F3] MIDI

Quick Setup 4 (St Alone)
 „Audio“ = „Config2“
Diese Einstellung ist dieselbe wie bei Quick Setup 1.
 „MIDI“ = „Config4“
Verwenden Sie diese Einstellung, wenn dieses Instrument allein oder als Master-Clock-Signalquelle für weitere
Geräte verwendet wird.
LocalCtrl

MIDI Sync

ClockOut

ArpOutSw

KBDTransCh

TrIntSw

TrExtSw

on

internal

on

all off

1

all on

all on

Quick Setup 5 (VST Rec)
 „Audio“ = „Config4“
Verwenden Sie diese Einstellung, wenn Sie MOXF6/MOXF8 Editor VST einsetzen, um MIDI-Daten in der DAWSoftware aufzunehmen.
Mode

DirectMonitorSw A/D In

DirectMonitorSw Part

VST

On

On

 „MIDI“ = „Config1“
Diese Einstellung ist dieselbe wie bei Quick Setup 1.

Quick Setup 6 (VST Play)
 „Audio“ = „Config1“
Verwenden Sie diese Einstellung, wenn Sie MOXF6/MOXF8 Editor VST einsetzen, um den Klang dieses
Instruments mit der DAW-Software abzuspielen.
Mode

DirectMonitorSw A/D In

DirectMonitorSw Part

VST

On

off

 „MIDI“ = „Config1“
Diese Einstellung ist dieselbe wie bei Quick Setup 1.

[F2] AUDIO
Bestimmt die Audiosignal-Einstellungen der ausgewählten Konfiguration. Diese Einstellungen sind dieselben wie im
USB-I/O-Display [F5] (Seite 146) im Utility-Modus. Zum Umschalten zwischen „Config“ 1–6 verwenden Sie die Tasten
[SF1]–[SF6].

[F3] MIDI
Legt die Parameter fest, die sich auf die Verbindungen zu externen MIDI-Geräten beziehen. Die Funktion der
bearbeitbaren Parameter entspricht denen der folgenden Parameter. Zum Umschalten zwischen „Config“ 1–6
verwenden Sie die Tasten [SF1]–[SF6].

LocalCtrl (Local Control)
Utility-Modus  [F6] MIDI  [SF2] SWITCH  „LocalCtrl“ (Seite 148)

MIDI Sync
Utility-Modus  [F6] MIDI  [SF2] SYNC  „MIDI Sync“ (Seite 148)

ClockOut
Utility-Modus  [F6] MIDI  [SF2] SYNC  „ClockOut“ (Seite 149)

TrIntSw (Track Internal Switch)
Song /Pattern-Modus  [F3] TRACK  [SF2] OUT SW  „INT SW“ (Seite 78)

TrExtSw (Track External Switch)
Song /Pattern-Modus  [F3] TRACK  [SF2] OUT SW  „EXT SW“ (Seite 78)

ArpOutSw (Arpeggio Output Switch)
Performance/Song/ Pattern-Modus  ARP [EDIT]  [F6] OUT CH  „OutputSwitch“ (Seite 58)

KBDTransCh (Keyboard Transmit Channel)
Utility-Modus  [F6] MIDI  [SF1] CH  „KBDTransCh“ (Seite 148)

MOXF6/MOXF8 Referenzhandbuch

152

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

File-Modus

File-Modus

[F1] CONFIG
Der File-Modus bietet Tools für die Übertragung von Daten (wie Voice, Performance, Song, Pattern und Waveform)
zwischen MOXF6/MOXF8 und externen Speichergeräten wie USB-Flash-Speicher oder Festplattenlaufwerk, die an der
Buchse [USB TO DEVICE] angeschlossen sind.

[F2] SAVE
[F3] LOAD
[F4] RENAME

Bedienung

Drücken Sie die Taste [FILE].

[F5] DELETE
[F6] FLASH
Ergänzende Informationen

Terminologie im File-Modus
File
Der Begriff „Datei“ bezeichnet eine Zusammenstellung von Daten, die auf einem USB-Flash-Speicher oder einem
Festplattenlaufwerk eines Computers abgelegt sind. Wie bei einem Computer können unterschiedliche Datentypen wie
Voices, Performances, Songs und Patterns, die mit dem MOXF6/MOXF8 erzeugt werden, als Dateien behandelt und auf
einem externen USB-Flash-Speichergerät gespeichert werden. Jede Datei hat einen Dateinamen und eine
Dateinamenerweiterung.

File Name (Dateiname)
Wie bei einem Computer können Sie den Namen der Datei im File-Modus zuweisen. Der Dateiname kann bis zu acht
Buchstaben auf dem Display des MOXF6/MOXF8 umfassen. Dateien mit gleichem Namen können nicht im gleichen
Verzeichnis gespeichert werden.

Dateinamenerweiterung
Die drei Buchstaben am Ende des Dateinamens (hinter dem Punkt) wie „.mid“ oder „.wav“ werden als
„Dateinamenerweiterung“ bezeichnet. Die Dateinamenerweiterung bezeichnet den Dateityp und kann nicht durch
Bedienvorgänge am MOXF6/MOXF8 geändert werden. Der File-Modus des MOXF6/MOXF8 unterstützt verschiedene
Dateinamenerweiterungen entsprechend den jeweiligen Daten.

Dateigröße
Dies bezieht sich auf den Speicherplatz, den die Datei einnimmt. Die Dateigröße hängt von der Menge der in der Datei
gespeicherten Daten ab. Die Dateigröße wird mit den herkömmlichen Computereinheiten B (Byte), KB (Kilobyte),
MB (Megabyte) und GB (Gigabyte) angegeben. 1 KB entspricht 1024 Byte, 1 MB entspricht 1024 KB und 1 GB
entspricht 1024 MB.

Speicherung
Bezeichnet ein Speichergerät (etwa eine Festplatte), auf dem die Datei gespeichert wird. Dieses Instrument kann
unterschiedliche Typen von USB-Flash-Speichergeräten verwalten, die an der USB-Buchse [TO DEVICE]
angeschlossen werden können.

Verzeichnis (Dir)
Hierbei handelt es sich um eine Organisationsfunktion auf einem Datenspeicherungsgerät (etwa einer Festplatte),
mit der Sie Datendateien nach Typ oder Anwendungsart gruppieren können. Verzeichnisse können zur Organisation
von Daten hierarchisch verschachtelt werden. Insofern ist ein „Verzeichnis“ äquivalent zu einem Ordner auf einem
Computer. Der File-Modus des MOXF6/MOXF8 ermöglicht Ihnen das Zuordnen eines Namens zu einem Verzeichnis
genau wie bei einer Datei. Der Verzeichnisname enthält jedoch keine Dateinamenerweiterung.

Hierarchische Struktur (Baumstruktur)
Wenn Sie eine große Anzahl von Dateien im Speicher oder auf der Festplatte abgelegt haben, möchten Sie diese
Dateien sicher in geeigneten Ordnern organisieren. Und wenn Sie eine große Anzahl von Dateien und Ordnern haben,
möchten Sie diese Ordner sicher in einer hierarchischen Struktur organisieren, bei der mehrere Ordner in
entsprechenden übergeordneten Ordnern gruppiert sind. Der Ordner höchster Ebene für alle Ihre Ordner
(der aufgerufen wird, wenn Sie den Speicher oder die Festplatte öffnen) wird „Stammverzeichnis“ genannt.

Ändern des aktuellen Verzeichnisses (Ordners)
Wurzelverzeichnis

Verzeichnis A

Verzeichnis C

Verzeichnis B

Verzeichnis D

Anhand der vorstehenden beispielhaften Abbildung zeigen wir Ihnen jetzt, wie Sie das aktuelle Verzeichnis wechseln
können. Öffnen Sie zunächst das Stammverzeichnis, um die Verzeichnisse A und B zu finden. Öffnen Sie sodann das
Verzeichnis A, in dem sich die Unterverzeichnisse C und D befinden. Öffnen Sie schließlich Verzeichnis C, um nur die

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

153

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Dateien zu finden, die in Verzeichnis C gespeichert sind. So können Sie Ordner aufrufen, die in den unteren Ebenen der
Ordnerhierarchie zu finden sind. Um ein anderes Verzeichnis auf der nächst höheren Ebene auszuwählen
(beispielsweise Wechsel von Verzeichnis C in Verzeichnis B), wechseln Sie zunächst zur nächst höheren Ebene
(Verzeichnis A). Wechseln Sie anschließend in die nächst höhere Ebene (Stammverzeichnis). Nachdem sowohl A als
auch B verfügbar sind, öffnen Sie Verzeichnis B. Auf diese Weise können Sie sich wie gewünscht nach oben oder nach
unten durch die Ordnerhierarchie bewegen.

Pfad

FILE

File-Modus
[F1] CONFIG
[F2] SAVE
[F3] LOAD
[F4] RENAME
[F5] DELETE

Die aktuell in der Zeile „Dir“ im Display angezeigte Anordnung der Verzeichnisse (Ordner) und Dateien wird als „Pfad“
(„Path“) bezeichnet. Dieser zeigt das aktuelle Verzeichnis an, zu welchem Gerät er gehört, und in welchem Ordner er
enthalten ist. Das oben abgebildete „Verzeichnis C“ weist den Pfad „USB_HDD/A/C“ auf.

[F6] FLASH
Ergänzende Informationen

Mount (Installieren)
Bezeichnet den Vorgang, der ein externes Speichergerät für die Verwendung mit dem Instrument aktiviert. Das USBFlash-Speichergerät wird automatisch gemountet, sobald es an der Buchse USB [TO DEVICE] auf der Rückseite
angeschlossen wird.MOXF6/MOXF8 Der umgekehrte Vorgang (Entfernen) wird als „Unmount“ bezeichnet.

Format
Der Vorgang der Initialisierung eines Speichergeräts (z. B. einer Festplatte) wird als „Formatieren“ bezeichnet.
Der Formatierungsvorgang löscht alle Daten auf dem Zielspeichergerät und kann nicht widerrufen werden.

Sichern/Laden
„Save“ („Sichern“) bedeutet, dass die auf dem MOXF6/MOXF8 erzeugten Daten auf dem USB-Flash-Speicher als Datei
abgelegt werden. „Store“ („Speichern“) bedeutet, dass die auf dem MOXF6/MOXF8 erzeugten Daten im internen
Speicher abgelegt werden. „Load“ („Laden“) bedeutet, dass die Datei auf dem USB-Flash-Speicher in den internen
Speicher geladen wird.

[F1] CONFIG (Configuration)
[SF1] CURRENT
Zeigt das momentan erkannte Flash-Speichergerät an.

USB Device
Status Free
Zeigt die freie Kapazität des momentan erkannten USB-Flash-Speichergeräts an.

Status Total
Zeigt die Gesamtspeicherkapazität des momentan erkannten USB-Flash-Speichergeräts an.

Expansion Module
Unmounted
Unformatted
Formatted
Zeigt den Status des momentan erkannten (optionalen) Flash-Speichergeräts an.

Status Free
Zeigt den freien Speicher des momentan erkannten (optionalen) Flash-Speichergeräts an.

Status Total
Zeigt den gesamten Speicher des momentan erkannten (optionalen) Flash-Speichergeräts an.

[SF2] FORMAT
Formatiert das an das Instrument angeschlossene USB-Flash-Speichergerät. Bevor Sie mit dem MOXF6/MOXF8 ein
neues USB-Flash-Speichergerät verwenden können, müssen Sie dieses formatieren. Eine Anleitung zum
Formatiervorgang finden Sie auf Seite 161.

Volume Label
Legt die Datenträgerbezeichnung fest. Der Name kann bis zu elf Zeichen enthalten und wird mit Hilfe des [DATA]Rades und der Cursortasten [<]/[>] eingegeben. Durch Drücken der Taste [SF6] wird die Zeichenliste zur Eingabe des
Namens aufgerufen. Genaue Anweisungen zur Namensgebung finden Sie unter „Wichtigste Bedienungsvorgänge“ in
der Bedienungsanleitung.

Free
Zeigt den freien/gesamten Speicher des momentan erkannten USB-Flash-Speichergeräts an.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

154

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

File-Modus

[F2] SAVE

[F1] CONFIG
Momentan ausgewähltes Verzeichnis

Dateiname

[F2] SAVE
[F3] LOAD
[F4] RENAME
[F5] DELETE
[F6] FLASH
Ergänzende Informationen

Datei-/Verzeichnisauswahlfeld

Mit diesem Vorgang können Sie Dateien auf einem USB-Flash-Speichergerät speichern. Genaue Anweisungen hierzu
finden Sie in der Bedienungsanleitung.

TYPE (Typ)
Von den verschiedenen Datentypen, die mit diesem Synthesizer erzeugt werden können, lassen sich alle oder nur ein
bestimmter Datentyp in einer einzigen Datei ablegen. Dieser Parameter bestimmt, welcher Datentyp in einer einzelnen
Datei abgelegt wird.
Einstellungen: Folgende Dateitypen können gespeichert werden.
Dateitypen

Erweiterung

Beschreibung

All

.X6A

Sämtliche Daten im internen User-Speicher (Flash-ROM) dieses Synthesizers werden wie
eine einzige Datei behandelt und können auf dem USB-Flash-Speichergerät gespeichert
werden. Auch die jeglichen Voices zugewiesenen Waveforms werden gemeinsam
gespeichert.

AllVoice

.X6V

Sämtliche User-Voice-Daten im internen User-Speicher (Flash-ROM) dieses Synthesizers
werden wie eine einzige Datei behandelt und können auf dem USB-Flash-Speichergerät
gespeichert werden. Mixing-Voices können jedoch nicht gespeichert werden. Auch die
jeglichen Voices zugewiesenen Waveforms werden gemeinsam gespeichert.

AllArp
(All Arpeggio)

.X6G

Sämtliche User-Arpeggio-Daten im internen User-Speicher (Flash-ROM) dieses
Synthesizers werden wie eine einzige Datei behandelt und können auf dem USB-FlashSpeichergerät gespeichert werden.

AllSong

.X6S

Sämtliche User-Song-Daten im internen User-Speicher (Flash-ROM) dieses Synthesizers
werden wie eine einzige Datei behandelt und können auf dem USB-Flash-Speichergerät
gespeichert werden. Die Song-Daten enthalten Mixing-Einstellungen und Mixing-Voices.

AllPattern

.X6P

Sämtliche User-Pattern-Daten im internen User-Speicher (Flash-ROM) dieses Synthesizers
werden wie eine einzige Datei behandelt und können auf dem USB-Flash-Speichergerät
gespeichert werden. Die Pattern-Daten enthalten Mixing-Einstellungen und Mixing-Voices.

SMF
(Standard MIDI File)

.MID

Sequenzerspurdaten (1–16) und Tempospurdaten von Songs oder Patterns, die im Song-/
Pattern-Modus erstellt wurden, können als Standard-MIDI-Datei (Format 0) auf dem USBFlash-Speichergerät gespeichert werden.

AllWaveform

.X6W

Alle Waveform-Daten im Speicher können in einer einzigen Datei gespeichert werden.
Die Waveform-Daten enthalten alle Samples in den optionalen Flash-Memory-ExpansionModulen (FL512M/FL1024M). Beachten Sie, dass die Samples im FL512M/FL1024M in einer
Datei diesen Typs ggf. nicht enthalten sind, da Sie vor dem Speichervorgang wählen
können, ob sie ebenfalls gespeichert werden sollen oder nicht.

HINWEIS Wenn das Kästchen „with Sample“ (mit Samples) aktiviert ist, werden Sample-Daten zusammen mit den anderen Daten auf
dem USB-Flash-Speicher abgelegt.

[SF1] EXEC (Execute)
Wenn Sie diese Taste drücken, wird die Datei im aktuell ausgewählten Verzeichnis gespeichert.
HINWEIS Um das ausgewählte Verzeichnis zu öffnen, drücken Sie die [ENTER]-Taste.

[SF2] SET NAME
Wenn Sie diese Taste drücken, wird der Name der ausgewählten Datei bzw. des Verzeichnisses aus dem Auswahlfeld
an den Eingabeort für den Dateinamen kopiert.

[SF3] NEW
Wenn Sie diese Taste drücken, wird ein neues Verzeichnis im aktuellen Verzeichnis erstellt.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

155

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

File-Modus

[F3] LOAD

[F1] CONFIG
Momentan (direkt) ausgewählter Ordner

[F2] SAVE
[F3] LOAD
[F4] RENAME
[F5] DELETE
[F6] FLASH
Ergänzende Informationen

Datei-/Ordnerauswahlfeld

Mit diesem Vorgang können Sie Dateien von einem USB-Flash-Speicher in diesen Synthesizer laden. Während von
einer SMF-Datei auf dem USB-Flash-Speicher Begleit-Parts wiedergegeben werden, können Sie auch auf der Tastatur
spielen. Näheres siehe Seite 160.

TYPE
Von den verschiedenen Datentypen, die in einer einzigen Datei auf einem USB-Flash-Speicher abgelegt sind, lassen
sich alle auf einmal oder nur ein bestimmter Datentyp in diesem Synthesizer laden. Dieser Parameter bestimmt, welcher
Datentyp aus einer einzigen Datei geladen wird.
Einstellungen: Folgende Dateitypen können geladen werden.
Dateitypen

Erweiterung*

Beschreibung

All

.X6A

Auf dem USB-Flash-Speicher gespeicherte Dateien vom Typ „All“ können in das Instrument
geladen und so wiederhergestellt werden. Wenn „All“ als zu ladender Dateityp ausgewählt ist,
erscheint „ with System“ im Display. Wenn dieses Kästchen nicht angekreuzt ist und der
Ladevorgang ausgeführt wird, werden alle Daten mit Ausnahme der Systemeinstellungen des
Utility-Modus geladen.

AllVoice

.X6V

Auf dem USB-Flash-Speicher gespeicherte Dateien vom Typ „AllVoice“ können in das Instrument
geladen und so wiederhergestellt werden.

1BankVoice

.X6A
.X6V

Die Voices in der ausgewählten Bank der als Typ „All“/„AllVoice“ gespeicherten Datei können
geladen werden. Bitte beachten Sie, dass die Dateisymbole F für „X6A“ und „X6V“ zu G (als
virtuelle Ordner) geändert werden, wenn dieser Dateityp ausgewählt ist. Wenn Sie diese Datei
auswählen und dann die [ENTER]-Taste drücken, werden die Voice-Bank-Liste der Datei und
das Ziel des Ladevorgangs angezeigt. Wählen Sie die zu ladende Quell-Voice-Bank in dem Feld
rechts im Display aus.

Voice

.X6A
.X6V

Eine bestimmte Voice in einer Datei, die auf dem USB-Flash-Speicher als Typ „All“ oder „All Voice“
gespeichert ist, kann einzeln ausgewählt und in das Instrument geladen werden. Bitte beachten
Sie, dass die Dateisymbole F für „X6A“ und „X6V“ zu G (als virtuelle Ordner) geändert werden,
wenn dieser Dateityp ausgewählt ist. Wenn Sie diesen Dateityp auswählen und dann die [ENTER]Taste drücken, wird die Voice-Bank-Liste der Datei angezeigt. Wenn Sie die Bank auswählen und
dann die [ENTER]-Taste drücken, werden die Voice-Liste der ausgewählten Bank und das Ziel des
Ladevorgangs angezeigt. Wählen Sie die zu ladende Quell-Voice in dem Feld rechts im Display
aus und die Ziel-Voice des Ladevorgangs links im Display.

1BankPerform

.X6A

Die Performances in der ausgewählten Bank der als Typ „All“ gespeicherten Datei können
gespeichert werden. Bitte beachten Sie, dass die Dateisymbole F für „X6A“ zu G (als virtuelle
Verzeichnisse) geändert werden, wenn dieser Dateityp ausgewählt ist. Wenn Sie diese Datei
auswählen und dann die [ENTER]-Taste drücken, werden die Performance-Bank-Liste der Datei und
das Ziel des Ladevorgangs angezeigt. Wählen Sie die zu ladende Quell-Performance-Bank in dem
Feld rechts im Display aus und die Ziel-Performance-Bank des Ladevorgangs links im Display.

Performance

.X6A

Eine bestimmte Performance in einer Datei, die auf dem USB-Flash-Speicher als Typ „All“
gespeichert ist, kann einzeln ausgewählt und in das Instrument geladen werden. Bitte beachten
Sie, dass die Dateisymbole F für „X6A“ zu G (als virtuelle Verzeichnisse) geändert werden,
wenn dieser Dateityp ausgewählt ist. Wenn Sie diese Datei auswählen und dann die [ENTER]Taste drücken, wird die Performance-Bank-Liste der Datei angezeigt. Wenn Sie die Bank
auswählen und dann die [ENTER]-Taste drücken, werden die Performance-Liste der
ausgewählten Bank und das Ziel des Ladevorgangs angezeigt. Wählen Sie die zu ladende
Quell-Performance in dem Feld rechts im Display aus und die Ziel-Performance des
Ladevorgangs links im Display.

AllArp
(All Arpeggio)

.X6G

Dateien des Typs „AllArp“, die auf dem USB-Flash-Speicher gespeichert sind, können in das
Instrument geladen werden.

AllSong

.X6S

Dateien des Typs „AllSong“, die auf dem USB-Flash-Speicher gespeichert sind, können in das
Instrument geladen werden.

Song

.X6A
.X6S
.MID

Ein bestimmter Song in einer Datei, die auf dem USB-Flash-Speicher als Typ „All“ oder „All
Song“ gespeichert ist, kann einzeln ausgewählt und in das Instrument geladen werden. Bitte
beachten Sie, dass die Dateisymbole F für „X6A“ oder „X6S“ zu G (als virtuelle Verzeichnisse)
geändert werden, wenn dieser Dateityp ausgewählt ist. Wenn Sie diese Datei auswählen und
dann die [ENTER]-Taste drücken, werden die Song-Liste der Datei und das Ziel des
Ladevorgangs angezeigt. Wählen Sie den zu ladenden Quell-Song in dem Feld rechts im
Display aus und den Ziel-Song des Ladevorgangs links im Display. Außerdem können Sie durch
Auswahl dieses Dateityps Dateien im Standard-MIDI-File-Format 0 oder 1 in den angegebenen
Song laden.

AllPattern

.X6P

Auf dem USB-Flash-Speicher gespeicherte Dateien vom Typ „AllPattern“ können in das
Instrument geladen und so wiederhergestellt werden.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

156

VOICE

Dateitypen

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

Erweiterung*

Beschreibung

.X6A
.X6P
.MID

Ein bestimmtes Pattern in einer Datei, die auf dem USB-Flash-Speicher als Typ „All“ oder
„AllPattern“ gespeichert ist, kann einzeln ausgewählt und in das Instrument geladen werden.
Bitte beachten Sie, dass die Dateisymbole F für „X6A“ und „X6P“ zu G (als virtuelle
Verzeichnisse) geändert werden, wenn dieser Dateityp ausgewählt ist. Wenn Sie diese Datei
auswählen und dann die [ENTER]-Taste drücken, werden die Pattern-Liste der Datei und das
Ziel des Ladevorgangs angezeigt. Wählen Sie das zu ladende Quell-Pattern in dem Feld rechts
im Display aus und das Ziel-Pattern des Ladevorgangs links im Display. Außerdem können Sie
durch Auswahl dieses Dateityps eine Datei im Standard-MIDI-File-Format 0 oder 1 in die
angegebene Section eines Pattern laden.

Pattern

AllWaveform

.X6W

Dateien des Typs „All Waveform“, die auf einem USB-Speichergerät gespeichert sind, können in
das Instrument geladen werden.

Waveform

.X6A
.X6W
.WAV
.AIF

Eine bestimmte Waveform in einer Datei, die auf dem USB-Speichergerät als Typ „All“ oder
„All Waveform“ gespeichert ist, kann einzeln ausgewählt und in das Instrument geladen werden.
Bitte beachten Sie, dass die Dateisymbole F für „X6A“ und „X6W“ zu G (als virtuelle Ordner)
geändert werden, wenn dieser Dateityp ausgewählt ist.

FILE

File-Modus
[F1] CONFIG
[F2] SAVE
[F3] LOAD
[F4] RENAME
[F5] DELETE
[F6] FLASH
Ergänzende Informationen

* Der Datei zugewiesen, die geladen werden kann.
HINWEIS Wenn das Kästchen „with Waveform“ (mit Waveforms) aktiviert ist, werden Sample-Daten zusammen mit den anderen Daten
in das USB-Flash-Memory-Expansion-Modul geladen.
HINWEIS Wenn das Kästchen „with Sample“ (mit Samples) aktiviert ist, werden Sample-Daten zusammen mit den anderen Daten in
das USB-Flash-Memory-Expansion-Modul geladen.

Datenkompatibilität mit dem MOX6/MOX8
Von den auf dem MOX6/MOX8 erstellten Daten können die folgenden Daten im MOXF6/MOXF8 geladen werden.
Art des MOX

Dateierweiterung von MOX

All

.X4A

AllVoice

.X4V

AllArp

.X4G

AllSong

.X4S

AllPattern

.X4P

Datenkompatibilität mit dem MOTIF XF6/MOTIF XF7/MOTIF XF8
Von den auf einem MOTIF XF6/MOTIF XF7/MOTIF XF8 erstellten Daten können die folgenden Daten im MOXF6/MOXF8
geladen werden.
Art des MOTIF XF

Dateierweiterung des
MOTIF XF

All

.X3A *1

AllVoice

.X3V

AllArp

.X3G

AllSong

.X3S *2

AllPattern

.X3P *2

AllWaveform

.X3W

*1: Nur Voice-, Performance-, Arpeggio-, Mix-Template- und Waveform-Daten.
*2: Nur Waveform-Daten.

[SF1] EXEC (Execute)
Lädt die ausgewählte Datei.
HINWEIS Drücken Sie die [ENTER]-Taste, um in das ausgewählte Verzeichnis zu wechseln oder die gewünschte Bank der Voice/
Performance/Waveform zu wählen.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

157

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

File-Modus

[F4] RENAME

[F1] CONFIG
Wählen Sie hier den gewünschten Datei-Typen aus.

Wählen Sie die Datei/den Ordner aus, die/den Sie umbenennen möchten.

[F2] SAVE
[F3] LOAD
[F4] RENAME
[F5] DELETE
[F6] FLASH
Ergänzende Informationen

Geben Sie hier den Namen der ausgewählten Datei bzw. des Ordners ein.

Geben Sie hier den Namen der ausgewählten Datei bzw. des Verzeichnisses ein. Dateien können neue Namen aus bis
zu acht alphanumerische Zeichen erhalten. Dateien werden entsprechend der MS-DOS-Namenskonvention benannt.
Enthält der Datei-Name Leerzeichen oder andere in MS-DOS nicht erlaubte Zeichen, werden diese beim Speichern
automatisch durch einen Unterstrich („_“) ersetzt.

[SF1] EXEC (Execute)
Benennen Sie die ausgewählte Datei um.
HINWEIS Um das ausgewählte Verzeichnis zu öffnen, drücken Sie die [ENTER]-Taste.

[SF2] SET NAME
Wenn Sie diese Taste drücken, wird der Name der ausgewählten Datei bzw. des Verzeichnisses aus dem Auswahlfeld
an den Eingabeort für den Dateinamen kopiert.

[SF3] NEW
Wenn Sie diese Taste drücken, wird ein neues Verzeichnis im aktuellen Verzeichnis erstellt.

[F5] DELETE
Wählen Sie hier den gewünschten Datei-Typen aus.

Wählt den das löschende Verzeichnis oder die zu löschende Datei.

In diesem Display können Sie Dateien/Verzeichnisse vom gewählten USB-Flash-Speichergerät löschen. Markieren Sie
wie oben abgebildet die gewünschte Datei bzw. den gewünschten Ordner, und drücken Sie dann die Taste [SF1] EXEC.
HINWEIS Wenn Sie ein Verzeichnis löschen möchten, müssen Sie zunächst alle in ihm enthaltenen Dateien löschen. Bitte beachten
Sie, dass nur Ordner gelöscht werden können, die keine Dateien oder weitere Verzeichnisse enthalten.

[F6] FLASH
[SF1] FORMAT
Verwenden Sie diese Funktion, um ein optionales Flash-Speichermodul zu formatieren. Da das FL512M/1024M bei
Auslieferung ab Werk nicht formatiert ist, muss die Format-Funktion ausgeführt werden. Drücken Sie, nachdem Sie das
neue Modul installiert haben, die Taste [ENTER], um den Bestätigungsdialog aufzurufen, und drücken Sie dann die
Taste [ENTER] erneut, um die Format-Funktion auszuführen.

ACHTUNG
Die Format-Funktion kann auch auf ein Modul angewendet werden, das bereits formatiert wurde. Bedenken Sie jedoch in diesem
Fall, dass dabei alle vorhandenen Waveform-Daten gelöscht werden.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

158

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

[SF2] Delete
Verwenden Sie diese Funktion, um eine einzelne Waveform zu löschen. Wählen Sie die Waveform, und drücken Sie
dann die Taste [ENTER], um die ausgewählte Waveform zu löschen.
HINWEIS Wenn Sie diese Funktion vom Voice-Modus aus aufrufen, können Sie die ausgewählte Waveform anhören, indem Sie auf der

FILE

File-Modus
[F1] CONFIG
[F2] SAVE
[F3] LOAD

Tastatur spielen.

[F4] RENAME

[SF3] OPTIMIZE
Verwenden Sie diese Funktion, um das Flash Memory Expansion Memory Module zu optimieren. Die Optimierungsfunktion fasst die belegten und die unbelegten (freien) Speicherbereiche zusammen, um den größtmöglichen Bereich
zusammenhängenden, freien Speicherplatzes zu schaffen (Defragmentierung) und so den Speichervorgang zu
beschleunigen. Drücken Sie die Taste [ENTER], um den Bestätigungsdialog aufzurufen, und drücken Sie dann die
Taste [ENTER] erneut, um die Optimize-Funktion auszuführen.

[F5] DELETE
[F6] FLASH
Ergänzende Informationen

ACHTUNG
Schalten Sie das Instrument während der Optimierung, die weit mehr als zehn Minuten dauern kann, niemals aus. Dadurch
werden alle Daten im Flash Memory Expansion Memory Module gelöscht.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

159

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

FILE

File-Modus

Ergänzende Informationen

[F1] CONFIG

 Datei-/Verzeichnisauswahl

[F2] SAVE

Die nachstehenden Anleitungen und Abbildungen zeigen Ihnen, wie man im File-Modus Dateien und Verzeichnisse auf
einem USB-Flash-Speichergerät auswählt.

[F3] LOAD
[F4] RENAME
[F5] DELETE
[F6] FLASH
Ergänzende Informationen

Um auf die nächsthöhere
Verzeichnisebene zu gelangen,
drücken Sie die [EXIT]-Taste.

Um auf die nächsttiefere Verzeichnisebene zu
gelangen, markieren Sie das gewünschte
Verzeichnis und drücken Sie die [ENTER]-Taste.

Wählen Sie mit dem [DATA]-Rad und den Tasten [INC]/[DEC] das Verzeichnis bzw. die Datei aus.

 Wiedergabe einer SMF (Standard-MIDI-Datei) vom USB-Flash-Speicher
Im File-Modus können Sie eine auf einem USB-Flash-Speichergerät gespeicherte SMF-Datei direkt wiedergeben. Diese
Funktion ist praktisch beim Live-Spiel, da Sie auf diese Weise leicht SMF-Daten als Begleitung verwenden können,
während Sie auf der Tastatur spielen.

1

Schließen Sie den USB-Flash-Speicher mit der SMF-Datei an dieses Instrument an.

2

Rufen Sie den Song-Modus oder den Pattern-Modus auf, und wählen Sie dann den Song bzw.
das Pattern aus.

3

Drücken Sie die [FILE]-Taste, um in den File-Modus zu wechseln.

4

Drücken Sie die Taste [F3] LOAD, um das Load-Display aufzurufen.

5

Bewegen Sie den Cursor auf „TYPE“, und wählen Sie dann den „Song“ bzw. das „Pattern“ aus.

6

Wählen Sie die SMF-Datei aus.

7

Drücken Sie die Taste [F6] R (Wiedergabe), um die SMF-Datei mit den Mixing-Einstellungen des
momentan ausgewählten Songs oder Patterns wiederzugeben. Drücken Sie nochmals die Taste
[SF2] J (Stopp), um die Wiedergabe anzuhalten.

8

Probieren Sie, mit der SMF-Datei als Begleitung auf der Tastatur zu spielen.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

160

VOICE

PERF

SONG

PATTERN

MIX

MASTER

REMOTE

UTILITY

QUICK SET

 Formatieren eines USB-Flash-Speichergeräts
Bevor Sie mit diesem Instrument ein neues USB-Flash-Speichergerät verwenden können, müssen Sie dieses
formatieren. Im Folgenden wird die korrekte Vorgehensweise zum Formatieren beschrieben.

ACHTUNG
Falls sich bereits Daten auf dem USB-Flash-Speichergerät befinden, sollten Sie darauf achten, dass Sie es nicht versehentlich
formatieren. Durch das Formatieren des Geräts werden alle zuvor aufgezeichneten Daten gelöscht. Prüfen Sie zuvor, ob das
Gerät wichtige Daten enthält.

1

Schließen Sie ein USB-Flash-Speichergerät an die USB-Buchse [TO DEVICE] an.

FILE

File-Modus
[F1] CONFIG
[F2] SAVE
[F3] LOAD
[F4] RENAME
[F5] DELETE
[F6] FLASH
Ergänzende Informationen

2

Drücken Sie die [FILE]-Taste, um in den File-Modus zu wechseln.

3

Drücken Sie die Taste [F1] CONFIG und danach die Taste [SF2] FORMAT, um das Format-Display
aufzurufen.

4

Geben Sie die Laufwerksbezeichnung (Volume Label) ein.
Bewegen Sie den Cursor auf das „Volume Label“ und geben Sie mit Hilfe des [DATA]-Rades und der Cursortasten
[<]/[>] ein Volume-Label (bis zu 11 Zeichen) ein. Durch Drücken der Taste [SF6] wird eine Zeichenliste zur
bequemen Eingabe aufgerufen.

5

Drücken Sie die [ENTER]-Taste. (Im Display werden Sie zur Bestätigung aufgefordert.)
Drücken Sie zum Abbrechen des Formatierungsvorgangs die [EXIT]-Taste.

6

Drücken Sie die [ENTER]-Taste, um den Formatierungsvorgang auszuführen.
Wenn die Formatierung abgeschlossen ist, erscheint die Meldung „Completed“ („Abgeschlossen“), und das vorher
aufgerufene Display wird wieder angezeigt.

ACHTUNG
Achten Sie während der Formatierung auf folgende Dinge:
• Entnehmen Sie niemals den USB-Flash-Speicher aus dem Gerät bzw. werfen Sie ihn niemals aus.
• Ziehen Sie niemals Verbindungs- oder Netzkabel der beteiligten Geräte ab
• Schalten Sie den MOXF6/MOXF8 oder andere beteiligte Geräte nicht aus.

HINWEIS Wenn im File-Modus der Formatierungsvorgang ausgeführt wird, wird das USB-Flash-Speichergerät im MS-DOS- bzw.
Windows-Format formatiert. Das formatierte Gerät ist mit anderen Geräten wie z.B. einem Mac-Computer oder einer
Digitalkamera möglicherweise nicht kompatibel.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

161

Verwenden von iOS-Anwendungen

Grundstruktur
Die Funktionsblöcke

Sie können verschiedene iOS-Apps zusammen mit diesem Instrument nutzen, indem Sie ein iPad, iPhone oder iPod
touch über das optionale MIDI-Interface i-MX1/i-UX1 anschließen für mehr Spaß und größere musikalische Flexibilität.
Weitere Informationen zum Anschließen dieses Instruments am iPad/iPhone/iPod touch finden Sie in der Bedienungsanleitung des i-MX1/i-UX1. Für Informationen zu kompatiblen Apps und Näheres über die Mindestanforderungen für diese
Apps finden Sie auf der folgenden Website.
http://www.yamaha.com/kbdapps/

Klangerzeugungseinheit
A/D-Eingangs-Block
Sequenzer-Block
Arpeggio-Block
Controller-Einheit
Effektblock

iPad
iPhone
iPod touch
i -MX1
MIDI OUT

MIDI IN

Interner Speicher

Referenz
Voice-Modus
Performance-Modus
Song-Modus
Pattern-Modus

MIDI IN

MIDI OUT

Mixing-Modus
Master-Modus
Remote-Modus
Utility-Modus
Quick Setup
(Schnelleinrichtung)
File-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen
iPad
iPhone
iPod touch
i -UX1

Anhang
MIDI

USB TO HOST

HINWEIS Wenn Sie das Instrument zusammen mit Ihrer iPhone-/iPad-App verwenden, empfehlen wir Ihnen, den „Flugzeugmodus“
Ihres iPhones/iPads einzuschalten (ON), um durch Kommunikation verursachte Störungen zu vermeiden.

HINWEIS iOS-Anwendungen werden unter Umständen in Ihrem Gebiet nicht unterstützt. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an Ihren
Yamaha-Händler.

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

162

Grundstruktur

Anhang

Die Funktionsblöcke
Klangerzeugungseinheit

Über MIDI

A/D-Eingangs-Block

MIDI ist die Abkürzung für Musical Instrument Digital Interface (Digitale Schnittstelle für Musikinstrumente). Durch MIDI
können elektronische Musikinstrumente durch Senden und Empfangen von kompatiblen MIDI-Daten bzw. -Events wie
„Note”, „Control Change”, „Program Change“ usw. miteinander kommunizieren. Mit diesem Synthesizer können Sie
andere MIDI-Geräte durch die Übertragung von Notendaten und verschiedenen Controller-Daten steuern. Umgekehrt
kann der Synthesizer auch über eingehende MIDI-Meldungen gesteuert werden, die beispielsweise automatisch den
Modus des Klangerzeugers festlegen, MIDI-Kanäle, Voices und Effekte auswählen, Parameterwerte ändern oder die
Voices der verschiedenen Parts wiedergeben. Ausführliche Informationen über die MIDI-Meldungen, die der MOXF6/
MOXF8 verarbeiten kann, finden Sie in dem PDF-Dokument „Datenliste“. Einzelheiten zu den Controller-Meldungen
finden Sie in dem PDF-Dokument „Synthesizerparameter-Handbuch“. Dieser Abschnitt enthält Informationen speziell
zum MOXF6/MOXF8.

Arpeggio-Block

Sequenzer-Block
Controller-Einheit
Effektblock
Interner Speicher

Referenz
Voice-Modus
Performance-Modus
Song-Modus

• Kanalmeldungen
Reset All Controllers (Control No. 121)
Die folgenden Parameter werden beeinflusst:

Pattern-Modus
Mixing-Modus
Master-Modus

ControllerSet

Disabled

LFOBoxSet

Disabled

Pitch Bend

64

Aftertouch

0 (Aus)

Quick Setup
(Schnelleinrichtung)

Modulation

0 (Aus)

File-Modus

Expression

127 (Max.)

Sustain (Ausklingeffekt)

0 (Aus)

Sostenuto

0 (Aus)

Portamento

Hebt die Portamento-Ausgangsnote auf.

Foot Controller (Fußregler)

127

Gleitband

64

Blaswandler

127

Assign Knob

64

Assign Switch

0

RPN (Registered Parameter Number)

Nummer nicht festgelegt; interne Daten werden nicht
geändert.

NRPN

Remote-Modus
Utility-Modus

Verwenden von iOSAnwendungen

Anhang
MIDI

Yamaha-Website (auf Englisch)
http://www.yamahasynth.com/
Yamaha Downloads
http://download.yamaha.com/
C.S.G., Digital Musical Instruments Division
© 2013 Yamaha Corporation
305MW-A0

MOXF6/MOXF8 – Referenzhandbuch

163



Source Exif Data:
File Type                       : PDF
File Type Extension             : pdf
MIME Type                       : application/pdf
PDF Version                     : 1.6
Linearized                      : No
Encryption                      : Standard V4.4 (128-bit)
User Access                     : Print, Copy, Extract, Print high-res
Author                          : C.S.G., Digital Musical Instruments Division, Yamaha Corporation
Create Date                     : 2013:05:22 10:03:38Z
Modify Date                     : 2013:05:24 10:34:15+09:00
Tagged PDF                      : Yes
XMP Toolkit                     : Adobe XMP Core 4.2.1-c043 52.372728, 2009/01/18-15:08:04
Format                          : application/pdf
Creator                         : C.S.G., Digital Musical Instruments Division, Yamaha Corporation
Title                           : MOXF6/MOXF8 Reference Manual
Creator Tool                    : FrameMaker 8.0
Metadata Date                   : 2013:05:24 10:34:15+09:00
Producer                        : Acrobat Distiller 10.1.5 (Windows)
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Page Layout                     : SinglePage
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Page Count                      : 163
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